Newsticker

Teil-Lockdown bis 10. Januar 2021 verlängert - Söder deutet Verschärfung an
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Neuer, Lewandowski und Tuchel: Die FCB-News aus dem März

FC Bayern

08.04.2018

Neuer, Lewandowski und Tuchel: Die FCB-News aus dem März

Torwart Manuel Neuer ist nach den Worten von Karl-Heinz Rummenigge weiter auf dem Weg der Besserung.
Bild: Sven Hoppe (dpa)

Ein angebliches Real-Interesse an Robert Lewandowski, das Comeback von Manuel Neuer und die Absage von Thomas Tuchel - das war im März beim FC Bayern los.

31. März: Rummenigge: Entscheidung über neuen Bayern-Coach bis "Ende April"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat in der offenen Trainerfrage beim FC Bayern München für die kommende Saison eine Entscheidung noch im Frühjahr angekündigt. "Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende April unseren neuen Trainer präsentieren", sagte Rummenigge am Samstag vor dem Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund im TV-Sender Sky. "Wir wollen einen deutschsprachigen Trainer", ergänzte Rummenigge. Es sei der Wunsch von Trainer Jupp Heynckes, sein Engagement beim Meister im Sommer wieder zu beenden.

Nach den Wechsel-Spekulationen um Torjäger Robert Lewandowski schloss Rummenigge einen vorzeitigen Abgang des Polen im Sommer erneut aus. Der Angreifer spiele in der nächsten Saison "sicher beim FC Bayern", sagte Rummenigge. Zuletzt hatte es mal wieder Spekulationen um einen möglichen vorzeitigen Abschied Lewandowskis zu Real Madrid gegeben.

30. März: FC Bayern muss gegen BVB auf Vidal verzichten - Fraglich für Sevilla

Der FC Bayern München muss den Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund ohne Arturo Vidal und Juan Bernat bestreiten. Vidal sei von der chilenischen Fußball-Nationalmannschaft mit einer starken Oberschenkelprellung zurückgekehrt und werde erst einmal pausieren, sagte Trainer Jupp Heynckes vor dem Spitzenspiel gegen den BVB am Samstag (18.30 Uhr). Über die Einsatzchancen des Mittelfeldakteurs für das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag beim FC Sevilla machte Heynckes keine Prognose. "Wir werden am Sonntag weitersehen", sagte der 72-Jährige am Freitag.

Bernat wird gegen Dortmund wegen einer Kapselreizung im Sprunggelenk fehlen. Dagegen steht Jérôme Boateng, der beim 0:1 Deutschlands gegen Braslien nach einem Schlag auf die Wade ausgewechselt worden war, zur Verfügung. "Jérôme hat gestern und heute mit Normalität trainiert", sagte Heynckes und ergänzte mit Blick auf die Aufstellung: "Jetzt muss ich schauen, was ist das Beste für Dortmund. Und ab Sonntag, was ist das Beste für Sevilla. Ich trenne das voneinander."

29. März: Robben meldet sich für Liga-Gipfel fit: "Alles fühlt sich gut an"

Arjen Robben hat sich vor dem Bundesliga-Gipfel des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund einsatzbereit gemeldet. "Alles fühlt sich wirklich gut an", sagte der 34-Jährige auf der Internetseite des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Ein zwickender Nerv hatte den Offensivspieler zuletzt außer Gefecht gesetzt. "Ich fühle mich gut. Ich habe diese Woche schon gut trainiert, ab Montag war alles wieder normal. Letzte Woche habe ich das Training etwas angepasst und im Fitnessraum spezifisch gearbeitet, um alles etwas zur Ruhe kommen zu lassen", sagte der Niederländer und blickte auf die kommenden Topspiele voraus. "Jetzt fängt es richtig an, darauf freue ich mich. Hoffentlich bleibt es so gut und ich bleibe fit, damit ich dabei sein kann."

Bild: Tobias Hase (dpa)

Robben freut sich auf das Heimspiel gegen einen Lieblingsgegner. Gegen keinen bestritt er mehr Spiele (21), gegen keinen traf er häufiger (11). "Ich liebe die großen Spiele und in der Vergangenheit waren es gegen den BVB immer große Spiele. Da kannst du immer noch ein bisschen mehr zeigen", sagte Robben. Der FC Bayern kann bei einem Sieg am Samstag (18.30 Uhr) vorzeitig Meister werden. Gewinnt der FC Schalke allerdings zuvor seine Partie gegen den SC Freiburg, ist die Entscheidung vertagt.

27. März: Robben mahnt: Keine Trainer-Hängepartie beim FC Bayern

Fußball-Routinier Arjen Robben warnt seinen FC Bayern davor, die Trainersuche in der kommenden Saisonphase mit den Partien in Champions League und DFB-Pokal weiter offen zu halten. "Das darf in den nächsten Wochen keine große Rolle mehr spielen", mahnte der Offensivprofi im Gespräch mit dem BR Sport am Dienstag.

"Wir müssen uns konzentrieren auf Fußball, darum geht es. Im April wird alles entschieden, dann können wir erfolgreich sein oder nicht." Dann dürfe es nicht um den neuen Trainer gehen, sondern nur um den Sport, ergänzte Robben, dessen Zukunft in München ebenfalls noch offen ist. Zuletzt hatte der Rekordmeister Berichten zufolge von Thomas Tuchel eine Absage kassiert.

Rummenigge lobt Führung der ECA: "Fußball kann stolz sein"

"Das Beispiel der ECA zeigt, dass gute Führung elementar und die Grundlage für das Erreichen von großen Zielen ist. Auf die Visionen der ECA und deren Entwicklungen kann der europäische Fußball stolz sein", sagte der ECA-Ehrenvorsitzende anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Clubvereinigung in Rom.

In einem Kicker-Interview hatte Rummenigge, der der ECA seit ihrer Gründung 2008 bis zum Vorjahr vorgesessen hatte, der Deutschen Fußball Liga dagegen Führungsschwäche unterstellt.

