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FC Bayern München

13.11.2019

Neid und Missgunst: Lisa Müller hat’s auch nicht leicht

Ein Herz, eine Seele – zwei Karrieren: Lisa und Thomas Müller.
Foto: dpa

Plus Die Frau von Thomas Müller zu sein, hat Lisa Müller bislang nicht geschadet. Nun aber schlägt das Pendel zurück.

Legionen von Psychologen haben sich an der Frage abgearbeitet, ob es für unser Leben von Vorteil ist, einen weltberühmten Vater oder eine ebenso großartige Mutter zu haben. Ob es mehr Lust oder Last ist, mehr Türöffner oder Türschließer. Nichts ist es jedenfalls nicht. Wer beispielsweise auf den Namen Trump hört, sollte darauf gefasst sein, nach seinem Vater gefragt zu werden.

Ähnliches gilt auch für Namen, die im Zuge einer Eheschließung ihren Eigentümer wechseln. Wer also den Nachnamen Matthäus annimmt, darf nicht auf Erkundigungen über den Evangelisten hoffen, sondern muss sich nach Lothar fragen lassen.

In solchen Fällen kann es helfen, sich einen Helden mit Allerweltsnamen zu angeln. Einen Müller-Maier-Schulz, hinter dem es sich bei gleichzeitig hochstehendem Lebensstil wunderbar abtauchen lässt. Allerdings muss Frau Müller dann schon selbst Mund und Füße stillhalten.

Mit der hingebungsvollen Lisa Müller im Nacken war Kovac nicht mehr zu retten

Andernfalls ergeht es ihr wie Lisa, der Frau des FC-Bayern-Stürmers Thomas Müller, die vor einem Jahr mit dem Satz „Mehr als 70 Min bis der mal nen Geistesblitz hat“, die Deckung verließ. Sie hatte sich damit via Instagram auf Trainer Niko Kovac eingeschossen, der ihren Thomas bis zur 71. Spielminute auf der Auswechselbank schmoren ließ. Rückblickend war das möglicherweise der Anfang von Kovac’ Ende als Bayern-Trainer. Mit der hingebungsvollen Frau Müller im Nacken war Kovac nicht mehr zu retten.

Nun aber schlägt das Pendel zurück. Frau Müller ist nicht nur Spielerfrau, sondern auch Dressurreiterin auf dem Weg in die Weltspitze. Wo sie auftaucht, erntet sie Neid und Missgunst. Grundsätzlich aber hat ihr das Müllersein dennoch nicht geschadet. Besonders dann, wenn es darum geht, mit dem Bankkonto ihres Mannes im Rücken um talentierte Pferde mitzubieten. Inzwischen ist sie Nummer 44 der Weltrangliste. Turnierveranstalter laden sie gerne ein. Immer in der Hoffnung, der berühmte Ehemann begleitet sie. Nicht mehr lange, dann ist Ex-Fußballprofi Thomas der Mann der berühmten Dressurreiterin Lisa. Wehe den Wertungsrichtern fehlt es dann an Geistesblitzen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.11.2019

Was will mir der Artikel nun sagen? Nicht ein μ mehr, als die Überschrift schon preis gibt. "Wo sie auftaucht, erntet sie Neid und Missgunst." Und? nun? Echt peinlich, besonders, weil es ein Plus+ - Artikel ist, von dem man laut Augsburger Allgemeine sagt:
"Als Plus-Artikel kennzeichnen wir Inhalte, die besonders lesenswert sind. Das können Inhalte sein, die Sie exklusiv nur bei uns finden, die Ihnen einen sehr hohen Mehrwert bieten, oder die besonders aufwändig recherchiert wurden. Rund 200 Redakteurinnen und Redakteure, Fotografen und Korrespondenten sind jeden Tag unterwegs, um Sie umfassend und seriös zu informieren - und Ihnen so zu ermöglichen, sich eine Meinung zu bilden."

Echt lächerlich! Sorry!

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