Der neue ECA-Vorsitzende, Juventus-Turin-Präsident Andrea Agnelli, sprach am Dienstag erstmals in dieser Funktion zu den Mitgliedern. Er betonte, dass die Clubs in jede Entscheidungen bezüglich der Zukunft des Sports einbezogen werden müssten. Zugleich warnte er vor zu raschen Änderungen bei den Abläufen von Spielerwechseln. "Das Transfersystem ist dem Profifußball zu wichtig, um den Entscheidungsprozess zu überstürzen", sagte er. Der 42 Jahre alte Agnelli war im September zum Rummenigge-Nachfolger gewählt worden.

Jogi Löw: Bayern-Job ist "überhaupt kein Thema"

Der deutsche Fußball-Rekordmeister sucht weiterhin einen Coach ab Sommer, zuletzt soll sich der frühere Dortmunder Thomas Tuchel gegen München entschieden haben. "Natürlich habe ich gelesen, dass Tuchel abgesagt hat. Die Gründe kenne ich nicht und ich weiß nicht, welche Pläne die Bayern haben", sagte Löw dem ZDF. "Für mich ist das überhaupt kein Thema, bei mir steht die WM im Mittelpunkt, und die geht für uns hoffentlich bis Mitte Juli. Von daher habe ich andere Sorgen als die Bayern möglicherweise."

Verletzter Nationaltorhüter Neuer joggt erstmals wieder auf Platz

Nationaltorwart Manuel Neuer hat erstmals nach seinem Mittelfußbruch im Herbst 2017 wieder eine Laufeinheit auf dem Rasen absolviert. Der Fußball-Weltmeister joggte am Dienstag zweimal zehn Minuten auf dem Trainingsgelände seines FC Bayern, wie die Münchner bekanntgaben. An seinem 32. Geburtstag stellte Neuer ein kurzes Video auf Facebook online, in dem er den Daumen hob und zu dem er schrieb: "Wunderbar! Das erste Mal raus..." Neuer, der sich im September zum dritten Mal den Mittelfuß gebrochen hatte, hofft auf ein Comeback noch in dieser Saison und eine Teilnahme an der WM in Russland.

In der vorigen Woche hatte der Keeper in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage angekündigt, nichts überstürzen zu wollen. "Jetzt muss man besonders vorsichtig sein. Es ist wirklich wichtig, dass dem Fuß nichts mehr passiert. Sonst könnte es wirklich um die Karriere gehen", sagte Neuer. Er sei aber "sehr zuversichtlich", wieder spielen zu können und "zur alten Stärke" zurückzufinden.

Die ersten Länderspiele des Jahres verpasste Neuer bereits, die Weltmeisterschaft beginnt am 14. Juni. Bundestrainer Joachim Löw sagte zuletzt, dass der Bayern-Profi "absolut im Fahrplan" sei. Ein konkretes Datum als Comeback-Ziel nannte der Spieler selbst nicht.

26. März: Arjen Robben beim FC Bayern zurück im Mannschaftstraining

Nach knapp zweiwöchiger Abstinenz ist Arjen Robben beim FC Bayern München wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Dies teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montag mit. Nach einem Kurzurlaub leitete Trainer Jupp Heynckes wieder die Einheit der Münchner. Wegen der Länderspiele fehlen noch zahlreiche Profis. Beim 34 Jahre alten Offensivspieler Robben zwickte zuletzt der Nerv, wie es Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Besiktas Istanbul ausdrückte. Der FC Bayern kann im günstigsten Fall am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Borussia Dortmund vorzeitig Meister werden.

Lahm hält Rückkehr zum FC Bayern für möglich: Man soll nie nie sagen

Trotz seiner Absage für den Posten des Sportdirektors beim FC Bayern 2017 kann sich Philipp Lahm ein späteres Engagement vorstellen. "Der Zeitpunkt passte einfach nicht. Ich habe damals gesagt, ein bisschen Abstand zum FC Bayern kann nicht schaden. Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht zum FC Bayern zurückkehren werde. Es kommt immer darauf an, zu welchem Zeitpunkt und: Um was geht's? Man soll nie nie sagen", sagte der 34 Jahre alte Weltmeister-Kapitän der Rheinischen Post.

Bild: Peter Kneffel (dpa)

Lahm hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft nach dem Triumph in Brasilien beendet. Im Februar 2017 verkündete der Verteidiger in einem öffentlichen Alleingang seinen Abschied als Bayern-Profi zum Sommer. Zudem gab Lahm damals bekannt, dass er für eine Position in der sportlichen Leitung des deutschen Fußball-Rekordmeisters nicht zur Verfügung stehe. Den Bayern-Bossen um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß hatte das Vorgehen missfallen.

Rummenigge schließt Lewandowski-Abschied aus

Der FC Bayern München will Weltklassestürmer Robert Lewandowski in diesem Sommer nicht abgeben. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betonte im Gespräch mit dem Kicker: "Die Wette nehme ich gerne an, dass Robert in der nächsten Saison hundertprozentig bei Bayern München spielen wird." Zuletzt hatte es mal wieder Spekulationen um einen möglichen vorzeitigen Abschied von Lewandowski im Sommer zu Real Madrid gegeben. Rummenigge nannte den bis Sommer 2021 vertraglich gebundenen 29-jährigen Polen "einen extrem wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft, er ist vielleicht die beste Nummer 9, die es in Europa gibt".

Bild: Sven Hoppe (dpa)

Rummenigge erinnerte an das Jahr 2008, als "wir ein Wahnsinnsangebot für damalige Verhältnisse von Chelsea für Franck Ribery" hatten. Die Engländer sollen angeblich mehr als 80 Millionen Euro Ablöse und den Verteidiger José Bosingwa geboten haben. Der FC Bayern lehnte ab. "Von diesem Tag an wusste die ganze Fußballwelt: Gegen den Willen von Bayern München kann niemand einen Spieler von Bayern München kaufen", erklärte Rummenigge. Die Haltung in der Personalie Lewandowski sei nun "dieselbe", versicherte der Münchner Vorstandschef.

Der Fahrplan mit den beiden jeweils 34 Jahre alten Offensivstars Franck Ribéry und Arjen Robben, deren Verträge im Sommer auslaufen, bleibt bestehen. "Wir haben mit beiden vereinbart, dass wir Mitte April sprechen werden", sagte Rummenigge. Ein angebliches Interesse am brasilianischen Offensivmann Malcom von Girondins Bordeaux wies der Bayern-Vorstand zurück. "Das ist eine Ente, die auf einem Münchner See gelandet ist", sagte der 62-Jährige.

25. März: Rummenigge: "Geistig ein Stück von der DFL verabschiedet"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) und insbesondere die Rolle des FC St. Pauli bei der Abstimmung zur 50+1-Regel kritisiert.

"Die Liga, insbesondere die DFL mit ihren Mitgliedern, ist offensichtlich zerrissen. Es befremdet mich, dass ein Zweitligist, der nach meinem Kenntnisstand noch nie in einem europäischen Wettbewerb mitgespielt hat, auf einmal nicht nur eine so prominente, sondern auch dominierende Rolle einnimmt", sagte Rummenigge in einem "Kicker"-Interview.

Der FC St. Pauli hatte auf der DFL-Mitgliederversammlung den Antrag auf eine Grundsatzdebatte unter Beibehaltung der 50+1-Regel gestellt. 18 der anwesenden 34 Vereinsvertreter votierten bei der Versammlung dafür, vier dagegen.

"Ich glaube, es war nicht geplant, und wurde möglicherweise auch unterschätzt, was da passiert ist. Geplant war eine Grundsatzdiskussion, wie mit 50+1 künftig umzugehen ist. Keine finale Entscheidung zu diesem Thema. Die sollte ja bis zum Jahresende erarbeitet und dann der Vollversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden", sagte Rummenigge, der für ein Ende der 50+1-Regel ist.

Das Auftreten des FC St. Pauli um Geschäftsführer Andreas Rettig missfiel ihm. "Es wurde dann ein emotionales und populistisches Spektakel von Rettig. Das ist das eigentlich Unglaubliche an diesem Ergebnis", kritisierte Rummenigge.

Der 62-Jährige konstatierte: "Ich habe mich am vergangenen Donnerstag geistig ein Stück von der DFL verabschiedet. Ich finde die gesamte Entwicklung in der DFL im Moment bedenklich. Da fehlt mir Führung." Die Abstimmung vom Donnerstag bedeute für ihn Stillstand.

Die 50+1-Regel gibt es nur im deutschen Fußball. Sie besagt, dass der Stammverein auch nach einer Ausgliederung der Profiabteilung weiter die Stimmenmehrheit (50 Prozent plus eins) in einer Kapitalgesellschaft haben muss. Dies wird von vielen Profivertretern als Nachteil im internationalen Vergleich für die deutschen Vereine gesehen.

Thomas Tuchel wird wohl nicht Bayern-Trainer

Thomas Tuchel wird nach Informationen der Bild am Sonntag nicht Nachfolger von Jupp Heynckes. Der frühere Coach von Borussia Dortmund stehe "bei einem anderen Top-Club im Ausland im Wort. Damit kam der FC Bayern für ihn nicht mehr infrage." Dabei hatte man sich laut BamS schon darauf geeinigt, Verhandlungen mit dem 44 Jahre alten Tuchel zu beginnen. Dessen Berater Olaf Meinking war am Samstagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Laut dem Kicker wechselt Tuchel zum FC Arsenal, laut der Bild führt "die heißeste Spur führt nach Paris". Dort soll der 44-Jährige den bisherigen Coach Unai Emery ersetzen.

In der Öffentlichkeit und in den Medien wird seit Monaten über zahlreiche Heynckes-Nachfolger spekuliert, unter anderem über den von Heynckes selbst sehr geschätzten Tuchel. Der frühere Coach des BVB und von Mainz 05 galt als Top-Kandidat für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Tuchel ist derzeit ohne Arbeitgeber und damit im Gegensatz zu anderen Trainern nicht gebunden.

Bild: Andreas Gebert, dpa

Heynckes hatte vor zwei Wochen mit einer Aussage zu seiner Zukunft verblüfft. "Ich habe bislang noch nie definitiv gesagt, dass ich am 30. Juni aufhören werde", sagte der 72-Jährige. Diese Bemerkungen zu seiner Zukunft in der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel bedeuten keine Abkehr von der Ursprungsaussage beim Amtsantritt im vergangenen Oktober, als Heynckes von einer Hilfsaktion bis zum Saisonende sprach. Diese Aussage hat er niemals widerrufen.

Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich im Stadionmagazin zur ungeklärten Trainerfrage geäußert. "Wir betrachten sehr entspannt und zum Teil auch amüsiert, was da so alles spekuliert wird", schrieb der Vorstandschef.

23. März: Leon Goretzka will sich beim FC Bayern weiterentwickeln

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka erhofft sich durch seinen bevorstehenden Wechsel vom Bundesligisten Schalke 04 zum FC Bayern München eine Weiterentwicklung als Fußballer. "Ich hatte das Gefühl, dass ich raus muss aus meiner Komfortzone, um mich weiter zu entwickeln", sagte der Nationalspieler in einem Interview den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Im Januar war bekannt geworden, dass Goretzka seinen Vertrag in Gelsenkirchen nicht verlängert und zur nächsten Saison nach München wechselt. 

Für seine Entscheidung habe auch die Champions League eine große Rolle gespielt. "Beim FC Bayern startet man mit einer anderen Erwartungshaltung in die Champions League. Mit Schalke lag der Fokus eigentlich immer darauf, die Gruppenphase zu überstehen. Ich möchte diesen Schritt zu Bayern gehen und ich denke, dass ist das einzig Richtige, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte", erklärte Goretzka. Nach dem 27. Spieltag der laufenden Saison rangiert Schalke als erster Verfolger des Spitzenreiters FC Bayern auf dem zweiten Tabellenplatz und hält ebenfalls Kurs Richtung Champions-League-Teilnahme.

Joshua Kimmich will Führungsspieler bei Bayern und in Nationalelf werden

Nationalspieler Joshua Kimmich vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München möchte künftig im Verein und in der Nationalmannschaft mehr Verantwortung übernehmen. "Mein Ziel ist es, bei Bayern und beim DFB ein Führungsspieler zu werden. Angst vor dieser Rolle habe ich jedenfalls keine", sagte Kimmich in einem Interview der Süddeutschen Zeitung.

Er sei "von Haus aus sicher einer, der gern Verantwortung übernimmt", betonte der 23-Jährige vor dem Test-Länderspiel gegen Spanien am Freitagabend in Düsseldorf (20.45 Uhr/ARD). "Aber wie gesagt: Anderen was zu erzählen oder sie mitzureißen, funktioniert ja nur, wenn die eigene Leistung konstant gut ist, sonst glaubt dir keiner ein Wort. Und man muss natürlich auch der Typ für so was sein." Er wolle "auf jeden Fall so ein Typ werden", sagte der gelernte Mittelfeldspieler.

Bild: Robert Michael, AFP

In der Weltmeister-Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw sieht sich Kimmich "schon als Stammspieler". Nach dem Karriereende von Philipp Lahm hatte er vom Kapitän die Position des rechten Verteidigers im Verein übernommen. Auch in der Nationalmannschaft ist Kimmich für die WM im Sommer in Russland als Rechtsverteidiger gesetzt.

22. März: Bayern steigt offenbar im Poker um Kölns Jonac Hector ein

Für welchen Verein spielt Nationalspieler Jonas Hector in der kommenden Saison? Der 27-Jährige, der im Falle eines wahrscheinlich erscheinenden Abstiegs mit dem 1. FC Köln eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund acht Millionen Euro im Vertrag stehen hat, befindet sich in einer komfortablen Position. Denn laut Kicker buhlt nicht nur Borussia Dortmund um die Dienste des 35-maligen Nationalspielers - auch der FC Bayern scheint in den Poker um Hector eingestiegen zu sein.

Angeblich hat Sportdirektor Hasan Salihamidzic Kontakt mit Hector aufgenommen. Hector, der in der Nationalmannschaft auf der Position des linken Verteidigers und im Verein im defensiven Mittelfeld aufläuft, wäre beim FCB wohl als Backup von David Alaba auf der linken Defensivposition eingeplant - und damit wohl der beste Ersatzmann auf dieser Position in der Bundesliga.

Bild: Daniel Karmann (dpa)

In der deutschen Nationalmannschaft hat der Kölner wohl auch nach seiner langwierigen Verletzung seinen Stammplatz sicher: Seit dem WM-Gewinn 2014 gibt es keinen Spieler, der bei Jogi Löw öfter aufgelaufen ist: Er kommt auf 25 Länderspiele.

21. März: Umworbenes Offensiv-Talent Malcom: FC Bayern "wäre ein Traum"

Der brasilianische Nachwuchsstürmer Malcom wünscht sich einen Wechsel zum FC Bayern. Das sagte der von internationalen Fußball-Topclubs umworbene Profi von Girondins Bordeaux dem TV-Sender Sky Sport News: "Bayern ist einer der größten Clubs auf der Welt. Es wäre ein Traum, eines Tages dort zu spielen. Jeder kennt den FC Bayern München. Es macht mich sehr glücklich, dass sie über mich nachdenken." Medienberichten zufolge ist der 21-Jährige ein Kandidat für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister als Alternative oder Ersatz für den inzwischen in die Jahre gekommenen Arjen Robben.

Bild: Mehdi Fedouach, AFP

Malcom erzählte, dass er nur Gutes von Bayern gehört habe und sich Brasilianer dort traditionell wohl fühlten. "Das schaue ich mir alles an und denke: Mann, das wäre echt super, dort zu sein", sagte er. "Ich weiß auf jeden Fall, dass ich in München sehr gut aufgenommen werden würde, wenn es tatsächlich mit einem Wechsel klappen sollte."

Malcom hat in Frankreich eigentlich einen Vertrag bis 2021, gehe aber davon aus, dass er im Sommer wechseln darf. Neben den Münchner gelten auch Vereine aus der englischen Premier League als Interessenten.

Zé Roberto: Heynckes geht - Salihamidzic soll an Pochettino interessiert sein

Trainer-Altmeister Jupp Heynckes wird den FC Bayern nach Auskunft von Ex-Profi Zé Roberto im Sommer verlassen. Das habe der Coach seinem früheren Schützling jüngst in einem Gespräch gesagt, berichtete der Brasilianer der Münchner tz am Mittwoch. Heynckes habe erklärt, "dass er keine Lust mehr hat, weiterzumachen. Er wolle mehr Zeit für seine Frau und seine Familie haben. Wäre es nicht der FC Bayern gewesen, wäre er ohnehin nicht zurückgekehrt", sagte Zé Roberto. Nach der Saison wolle der 72-Jährige "endgültig aufhören".

Bild: Hak

Heynckes hatte die Münchner nach dem Rauswurf von Carlo Ancelotti im Herbst übernommen und erklärt, nur bis Saisonende auszuhelfen. Die Vereinsbosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge versuchten zuletzt, den Routinier zu einem Umdenken zu bewegen.

Zugleich sichten die Münchner den Trainermarkt, um Alternativen ab Sommer zu prüfen. Laut einem Bericht der Sport Bild hat Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic dabei Kontakt zu Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur aufgenommen. Der 46-jährige Argentinier hat beim Tabellenvierten der englischen Premier League aber noch einen Vertrag bis 2021 und spricht zudem kein Deutsch, was die Münchner zuletzt als Voraussetzung für einen neuen Coach machten.

Nachwuchsfußballer Arp lehnt offenbar Bayern-Angebot ab

Nachwuchsstürmer Fiete Arp vom Hamburger SV hat nach Informationen der Bild ein Angebot des FC Bayern abgelehnt. Der 18-Jährige wolle erst einmal die Entwicklung in Hamburg abwarten. Arp habe ein gutes Verhältnis zum neuen Chefcoach Christian Titz, mit dem er schon in der Jugend zusammengearbeitet hat. Beim ersten Bundesliga-Spiel unter Titz gegen Hertha BSC (1:2) am vergangenen Samstag stand Arp in der HSV-Startelf. Der HSV hatte Arp bereits seit längerem einen langfristigen Vertrag angeboten; der aktuelle läuft bis 2019.

Bild: Christian Charisius (dpa)

20. März: Derby gegen 1860 wird nun doch nicht in die Allianz Arena verlegt

Den 29. April haben sich viele Fans des TSV 1860 und des FC Bayern wohl schon rot im Kalender markiert: An diesem Tag findet das Regionalliga-Derby zwischen der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters und den Löwen statt. Anfang März hatte der FC Bayern als Heimverein bekannt gegeben, das Spiel von dem 12.500 Zuschauern fassenden Stadion an der Grünwalder Straße in die 75.000 Fans fassende Allianz Arena verlegen zu wollen.

Die Fangruppierungen des FC Bayern, unter ihnen der FCB-Dachverband "Club Nr. 12", liefen anschließend Sturm gegen die Entscheidung. Sie kritisierten, dass mit der Entscheidung das Heimrecht abgegeben werde. Hintergrund: Die FCB-Fans befürchteten, dass sich die Fans der Löwen einen Großteil der Tickets reservieren würden. Auf regulärem Weg sind Karten für 1860-Heimspiele in dieser Spielzeit kaum zu erhalten: Die wenigen Tickets, die nicht von Dauerkarteninhabern beansprucht werden, gehen an Vereinsmitglieder.

Offenbar haben sich die Verantwortlichen der Bayern die Kritik der Fans zu Herzen genommen: Wie der Klub am Dienstag mitteilte, wird das Spiel nun zurück ins Grünwalder verlegt werden. FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, und dessen Stellvertreter Jan-Christian Dreesen, hatten demnach auf Bitten der Fan-Vertreter zu einem Gespräch an der Säbener Straße eingeladen. Nach einer "offenen und konstruktiven Diskussion", so der Wortlaut der Vereinsmitteilung, sei gemeinschaftlich die Rückverlegung beschlossen worden.

Karl-Heinz Rummenigge wird in dem Schreiben wie folgt zitiert: „Ich denke, die sehr gute Aussprache und die gemeinsame Entscheidung machen deutlich: Wenn es um die unmittelbaren Interessen unserer Fans geht, ist die Vereinsführung des FC Bayern München immer dialogbereit und versucht, zu unterstützen. Es war unseren Fans sehr wichtig, dass wir das Rückspiel an gleicher Stätte des siegreichen Hinspiels veranstalten. Das haben wir akzeptiert.“

Der TSV 1860 München reagierte verhalten auf die Entscheidung. 1860-Geschäftsführer Michael Scharold sagte dazu: „Mit Verwunderung haben wir heute die Entscheidung des FC Bayern München vernommen, das Rückspiel nun doch im Sechzger Stadion auszutragen. Aus unserer Sicht hätten in diesem besonderen Fall viele Argumente für die Spielstätte Allianz Arena gesprochen.

19. März: Kicker: FC Bayern verbietet Lewandowski einen Wechsel

Zuletzt kamen wieder Gerüchte auf, wonach Robert Lewandowski vor einem Wechsel zu Real Madrid steht. Nun berichtet der Kicker, der FC Bayern würde seinem Weltklassestürmer jedoch keine Freigabe für einen vorzeitigen Wechsel nach dieser Saison erteilen. Beim Rekordmeister sei intern "längst" ein entsprechender Beschluss gefasst worden, hieß es. Die Münchner Bosse könnten wohl höchstens bei einem Mega-Angebot von mehr als 100 Millionen Euro Ablöse für den 29-Jährigen ins Grübeln kommen. Lewandowski hat bei den Münchnern noch einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2021.

Die spanische Zeitung El Mundo Deportivo hatte am Samstag berichtet, dass sich Real Madrid mit Lewandowski auf einen vom Sommer an gültigen Zweijahresvertrag geeinigt haben soll. Das Verhältnis zwischen Real und dem FC Bayern gilt aber als konfliktfrei. Der Kicker schrieb, dass die Königlichen allenfalls mit Wissen der Bayern mit dem Spieler konkret verhandeln würden. Nach Informationen des Fachmagazins sei beim FC Bayern allein ein Interesse von Manchester United bekannt, nicht aber von Real Madrid.

18. März: Van Gaal rät Heynckes zu Abschied: "Wäre vernünftig"

Der frühere Bayern-Trainer Louis van Gaal rät Jupp Heynckes dazu, sich von den Münchner Bossen nicht von einem Abschied am Saisonende abbringen zu lassen. "Wenn Jupp im Sommer aufhört, wäre das sehr vernünftig. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er weitermacht", sagte der Niederländer der Bild am Sonntag. Es sei für den 72-jährigen Heynckes mit Blick auf sein Alter besser, auf dem Höhepunkt der Karriere aufzuhören. "Das hat er ja bereits einmal getan. Jetzt ist Jupp zurück und das ist schön. Aber wenn er nach dieser Saison aufhört, dann ist er ein Gott in Bayern", sagte van Gaal, der die Bayern von 2009 bis 2011 trainierte.

Bild: Peter Kneffel

Heynckes' aktuelle Bilanz beim deutschen Rekordmeister, mit dem er wieder auf Triple-Kurs ist, sei "fantastisch", lobte van Gaal. "Er ist der Anführer dieser Mannschaft, obwohl Uli Hoeneß immer denkt, dass er der Leader des FC Bayern ist. Aber das ist nicht so, denn der Leader ist immer der Trainer", sagte der 66-Jährige.

17. März: Bayern-Meisterfeier aufgeschoben

Der FC Bayern muss auf eine mögliche vorgezogene Meister-Party schon nach dem Topspiel aheute (18.00 Uhr/Sky) bei RB Leipzig verzichten. Da der FC Schalke 04 sein Bundesligaduell am Samstagabend beim VfL Wolfsburg mit 1:0 gewann, können sich die der Konkurrenz bereits lange enteilten Münchner selbst mit einem eigenen Erfolg noch nicht zum Ende des 27. Spieltags zum 28. Mal zum Meister krönen. Derzeit hat der Rekordmeister aber bereits 17 Zähler Vorsprung auf den Zweiten Schalke 04. Trainer Jupp Heynckes verzichtet im 900. Liga-Auswärtsspiel der Bayern weiter auf Arjen Robben, der noch leichte körperliche Probleme hat.

RB-Trainer Hasenhüttl vor Top-Duell: "Verspreche ein heißes Spiel"

Gemessen an der Statistik hat RB Leipzig am Sonntag (18 Uhr) im Duell mit dem designierten deutschen Meister FC Bayern München keine Chance. Vier Spiele, vier Niederlagen - und dabei 15 Gegentore. Doch für RB-Coach Ralph Hasenhüttl kommen die Bayern gerade recht, auch wenn nach dem umjubelten Einzug ins Viertelfinale der Europa League die Kräfte gebündelt werden müssen. "Es ist ein Unterschied, ob ich den Spielern Szenen vom Tabellenletzten oder vom FC Bayern zeige. Ich verspreche ein heißes Spiel", sagte Hasenhüttl. 

Der Österreicher wird mit seinem Stab einen Matchplan austüfteln, um nun endlich was Zählbares mitzunehmen. Und um den Bayern die mögliche Meisterfeier zu vermiesen. "Wir werden uns etwas zurechtlegen, um sie zu ärgern. Wenn sie Meister werden wollen, müssen sie gegen uns gewinnen, das ist mir nicht egal", sagte Hasenhüttl. Vier Wünsche hat der Österreicher für das Top-Duell: "In Gleichzahl das Spiel beenden. Kein Tor kassieren. Irgendwann eins machen. Danach sofort abpfeifen."

Zeitung: Lewandowski mit Real Madrid über Wechsel einig

Die Spekulationen um einen Wechsel von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski zu Real Madrid gehen weiter. Einem Bericht der spanischen Zeitung El Mundo Deportivo vom Samstag zufolge soll sich der polnische Fußball-Nationalspieler nun mit den Königlichen auf einen vom Sommer an gültigen Zweijahresvertrag geeinigt haben. Der Kontrakt soll eine Option auf eine dritte Saison beinhalten. Der Vertrag des 29-Jährigen in München läuft allerdings noch bis 2021. Die Bayern-Verantwortlichen haben bei Spekulationen um Lewandowski zuletzt immer wieder auf die Vertragslaufzeit verwiesen. 

Im jüngsten Bericht heißt es, die Einigung zwischen Real und dem Topstürmer der Bundesliga sei nach einer Reihe von Treffen zwischen dessen neuem Berater Pini Zahavi und José Ángel Sánchez, der rechten Hand von Madrids Clubchef Florentino Pérez, getroffen worden. Pérez habe sich für eine Verpflichtung von Lewandowski entschieden, weil Wunschspieler Neymar von Paris Saint-Germain wohl für diesen Sommer keine Freigabe für einen schnellen Abschied aus Frankreich erhalten werde. Auch Tottenham-Star Harry Kane sei nicht zu bekommen.

Offen blieb die Frage, warum die Bayern ihrem besten Angreifer einen Wechsel zum Champions-League-Titelverteidiger erlauben sollten. Für den Fall, dass die Münchner Lewandowski tatsächlich ziehen lassen, dürften sie eine saftige Ablöse verlangen. Der Pole war 2014 von Borussia Dortmund nach München gewechselt.

16. März: Heynckes sieht Clubs und Trainer nach Mertesacker-Aussagen gefordert

Jupp Heynckes sieht die Bundesligavereine nach den bemerkenswerten Aussagen von Weltmeister Per Mertesacker zum Druck im Profifußball gefordert. "Man muss in den Clubs Menschen installieren, die sich auch um die Menschen, um die Spieler kümmern", sagte der Trainer des FC Bayern am Freitag in München. Der 72-Jährige meinte damit vor allem Psychologen. "Wir Menschen sind alle verschieden." Der eine könne mit Druck einfach besser umgehen als ein anderer. Heynckes sieht auch die Fußball-Trainer in einer besonderen Verantwortung. "Auch wir Trainer sind aufgerufen, nicht noch zusätzlich Druck auf die Spieler auszuüben", sagte der erfahrene Coach. Er nannte die Aussagen des 33-jährigen Mertesacker bemerkenswert. "Ich habe großes Verständnis dafür." 

Mertesacker hatte den enormen Druck auf die Profis kritisiert und am eigenen Beispiel beschrieben. Dem Magazin Der Spiegel berichtete der Nationalspieler, sein Körper habe auf die hohe Erwartungshaltung vor jedem Spiel mit Brechreiz und Durchfall reagiert. "Als sei das, was dann kommt, symbolisch gesprochen, einfach nur zum Kotzen", sagte Mertesacker. Der langjährige Nationalspieler beendet seine Karriere nach dieser Saison und wird beim FC Arsenal die Leitung der Nachwuchsakademie übernehmen.

FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale gegen FC Sevilla

Losglück für die Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München bekommt es im Viertelfinale der Champions League mit dem FC Sevilla zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitag in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union UEFA in Nyon. Die Partien werden am 3./4. und 10./11. April ausgetragen.

Sevilla hatte sich im Achtelfinale gegen Manchester United durchgesetzt. Dennoch sind die Bayern gegen die Spanier um den früheren Mainzer und Schalker Johannes Geis der klare Favorit. Sevilla ist derzeit Tabellenfünfter der Primera Division und Rekordsieger der Europa League. 

FC Bayern ohne "Wunschgegner" bei Champions-League-Auslosung

Der FC Bayern fiebert der Auslosung des nächsten Gegners in der Champions League entgegen. Um 12.00 Uhr werden am Freitag die Viertelfinalpartien am UEFA-Sitz in der Schweiz ermittelt. Die sieben möglichen Gegner des deutschen Fußball-Rekordmeisters lauten: Titelverteidiger Real Madrid, FC Barcelona und FC Sevilla aus Spanien, Manchester City und FC Liverpool aus England sowie die italienischen Teams von Juventus Turin und AS Rom.

"Man soll im Fußball keinen Wunschtraum haben. Einen Wunschgegner habe ich überhaupt nicht. Im Viertelfinale sind nur Topmannschaften", sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Das Viertelfinale wird am 3./4. und 10./11. April ausgetragen. 

Wenn um 13.00 Uhr die Viertelfinal-Begegnungen der Europa League ausgelost, ist als einziger Bundesligist RB Leipzig dabei. Borussia Dortmund war am Donnerstagabend nach einem 0:0 beim FC Salzburg ausgeschieden.

15. März: FC Bayern gibt Entwarnung bei Thiago: Zerrung an Fußsohle

Der FC Bayern geht von einem schnellen Comeback seines Mittelfeldspielers Thiago aus. Nach dessen Verletzung im Champions-League-Achtelfinale bei Besikas Istanbul (3:1) gab der deutsche Fußball-Rekordmeister Entwarnung. Thiago habe sich "lediglich eine Zerrung der Sehnenplatte im Bereich der linken Fußsohle zugezogen", hieß es nach einer Untersuchung beim Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Eine "kurze Trainingspause von wenigen Tagen" sei die Folge. Der 26-Jährige war nach seinem Führungstor in der 35. Minute ausgewechselt worden.

Bayern-Stars schmunzeln über Katze - Wagner: Hund hätte ich gefangen

Über den kurzen Champions-League-Auftritt der rot getigerten Katze mussten auch die Stars des FC Bayern schmunzeln. "Ich weiß nicht, wie viele Katzen hier im Stadion zu Hause sind. Aber das war schon ein bisschen ein komischer Moment", sagte Weltmeister Thomas Müller nach dem 3:1 der Münchner im Achtelfinal-Rückspiel bei Besiktas Istanbul. "Das ist ja auch für die Ordner nicht ganz so einfach, eine Katze zu jagen."

Wäre es ein Hund gewesen, dann hätte Angreifer Sandro Wagner möglicherweise eingegriffen. "Ich habe einen Hund, den hätte ich eingefangen. Mit Katzen kenne ich mich nicht so gut aus", witzelte der Fußball-Nationalspieler. Außenverteidiger David Alaba fand es "schon witzig", dass sich die Katze auf den Rasen verirrt hatte und das Spiel deswegen kurz unterbrochen werden musste.

"Man hat gesehen, dass die Katze ein bisschen verängstigt war. Deswegen waren wir froh, dass sie dann den Sprung über die Werbebande geschafft hat", sagte Müller. (Lesen Sie hier die Pressestimmen: FC Bayern "cool durch die Hölle am Bosporus").

Bild: Sven Hoppe

14. März: Bayern München zieht gegen Besiktas souverän ins Viertelfinale ein

Der FC Bayern München hat das Viertelfinale der Fußball-Champions-League ohne Schwierigkeiten erreicht. Der deutsche Rekordmeister bezwang im Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch den türkischen Topclub Besiktas Istanbul 3:1 (1:0). Das Hinspiel hatten die Münchner bereits mit 5:0 gewonnen. Im Rückspiel brachte Thiago (18. Minute) das Team von Trainer Jupp Heynckes in Führung. Gökhan Gönül erhöhte kurz nach der Pause per Eigentor (46.). Istanbuls Vagner Love gelang das zwischenzeitliche 2:1 (59.), Sandro Wagner sorgte in der Schlussphase für den Endstand (83.). Am Freitag werden die Viertelfinal-Duelle ausgelost.

Bayern-Boss Rummenigge greift Uefa und Fifa an

Mit deutlichen Worten hat Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, Kritik an den Fußballverbänden Fifa und Uefa geübt. Wegen der geplanten Ausweitung der ohnehin schon eher ungeliebten Klub-WM von sieben auf 24 Teams und der neu eingeführten Nations League platzte dem 62-Jährigen der Kragen. Die Bild zitiert ihn mit den Worten: "Ich muss offen und ehrlich sagen, ich sehe langsam die Fifa und die Uefa in einer Situation, die, ich muss fast sagen, schamlos und aggressiv die Gesundheit der Spieler gefährdet." Wie es mit den Wettbewerben weitergeht, soll Ende der Woche beim Fifa Council in Kolumbien (Bogota) beraten werden.

13. März: Müller: Keine Hoffnung an Wunder erlauben - Heynckes lobt Stimmung

Nach dem 5:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel will der FC Bayern München bei Besiktas Istanbul erst gar keine Hoffnung auf eine Champions-League-Sensation aufkommen lassen. "Wir bereiten uns auf das Spiel vor, als wenn es ums Weiterkommen gehen würde und wir mit 0:0 anfangen. Wir wollen von Anfang an zeigen, dass keine Hoffnung aufkeimt, dass an kein Wunder geglaubt werden kann", sagte Kapitän Thomas Müller am Abend vor dem Rückspiel am Mittwoch (18 Uhr/Sky und ZDF). "Wir wollen mutig auftreten und an unsere Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen."

Trotz der klaren Ausgangslage erwartet der deutsche Fußball-Rekordchampion einen Hexenkessel bei der Partie gegen den türkischen Meister. Trainer Jupp Heynckes freut sich darauf. "Ich weiß, dass hier heißblütige Fans sind, eine tolle Stimmung erwartet uns. Sie werden ihre Mannschaft pushen, nach vorne peitschen. Das finde ich sehr gut, das macht letztlich den Fußball aus", sagte Heynckes. Sonst würden Emotionen fehlen.

Rummenigge über jüngste Heynckes-Aussage: "Rolle rückwärts"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die jüngste verblüffende Aussage von Trainer Jupp Heynckes zu seiner Zukunft in München als "Rolle rückwärts" bezeichnet. Der 72-Jährige hatte vor dem Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV in der vergangenen Woche erklärt: "Ich habe bislang noch nie definitiv gesagt, dass ich am 30. Juni aufhören werde." Rummenigge meinte nun dazu: "Zum Trainer gibt es nichts zu sagen, er hat ja, ich würde mal sagen, letzte Woche die Rolle rückwärts gemacht, und jetzt warten wir mal in aller Ruhe ab."

Rummenigge versicherte: "Wir haben überhaupt keinen Stress. Wir haben ein fantastisches Verhältnis und wir sind glücklich, wie wir im Moment dastehen, in der Bundesliga, in der Champions League, im DFB-Pokal." Überrascht war der Bayern-Vorstandschef von Heynckes' Aussage nach eigenen Angaben nicht.

FC Bayern ohne Robben nach Istanbul

Der FC Bayern ist mit klarem Blick auf das Viertelfinale in der Champions League, aber ohne Arjen Robben nach Istanbul aufgebrochen. "Da kann nix passieren, da hab ich jetzt keine Sorgen. Wenn man ein 5:0 nicht mehr verteidigen kann, muss man aufhören", sagte Vereinspräsident Uli Hoeneß am Dienstag kurz vor dem Abflug. Das Weiterkommen ist dem deutschen Fußball-Rekordmeister nach einem 5:0 in München vor dem Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch bei Traditionsverein Besiktas praktisch sicher.

Trainer Jupp Heynckes verzichtet auf Offensivmann Robben. "Arjen ist leider nicht dabei. Eine Vorsichtsmaßnahme, es zwickt irgendwo der Nerv", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über den 34-Jährigen. Robben gehörte schon tags zuvor zu einer Gruppe von fünf Spielern, die ein individuelles Training bestritten.

Bild: Friso Gentsch (dpa)

Thomas Müller, Robert Lewandowski, Franck Ribéry und David Alaba stehen hingegen im Kader. Manuel Neuer (Mittelfußbruch), Kingsley Coman (Syndesmosebandriss) und Corentin Tolisso (Schienbein-Prellung) fehlen ohnehin.

"Ich denke, die Tür ist weit auf mit dem 5:0, aber mir müssen morgen noch seriös durchgehen", sagte Rummenigge, der sich schon einen Blick auf die Viertelfinal-Auslosung am Freitag erlaubte. "Wenn wir dabei sind, und danach sieht es ja aus, hoffe ich, dass wir ein schönes Los kriegen, das uns die Möglichkeit gibt, dann sogar ins Halbfinale einzuziehen", sagte Rummenigge.

Zahltag für Bayern: Weitere 6,5 Millionen fast fix

Der FC Bayern kann in der Champions League so gut wie sicher weitere 6,5 Millionen Euro einplanen. Diese Summe bekommt der deutsche Fußball-Rekordmeister für den Viertelfinaleinzug. Nach dem 5:0 im Hinspiel können die Münchner beim Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch bei Besiktas Istanbul eigentlich nicht mehr ausscheiden. Bislang haben die Münchner alleine 26,2 Millionen Euro an Prämien eingespielt.

Hoeneß zum Streit Müller-Wohlfahrt/Guardiola: "Fehlte der Puffer"

Uli Hoeneß hätte nach eigener Einschätzung im Streit zwischen dem langjährigen Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und dem damaligen Bayern-Coach Pep Guardiola vermitteln können. Der Münchner Vereinspräsident wird in der Biografie Müller-Wohlfahrts, die in Auszügen in der Bild veröffentlicht wird, mit folgenden Worten zitiert: "Ich glaube, wäre ich damals nicht verhindert gewesen, hätte ich den Konflikt zwischen Mull und Pep Guardiola moderieren können.

Pep Guardiola ist ein sehr stolzer Katalane, und die spanischen Fußballtrainer haben ein ganz anderes Verhältnis zur medizinischen Abteilung der Klubs. Und Mull wiederum ist ein sehr stolzer Arzt, der nicht über seine erfolgreichen Behandlungsmethoden diskutieren möchte. Im Frühjahr 2015 sind also zwei Fronten unmittelbar aufeinandergetroffen. Es fehlte der Puffer, der ich immer war", erklärte Hoeneß.

12. März: Fünf Bayern-Profis trainieren vor Champions-League-Reise individuell

Fünf Profis des FC Bayern München haben vor dem Achtelfinalrückspiel in der Champions League bei Besiktas Istanbul individuell trainiert. Thomas Müller, Arjen Robben, Robert Lewandowski, Franck Ribéry und David Alaba bereiteten sich am Montag nicht mit dem Rest der Mannschaft auf das K.o.-Duell am Mittwoch (18 Uhr) in der Türkei vor. Mögliche Einsätze des Quintetts seien aber keineswegs gefährdet, teilte der FC Bayern mit. Der Einzug ins Viertelfinale ist dem deutschen Fußball-Rekordmeister nach einem 5:0 in München praktisch sicher.

Der langzeitverletzte Torhüter Manuel Neuer wird sich das Spiel seiner Mannschaft im TV ansehen. "Ich bin natürlich gespannt, zumal auf die Atmosphäre. Mal gucken, wie es dann im Fernsehen rüberkommt. Natürlich haben wir eine super Ausgangsposition und ich freue mich trotzdem, das Spiel zu sehen", sagte der Nationaltorwart. Der 31 Jahre alte Kapitän befindet sich nach einem Mittelfußbruch vor einem halben Jahr weiter im individuellen Aufbauprogramm. (dpa, afp)

Ältere Meldungen lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren