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FC Bayern

02.06.2020

News zum FC Bayern: Bierhoff schließt DFB-Comeback von Thomas Müller aus

Trotz zuletzt starker Leistungen kein Kandidat mehr für das Nationalteam: Thomas Müller.
Bild: Christof Stache/AFP/Pool/dpa

Aktuelle News: Ein Comeback von Thomas Müller in der Nationalmannschaft wird es nicht geben, betonte Oliver Bierhoff - trotz dessen zuletzt starker Leistungen.

FC-Bayern-News aktuell: Nachrichten und Neuigkeiten heute am 02.06.20

News am 2. Juni: Bierhoff schließt Comeback von Thomas Müller aus

Thomas Müller hätte sich trotz seiner starken Saison beim FC Bayern München nach Aussage von DFB-Direktor Oliver Bierhoff keine Hoffnungen auf eine Nominierung für die Fußball-EM machen dürfen. "Ich freue mich sehr für Thomas, wie er gerade aufspielt. Aber Jogi hat seine Entscheidung sehr deutlich gemacht, dass er den Spielern, die zuletzt dabei waren und bei uns überzeugt haben, die Stange hält", sagte Bierhoff im Kicker über die Überlegungen von Bundestrainer Joachim Löw. Wegen der Coronavirus-Krise war die in zwölf Ländern geplante EM um ein Jahr auf 2021 verlegt worden.

Löw hatte im vergangenen Jahr im Zuge des Umbruchs die Karrieren von Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng in der Nationalelf beendet. Im Februar hatte der Bundestrainer erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit auf ein Comeback Müllers "relativ gering" sei, wenn alle Spieler fit seien. "Ich finde, dass man das anerkennen muss: Er hat sich für einen harten Schnitt entschieden, zu dem er steht, und er hat den jungen Spielern sein Vertrauen ausgesprochen", sagte Bierhoff nun. Im Alter von 30 Jahren zeigt Müller derzeit starke Leistungen für den deutschen Rekordmeister und kommt in der Bundesliga diese Spielzeit auf sieben Treffer und 18 Vorlagen.

Profis des FC Bayern verzichten bis Saisonende auf Teil des Gehalts

Wegen der Corona-Krise verzichten die Spieler des FC Bayern auf einen Teil ihres Gehalt. Das wollen sie auch bis zum Ende der Saison akzeptieren, nachdem bisher nur ein Verzicht von 20 Prozent für den April bekannt war. Präsident Herbert Hainer sagte der Bild: "Es ist sehr erfreulich, dass unsere Mannschaft vollstes Verständnis für die Situation hat und bis zum Saisonende weiter auf Gehalt verzichten wird."

News zum FC Bayern: Die Spieler setzen ihren Gehaltsverzicht fort.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Wann die Saison für den FC Bayern endet, hängt vom Erfolg ab: Die Bundesliga läuft bis zum 27. Juni, das DFB-Pokal-Finale wäre am 4. Juli und das Endspiel der Champions League wird wohl erst im August stattfinden.

News am 28. Mai: Meisterfeier des FC Bayern auf Marienplatz müsste ausfallen

Wenn der FC Bayern Titel gewinnt, feiert die Mannschaft das normalerweise am Ende der Saison auf dem Rathausbalkon in München. 2020 wäre das aber nicht möglich. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte der Bild: "Die liebgewonnene Tradition der alljährlichen Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz ist heuer leider unvorstellbar - nicht wegen mangelnder sportlicher Erfolge des Rekordmeisters, sondern natürlich wegen der coronabedingten Einschränkungen."

Der FC Bayern kommentierte das nicht - der Titel stehe schließlich noch nicht fest. Er ist aber ziemlich sicher: Nach dem 1:0-Sieg gegen den BVB haben die Münchner sieben Punkte Vorsprung auf den Verfolger.

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News am 20. Mai: Sané und FC Bayern nähern sich laut Medien-Bericht beim Gehalt an

Wechselt Lerony Sané doch noch zumFC Bayern? Laut einem Bericht der Sport Bild habe man sich weiter angenähert. Angeblich ist Sané bereit, auf bis zu 30 Prozent seiner Gehaltsvorstellungen zu verzichten, die er noch vor der Corona-Pause aufgerufen hatte.

News am 19. Mai: Finanzielle Corona-Hilfe: Bayern spielt Turnier mit Real und Inter

Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München wird im Zuge der Corona-Pandemie gemeinsam mit Real Madrid und Inter Mailand 2021 ein Turnier austragen, dessen Nettoerlöse in die medizinische Infrastruktur in Italien und Spanien fließen sollen. Mit dem "Europäischen Solidaritäts Cup" wollen die drei Vereine "ein Zeichen der Verbundenheit setzen", wie der FC Bayern mitteilte. 

"Die Corona-Pandemie hat auch Europa schwer getroffen", begründete Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge die Aktion. "Wir in Deutschland haben bei allem Leid und allen Problemen vielleicht das Glück, dass sich unser Gesundheitssystem in dieser Krise belastbar zeigt. Auch wir haben allerdings die furchtbaren Bilder aus Italien und Spanien gesehen, beide Länder hat es in Europa mit am härtesten getroffen." 

 In Abhängigkeit vom Spielkalender und besonders davon, wann wieder vor Zuschauern Fußball gespielt werden kann, werden die drei Vereine in einem Gruppenmodus gegeneinander antreten. Die Partie Real gegen Inter wird in Madrid ausgetragen, das Spiel Inter gegen FC Bayern in Mailand. Sportlicher Höhepunkt ist aus deutscher Sicht die Begegnung Bayern gegen Real Madrid, die in der Allianz Arena in München steigt.

 Das Turnier, das auch im Fernsehen zu sehen sein wird, dürfte einen beachtlichen Millionenerlös einspielen. "Insbesondere Schwestern, Pfleger und Ärzte leisten in dieser Zeit Herausragendes für die Gesellschaft", betonte Rummenigge. Der FC Bayern will 5000 Schwestern, Pfleger und Ärzte zum Spiel in München einladen. "Wir, die drei Vereine, wollen diesen Helden unsere Anerkennung, unseren Respekt und Dank zeigen", äußerte Rummenigge.

5. Mai: Bayern-Spieler Thiago verlängert Vertrag

Der FC Bayern München hat sich nach der Verlängerung mit den Fußball-Profis Thomas Müller und Alphonso Davies anscheinend auch mit Mittelfeldspieler Thiago auf einen neuen Vertrag geeinigt. Nach Informationen von Bild und Sport Bild ist die Zusammenarbeit mit dem 29 Jahre alten spanischen Nationalspieler über den 30. Juni 2021 "fix". Der deutsche Rekordmeister wolle die neue Laufzeit des Arbeitspapiers im Laufe dieser Woche bekanntgeben.

Eine offizielle Bestätigung gab es von Vereinsseite zunächst nicht. Sie käme aber nach jüngsten Äußerungen von Thiago, Bayern-Präsident Herbert Hainer und auch Trainer Hansi Flick nicht unerwartet. Die weitere Zusammenarbeit könnte bis 2024 reichen. "Das wäre ein wunderbarer Club, um eine Karriere zu beenden", hatte Thiago am Montag in der spanischen Zeitung La Vanguardia gesagt. 

Aufsichtsratschef Hainer äußerte sich parallel im Kicker zuversichtlich, dass "in absehbarer Zeit" Vollzug gemeldet werden könne. Flick hatte auch in Bezug auf Thiago gesagt, dass es eines der wichtigsten Ziele in der aktuellen Personalplanung beim FC Bayern sei, "Qualität zu halten". 

Dazu passten schon die vorzeitigen Vertragsverlängerungen mit Angreifer Müller (30/bis 2023) und Jungprofi Alphonso Davies (19/bis 2025) in den vergangenen Wochen. Auch mit Torwart Manuel Neuer (34) und Abwehrspieler David Alaba (27), deren Verträge 2021 auslaufen, sprechen die Münchner aktuell über neue Kontrakte.

Thiago war 2013 für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona zum FC Bayern gewechselt. "Bei Thiago sieht man einfach, was er für ein genialer Fußballer ist. Er ist ein besonderer Fußballer", sagte Flick aktuell über den Edeltechniker. Nach einer anfänglichen Reservistenrolle unter Flick hatte sich Thiago vor der Unterbrechung der Spielzeit wegen der Coronavirus-Pandemie wieder zur Stammkraft entwickelt. "Seit der Winterpause ist er top", lobte Flick.

3. Mai: Bayern-Präsident Hainer: Wollen Neuer "weiter an uns binden"

Bayern-Präsident Herbert Hainer hat ein klares Bekenntnis zur erhofften Vertragsverlängerung mit Torhüter Manuel Neuer abgegeben. "Wir wollen ihn weiter an uns binden", sagte Hainer in einem Kicker-Interview. Überzogene Gehaltsvorstellungen in den laufenden Verhandlungen sieht der 65-Jährige bei dem Weltklasse-Keeper nicht. "Ich habe ihn nie so erlebt. Und ich glaube nicht, dass es vermessen ist, wenn jemand seine Vorstellung vorträgt", erklärte Hainer.

Der Vertrag von Manuel Neuer läuft noch bis Sommer 2021.
Bild: Torsten Silz, dpa

Auch glaube er nicht, dass Neuers Image durch die öffentliche Debatte Schaden genommen habe. "Sollte Manuel dieses Gefühl gehabt haben, kann ich nur betonen, dass aus der Clubführung keiner beabsichtigt hat, ihn zu beschädigen", versicherte der frühere Adidas-Chef.

News am 2. Mai: Werner will lieber ins Ausland als zum FC Bayern

Über die Zukunft von Leipzigs Torjäger Timo Werner wird reichlich spekuliert. Immer wieder wird er mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. In letzter Zeit mehren sich aber auch Gerüchte, wonach ein Wechsel ins Ausland anstehen könnte. Der FC Liverpool und der FC Chelsea gelten als mögliche Interessenten. Wohin sein Weg letztendlich führen könnte, hat Werner nun selbst in einem Interview mit der Bild-Zeitung angedeutet: "Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern", sagte Werner.

Leipzigs Timo Werner reizt das Ausland mehr als der FC Bayern.
Bild: Jan Woitas, dpa

Werners Vertrag bei den Leipzigern ist bis zum 30. Juni 2023 gültig. Gegen eine Ablösesumme, die angeblich bei 60 Millionen Euro liegen soll, könnte er den Club aber schon in diesem Sommer verlassen. Ein Wechsel Werners zum FC Bayern stand bereits im vergangenen Jahr im Raum, kam aber nicht zustande. "Was damals die Beweggründe des FC Bayern waren, kann ich nicht beantworten", erklärte Werner.

Derzeit erscheint dem 24-jährigen Nationalspieler also ein Wechsel ins Ausland am lukrativsten: "Es ist einfach so, dass mich die Herausforderung in einer anderen Liga noch etwas mehr reizen würde als ein Wechsel innerhalb der Bundesliga", erklärte Werner. "Und natürlich spielt es dann auch eine Rolle, dass die gegenseitige Wertschätzung maximal da sein müsste."

News am 1. Mai: Süle-Rückkehr rückt näher

Seit Oktober 2019 muss der FC Bayern München auf Innenverteidiger Niklas Süle verzichten. Der 24-Jährige hatte sich damals im Auswärtsspiel beim FC Augsburg einen Kreuzbandriss zugezogen. Nun steht der Abwehrspieler aber kurz vor einer Rückkehr ins Team: "Insgesamt ist alles in Ordnung. In meiner Familie sind alle gesund, ich befinde mich mit dem Reha-Training auf der Zielgeraden - auch wenn es gerade eine schwierige Zeit ist, fühle ich mich gut", sagte der 24-Jährige im Mitgliedermagazin 51.

Wann genau, mit einem Comeback zu rechnen sei, verriet Süle aber nicht. Zeitlichen Druck hat er derzeit jedoch nicht. Wegen der Corona-Pandemie pausiert die Bundesliga, die Europameisterschaft ist verschoben. "Die Situation ist schwierig, diese Pandemie hat für uns alle ungeahnte Ausmaße angenommen. Aber ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich wichtige Zeit in der Reha gewonnen habe", sagte er. "Ich bin zwar sicher, dass ich auch beim normalen Zeitplan bei der EM gespielt hätte, aber so wurde das Zeitfenster größer."

News am 30. April: Hansi Flick ist offiziell Cheftrainer des FC Bayern

Knapp einen Monat nach der Einigung auf einen langfristigen Vertrag hat Bayern-Coach Hansi Flick seinen Vertrag offiziell unterzeichnet. Das Papier bindet den 55-Jährigen bis zum 30. Juni 2023 an den deutschen Rekordmeister.

Bayern-Coach Rummenigge, der Flick bereits im Februar für ein längeres Engagement ins Gespräch gebracht hatte, sagte, Flicks attraktiver Fußball spiegele sich auch in den Ergebnissen wider. Daher sei der FCB mit der Arbeit des ehemaligen Co-Trainers der Deutschen Fußballnationalmannschaft sehr zufrieden.

Flick hatte sich nach dem Rauswurf von Niko Kovac im vergangenen November als Interimslösung für zwei Spiele gut präsentiert. Daraufhin hatte der FC Bayern das Engagement des Ex-Hoffenheimers zunächst bis Weihnachten, dann bis Saisonende verlängert. Mit seinem Team ist Flick noch in allen drei Wettbewerben vertreten.

News am 15. April: Leroy Sané wohl weiter an Wechsel zum FC Bayern interessiert

Wechselt Leroy Sané noch zum FC Bayern? Laut dem Geschäftsführer von Sanés neuer Agentur, Damir Smoljan, soll er auf jeden Fall weiterhin interessiert sein. Dieser sagte der Sport Bild: "Dort sieht er die Voraussetzungen, um sein großes Ziel, die Champions League zu gewinnen, erreichen zu können."

Beim FC Bayern ist das Interesse mittlerweile aber wohl geringer. Hier lesen Sie mehr: Leroy Sané: Jetzt redet der Berater

News am 14. April: Manuel Neuer setzt FC Bayern beim Vertrag unter Druck

Der FC Bayern will Manuel Neuer halten und auch der Torwart möchte eigentlich in München bleiben. Doch er verhandelt bei seiner Vertragsverlängerung hart.

Nach Angaben der Bild soll Berater Thomas Kroth 20 Millionen Euro jährliches Gehalt für seinen Mandanten verlangen. Außerdem soll der Vertrag, der nach derzeitigem Stand im nächsten Jahr ausläuft, bis 2025 verlängert werden.

Einen ausführlichen Artikel dazu lesen Sie hier: Rentenvertrag samt Astro-Gehalt: Manuel Neuer setzt Bayern unter Druck.

News am 7. April:  FC Bayern verlängert mit Thomas Müller

Thomas Müller bleibt dem FC Bayern München erhalten: Der 30-Jährige hat einen neuen Vertrag bis zum Jahr 2023 unterschrieben, wie der Verein am Dienstag mitgeteilt hat.

Mehr lesen Sie hier: FC Bayern verlängert mit Thomas Müller bis 2023.

News am 5. April: FC Bayern startet am Montag mit Kleingruppen-Training

Die Profis des FC Bayern beginnen am kommenden Montag mit dem Kleingruppen-Training. Die Einheiten sollen unter strengen Auflagen und unter Einhaltung aller Regelungen stattfinden. Zuerst hatte der Kicker über das Vorgehen berichtet.

Um das Risiko zu minimieren, sollen die Spieler in insgesamt vier Gruppen trainieren, in zeitlichem Abstand voneinander und auf verschiedenen Plätzen. Alle weiteren Aktivitäten sollen nach Hause verlagert werden, auch das Duschen sowie das Essen.

Viele Clubs der Fußball-Bundesliga hatten sich in der vergangenen Woche wieder auf den Plätzen eingefunden, andere bestreiten das Training aktuell noch in Video-Chats. Auch beim FCB sollen Cybertrainings weiter möglich sein und genutzt werden. Neben dem FC Bayern kehren am Montag auch zahlreiche andere Clubs zurück auf den Rasen.

News am 3. April: Bayern-Chef Rummenigge erwartet Auswirkungen durch Corona auf Transfermarkt

Der Vorstandschef des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, erwartet durch die Corona-Krise Auswirkungen auf den Transfermarkt. "Jede Krise beinhaltet aber auch eine Chance. Seit langer Zeit entwickeln sich Ablösesummen und Gehälter der Spieler in ungesunder Größenordnung. Das Corona-Virus und die daraus resultierende weltweite Krise wird dazu führen, dass dieses "Immer teurer, schneller, mehr" zumindest gestoppt wird", sagte er im Mitgliedermagazin 51.

"Nachfrage und Angebot werden den Transfermarkt regulieren und neu ausbalancieren." Im Vorwort des Magazins wies Rummenigge erneut auf den sorgsamen gesellschaftlichen Umgang mit der aktuellen Corona-Situation hin. "Es findet eine Entschleunigung des Lebens statt. Und der Fußball muss auch damit vorbildlich und diszipliniert umgehen. Jeder, der unseren Sport liebt, wünscht sich natürlich, dass es möglichst bald wieder auf den Rasen geht", sagte der 64-Jährige. Wann das sein werde, könne keiner seriös voraussagen.

"Wenn es soweit ist - natürlich in enger Abstimmung mit der Politik - kann der Fußball hoffentlich dazu beitragen, dass wir langsam und behutsam in die Normalität zurückfinden", sagte er. Derzeit stünde aber selbstverständlich das Thema Gesundheit über allem.

Rummenigge wies auch auf die schwierige wirtschaftliche Situation des Fußballs hin. "Im Moment sind die Einnahmen aller Clubs praktisch auf null zurückgefahren. Das betrifft auch den FC Bayern. Wir haben nur das große Glück, dass wir uns in den vergangenen Jahren gewisse Reserven schaffen konnten", sagte der Bayern-Chef. "Und gerade dieser Fakt ermöglicht, dass wir in dieser großen Krise solidarisch zusammenstehen. Die starken Schultern müssen die schwächeren Schultern stützen."

News am 13. März: Chelsea-Spieler vor Champions-League-Spiel gegen Bayern positiv auf Corona getestet

Kurz vor dem Champions-League-Duell zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea ist ein Spieler des englischen Gegners positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um den Stürmer Callum Hudson-Odoi. Der 19-Jährige ist der erste Spieler der Premier League, der sich mit dem Virus infiziert hat.

Er zeigte am Montagmorgen Symptome vergleichbar mit einer leichten Erkältung und trainierte seitdem nicht. Hudson-Odoi muss nun in Quarantäne. Dies betrifft auch alle Personen, die zuletzt Kontakt mit ihm im Mannschaftsgebäude hatten. Dies betrifft erstmal das gesamte erste Team, die Trainer und einige Betreuer, wie der englische Fußball-Erstligist am Freitag mitteilte.

Das Hinspiel zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea hatte der englische Klub 0:3 verloren. Das Rückspiel findet hinter verschlossenen Türen statt. "Damit setzt der FC Bayern die Verfügung der bayerischen Staatsregierung um, die zum Schutz der Bevölkerung erlassen wurde. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren", erklärte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag auf seiner Homepage.

Der FC Bayern habe die Entscheidung am gleichen Tag der UEFA mitgeteilt. Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hatte der Freistaat Bayern zuvor Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zunächst bis einschließlich 19. April abgesagt.

News am 8. März: FC Bayern kann gegen Augsburg Vorsprung ausbauen

Im Heimspiel gegen den FC Augsburg hat der FC Bayern die Möglichkeit, seinen Vorsprung in der Tabelle auf vier Punkte auszubauen. Nach dem Unentschieden der Leipziger gegen Wolfsburg ist Borussia Dortmund neuer Tabellenzweiter. Die Dortmunder schlugen Borussia Mönchengladbach im Spitzenspiel der Bundesliga am Samstagabend mit 2:1.

Im Bayernderby kann Trainer Hansi Flick auch wieder auf die Abwehrspieler Lucas Hernández und Jérôme Boateng zurückgreifen. Für Kingsley Coman kommt ein Einsatz nach seiner leichten Zerrung aus dem Champions-League-Spiel in London noch zu früh. Weiterhin verletzt fehlen Robert Lewandowski,  Ivan Perišić und Niklas Süle.

News am 7. März: FC Bayern setzt Zeichen für Toleranz

Der FC Bayern widmet sein Heimspiel gegen den FC Augsburg am Sonntag dem Motto "Toleranz, Respekt, Vielfalt, Fairplay" und dem Slogan "Wir lieben Fußball". Eine Woche nach den Anfeindungen der Münchner Fans gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp will der FC Bayern damit nach eigenen Angaben "ein Zeichen setzen".

Die Spieler des FC Bayern werden Vereinsangaben zufolge vor dem Anpfiff mit einem Banner der Aktion "Rot gegen Rassismus" auf das Spielfeld treten. Die Sponsoren des FC Bayern verzichten während des Spiels auf die Werbeplatzierungen auf den Banden. Dort sollen stattdessen die zentralen Botschaften des Tages wie Toleranz, Respekt, Vielfalt, Fairplay zu sehen sein. Auf den rotierenden Banden will der deutsche Rekordmeister mit seinen Partnern klarstellen, "worum sich alles drehen sollte - in der Fußballwelt und darüber hinaus".

Außerdem erinnert der FC Bayern mit einem Sondertrikot 120 Jahre nach seiner Gründung an die erste Meistermannschaft 1932.

News am 5. März: Verteidiger Niklas Süle trainiert wieder mit dem Ball

Abwehrspieler Niklas Süle ist auf dem Weg zu seinem Comeback: Vier Monate nach seiner Verletzung absolvierte Süle wieder erste Einheiten mit dem Ball. Der Innenverteidiger hatte sich im Oktober 2019 im Hinspiel gegen den FC Augsburg das Kreuzband gerissen. „Es fühlt sich nach über vier Monaten natürlich super an, den Ball wieder zu berühren. Das ist eine richtig schöne Sache“, wird Süle auf der Homepage des FC Bayern zitiert. Damit steigen auch seine Chancen auf eine EM-Teilnahme im Sommer.

News am 3. März: Kimmich führt Bayern ins Halbfinale des DFB-Pokals

Die Schalker wehrten sich tapfer. Letztendlich reichte dem FC Bayern jedoch ein Tor, um am Dienstagabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Mit seinem Schuss in der 40. Minute ebnete Nationalspieler Joshua Kimmich den Weg für den Bayern-Sieg auf Schalke.

Nach den Vorkommnissen in etlichen Bundesligastadien am vergangenen Wochenende wurde das Verhalten der Fans mit Spannung erwartet. Letztendlich blieb es aber bei einigen Spruchbändern, die dieses Mal persönlichen Beleidigungen enthielten.

News am 2. März: FC Bayern richtet Kommission ein

Nach den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Hoffenheim hat der FC Bayern eine Fairplay-Kommission eingerichtet. Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilt, sollen damit die Vorfälle in Hoffenheim aufgearbeitet werden. So werde die Kommission zum einen den Ereignissen vom Samstag nachgehen. Zum anderen werde sie "Maßnahmen erarbeiten, die bei Fällen von Rassismus, Beleidigungen, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Ausgrenzung jeglicher Art kurz- und mittelfristig greifen werden."

News am 29. Februar: Ärger um Fan-Plakate überschattet Bayern-Sieg

Der FC Bayern hat das Auswärtsspiel in Hoffenheim mit 6:0 gewonnen. Überschattet wurde das Spiel allerdings von Schmäh-Plakaten seitens der Bayern-Fans in Richtung Dietmar Hopp. Das Bundesligaspiel stand zwischenzeitlich sogar kurz vor dem Abbruch.

Zirkzee ersetzt Lewandowski in Hoffenheim

Robert Lewandowski vier Wochen lang verletzt ausfällt, muss der FC Bayern gegen Hoffenheim auf den Stürmer verzichten. Trainer Hansi Flick setzt dabei auf Youngster Joshua Zirkzee. Der 18-Jährige steht heute ab 15.30 Uhr zum ersten Mal in der Startelf und soll wohl die Position von Lewandowski übernehmen. Philippe Coutinho, Thomas Müller und Serge Gnabry stehen ebenfalls in der Offensive.

Hoffenheim muss auf seine Stürmer Munas Dabbur und Sargis Adamyan verzichten. Beide hatten in dieser Spielzeit schon einen Doppelpack gegen die Bayern erzielt.

News am 26. Februar: Robert Lewandowski fehlt dem FCB für vier Wochen

Nach der Party folgt der Kater: Der FC Bayern muss in den kommenden vier Wochen auf Toräger Robert Lewandowski verzichten. Wie der Rekordmeister am Mittwoch mitteilte, hat sich der Pole beim Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea verletzt. Laut einer Mitteilung der Münchner erlitt der aktuell führende der Torschützenliste der Fußball-Bundesliga beim Sieg in London einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk.

Lewandowski wurde direkt nach der Rückkehr aus London eingehend von FCB-Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm untersucht. In den kommenden Tagen muss der FCB-Stürmer einen Gips tragen. Anschließend könne er mit dem Aufbautraining beginnen.

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Rummenigge stellt Hansi Flick neuen Vertrag in Aussicht

Das 3:0 des FC Bayern gegen den FC Chealsea war auch ein Triumph für Trainer Hansi Flick. Karl-Heinz Rummenigge stellte ihm danach einen neuen Vertrag und damit einen Verbleib als Cheftrainer in Aussicht. Nach dem Sieg überreichte er Flick bei einem Bankett in London nachträglich ein Geschenk zum 55. Geburtstag. Dazu sagte er: "In dem roten Päckchen ist ein Stift. Und mit Stiften unterschreibt man bei Bayern München manchmal auch Papiere." In dem Saal war ein Raunen der anwesenden Sponsoren und Edelfans zu hören.

Hansi Flick hatte vergangenen Sommer einen Vertrag als Co-Trainer bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben. Nach dem Aus von Niko Kovac wurde er zum Chefcoach befördert.

25. Februar: FC Bayern gewinnt souverän gegen den FC Chelsea

Der FC Bayern hat das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League mit 3:0 gewonnen und hat damit eine hervorragende Ausgangslange für das Rückspiel am 18. März in München. Sergé Gnabry leitete den Erfolg in der zweiten Halbzeit mit einem Doppelschlag (51. und 54. Minute) ein, Robert Lewandowski traf zum Endstand (76.).

Hier lesen Sie den Spielbericht: Gnabry-Show in London: Starke Bayern siegen verdient gegen Chelsea.

Hier haben wir die Pressestimmen zusammengefasst: Pressestimmen zum FC Bayern: "Sergé Gnabry ist der Tor-King von London."

Niko Kovac will im Sommer zurück auf die Trainerbank

Der FC Bayern und Trainer Niko Kovac: Es war nicht immer eine harmonische, aber eine sehr erfolgreiche Ehe. In seinem ersten Jahr an der Seitenlinie des FCB holte der gebürtige Kroate das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg, schaffte damit etwas einzigartiges: Er ist der Einzige in der Geschichte der Bundesliga, der als Trainer und Spieler das Double gewonnen hat. Trotzdem wurde Kovac im November 2019 beim Rekordmeister entlassen. Hansi Flick übernahm.

Nach seinem Aus in München war es zuletzt still geworden um Kovac. Bis jetzt. In einem TV-Interview brach der Ex-FCBayern-Coach sein Schweigen - und kündigte ein baldiges Comeback an. Spätestens im Sommer wolle er auf die Trainerbank zurückkehren, verriet Kovac.

Bei welchem Verein der 48-Jährige in Zukunft arbeiten wird, ließ er offen. Lediglich ein Comeback als Nationaltrainer - Kovac hatte vor seinen Stationen bei Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern das Nationalteam Kroatiens trainiert - schloss er aus. Er habe mehr Spaß an der täglichen Arbeit, die er bei einem Verein habe, so Kovac.

24. Februar: Leon Goretzka kehrt nach muskulären Probleme in den Kader zurück

Bayern-Mittelfeldspieler und Nationalspieler Leon Goretzka steht beim Achtelfinal-Hinspiel in der in der Champions League beim FC Chelsea im Kader. Goretzka hatte am Freitag beim 3:2-Heimsieg des deutschen Rekordmeisters in der Bundesliga gegen den SC Paderborn wegen muskulärer Probleme gefehlt.

Beim Abschlusstraining der Münchner am Montag nahm Goretzka teil, allerdings waren nur die ersten 15 Minuten der Einheit für Beobachter öffentlich. Auch Defensivakteur Javi Martínez war mit dabei. Für den Spanier kommt nach seiner schweren Muskelverletzung im Oberschenkel ein Einsatz aber noch zu früh, für ihn ist erwartungsgemäß kein Platz im 19er Kader von Bayern-Trainer Hansi Flick.

17. Februar: Bayern-Verteidiger Niklas Süle beginnt wieder mit Lauftraining

Fußball-Nationalspieler Niklas Süle hat vier Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder eine Laufrunde auf dem Rasen gedreht. "Nach knapp vier Monaten jeden Tag in diesem Kraftraum ein ähnliches Programm zu absolvieren, war es für mich überragend, heute hier rauszukommen, wieder zu laufen und das Gras ein bisschen zu riechen", sagte Süle. Die ersehnte Rückkehr auf den Rasen ist für den 24 Jahre alten Innenverteidiger eine wichtige Etappe Richtung Comeback. "Das war für mich der richtige Zeitpunkt, um den nächsten Schritt zu gehen", sagte Süle. Bis zum Comeback ist es aber noch ein weiter Weg.

Süle berichtete bei FCBayern.tv vom guten Heilungsprozess, "ohne irgendwelche Komplikationen in meinem Knie. Ich laufe komplett beschwerdefrei und das ist, was zählt." Der Kontakt zum Team sei permanent da. "Ich bin mit den Jungs immer im Austausch. Sie wissen über jeden nächsten Schritt bei mir Bescheid, und es freut sie natürlich auch, dass ich den nächsten Schritt gehen konnte", sagte der Nationalspieler.

Sieht beim FC Bayern München noch viel Luft nach oben: Niklas Süle.
Bild: Matthias Balk, dpa

Süle hatte im Oktober im Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Der Münchner Abwehrchef zeigte sich trotz der erneuten Verletzung - bereits in der Saison 2014/15 hatte er einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten - wiederholt zuversichtlich, dass er es noch bis zur EM im Juni schaffen kann. Von Vereinsseite wurde das zurückhaltender beurteilt. Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte kürzlich, dass man die Entwicklung bei Süle abwarten müsse.

Bundestrainer Joachim Löw hatte im Januar beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga keine Prognose zu einem Süle-Comeack abgegeben. "Beim Niklas muss man abwarten", erklärte Löw damals.

13. Februar: Manuel Neuer pausiert, Davies und Kimmich sind wieder zurück

Kapitän Manuel Neuer hat drei Tage vor dem Auswärtsspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln eine Zwangspause einlegen müssen. Der Torhüter fehlte beim Donnerstagstraining wegen eines Magen-Darm-Infekts.

Torwart Manuel Neuer ist angeschlagen und fehlte im Training.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Der deutsche Fußball-Rekordmeister machte keine Prognose, was das für einen Einsatz des 33-Jährigen am Sonntag (15.30 Uhr) bedeuten könnte. Zurück im Training waren laut Club-Angaben Alphonso Davies, der die Einheit am Mittwoch wegen Problemen am Sprunggelenk hatte abbrechen müssen. Auch Joshua Kimmich, der erkältet gefehlt hatte, trainierte am Donnerstag wieder mit. Der schon länger verletzte Javi Martínez setzte abseits des Teams sein Aufbauprogramm fort.

9. Februar: Bayern-Präsident Hainer will Müller und Neuer halten

Sowohl bei Thomas Müller als auch bei Manuel Neuer läuft der Vertrag im Jahr 2021 aus - eine Entscheidung darüber, ob beide Spieler beim FC Bayern bleiben, ist bislang noch nicht gefallen. Eine Formsache ist die Verlängerung bei keinem der beiden langjährigem Stammspieler: Müller erfährt erst unter dem neuen Trainer Hansi Flick wieder eine höhere Wertschätzung, bei Neuer droht Ungemach wegen der Verpflichtung von Schalke-Torwart Alexander Nübel zur neuen Saison.

Will Müller und Neuer halten: Bayern-Präsident Herbert Hainer.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Im Interview mit der Bild am Sonntag hat sich Bayern-Präsident Herbet Hainer nun dafür stark gemacht, mit beiden Spielern den Vertrag zu verlängern. Über Müller sagte Hainer: "Er ist die Identifikationsfigur schlechthin und spielt wieder sehr guten Fußball. Abgesehen davon muss man ja auch abwarten, was Thomas will." Hainer steht nach eigener Aussage in engem Austausch mit Uli Hoeneß, mit dem er "ein bis zweimal pro Woche" telefoniert. Auch Manuel Neuers Vertrag endet im Sommer 2021. Hainer geht „fest davon aus“, dass der Nationaltorwart weiter für den FC Bayern spielen wird. „Ihm gefällt es hervorragend in München, er spielt in einer tollen Mannschaft, wir schätzen ihn alle total. Unsere sportlich Verantwortlichen arbeiten daran, ich bin optimistisch.“

7. Februar: Flick stärkt formschwachen Coutinho den Rücken: "Wird uns helfen"

Philippe Coutinho und der FC Bayern München - bislang ist das noch keine Erfolgsgeschichte. In der Bundesliga kam der vom FC Barcelona ausgeliehene Brasilianer in 18 Partien auf sechs Tore und sechs Vorlagen, sammelte in den vergangenen fünf Liga-Partien sogar nur eine Vorlage. Das ist eindeutig zu wenig für einen Spieler seiner Klasse. Gerüchten zufolge hat der FC Barcelona deswegen sogar schon den Kaufpreis in Höhe von 120 Millionen Euro gesenkt. Auch beim Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim war der ehemalige Liverpool-Spieler kein Faktor.

Bei Bayern noch nicht in Topform: Philippe Coutinho.
Bild: Soeren Stache/dpa-Zentralbild, dpa

Vor dem Spitzenspiel gegen RB Leipzig stärkte Bayern-Trainer Hansi Flick seinem Spieler den Rücken. Dass Coutinho, der seit seinem Abgang von Liverpool im Januar 2018 mit seiner Form kämpft, mit seiner "Leistung nicht zu 100 Prozent zufrieden ist", sei klar. An seiner generellen Klasse hegt Flick aber keinen Zweifel: "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass er uns sehr helfen kann." In jeder Karriere gebe es ein Formtief. Die Trainingsleistungen des 27-jährigen Brasilianers in diesem Jahr seien "sehr, sehr gut".

5. Februar: FC Bayern zittert sich im DFB-Pokal in die nächste Runde

Der FC Bayern hatte im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim lange alles im Griff - trotz eines frühen Rückstands in der 8. Minute. Ein Eigentor von Benjamin Hübner (13.) und die Tore von Thomas Müller (20.) und Robert Lewandowski (36. / 80.) ließen die Münchner 4:1 in Führung gehen.

Zittern mussten sie am Ende doch noch: Der eingewechselte Munas Dabbur traf doppelt für Hoffenheim - in der 82. Minute und in der Nachspielzeit. Die Bayern-Spieler dürften also erleichtert gewesen sein, als das Spiel beim Stand von 4:3 abgepfiffen wurde.

News zum FC Bayern: Die Münchner haben es im DFB-Pokal unnötig spannend gemacht.
Bild: Matthias Balk, dpa

Hier lesen Sie unseren ausführlichen Spielbericht: Der FC Bayern macht es gegen Hoffenheim unnötig spannend.

4. Februar: Bayern-Präsident Hainer lobt Flick: "Exzellente Arbeit"

Der Präsident des FC Bayern München, Herbert Hainer, kann sich Hansi Flick sehr gut auch über das Ende der laufenden Saison als Cheftrainer beim Fußball-Rekordmeister vorstellen. "Wir wollen erfolgreichen und bezaubernden Fußball spielen, so wie jetzt unter Hansi Flick", sagte der Nachfolger von Uli Hoeneß laut Passauer Neue Presse beim Besuch des Fanclubs Red Bulls Taubenbach im niederbayerischen Simbach. "Wenn er weiter so gewinnt, dann gibt es keine Alternative."

Der frühere Adidas-Chef Hainer sagte: "Wir haben jetzt Hansi Flick das Vertrauen bis Saisonende ausgesprochen. Ich finde, dass er exzellente Arbeit macht und das sage ich nicht nur, weil wir die drei Spiele in diesem Jahr gewonnen haben, sondern auch wegen unserer Spielweise." Hainer habe selten so einen überzeugenden Bayern-Sieg gesehen wie zuletzt gegen Schalke (5:0), "wo der Gegner in der zweiten Halbzeit kaum mehr über die Mittellinie kam".

Als Ziel nannte er ausdrücklich den Gewinn der Champions League in der übernächsten Saison: "Schließlich haben wir 2022 das Finale zu Hause und spätestens da wollen wir gewinnen. Sollte das vorher der Fall sein, hab’ ich aber auch nichts dagegen."

Auch Kapitän Manuel Neuer hob erneut seine hohe Wertschätzung für Flick hervor, den er von Anfang an öffentlich lobte. Mit ihm sei es anders als unter den Vorgängern, sagte der Nationaltorwart. "Denn er ist ein sehr kommunikativer Mensch – aber nicht nur mir gegenüber, weil wir uns schon so lange kennen, sondern auch bei allen anderen Spielern. Er geht auf jeden Einzelnen ein, versucht alle mitzunehmen und uns jeden Tag besser zu machen."

30. Januar: Kinglsey Coman ist zurück im Mannschaftstraining

Er wurde beim FC Bayern schmerzlich vermisst - jetzt scheinen die Tage bis zu seinem Comeback gezählt zu sein: Kingsley Coman. Nach seinem Kapseleinriss im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur kehrte der französische Außenspieler am Donnerstagvormittag nun ins Mannschaftstraining des FC Bayern zurück. Unter dem Applaus seiner Mitspieler betrat "King", wie Coman innerhalb des Teams genannt wird, den Rasen und beendete die Einheit nach 45 Minuten vorzeitig.

Ist wieder ins Mannschaftstraining des FC Bayern eingestiegen: Kingsley Coman.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Wann genau Coman wieder für den FC Bayern auf dem Feld stehen wird, ist unklar. Sicher ist: Ein Risiko wird Trainer Hansi Flick bei seinem Flügelflitzer nicht eingehen. Oberste Priorität dürften die Champions-League-Spiele gegen den FC Chelsea genießen. Die Achtelfinal-Partien sind für den 25. Februar (Auswärts) und 18. März (Heimspiel) angesetzt.

29. Januar: Boateng und Goretzka geraten im Bayern-Training aneinander

Schlechte Stimmung beim FC Bayern: Jérôme Boateng und Leon Goretzka sind im Training offenbar verbal und körperlich aneinander geraten. Die Bild-Zeitung schreibt von einem "Mega-Zoff". Goretzka habe Boateng überhart angegangen, anschließend sei die Situation eskaliert.

Hier mit besserer Laune: Leon Goretzka und Jerome Boateng sollen beim Training des FC Bayern eine Auseinandersetzung gehabt haben.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Boateng sei daraufhin auf Goretzka losgegangen und habe ihm ins Gesicht geschlagen. Robert Lewandowski habe dazwischengehen müssen. Der FC Bayern wollte sich auf eine Anfrage der dpa nicht zu dem Vorfall äußern. Mehr dazu lesen Sie hier.

25. Januar: Bayern gewinnt 5:0 gegen Schalke

Der FC Bayern nimmt zwei Wochen vor dem direkten Aufeinandertreffen mit Leipzig Schwung auf für den Sturm auf die Tabellenspitze. Über den Kurznachrichtendienst Twitter haben die Münchner bereits kurz nach dem Spiel ihre Aufholjagd angekündigt.

Die Bayern liefen beim 5:0-Erfolg gegen den FC Schalke 04 am Samstag zu keiner Zeit Gefahr, den Sieg zu verspielen und wollten nicht einmal mehr mit dem Videoassistenten hadern, der ihnen die Anerkennung zweier weiterer Treffer versagte. Es dauerte nur bis zur sechsten Minute, ehe die Münchner das erste Mal jubelten. Den ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

 

22. Januar: FC Bayern leiht Álvaro Odriozola von Real Madrid aus

Der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Wie von Trainer Hansi Flick gefordert, stößt ein Rechtsverteidiger zum Rekordmeister:  Álvaro Odriozola wird für ein halbes Jahr vom spanischen Klub Real Madrid ausgeliehen. Das gab der FC Bayern am Mittwoch bekannt. Der 24-Jährige wird bereits am Mittwoch mit der Mannschaft trainieren. Odriozola war bei den Königlichen bislang ein Ergänzungsspieler und kam am Stamm-Rechtsverteidiger Dani Carvajal nicht vorbei, in der aktuellen Saison kommt der viermalige spanische Nationalspieler auf vier Ligaeinsätze.

Flick hatte im Wintertrainingslager Neuverpflichtungen für die Defensive gefordert und implizit einen Rechtsverteidiger genannt. Die Replik von Sportdirektor Hasan Salihamidzic fiel kühl aus. Er sagte damals: "Die Zukunft des FC Bayern hängt nicht von einem Rechtsverteidiger ab."  Nun bekommt Flick einen Spieler, der die arg strapazierte Personalsituation der Bayern etwas entspannt.

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wird in einer Stellungnahme des Klubs wie folgt zitiert: "Nach internen Gesprächen haben wir beschlossen, dem Wunsch unseres Cheftrainers Hansi Flick nach Verstärkung für die Defensive zu entsprechen und uns gemeinsam für Álvaro Odriozola entschieden. Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung und bedanken uns bei den Verantwortlichen von Real Madrid für die sehr freundschaftlichen und partnerschaftlichen Gespräche." Es ist bereits der siebte Transfer, den die beiden Klubs miteinander vereinbart haben.

Odriozola, der 2018 zu Madrid kam, hat bei Real einen Vertrag bis 2024 und wird bei Transfermarkt.de mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro aufgelistet. Eine Kaufoption scheint sich der FC Bayern nicht gesichert zu haben.

21. Januar: FC Bayern steht vor Verpflichtung eines Verteidigers

Bekommt Bayern-Trainer Hansi Flick bald seinen Rechtsverteidiger? Im Trainingslager der Bayern in Doha hatte der Coach sehnlich eine Verstärkung auf dieser Position gefordert. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte sich diesbezüglich immer defensiv verhalten. Nun scheint es, als ob eine Verpflichtung kurz bevor steht. Nach Informationen von Sport Bild und Bild soll der Spanier Álvaro Odriozola von Real Madrid eine heiße Aktie beim Rekordmeister sein.

Der 24-Jährige war 2018 vom Ligakonkurrenten Real Sociedad San Sebastian zu Real gekommen, konnte sich dort aber bislang nicht durchsetzen. Einen Stammplatz hat der ehemalige Leverkusener Dani Carvajal inne - und verteidigte diesen gegen Odriozola. Weil Achraf Hakimi von Borussia Dortmund zu Real zurückkommen soll, dürfte sich die Position des 24-Jährigen nicht unbedingt verbessern. Odriozola hat bei Real noch einen Vertrag bis 2024, sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 20 Millionen Euro.

20. Januar: Hernández-Comeback bei Bayern rückt näher

Lucas Hernández hat nach knapp drei Monaten Pause wieder mit der Mannschaft des FC Bayern München trainiert. Der französische Verteidiger absolvierte nach Angaben des Fußball-Bundesligisten am Montag die Einheit mit den Spielern, die beim 4:0-Sieg am Sonntag bei Hertha BSC nicht zum Einsatz gekommen waren.

Ist wieder voll ins Training eingestiegen: Lucas Hernández.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Das Comeback des 80 Millionen Euro teuren Rekordeinkaufs nach einer Sprunggelenks-Operation rückt damit näher. Bisher hat der Weltmeister erst neun Punktspiele für die Bayern absolviert.

19. Januar: FC Bayern will gegen Hertha Aufholjagd im Meisterrennen starten

Mit dem Spiel gegen Hertha BSC will der FC Bayern die Aufholjagd im Rennen um die deutsche Meisterschaft starten. Damit gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren Trainer Jürgen Klinsmann.

Robert Lewandowski wurde nach dem Ende der Hinrunde an der Leiste operiert, ist aber rechtzeitig wieder fit geworden. Gegen Hertha wird er im Kader stehen. Trainer Hansi Flick sagt dazu: "Wir freuen uns, dass wir wieder mehr Optionen haben und gehen guten Mutes nach Berlin." Mit einem Sieg könnte der FC Bayern an dem Tabellenzweiten Gladbach vorbeiziehen und hätte nur noch einen Punkt Rückstand auf Leipzig.

17. Januar: Biathlon-Olympiasiegerin Neuner glaubt an den FC Bayern: "Stärkstes Team"

Auch wenn der Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig aktuell bei vier Punkten liegt - Magdalena Neuner glaubt im Titelkampf an den FC Bayern. Die ehemalige Biathlon-Olympiasiegerin drückt dem Rekordmeister die Daumen. "Ich glaube, dass der FC Bayern das beste Team in Deutschland ist. Die haben immer die Chance, oben zu stehen", sagte die Biathlon-Rekordweltmeisterin vor dem Rückrunden-Auftakt in der Bundesliga. Ob den Bayern die angestrebte Aufholjagd aber wirklich gelingt? "Keine Ahnung", sagte die zweimalige Olympiasiegerin. "Es ist halt Sport, da kann alles passieren." 

Daumen drücken alleine helfe halt nicht, meinte Neuner und erinnerte an ihren Besuch beim Pokalfinale 2012, als sie die Trophäe ins Berliner Stadion getragen und mit den Münchner mitgefiebert hatte. "Da hat es der FC Bayern nicht geschafft", sagte sie. Unter Trainer Jupp Heynckes gab es gegen Dortmund ein 2:5, die Borussia feierte sogar das Double. Ab und zu, meinte Neuner, gehe sie mal ins Stadion. "Mir macht es auch Spaß. Aber ich würde mich nicht als klassischen Fußball-Fan bezeichnen."

Zehn Jahre ist es her, dass der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit seinem öffentlichen Jobangebot für die Rekordweltmeisterin für Aufsehen gesorgt hat. "Ich habe ihn dann nachher mal getroffen und habe gesagt, da ist ja ganz schön was losgetreten worden", erinnerte sich die 32-Jährige. "Er hat sich dann direkt entschuldigt bei mir. Er hat gesagt: Um Gottes Willen Frau Neuner, ich habe das eigentlich nie so gemeint, dass Sie jetzt bei uns anfangen sollten. Ich wollte Ihnen eigentlich nur meine Wertschätzung und meine Anerkennung ausdrücken. Und wollte Ihnen sagen, wenn Sie mal irgendwas brauchen, können Sie sich jederzeit bei mir melden. Es war nicht mehr und nicht weniger."

Immerhin gab es am Freitag eine vorsichtige Entwarnung von der Personalabteilung des FC Bayern: Wie Trainer Hansi Flick mitteilte, sind Top-Stürmer Robert Lewandowski und Außenspieler Serge Gnabry nach ihren Verletzungen wieder fit und stehen im Kader für die Partie bei Hertha BSC Berlin.

16. Januar: Robert Lewandowski ist beim FC Bayern zurück im Training

Robert Lewandowski wurde direkt nach der Hinrunde an der Leiste operiert und verpasste das Trainingslager. Kurz vor dem Auftakt der Rückrunde ist der Stürmer aber zurück im Training des FC Bayern. Der 31-Jährige absolvierte es komplett und legte laut Verein sogar noch eine Einheit obendrauf.

Am Sonntag spielt der FC Bayern gegen Hertha BSC. Es wird erwartet, dass Lewandowski dann wieder spielt.

News zum FC Bayern München: Robert Lewandowski kann zum Start in die Rückrunde wieder spielen.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

News am 14. Januar: FC Bayern verlängert Sponsoren-Deal mit Audi

Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern und Autobauer Audi: Diese Partnerschaft wird noch lange halten. Wie die Münchner mitteilten, haben sich beide Parteien auf eine vorzeitige Verlängerung des ursprünglich bis Mitte 2025 datierten Sponsorendeals geeinigt. Der neue Vertrag gilt bis ins Jahr 2029. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte, er freue sich sehr über die Verlängerung, die für den FC Bayern ein wichtiger strategischer Schritt in die Zukunft sei.

VW-Tochter Audi ist seit 2002 Sponsor des Rekordmeisters. 2019 hatte es allerdings Verhandlungen zwischen dem FCB und BMW gegeben. Diese waren im Mai abgebrochen worden. Laut Bild könnte der neue Audi-Deal dem FCB in den kommenden zehn Jahren rund 500 Millionen Euro einbringen.

Thomas Müller sieht Olympia als "coole Spinnerei"

In der deutschen Nationalmannschaft ist Thomas Müller seit knapp einem Jahr außen vor: Bundestrainer Joachim Löw hatte entschieden, künftig auf den Mittelfeldspieler zu verzichten. Dennoch könnte es sein, dass der 30-Jährige bald ein Comeback im Nationaldress gibt. Denn für Olympia 2020 in Tokio dürfen drei Spieler nominiert werden, die über die U23-Altersbegrenzung fallen - ist einer davon der Offensivspieler des FC Bayern?

Müller selbst scheint von dem Plan durchaus angetan zu sein, wie er dem Sender Sport1 verriet: "Das ist eine coole Spinnerei, aber sowohl für mich als auch für meine Frau, hat das in 2020 nicht die oberste Priorität." Hintergrund: Auch Müllers Ehefrau Lisa hat die Möglichkeit, als deutsche Sportlerin an den Olympischen Spielen teilzunehmen.  Mit ihrem Pferd "Stand by me" hat es die 30-Jährige in den deutschen Perspektiv-Kader geschafft.

Als Ehepaar an Olympia teilzunehmen - das scheint durchaus einen Reiz auf die Müllers auszuüben, wie Thomas Müller sagt: "Wenn man ganz viel träumen mag, wäre das natürlich schon eine coole Sache."

Effenberg kritisiert Nübel: "Nicht gut beraten"

Der Wechsel von Schalke-Torwart Alexander Nübel zum FC Bayern München ist die wohl am intensivsten diskutierte Personalie des Transfer-Winters gewesen. Beim FC Schalke wurde Nübel bereits als Kapitän abgesetzt, zudem droht ihm der Verlust seines Stammplatzes. Im TV-Talk "Doppelpass" auf Sport1 kritisierte der ehemalige Bayern-Spieler Stefan Effenberg die Entscheidung des 23-Jährigen, seinen Vertrag in Gelsenkirchen nicht zu verlängern und stattdessen zu den Bayern zu wechseln.

Effenberg betonte, dass Manuel Neuer - sofern er fit - "die unantastbare Nummer eins bei Bayern München und nach wie vor auch in der Nationalmannschaft" sei. Ob es für die Karriere Nübels förderlich ist, sich hinter Neuer zu positionieren, sei fraglich. "Auch wenn er 15 Spiele im Jahr garantiert bekommt, für seine Entwicklung muss der Junge doch Woche für Woche spielen. Es kann mir doch keiner erzählen, dass 15 Spiele in einem Jahr reichen, um sich weiterzuentwickeln. Wenn er sich nicht ausleihen lässt, hat er aus meiner Sicht definitiv die falsche Entscheidung getroffen."

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg kritisiert den Transfer von Alexander Nübel zum FC Bayern.
Bild: Guido Kirchner, dpa

Das Problem verortet Effenberg im Umfeld des Torwart-Talents: "Berater sind oft nicht gut für die Spieler. Die denken auch im Endeffekt immer an das Finanzielle. Die sportliche Weiterentwicklung steht dann immer im zweiten Glied, deswegen sage ich auch, dass Nübel nicht gut beraten wurde. Es wird jetzt spannend, wie Manuel Neuer darauf reagiert. Der FC Bayern macht sich in meinen Augen eher eine Baustelle auf."

Bayern-Coach Flick nennt Gründe für Nürnberg-Pleite - und fordert Transfers

Das 2:5 (1:1) gegen den 1. FC Nürnberg hat bestätigt, was viele Bayern-Fans befürchtet haben: Vor dem Rückrundenstart gegen Hertha BSC am kommenden Sonntag weist der Kader erhebliche Lücken auf - die B-Elf, die Coach Hansi Flick im zweiten Durchgang aufbot, ist jedenfalls nicht wettkampftauglich. Dass sich der Trainer personelle Nachbesserungen wünscht, war bereits vor dem Spiel klar. Im Nachgang erneuerte Flick seine Forderung nochmal.

Gemeinsam mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic wolle er analysieren, was möglich ist, sagte Flick nach der Klatsche gegen den Drittletzten der Zweiten Fußball-Bundesliga. Was insofern verwundert, als dass der Angesprochene das Thema nach einem kleinen Disput der beiden Verantwortlichen eigentlich ad acta gelegt hatte.

Flick nennt Gründe für die 2:5-Pleite in Nürnberg - und sieht Berlin als Prüfstein

Das schlechte Testspiel-Ergebnis wollte Flick nach der Partie allerdings nicht nur am dünnen Kader festmachen. Das Trainingslager in der katarischen Sonne, der lange Flug, die Rotation zur Pause: Was er zur Entschuldigung seiner Mannschaft anführte, klingt durchaus einleuchtend - und zeigt doch, wo die Bayern aktuell stehen.

Der Partie gegen Berlin sieht Flick dennoch entspannt entgegen. Die Qualität seiner Mannschaft sei enorm, so der Trainer. Er bleibe Optimist - trotz der vielen Verletzten.

News am 11. Januar: FC Bayern blamiert sich in Nürnberg

Das hatten sich Trainer Hansi Flick sicher ganz anders vorgestellt: Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenstart hat der FC Bayern eine peinliche Niederlage kassiert. Beim abstiegsbedrohten Zweitligisten aus Nürnberg unterlag der deutsche Rekordmeister mit 2:5 (1:1).

Eine kleine Ausrede hatten die Münchner allerdings: Flick bot in Nürnberg nur in den ersten 45 Minuten jene A-Elf auf, die so größtenteils auch am 19. Januar in Berlin gegen Hertha BSC auflaufen könnte. In der zweiten Hälfte wechselte der Trainer komplett durch - und wurde dafür bestraft.

Den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer der Bayern in der ersten Hälfte hatte der Kanadier Alphonso Davies (34.) erzielt. Zuvor hatte "Club"-Stürmer Michael Frey vor 27.409 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion die Gastgeber in Führung geschossen. Nach dem Seitenwechsel trafen Mikael Ishak (46.), Adam Zrelak (58.), Fabian Schleusener (60.) und Robin Hack (76.) gegen den bedauernswerten Sven Ulreich - kam nach der Pause für Manuel Neuer - im Münchner Tor. 

Für den FCB war Malik Tillman per Kopf erfolgreich (85.). Bayern-Talent Michaël Cuisance hatte zuvor einen Foulelfmeter (72.) verschossen.

Hansi Flick verteidigt seine Transfer-Forderungen

Dass Bayern-Trainer Hansi Flick öffentlich forderte, dass sich der FCB noch im Winter verstärken müsse, hatte für Kritik gesorgt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic erklärte, er sei deswegen "überrascht" - konkrete Neuigkeiten gebe es noch nicht. Hansi Flick hat seine Forderungen nun verteidigt. Diese seien angemessen und der Situation geschuldet. "Ich habe meine Meinung ehrlich und fachlich begründet. Mir geht es immer um den Verein", sagte Flick. Beim Trainingslager in Katar fehlten ihm mehrere Spieler wegen Verletzungen, die auch zum Rückrundenstart noch nicht auskuriert sein dürften. "Die Verletzungssituation ist nicht berauschend", sagte Flick. Er hatte gefordert, dass der Verein noch zwei Spieler verpflichten solle. "Deswegen ist eine Winterperiode da, um Dinge vielleicht ein bisschen zu regulieren."

News am 9. Januar: Werdender Vater Thiago reist aus Trainingslager der Bayern ab

Bayern-Trainer Hansi Flick muss in den kommenden Tagen auf seinen Mittelfeldspieler Thiago verzichten. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern, die ebenfalls ausfallen, steckt aber ein erfreulicher Grund dahinter: Der Spanier wird Vater. Für den Nationalspieler Thiago ist das Trainingslager des FC Bayern München in Katar deswegen vorzeitig beendet.

Der 28-Jährige nahm am Donnerstagvormittag in Doha noch am Training teil, ehe er sich auf die Heimreise nach München machte. Seine Frau und er erwarten das zweite gemeinsame Kind, wie der Verein mitteilte. Thiago werde deswegen am Samstag (15.30 Uhr) auch im Testspiel beim 1. FC Nürnberg nicht dabei sein. Der Bayern-Tross fliegt am Freitagnachmittag von Doha nach Nürnberg.

Salihamidzic reagiert verstimmt auf Forderung nach Winter-Transfers

Dass Trainer Hansi Flick öffentlich Winter-Transfers als Verstärkung für den FC Bayern München gefordert hat, gefällt Sportdirektor Hasan Salihamidzic nicht. Bei einer Pressekonferenz sagte er: "Ich war überrascht über diese mediale Kaderplanung, die der Hansi betrieben hat."

Salihamidzic sagte weiter, dass Wintertranfers schwierig seien: "Die Topspieler werden in dieser Transferperiode von den Clubs nicht freigegeben." Der Verein prüfe zwar Optionen - es sei aber noch nichts konkret. Hier lesen Sie mehr: "War überrascht": Flick-Forderung verstimmt Salihamidzic.

News am 8. Januar: Flick fordert Verstärkung im Winter - Reaktion von Salihamidzic erwartet

FC-Bayern-Trainer Hansi Flick hat die schwierige Personalsituation beklagt. Nun fällt schließlich auch Serge Gnabry wegen Achillessehnenproblemem aus. Zum Start der Rückrunde werden außerdem Niklas Süle, Javi Martínez, Lucas Hernández und Kingsley Coman fehlen. Flick hat daher Verstärkung im Winter gefordert: "Ich denke da an mindestens zwei Spieler - auf jeden Fall einen für die Defensive und vielleicht auch für die offensive Außenbahn."

Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat für den Donnerstag eine Pressekonferenz angekündigt, bei der eine Reaktion auf diese Forderungen erwartet wird. In der Vergangenheit hatte er darauf hingeweisen, dass Winter-Transfers schwierig seien. Er sagte aber auch: "Wir lassen uns alle Optionen offen und werden sehen, was möglich ist."

News am 7. Januar: Vorstellung beim FC Bayern: Oliver Kahn nennt Alexander Nübel "sehr mutig"

Oliver Kahn stand für den FC Bayern von 1994 bis 2008 in 429 Bundesliga-Spielen im Tor und gewann viele Titel mit dem Verein - darunter 2001 die Champions League. Heute hat der 50-Jährige seine zweite Karriere bei den Münchnern gestartet: In der Allianz Arena wurde er als neues Vorstandsmitglied und künftiger Bayern-Chef präsentiert.

Kahn sagte, dass er beim FC Bayern wieder 100 Prozent geben wolle. Er sprach auch über den von Schalke verpflichteten Torwart Alexander Nübel und nannte dessen Schritt "sehr mutig". Nübel habe den Weg gewählt, sich erst einmal hinten anzustellen und von Manuel Neuer zu lernen. Das gelte es zu aktzeptieren.

Nach einer Einarbeitungsphase bis Ende 2021 soll Kahn den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge ablösen. Diese Personalie hatte noch Uli Hoeneß vor seinem eigenen Rückzug beim FC Bayern eingefädelt. Hier lesen Sie mehr: Künftiger Bayern-Chef Oliver Kahn startet mit Kampfansage an RB.

News am 6. Januar: Serge Gnabry kann weiterhin nicht am Training teilnehmen

Wegen Achillessehnenproblemen kann Serge Gnabry auch am Montag im Trainingslager des FC Bayern München in Katar nicht mittrainieren. Noch ist fraglich, ob Gnabry überhaupt in Doha belastet werden kann. Der FC Bayern bleibt bis Freitag in Katar. Am 19. Januar steht dann der Bundesliga-Rückrundenstart gegen Hertha BSC in Berlin an.

Schon am Wochenende zeigte sich Trainer Hansi Flick sehr besorgt. Gnabry musste am Sonntagmorgen die Laufeinheit vorzeitig beenden. Dabei ist der Offensivspieler nicht der einzige Wackelkandidat. Robert Lewandowski (Leisten-Operation) und Kingsley Coman (Knie) verpassen das Wintercamp in Katar.

Zu den fixen Ausfällen zum Start in die zweite Saisonhälfte kommen neben Flügelstürmer Coman noch die drei Abwehrspieler Niklas Süle (Kreuzbandriss), Javi Martínez (Muskelbündelriss) und auch Lucas Hernández. Der französische Weltmeister bestreitet sein Aufbauprogramm nach einer Operation am rechten Sprunggelenk aber vor Ort in Katar. Allerdings kann er noch kein Balltraining absolvieren.

News am 5. Januar: Chelsea wohl an David Alaba interessiert - FC Bayern nicht gesprächsbereit

Der FC Chelsea stößt mit seinem Interesse an Bayern-Star David Alaba bei den Münchnern auf taube Ohren. Der Daily Mirror hatte berichtet, der Klub von Trainer Frank Lampard sei bereit, für den österreichischen Außenverteidiger 70 Millionen Euro zu bezahlen - und zwar bereits im Winter.

Bei Bayern-Coach Hansi Flick ruft das angebliche Angebot des englischen Top-Clubs keine Gegenliebe hervor - Alaba sei "unverkäuflich", so Flick am Rande des Trainingslagers in Doha, Katar. Der Vertrag des Spielers dauert noch bis 2021.

Die Reaktion der Bayern auf die Avancen verwundert nicht, schließlich ist Alaba im Defensivbereich universell einsetzbar und absoluter Stammspieler. Aktuell hilft der Nationalspieler in der Innenverteidigung aus.

Die mutmaßliche Offerte aus London könnte auch ein geschickt gelegtes Störfeuer sein: Ende Februar und Mitte März treffen sich beide Clubs im Achtelfinale der Champions League.

4. Januar: Torhüter Alexander Nübel wechselt zum FC Bayern München

Viel war in den vergangenen zwei Wochen spekuliert worden, jetzt ist es offiziell: Torhüter Alexander Nübel wechselt zur kommenden Saison zum FC Bayern München. Das verkündete der FCB auf Twitter.

Nach Angaben des FC Bayern hat der 23-Jährige in München einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben. Die bisherige Nummer eins des FC Schalke 04 ist ablösefrei.

 

Bereits kurz vor Weihnachten hatte der FC Schalke 04 bestätigt, dass Nübel den Verein verlässt. In München soll der Torhüter zum Nachfolger von Nationalkeeper Manuel Neuer aufgebaut werden. Wie lange Neuer noch die Position des Stammtorwarts beim Rekordmeister bekleiden wird, ist allerdings nicht bekannt. Der 33-Jährige war 2011 ebenfalls vom Ruhrpottklub nach München gewechselt.

3. Januar: Torjäger Robert Lewandowski fehlt beim Trainingslager

Der Star des FC Bayern, Robert Lewandowski, wird nach Recherchen der Bild-Zeitung nicht mit den Bayern ins Trainigslager nach Doha fliegen. Lewandowski hatte sich nach dem letzten Hinrunden-Spiel des FCB einer Leistenoperation unterzogen und kann deshalb nicht mit dem restlichen Bayern-Kader und Tainer Hansi Flick nach Katar fliegen. Allerdings geht der Bayern-Trainer Flick davon aus, dass Robert Lewandoswki bis zum ersten Spiel der Rückrunde gegen Hertha BSC, am 19. Januar 2020 wieder fit ist. Lewandowski fährt nicht mit ins Bayern-Trainingslager

Auch zwei andere Spieler werden nicht mit ins Trainingslager fahren: Niklas Süle und Javi Martínez.

28. Dezember: Ajax will Bayern-Kandidat ten Hag nicht ziehen lassen

Bei der Suche nach einem neuen Trainer für den FC Bayern wird ein Name immer besonders heiß gehandelt: Eric ten Hag. Das Problem: Der Holländer steht noch bis 2022 beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam unter Vertrag. Und Ajax hat nicht vor seinen Erfolgscoach vorzeitig abzugeben, wie Ajax Sportdirektor Marc Overmars jetzt dem De Telegraaf sagte. Die Tür sei aktuell geschlossen, so Overmars. Man werde ten Hag mit Sicherheit nicht gehen lassen. Auch nicht zum FC Bayern.

Ebenfalls auf der Liste der Trainer-Kandidaten beim FCB steht Thomas Tuchel. Aber auch der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund verfügt noch über den Sommer hinaus über einen gültigen Vertrag bei Paris Saint-Germain. Ob Tuchel bei den Parisern bleibt, hängt aber stark vom Abschneiden in der Champions League ab.  

23. Dezember: Lothar Matthäus lobt Hansi Flick als "besten Bayern-Transfer"

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus bewertet die Weiterbeschäftigung von Hansi Flick als Cheftrainer beim FC Bayern München als absolut sinnvoll. "Ich habe schon vor der Saison gesagt: der beste Transfer, den die Bayern gemacht haben, ist der von Hansi Flick", sagte der langjährige Bayern-Profi im Interview mit den Tageszeitungen Münchner Merkur und tz.

"Er macht gute Arbeit und es gibt auch aktuell keine Alternative", sagte der 58-Jährige zur Entscheidung der Münchner Verantwortlichen vom Sonntag, "mindestens" bis zum Saisonende an Flick als Chefcoach festzuhalten. "Dann man muss wissen: Will man mit Hansi Flick – einem kleineren Namen, als man es vielleicht aus der Vergangenheit beim FC Bayern gewohnt ist – weitermachen? Da würde ich mich nur am Sportlichen und dem Atmosphärischen orientieren, und da würde ich Hansi das auch über Jahre zutrauen. Wenn die Erfolge bis zum Sommer da sind, würde ich mit ihm weitermachen."

Im Kampf um die deutsche Meisterschaft rechnet Matthäus in der Bundesliga-Rückrunde mit einem Vierkampf. "Ich habe mich vor der Saison auf einen Dreikampf eingestellt", sagte der Weltmeister von 1990 mit Blick auf Herbstmeister RB Leipzig, Titelverteidiger Bayern München und Borussia Dortmund. "Aber jetzt, wo Gladbach aus der Europa League ausgeschieden ist, glaube ich an den Vierkampf. Sie sind nun die einzige Mannschaft, die sich auf einen Wettbewerb konzentrieren kann", sagte der frühere Gladbacher Profi.

"Die anderen drei hatte ich von Anfang an auf dem Zettel, auch Leipzig. Viele haben nach dem Transfersommer nur von Dortmund und Bayern gesprochen, aber Leipzig hat sich jedes Jahr kontinuierlich verbessert, nun mit Julian Nagelsmann auch noch mal breiter aufgestellt", sagte Matthäus.

22. Dezember: Hansi Flick bleibt bis Saisonende Trainer des FC Bayern

Direkt nach dem Sieg gegen Wolfsburg hatte Hansi Flick zu seiner eigenen Zukunft noch gesagt, dass diese wohl am Sonntag geklärt werden würde. Dabei wirkte der Interimscoach zuversichtlich - nicht ganz zu Unrecht, wenn man die sportliche Entwicklung der Mannschaft seit seiner Amtsübernahme verfolgt. Am Sonntag folgte die Bestätigung des FC Bayern: Flick bleibe "mindestens bis Saisonende" Trainer der Münchner. Flick war erst zu Saisonbeginn als Co-Trainer in das Team der Münchner gestoßen.

Dass Flick sogar über die Saison hinaus Trainer bleibt, sei  "ausdrücklich eine gut vorstellbare Option", heißt es in der Presseerklärung. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge lobte Flick, der die Mannschaft nach einem 1:5 bei Eintracht Frankfurt übernommen hatte: "Unter ihm als Cheftrainer ist die sportliche Entwicklung hervorragend, sowohl was die Qualität unseres Spiels als auch die erzielten Ergebnisse betrifft." Flick selbst wird in der Erklärung wie folgt zitiert: "Ich freue mich, dass mir der FC Bayern weiterhin das Vertrauen als Cheftrainer schenkt." Flick, der mit dem FC Bayern die Hinrunde auf Platz drei abschloss, sendete eine Kampfansage an die Konkurrenz: In der Rückrunde gehe es dann darum, "so viele Siege und Titel wie möglich nach München zu holen".

21. Dezember: Bayern empfängt Wolfsburg - und hat Personalnöte

Wolfsburg ist nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Bayern - man erinnere an das Duell 2009, als ein gewisser Grafite dem Ligaprimus beim 5:1-Sieg der Niedersachsen die Grenzen aufzeigte. Doch das war auswärts - zuhause haben die Bayern in 22 Ligaspielen noch nie gegen den VfL verloren.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) könnten die Wolfsburger mit Trainer Oliver Glasner aber eine realistische Chance haben: Dem FCB fehlen viele Stammspieler, nur elf Feldspieler aus der ersten Mannschaft stehen im Kader. Trotzdem ist das Spiel für die Bayern eminent wichtig: Ein guter Abschluss des Jahres würde dem Titelrennen neue Brisanz geben - und Hansi Flick könnte in der Winterpause beruhigt arbeiten.

FC-Bayern-News: Verletzungssorgen plagen den FCB. Am Samstag gegen Wolfsburg könnte also auch Joshua Zirkzee wieder eine Rolle spielen. Gegen Freiburg hatte er getroffen.
Bild: Uwe Anspach/dpa

Vermutlich wird Flick zur Absicherung seines dünnen Kaders auch heute wieder auf Spieler wie Joshua Zirkzee zurückgreifen. Der niederländische Youngster überzeugte zuletzt beim Last-Minute-Sieg gegen den SC Freiburg mit einem Tor.

Auf die Tabelle hätte ein Sieg der Bayern nicht unbedingt Einfluss: Mönchengladbach und Leipzig liegen vier Punkte vor den Münchnern und würden diesen Vorsprung bei eigenen Siegen halten.

19. Dezember: FC Bayern soll an Nationalspieler Henrichs interessiert sein

Der FC Bayern München denkt nach Informationen des Fachmagazins "Kicker" über eine Verpflichtung von Fußball-Nationalspieler Benjamin Henrichs nach. Über den 22-Jährigen, der im Sommer auch ins Top-Team der U21-Europameisterschaft gewählt wurde, werde beim deutschen Rekordmeister mit Blick auf die rechte Abwehrseite diskutiert. Der Außenverteidiger wolle demnach seinen Club AS Monaco zur Winterpause verlassen.

Um Henrichs, der auch drei A-Länderspiele für den DFB absolviert hat, soll sich zudem Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig bemühen. Als Ablösesumme soll der französische Erstligist offenbar zwischen 25 und 30 Millionen Euro für den früheren Leverkusener verlangen. Henrichs hat im DFB-Trikot schon für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften von der U15 bis zur U21 gespielt.

18. Dezember: FC Bayern München siegt 3:1 in Freiburg

Rekordmeister FC Bayern München klettert durch ein 3:1 (1:0) beim SC Freiburg auf Platz drei. Der Sieg war mit viel Glück verbunden: Gerade so haben Joshua Zirkzee und Serge Gnabry den FC Bayern vor einem Stimmungsdämpfer beim SC Freiburg bewahrt. Sie sorgten mit ihren Treffern in der Nachspielzeit für den Sieg.

News zum FC Bayern München: Torschütze Joshua Zirkzee jubelt. Sein Treffer in der Nachspielzeit verhalf dem FC Bayern München zum Sieg in Freiburg.
Bild: Thorstenwagner

Mehr dazu lesen Sie hier: Zirkzee und Gnabry retten den FC Bayern in Freiburg

Hier lesen Sie die Pressestimmen: FC Bayern gelingt glücklicher Sieg durch Youngster Zirkzee.

Berichten zufolge hat sich Leroy Sané für einen Wechsel zum FCB entschieden

Der FC Bayern wollte Nationalspieler Leroy Sané schon immer Sommer verpflichten - doch der Star von Machester City zog sich einen Kreuzbandriss zu. Der Transfer lag also erst einmal auf Eis. Der 23-jährige Sané hat am Montag verkündet, dass er wieder zurück auf dem Trainingsplatz ist. Wann er wieder spielen kann, ist aber unklar.

Trotzdem könnte der Wechsel näher rücken - vielleicht ist es schon in der Winterpause soweit. Einem Bericht der "Sport Bild" zufolge hat sich Sané aber bereits für den Wechsel nach München entschieden und würde gerne im Winter kommen. Sein Vertrag bei Manchester City läuft noch bis 2021.

Bevor sich Sané verletzte, verhandelte der FC Bayern offenbar mit Manchester über die Ablösesumme - City forderte offenbar etwa 150 Millionen Euro. Nachdem der Transfer geplatzt war, lieh der FC Bayern Philippe Coutinho vom FC Barcelona und Ivan Perišić von Inter Mailand aus.

Update am 17. Dezember: Das sind die Termine fürs Champions-League-Achtelfinale

In der UEFA Champions League trifft der FC Bayern im Achtelfinale auf den FC Chelsea. Nun sind auch die Termine für die Begegnungen fix.

Das Hinspiel in der Fußball-Königsklasse steigt demnach am 25. Februar in London. Gut drei Wochen danach, am 18. März, steht für den deutschen Rekordmeister in der Allianz Arena das entscheidende Rückspiel um den Einzug ins Viertelfinale an.

Update am 15. Dezember: FC Bayern gewinnt 6:1 gegen Werder Bremen

Bis zur 45. Minute führte Werder Bremen in der Bundesliga - dann schnürte der FC Bayern noch vor der Halbzeit einen Doppelpack und packte in der zweiten Hälfte vier Tore obendrauf. Bei dem 6:1-Sieg hat vor allem Philippe Coutinho gezaubert und geglänzt.

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier: 6:1! Coutinho zaubert die Bayern zurück in die Erfolgsspur.

News am 14. Dezember: FC-Bayern-Präsident Hainer lehnt Superliga ab

Immer wieder gibt es Gedankenspiele, Europas Top-Vereine in einer eigenen Superliga antreten zu lassen. Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München, lehnt das ab. "Wir stehen zur Bundesliga! Ohne Wenn und Aber", sagte er der Süddeutschen Zeitung.

Gleichzeitig bezeichnete er die Champions League als eine Erfolgsgeschichte. Dort sei es dem FC Bayern wichtig, international erfolgreich zu sein.

News am 13. Dezember 2019: Der FC Bayern soll sich für Tetê interessieren

Beim FC Bayern gibt es in der vordersten Sturmreihe eigentlich nur einen Namen: Robert Lewandowski. Der Pole trifft und trifft - und ist glücklicherweise für den FCB auch so gut wie nie verletzt. Seit dem Abgang von Sandro Wagner nach China vor einem Jahr gibt es im Kader der Münchner auch keinen Ersatzmann mehr, der diese Position spielen könnte. Fiete Arp, der im Sommer vom HSV gekommen ist, braucht noch Zeit und ist zudem aktuell verletzt.

Nach einem Bericht des em Online-Portals Gaucha ZH könnte sich das aber bald ändern. Laut der Website steht spätestens im Sommer ein Transfer des brasilianischen Stürmers Tetê an. Der 19-Jährige gilt als großes Talent und spielt seit Februar 2019 beim ukrainischen Klub Shakhtar Donezk. Der aktuelle Tabellenführer der ukrainischen Liga ist dafür bekannt, bei Südamerikanern ein gutes Händchen zu haben. Unter anderem spielte Douglas Costa bis zu seinem Wechsel zum FC Bayern für den Klub, aktuell stehen im Kader von Shakhtar gleich zwölf Brasilianer.

Die Website zitiert Pablo Bueno, den Berater von Tetê. Demnach sei der FC Bayern bereit, für seinen Schützling 50 Millionen Euro zu bezahlen. Sollte sich der FC Bayern für den Stürmer interessieren, wäre er wohl tatsächlich kein Schnäppchen: Erst im Februar hatte Donezk für ihn 15 Millionen Euro gezahlt, der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2023. Eine Sofortverstärkung wäre der Südamerikaner wohl für den FC Bayer nicht: In der Champions League traf Tetê in drei Spielen einmal, in der Liga kommt er bei 13 Partien auf drei Treffer.

12. Dezember: FC Bayern kassiert für Gruppenphase 74,19 Millionen Euro

Der FC Bayern München hat seine sportlich beste Gruppenphase in der Champions League auch finanziell mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der deutsche Rekordmeister erhält allein 74,19 Millionen Euro an festen Prämien aus dem Topf der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Ein Vorstoß ins Viertelfinale würde aus der Zentralvermarktung des Wettbewerbes durch die UEFA mit weiteren 10,5 Millionen Euro honoriert.

Der FC Bayern München konnte die Gruppenphase der Champions League finanziell mit einem Rekordergebnis abschließen.
Bild: Matthias Balk/dpa

Hinzu kommt eine erst am Saisonende feststehende Millionenzahlung aus dem sogenannten Marktpool sowie die Einnahmen aus nun mindestens vier Heimspielen inklusive Achtelfinale. Der Bundesliga-Krösus wird damit in dieser Spielzeit über 100 Millionen Euro in der Königsklasse erlösen.

Die 74,19 Millionen Euro setzen sich aus verschiedenen Prämien zusammen. Größter Betrag sind die 33,24 Millionen Euro aus der Koeffizientenrangliste. Die Bayern erhalten als Dritter des Rankings 30 Anteile à 1,108 Millionen. Dazu kommt das Startgeld für jeden der 32 Teilnehmer in Höhe von 15,25 Millionen Euro. 16,2 Millionen Euro kassieren die Münchner als Spielprämien für die erstmals erzielten sechs Siege in der Gruppenphase. Dazu kommen 9,50 Millionen für den Einzug ins Achtelfinale.

Insgesamt schüttet die UEFA im laufenden Wettbewerb etwa zwei Milliarden Euro an die teilnehmenden Vereine aus.

Coman fällt verletzt aus

Nach einer Verletzung im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur ist die Hinrunde für FC-Bayern-Angreifer Kingsley Coman gelaufen. Der 23-Jährige verletzte sich ohne Fremdeinwirkung. Diagnose: Kapselriss im linken Knie. Außerdem zog er sich eine Zerrung an der Bizepssehne zu und verstauchte sich das Gelenk, wie der FC Bayern mitteilte. Der Bayern-Stürmer fällt deswegen für die Spiele gegen Werder Bremen, SC Freiburg und VfL Wolfsburg aus. FC-Bayern-Trainer Hansi Flick sagte zu dem Ausfall: "Diese Verletzung überschattet das ganze Spiel."

11. Dezember 2019: FC Bayern steht im Champions League Achtelfinale

Mit 3:1 hat der FC Bayern das letzte Gruppenspiel der Champions League 2019/20 gewonnen. Bereits vorher war klar, dass sowohl der FC Bayern als auch Gegner Tottenham Hotspur im Achtelfinale stehen. Der FC Bayern stellte mit dem Sieg allerdings einen deutschen Rekord auf: Noch die gelangen einer deutschen Mannschaft sechs Siege in den sechs Spielen der Champions-League-Gruppenphase. Bitterer Beigeschmack: Der Torschütze zum 1:0, Kingsley Coman, wurde verletzt und fällt womöglich länger aus. Die weiteren Tore schossen Ryan Sessegnon (Tottenham,1:1), Thomas Müller (2:1) und Philippe Coutinho (3:1).

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier: FC Bayern stellt Rekord in der Champions League auf - und hat trotzdem Sorgen

FC Bayern entscheidet vor Weihnachten über Trainer-Frage

Der FC Bayern München entscheidet noch vor Weihnachten über die Trainer-Frage. "Wir haben am 21. Dezember das letzte Spiel gegen Wolfsburg, entweder an diesem Samstag oder am Tag danach werden wir uns treffen und eine Entscheidung fällen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Sport-Bild. Im Moment setzt der FCB auf die Dienste von Interimstrainer Hansi Flick.

9. Dezember: Der FC Bayern steigt in den E-Sport ein

Unter dem Präsidenten Uli Hoeneß wäre das noch undenkbar gewesen: Der FC Bayern steigt in den E-Sports ein. Das gab der Klub in einer Pressemitteilung bekannt. Künftig wird der deutsche Rekordmeister nicht nur auf dem echten, sondern auch auf dem digitalen Rasen um Tore, Punkte und Titel kämpfen. Allerdings tritt der FC Bayern nicht in der am weitesten verbreiteten Fußball-Simulation "FIFA" an, sondern beim Konkurrenzprodukt "Pro Evolution Soccer." Hintergrund: Der Softwarehersteller Konami, der hinter dem Spiel steht, gehört zum Sponsorenpool der Bayern.

Schon zum Start der neuen der eFootball.Pro League am Samstag, 14. Dezember, wird der FC Bayern mit einem eigenen Team vertreten sein. FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sagte dazu: "Wir freuen uns schon sehr auf die Duelle gegen andere europäische Top-Teams wie den FC Barcelona, Manchester United oder Juventus Turin."

Für sein neu gegründetes Team konnte der FC Bayern München den Österreicher Matthias Luttenberger als Trainer sowie die Spanier Miguel Mestre Oltra, Alejandro Alguacil Segura und Jose Carlos Sánchez Guillén als Spieler verpflichten. Neben dem deutschen Rekordmeister gehen auch viele weitere europäische Spitzenklubs in der eFootball.Pro League auf virtuelle Titeljagd. Unter anderem nehmen der FC Barcelona, Manchester United, Arsenal, Juventus Turin und Schalke 04 an der Liga teil. Insgesamt 10 Teams treffen von Dezember 2019 bis April 2020 in einem Best-of-Two-Modus in Barcelona aufeinander, nach der darauffolgenden K.o.-Runde findet das große Finale im Sommer 2020 statt.

8. Dezember: FC Bayern gibt "leichte Entwarnung" bei Tolisso und Boateng

Die Stimmung beim FC Bayern ist nach der 1:2-Niederlage gegen Tabellenführer Mönchengladbach am Boden. Immerhin: Eine Meldung macht den Fans des Rekordmeisters Mut. Für Corentin Tolisso und Jérôme Boateng gibt der FCB "leichte Entwarnung".

Die Verletzungen der beiden am Samstag ausgewechselten Spieler haben sich wohl als weniger schwerwiegend herausgestellt als zunächst angenommen. Wie der Verein am Sonntag mitteilte, wurde bei Tolisso eine neurogene Muskelverhärtung im linken Oberschenkel festgestellt. Dasselbe Leiden plagt Boateng in der linken Wade.

FC-Bayern-News: Bayerns Mittelfeldspieler Corentin Tolisso (im Bild) und Defensivakteur Jérôme Boateng wurden gegen Gladbach ausgewechselt - doch der FCB gibt "leichte Entwarnung".
Bild: Tobias Hase, dpa (Archiv)

Eine Prognose zum Heilungsverlauf gab der Serienmeister, der am Mittwoch in der Champions League auf Tottenham trifft, nicht ab. Den Achtelfinaleinzug haben die Bayern aber bereits sicher.

News am 4. Dezember: Pep Guardiola hängt offenbar noch am FC Bayern

Pep Guardiolas Zeit beim FC Bayern ist nun eigentlich schon eine ganze Weilse vorbei. Von 2013 bis 2016 trainierte der Star-Trainer den Deutschen Rekordmeister. Doch offensichtlich beschäftigt Guardiola diese Zeit nach wie vor, wie ein kurioser Versprecher belegt. In einer Pressekonferenz nach dem 4:1-Sieg seines Teams gegen den FC Burnley schien er kurz vergessen zu haben, dass er seit mehr als drei Jahren Manchester City trainiert. Er sprach über den Neuzugang Rodrigo und sagte: "Ich denke, Bayern Mün... Bayern München?" Er wollte eigentlich sagen, dass Manchester City mit Rodrigo einen Top-Spieler verpflichtet habe. Er sagte:  "Bayern München, what the fuck? Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe."

News am 3. Dezember: Thomas Müller erhält den Bayerischen Verdienstorden

Titel hat Thomas Müller schon viele gewonnen - an diesem Dienstag wurde dem Stürmer des FC Bayern eine besondere Ehre zuteil: Der ehemalige Nationalspieler erhielt von Ministerpräsident Markus Söder den Bayerischen Verdienstorden. Der Bayerische Verdienstorden wird für „hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ vergeben. Zusammen mit Müller wurde auch die mehrfache Paralympics-Gewinnerin Anna Schaffelhuber ausgezeichnet.

Thomas Müller erhielt den Bayerischen Verdienstorden von Ministerpräsident Markus Söder.
Bild: dpa

News am 2. Dezember: Kingsley Coman will lange beim FC Bayern bleiben

Bis zum Sommer 2023 ist der Vertrag von Kingsley Coman beim FC Bayern noch datiert - eine ohnehin schon eher lange Laufzeit. Wie der Franzose nun sagte, können von ihm aus gerne noch viele weitere Dienstjahre beim Rekordmeister dazukommen. "Ich bin sicher, dass ich noch lange bei Bayern bleiben werde: Die Stadt ist toll, der Verein sehr gut, wir holen Titel - uns fehlt nur noch die Champions League. Bis auf das Wetter würde ich nichts ändern", sagte der Offensiv-Akteur in einem Interview des Vereinsmagazins 51

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach der englische Meister Manchester City Interesse am Franzosen gezeigt haben soll. Dort ist der ehemalige Bayern-Trainer Pep Guradiola im Amt, mit dem Coman auch in München zusammengearbeitet hatte. Angesprochen auf die zwölf Bayern-Spielzeiten seines Landsmanns Franck Ribéry sagte der Nationalspieler: "Natürlich kann ich mir vorstellen, zwölf Jahre zu bleiben wie Franck."

FC-Bayern-News: Kingsley Coman kann seine eine lange Zukunft beim FC Bayern München vorstellen.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Der 23-jährige Franzose, dessen Familie aus dem Überseedepartement Guadeloupe kommt, fühlt sich in München "sehr, sehr wohl", wie er sagte. "Der FC Bayern und München sind ein wichtiger Teil meines Lebens geworden." Nachdem er zweimal wegen eines Syndesmosebandrisses länger ausgefallen war, habe er Angst gehabt, nicht mehr Top-Niveau zu erreichen. "Sogar heute habe ich das Gefühl, dass mir noch ein bisschen fehlt, dass ich mich weiter steigern kann. Aber die Sicherheit im Spiel ist komplett zurück", unterstrich Coman.

1. Dezember: Hansi Flick könnte bis zum Sommer Trainer des FC Bayern bleiben

Für den Vorstandschef des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, steht fest: Hansi Flick passt als Trainer gut zur Mannschaft. Ein Verbleib bis zur Winterpause ist schon länger ausgemacht, nun kann sich der Bayern-Boss sogar vorstellen, bis zum Sommer mit dem ehemaligen Co-Trainer weiter zu machen.

"Das Wichtigste ist die Spielqualität, ist der Matchplan und das stimmt bei Hansi Flick. Deshalb ist bei mir auch nach dem gestrigen Spiel keine Veränderung in der Bewertung festzustellen"", sagte Rummenigge der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Gegen Bayer Leverkusen hatte der Serienmeister am Samstag seine Überlegenheit nicht in Tore ummünzen können und mit 1:2 verloren. In der Tabelle liegt der FCB damit auf Rang vier, drei Zähler hinter Tabellenprimus RB Leipzig. In der Champions League hat Flick eine weiße Weste: Mit dem 6:0-Sieg gegen Roter Stern Belgrad am vergangenen Dienstag qualifizierten sich die Bayern vorzeitig für das Achtelfinale.

Ob es für die Bayern über den Sommer hinaus mit dem ehemaligen Co-Trainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft weitergeht, ist dagegen noch unklar.

28. November: Anna Lewandowska über ihren Robert: "Mein Mann ist eine Maschine"

Die Ehefrau von Bayerns Stürmer-Star Robert Lewandowski hält ihren Mann für eine Maschine – und sich selbst für den Boss. „Vor einem Jahr habe ich angefangen zu sagen: Ich bin eine stolze Spielerfrau. Aber ich habe sechs Firmen. Ich bin der Boss. Ich habe über 120 Mitarbeiter“, sagte Anna Lewandowska im Interview der Bild.

Die Ernährungs- und Fitness-Expertin erzählt, dass sie und ihr Mann auf Laktose und Weizenmehl verzichten, gerne Gemüse-Spaghetti und Haferbrei essen. Außerdem habe die 31-Jährige einen Schlaftrainer für den polnischen Nationalspieler engagiert: „Kein blaues Licht, kein Fernseher im Schlafzimmer.“ Die Raumtemperatur dürfe nicht über 21 Grad liegen. „Manchmal machen wir auch ein Mittagsschläfchen.“

Robert Lewandowski und seine Frau Anna Lewandowska auf dem Oktoberfest.
Bild: Alexandra Beier (dpa)

Das sei aber nicht der einzige Grund dafür, dass ihr Mann derzeit in einer solchen Topform für den FC Bayern auf dem Platz stehe, sagte Lewandowska. „Mein Mann ist eine Maschine.“

Dafür sprechen die Zahlen der vergangenen Spiele. Gegen Roter Stern Belgrad traf der 31-Jährige am Dienstag beim 6:0-Erfolg beispielsweise vier Mal. Die Torjägerliste der Bundesliga führt er mit 12 Treffern an. In der Winterpause muss er sich einer kleinen Operation an der Hüfte unterziehen. Kurz danach erwartet seine Frau das zweite gemeinsame Kind. „Ich bin aktuell im fünften Monat schwanger“, so Lewandowska.

27. November: 6:0 gegen Belgrad - Flick mit Traumstart als FCB-Trainer

Der FC Bayern hat mit dem 6:0-Siieg gegen Belgrad den Champions-League-Gruppensieg perfekt gemacht. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Tottenham können die Münchner als erste Deutsche Mannschaft eine Champions-League-Gruppenphase ohne Punktverlust beenden. Trainer Hansi Flick kann nach seinem vierten Spiel als Bayern-Trainer eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Seit Flick von Niko Kovac übernommen hat, hat der FCB alle vier Spiele gewonnen, mit einem Torverhältnis von 16:0. Der 6:0-Sieg in Belgrad war außerdem der zweithöchste Auswärtssieg des FC Bayern in der Geschichte der Champions-League. Nur das 7:1 beim AS Rom vor fünf Jahren war höher.

26. November: Bayern-Stars stellen sich auf den Gruppensieg ein

Auf geht's zum Gruppensieg. Der FC Bayern will seine Erfolgsserie unter Hansi Flick in der Champions League fortsetzen. Bei Roter Stern Belgrad strebt der deutsche Fußball-Rekordmeister den fünften Sieg im fünften Gruppenspiel an. "Wir wollen den Gruppensieg klarmachen", sagte Flick. 

Bei einem Sieg wären die Münchner unabhängig vom Ausgang der anderen Gruppenpartie schon vor dem abschließenden Heimspiel in zwei Wochen gegen Tottenham Hotspur nicht mehr von Rang eins zu verdrängen. Die Bayern-Stars sind auf eine heiße Atmosphäre im Stadion Rajko Mitic eingestellt. "Uns wird ein hochemotionales Stadion erwarten", sagte Nationalspieler Leon Goretzka. "Das sind Spiele, die man voll genießen kann." 

Einer, der an Belgrad keine guten Erinnerungen hat, ist Bayern-Legende Klaus Augenthaler. Er erlebte gegen Roter Stern Belgrad eine seiner größten Enttäuschungen.

23. November: Salihamidzic über Pochettino: Unser Trainer heißt Flick

Für Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist Mauricio Pochettino aktuell kein Thema. "Es ist nicht die Zeit, sich über andere Trainer zu unterhalten. Es ist klar, dass Hansi Flick jetzt unser Trainer ist", sagte Salihamidzic vor der Partie des FC Bayern gegen Fortuna Düsseldorf bei Sky. Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur hatte sich am Dienstag überraschend vom 47-jährigen Pochettino getrennt.

Die Münchner wollten sich in der Trainerfrage "nicht unter Druck setzen" lassen, betonte Salihamidzic. "Wir sind wirklich total entspannt. Ich finde, Hansi Flick macht das sehr, sehr gut, sehr fokussiert." Flick soll den FC Bayern zunächst bis zur Winterpause betreuen. "Dann werden wir uns zusammensetzen und weitersehen", kündigte Salihamidzic an.

20.11.: Bayern-Trainer Flick verfolgt Acht-Spiele-Plan

Hansi Flick hat "Spaß". Spaß an der Arbeit als Cheftrainer des FC Bayern. Mindestens acht weitere Spiele darf der 54-Jährige Chef sein - und dann? Genau da zeichnet den Ex-Profi im aufgeregten Fußballgeschäft eine wohltuende Unaufgeregtheit aus. 

Und darum kann Flick nach seinem tollen Zwei-Siege-Start auch mit der einstweiligen Beförderung bis Weihnachten gut leben. "Mit der Lösung bin ich absolut zufrieden", sagte er vor dem Bundesliga-Gastspiel des deutschen Meisters am Samstag (15.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. 

Flicks Acht-Spiele-Plan steht. Der lautet: Weiter gewinnen - und so auch weiter für sich persönlich werben. "Bei Bayern München ist es wichtig, dass du Spiele gewinnst", erklärte Flick während der Pressekonferenz am Freitag, in der er zu seinem aktuellen Status sagte: "Es ist eine Sache, die mir einfach auch Spaß macht." Und er gab - nach dem geglückten Anfangsprojekt gegen Piräus (2:0) und Borussia Dortmund (4:0) - zu: "Man denkt schon mittelfristiger."

Flick konzentriert sich auf seine Arbeit mit der Mannschaft, mit der er spätestens Weihnachten auch in der Bundesliga oben stehen will. Düsseldorf, Roter Stern Belgrad, Bayer Leverkusen und das Topspiel beim Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach heißen die nächsten sportlichen Aufgaben, die wegweisend sein werden. Womöglich auch in für die dauerhafte Nachfolge von Trainer Niko Kovac.

"Das Entscheidende ist, dass der Verein Zeit hat", sagte Flick. Die Bosse hätten "jetzt alle Optionen zu gucken, was sie für die Zukunft wollen". Welche Namen kursieren, interessiere ihn nicht, sagte Flick, angesprochen auf den bei Tottenham Hotspur gefeuerten Argentinier Mauricio Pochettino. "Es ist nicht meine Aufgabe, Trainerkollegen zu analysieren", wehrte Joachim Löws Co-Trainer-Weltmeister von 2014 ab.

20.11.: FC Bayern bindet Torwarttalent Früchtl bis 2022 an sich

Der FC Bayern München hat das Torwarttalent Christian Früchtl weiter an sich gebunden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gab am Mittwoch die Vertragsverlängerung mit dem U20-Nationalspieler bis zum 30. Juni 2022 bekannt. Der 19-Jährige ist bei den Bayern die Nummer drei hinter Nationaltorhüter Manuel Neuer (33) und Sven Ulreich (31). Der 1,93 Meter große Früchtl kommt in dieser Saison regelmäßig in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz.

"Christian ist ein echter Bayer und hier im Verein groß geworden. Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er hat sich kontinuierlich weiterentwickelt - das wollen wir gemeinsam fortsetzen", äußerte Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer Vereinsmitteilung.

Früchtl kam als 14-Jähriger aus Deggendorf zum Bayern-Nachwuchs. "Ich will mich in dieser Saison weiter in der 3. Liga präsentieren und für die Profis empfehlen", sagte Früchtl. Er reife durch das Training mit Weltklassespielern. Er stand bei Pflichtspielen schon im Profi-Kader.

19. November: Coman absolviert nur Lauftraining

Es geht übersichtlich zu auf dem Trainingsplatz des FC Bayern München: Gerade mal acht Spieler, darunter der dritte Torwart Ron-Thorben Hoffmann, sind im Mannschaftstraining von Hansi Flick. Die meisten Spieler der ersten Mannschaft sind gerade mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Einer, der normalerweise auch mit seiner Auswahlmannschaft im Einsatz wäre, drehte nur seine Runde auf dem Trainingsplatz: Kingsley Coman.

Der Flügelstürmer war frühzeitig von der Länderspielreise der Franzosen zurückgekehrt. Bei einer Untersuchung des deutschen Rekordmeisters wurde dann eine Muskelverhärtung im Oberschenkel diagnostiziert. Ob Coman für das Bundesligaspiel am Samstag in Düsseldorf fit wird, ist offen. Weltmeister Corentin Tolisso, der noch am Sonntag für die Franzosen auf dem Feld stand, machte nur das Aufwärmen mit.

15. November: Uli Hoeneß tritt bei Hauptversammlung des FC Bayern ab

Nach 40 Jahren als Manager beim FC Bayern München endet heute die Ära von Uli Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung. Dort wird sein Nachfolger gewählt. Herbert Hainer soll das Amt übernehmen.

Hoeneß sagte über seinen Abschied, das nun eine ungewohnte Zeit für ihn anbreche: "Ich habe diese Entscheidung getroffen und sie keine Sekunde bereut. Es wird jetzt eine Zeit kommen, die ich nicht gewohnt bin."

News zum FC Bayern München: Heute steht der Abschied von Uli Hoeneß an.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Zur Hauptversammlung werden bis zu 9000 Mitglieder erwartet. Sie beginnt um 19 Uhr in der Olympiahalle in München. Hier bekommen Sie mehr Infos: Jahreshauptversammlung 2019 des FC Bayern: Live-Stream und Tagesordnung.

Einen ausführlichen Hintergrund lesen Sie hier: Bayern-Präsident Uli Hoeneß tritt ab - oder geht das gar nicht? (Plus+).

Der mehrmalige Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat sein besonderes Verhältnis zum scheidenden Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß herausgestellt. "Ich vertraue Uli – und umgekehrt. Ich weiß, dass er immer für mich da ist, auch wenn es mir schlecht geht. Wir haben alle Höhen und Tiefen zusammen durchlaufen. Ich mag den Typen, ich mag den Menschen Uli Hoeneß", sagte Heynckes (74) auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Uli hat sein ganzes Denken, seine ganze Kraft in den Beruf investiert. Das war Berufung, das war Leidenschaft."

Heynckes war viermal Coach beim FC Bayern. Hoeneß (67) zieht sich mehr als vier Jahrzehnte nach seinem ersten Tag als Manager bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend aus der ersten Reihe der Münchner zurück. Als Nachfolger soll der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer gewählt werden. Hoeneß will aber einfacher Aufsichtsrat bis 2023 bleiben.

"Der FC Bayern bedeutet für ihn alles. Er war und ist: Das Hirn, das Herz, die Seele dieses Vereins. Die DNA des FC Bayern ist die von Uli", befand Heynckes. "Wenn er für den FC Bayern agiert, kennt er auch fast keine Freundschaft – das muss man wissen." Heynckes bescheinigte Hoeneß eine "Bilderbuchkarriere."

News am 14. November: Der FC Bayern soll sich für Top-Talent Haaland interessieren

In der Champions League gehört der Norweger zu den auffälligsten Talenten: In vier Spielen gelangen dem 19-Jährigen von Red Bull Salzburg schon sieben Tore. Auch in der österreichischen Liga kommt der Angreifer auf einen Fabelwert, hat 15 Tore in zwölf Spielen erzielt. Dass Top-Klubs auf ihn aufmerksam geworden sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie der Kicker berichtet, soll  auch der FC Bayern ein Auge auf den Angreifer geworfen haben.

Wie das Fußball-Fachblatt schrieb, erwog der deutsche Rekordmeister schon vor zwei Jahren eine Verpflichtung des Teenagers aus Norwegen für die eigene Nachwuchsabteilung. "Jetzt haben ihn die Münchner erneut im Blick", hieß es in der Zeitschrift.

Ob eine Verpflichtung des Nationalspielers realistisch und sinnvoll wäre, ist offen. Haaland hat in Salzburg noch einen Vertrag bis Juni 2023. Darüber hinaus wäre er in München vorerst nur Ersatzspieler, ist die Position als Mittelstürmer doch klar an Lewandowski vergeben.

13. November: Holt der FC Bayern Pep Guardiola als Trainer zurück?

Der FC Bayern sucht einen Nachfolger für Niko Kovac. Nach Informationen der Sport Bild soll der Verein an drei Kandidaten für den Trainer-Posten interessiert sein: Erik ten Hag von Ajax Amsterdam, Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain - und Pep Guardiola, der allerdings noch bei Manchester City einen Vertrag bis 2021 hat.

News zum FC Bayern: Pep Guardiola soll als möglicher Trainer gehandelt werden.
Bild: Martin Rickett, dpa (Archiv)

Pep Guardiola war von 2013 bis 2016 Trainer beim FC Bayern München. Mit ihm holte der Verein drei Meisterschaften und gewann zweimal den DFB-Pokal. Der Traum vom Titel in der Champions League ging nicht in Erfüllung, Guardiola führte die Mannschaft aber dreimal ins Halbfinale.

Offiziell haben sich die Verantwortlichen beim FC Bayern nicht zu Guardiola geäußert. Sie pflegen aber auch nach seinem Weggang noch einen guten Kontakt zu ihm.

Update am 12. November: Robert Lewandowski lässt sich wohl in der Winterpause operieren

Bayerns Topstürmer Robert Lewandowski ist in der Form seines Lebens: Der Pole traf bislang in jedem Bundesligaspiel und in jeder Partie der Champions League, kommt in 18 Pflichtspielen in dieser Saison auf sagenhafte 23 Tore. Weil er nach elf Bundesligaspieltagen bereits 16 Tore auf dem Konto hat, scheint sogar der vermeintliche Rekord für die Ewigkeit von Gerd Müller zu wackeln, der in einer Bundesligaspielzeit mal auf 40 Tore kam. Im Topspiel gegen Borussia Dortmund am Wochenende traf der Pole zum Beispiel zweimal.

Für umso mehr Kopfschmerzen dürfte bei den Bayern-Bossen die Nachricht gesorgt haben, dass Lewandowski sich wegen eines Leistenproblems operieren lassen muss. Wann genau der Eingriff, der sich ein wenig hinauszögern lässt, stattfinden soll - darüber bestand bislang noch keine Klarheit. Bayern-Trainer Hansi Flick betonte zuletzt, er hoffe dass Lewandowski sich damit noch ein wenig Zeit lasse um seinen Lauf nicht zu gefährden.

Nun scheint sich diesbezüglich etwas getan zu haben: Lewandowski gab bekannt, sich der notwendigen Leistenoperation erst in der Winterpause unterziehen zu wollen. Voraussichtlich im Dezember werde es soweit sein, sagte der polnische Nationalspieler in Warschau laut Nachrichtenagentur PAP: "Mit meiner Gesundheit ist alles in Ordnung. Ich fühle keine Beschwerden. Die Operation wird wahrscheinlich am Ende der Hinrunde stattfinden, im Dezember. Einen genauen Termin kenne ich noch nicht."  Weder beim Krafttraining noch beim Laufen fühle er irgendwelche Einschränkungen, daher könne er mit dem Eingriff noch warten. Die Fans und der Trainerstab des FC Bayern dürften das mit Freude vernommen haben.

11. November: Hasan Salihamdizic soll zum Sportvorstand beim FC Bayern befördert werden

Kein Wunder, dass Uli Hoeneß Hasan Salihamidzic am Sonntagabend noch in aller Öffentlichkeit verteidigt hat: Nach der letzten von Uli Hoeneß geleiteten Sitzung des FC-Bayern-Aufsichtsrat wurde bekannt: Hasan Salihamdizic soll Teil des Sportvorstands beim FC Bayern werden. Der Klub will ihn am 1. Juli 2020 in den Vorstand bestellen, hieß es.

Soll zum Sportvorstand beim FC Bayern befördert werden: Sportdirektor Hasan Salihamidzic.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Salihamidzic ist seit dem Sommer 2017 Sportdirektor beim FC Bayern - und habe dort "hervorragende Arbeit geleistet", lässt der Klub auf seiner Homepage verlauten. Das gelte nicht nur für den Profifußball, sondern auch für die Jugendförderung im Nachwuchsleistungszentrum.

Hasan Salihamidzic stand wegen der Transferpolitik des FC Bayern zuletzt häufig in der Kritik. Verteidigt wurde er vor allem von Uli Hoeneß. Im Sportvorstand muss Hasan Salihamidzic künftig mit Karl-Heinz Rummenigge und dessen Nachfolger Oliver Kahn zusammenarbeiten.

11. November: Bayern-Präsident Hoeneß verteidigt Salihamidzic im TV

Irgendwann reichte es dem Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß: Während des TV-Talks "Doppelpass" ging es natürlich um den deutschen "Clasico" zwischen dem FC Bayern und dem BVB, aber eben auch um die Situation beim FC Bayern im Allgemeinen und um die Leistungen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Speziellen. Weil Brazzo da eher schlecht als recht wegkam, griff Hoeneß kurzerhand zum Hörer und rief beim TV-Sender an.

Uli Hoeneß, Präsident FC Bayern München, rief bei Sport1 an, um seinen Sportdirektor Hasan Salihamidzic zu verteidigen.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Hoeneß wurde daraufhin live in den Talk geschaltet und gab den Grund seines Anrufs bekannt: "Ich habe Folgendes auf dem Herzen: Dass große Teile der Runde sich total despektierlich über Hasan Salihamidzic hier äußern. Ich muss ehrlich sagen: Hasan hat einen guten Job in diesem Jahr gemacht." Die Transfers von Pavard, Hernández und Davies seien "allein auf seinem Mist gewachsen", betonte Hoeneß. "Dass er nicht ständig genannt wird, zwischen Karl-Heinz und mir, das ist ja völlig klar, aber er kommt in der öffentlichen Wahrnehmung total zu schlecht weg. Und ich finde es unverschämt, wie über ihn heute gar nicht gesprochen wurde, so als gebe es ihn gar nicht. Gerade in den letzten Wochen, mit all diesen Entscheidungen, die da zu treffen waren, war er voll integriert und hat einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet, und mit dem werden wir beim FC Bayern noch ganz viel Spaß haben."

10. November: Nach Sieg gegen Dortmund darf Hansi Flick weitermachen

"Bis auf Weiteres" darf Hansi Flick als Trainer des FC Bayern weitermachen. Das sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nach der 4:0-Gala des FC Bayern am Samstag. Der FCB zeigte gegen den Konkurrenzen aus Dortmund eine beeindruckende Leistung. Eine Woche nach der Entlassung von Niko Kovac ist damit klar: Hansi Flick bleibt vorerst Trainer des FCB. Unter der Woche hatte das Team bereits in der Champions League gegen Olympiakos Piräus gewonnen. Rummenigge kündigte auch an, das "Missverständnis" mit Arsène Wenger ausräumen zu wollen. Der FCB hatte bekanntgegeben, Wenger habe sich gemeldet - der langjährige Arsenal-Trainer sei aber keine Option. Wenger hatte dann erklärt, nicht er, sondern Rummenigge habe sich gemeldet. Er habe nur aus Höflichkeit zurückgerufen.

FCB-Interimstrainer Hansi Flick bleibt vorerst weiter beim FC Bayern. Nach dem 4:0-Sieg gegen den BVB verkündete Rummenigge, das Flick bleibt.
Bild: Matthias Balk, dpa

8. November: Lothar Matthäus glaubt fest an Bayern-Sieg gegen Dortmund

Das berühmte Bayern-Gen wird es im Spitzenspiel des FCB gegen Borussia Dortmund richten - da ist sich Lothar Matthäus sicher. Deshalb glaubt er auch fest an einen Heimsieg gegen den BVB, auch wenn an der Säbener Straße durch die schlechten Ergebnisse in der Bundesliga die in der Trennung von Trainer Niko Kovac mündeten unruhige Zeiten angebrochen sind. "München weiß mit dem Druck umzugehen", erklärte Matthäus. "Die Mannschaft ist in der Pflicht abzuliefern, nicht zu reden, nicht die Schuld irgendwo anders zu suchen" Zwar könne Dortmund nach den zuletzt wieder guten Leistungen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gegen den FC Bayern gehen, doch die Spieler des Rekordmeisters wüssten, wie sie mit solchen Spielen umgehen müssen. "Ich kenne das Bayern-Gen", betonte Matthäus. Das Spiel findet am Samstag um 18.30 Uhr statt.

7. November: Der FC Bayern sagt Arsene Wenger ab

Zuletzt hatten dem FC Bayern reihenweise die Trainer abgesagt - nun erteilen die Münchner einem an dem Job interessierten Coach eine Absage. Wie die Bild berichtet, hat die Führung des Rekordmeisters kein Interesse daran, Wenger den Job zu geben. Auf Anfrage von BILD teilte der FC Bayern mit: „Arsene Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsene Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München.“

Wenger hatte im englischen TV sein generelles Interesse an der Stelle signalisiert.

Robert Lewandowski wird Vater

Während alle Welt darüber rätselt, wer neuer Bayern-Trainer wird (wer's noch nicht mitbekommen hat: Arsene Wenger hätte Interesse und ganz bestimmt laufen auch gerade die Verhandlungen mit dem 70-jährigen Trainertalent), beherrscht im Hause Lewandowski ein anderes Thema den Frühstückstisch: Robert Lewandowski und seine Frau Anna werden bald zum zweiten Mal Eltern. In einem halben Jahr soll der zweite Nachwuchs nach Töchterchen Klara auf die Welt kommen.

Die Fußball-Welt erfuhr am Mittwochabend davon: Nach seinem Tor zum 1:0 gegen Olympiakos Piräus stopfte sich der Bayern-Spieler einen Ball unter das Trikot und nuckelte am Daumen - im Fußball das international anerkannte Zeichen für einen anstehenden Nachwuchs. Direkt nach Spielende folgte auch die Bestätigung auf dem Instagram-Kanal des Polen: Er postete ein Bild des Torjubels und schrieb dazu, dass ein Kindersegen ansteht. Digitale Glückwünsche gab es bereits von Franck Ribéry, Jerome Boateng, Thomas Müller oder Ivan Perisic. Lewandowski, der in dem Spiel das bereits 21. Tor im 16. Pflichtspiel schoss (nur im Pokalspiel gegen Bochum, in dem er nur zur Halbzeit eingewechselt wurde, erzielte er keinen Treffer), sagte nach Abpfiff: "Das ist immer schön, wenn du das Glück hast, ein Kind zu bekommen. Das ist das Schönste im Leben."

FC Bayern verhandelt wohl schon mit Trainer Arsène Wenger

Nach dem Aus von Niko Kovac sucht der FC Bayern München einen neuen Trainer. Arsène Wenger hat Interesse bekundet - und tatsächlich hat es laut Bild schon ein Gespräch zwischen dem Coach und dem Verein gegeben. Ein persönliches Treffen sei für Samstag nach dem Spiel gegen Dortmund geplant.

Wenger hatte über 20 Jahre lang von 1996 bis 2018 den FC Arsenal trainiert. Beim FC Bayern könnte er die Mannschaft bis zum Sommer übernehmen. Bis zur nächsten Saison wird der Verein wohl einen jüngeren Trainer verpflichten.

6. November: FC Bayern gewinnt gegen Olympiakos Piräus

Der FC Bayern München steht nach dem 2:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus im Achtelfinale der Champions League.  Robert Lewandowski traf in der 69. Minute, Ivan Perisic erhöhte in der 89. zum Endstand.

Übergangstrainer Hansi Flick, der die Mannschaft nach dem Aus von Niko Kovac betreut, sagte nach dem Spiel: "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden". In den Medien wurde der Auftritt der Mannschaft aber auch kritisiert: Pressestimmen zum FC Bayern: "Glanzloser Sieg gegen Piräus".

Hier lesen Sie unseren Spielbericht. Flick-Debüt geglückt: FC Bayern steht nach Sieg gegen Piräus im Achtelfinale.

Salihamidzic bestätigt Wenger-Spekulationen nicht: Kein Kommentar

Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat Verhandlungen des FC Bayern München mit Trainer Arsène Wenger nicht bestätigt. "Das werde ich natürlich nicht kommentieren", sagte Salihamidzic nach dem Einzug des deutschen Fußball-Rekordmeisters ins Achtelfinale der Champions League. Die Bild-Zeitung hatte berichtet, dass es bereits zu einer Kontaktaufnahme der Bayern mit dem 70 Jahre alten Franzosen gekommen sei. Ein persönliches Treffen sei geplant.   

"Wir werden in Ruhe, ohne Druck, den Trainer aussuchen, der unserer Meinung nach der richtige ist", äußerte Salihamidzic am Mitwochabend nach dem 2:0 gegen Olympiakos Piräus. Nach der Trennung von Niko Kovac fungiert der bisherige Co-Trainer Hansi Flick "bis auf Weiteres" als Interimscoach

Laut Bild-Zeitung soll der ehemalige Arsenal-Coach Wenger bereit sein für ein Engagement in München. "Ein persönliches Treffen mit den Bayern ist nach dem Dortmund-Spiel am Samstag geplant", meldete die Zeitung. Der 70 Jahre alte Wenger, der als Elsässer fließend Deutsch spricht, könnte als Übergangstrainer wie einst Jupp Heynckes den deutschen Rekordmeister übernehmen. Der Franzose soll angeblich auch bereit sein, bei einem Engagement mit Flick zusammenzuarbeiten.

Norbert Eder ist tot

Norbert Eder ist bereits am Samstag im Alter von 63 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Das berichtete das Oberbayerische Volksblatt am Mittwoch.

Eder spielte von 1984 bis 1988 für den FC Bayern München. In dieser Zeit holte er mit der Mannschaft drei deutsche Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal. Zuvor war er zehn Jahre lang Spieler des 1. FC Nürnberg.

News zum FC Bayern: Norbert Eder spielte als Profi von 1974 bis 1984 für den 1. FC Nürnberg, dann vier Jahre für den FC Bayern.
Bild: Horst Pfeiffer, dpa (Archiv)

Außerdem spielte Eder in der deutschen Nationalmannschaft. Unter anderem war er 1986 im WM-Finale gegen Argentinien dabei, das Deutschland 2:3 verlor.

Auch Ralf Rangnick sagt den Bayern ab

Bei der Trainersuche des FC Bayern meldet sich nacheinander ein Kandidat nach dem anderen ab. Nachdem bislang schon Erik ten Hag und Thomas Tuchel bekannt gaben, für das Amt nicht zur Verfügung zu stehen, hat sich nun der nächste aussichtsreiche Kandidat selbst aus dem Rennen verabschiedet: Ralf Rangnick. Sein Berater Marc Kosicke sagte gegenüber der Bild: "Nein, Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung. Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen."

Ein anderer Trainer äußerte derweil sein Interesse an dem Job beim Rekordmeister: Arsene Wenger. Der 70-Jährige war während seiner 22 Jahre andauernden Zeit bei Arsenal London immer wieder als Trainer beim FC Bayern gehandelt worden, ein Engagement kam aber nie zustande. Beim TV-Sender beIN Sports sagte er auf die Nachfrage, ob er sich den Posten vorstellen könnte: "Natürlich." Coaching sei sein ganzes Leben gewesen. "Jeder Trainer wird das sagen. Fußballspiele zu gewinnen, die Mannschaft auf das Spiel vorzubereiten und Zufriedenheit und gemeinsame Gefühle zu bekommen."

5. November: Erik ten Hag  und Thomas Tuchel werden kein Trainer beim FC Bayern München werden

Erik ten Hag als Trainer beim FC Bayern München? Der Ajax-Coach wurde nach der Entlassung von Niko Kovac als Nachfolger gehandelt. Schließlich hatte er von 2013 bis 2015 bereits die zweite Mannschaft der Bayern trainiert und schwärmte auch danach immer wieder von seinem früheren Arbeitsgeber. Wie die Bild berichtet, gab es nun aber eine Absage von ihm.

Schließt ein Engagement als Trainer des FC Bayern aus: Thomas Tuchel.
Bild: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Auf einer Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea wurde Erik ten Hag darauf angesprochen, ob er Trainer beim FC Bayern München werden möchte. Der Trainer erwiderte, dass er in dieser Saison auf jeden Fall bei Ajax Amsterdam bleiben werde. Er fühle sich dort richtig und habe eine enge Verbindung zu den Spielern. Ob er sich nach der aktuellen Saison einen Wechsel zum FC Bayern vorstellen könne, ließ er offen.

Auch Thomas Tuchel hat keine Lust auf den Rekordmeister: "Ich bin nicht interessiert, weil ich Trainer von Paris Saint-Germain bin. Ich habe einen Vertrag und denke nicht an einen anderen Club", sagte Tuchel auf der Pressekonferenz seines Clubs vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Brügge am Mittwoch. Der 46-Jährige verwies darauf, dass er auch für die kommende Saison einen Kontrakt in Paris hat.

4. November: Gerland unterstützt Flick und wird wieder Co-Trainer beim FC Bayern

Hermann Gerland übernimmt wieder den Posten als Co-Trainer beim FC Bayern München. Der 65-Jährige assistiert ab sofort Trainer Hansi Flick, der den deutschen Fußball-Rekordmeister "bis auf weiteres" betreut. "Hermann ist sehr erfahren. Er kennt die Mannschaft, er kennt die Abläufe, er kennt den gesamten FC Bayern. Deshalb war es mein Wunsch, mit ihm zusammenzuarbeiten", sagte Flick laut Mitteilung des Vereins vom Montag. Seit 2017 fungiert Gerland als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Im April 2009 wurde Gerland erstmals Co-Trainer der Profis und arbeitete unter Jupp Heynckes, Louis van Gaal, Carlo Ancelotti und Pep Guardiola in dieser Funktion. Von 1990 bis 1995, 2001 bis 2009 und 2010/11 war Gerland für die Amateure des FC Bayern zuständig.

Die Münchner hatten sich am Wochenende von Cheftrainer Niko Kovac getrennt. Auch dessen Bruder Robert Kovac, der bislang Assistent war, verließ damit den Club.

3. November: FC Bayern entlässt Trainer Kovac

Nun also doch: Der FC Bayern hat Konsequenzen aus der Niederlage gegen Frankfurt gezogen und Niko Kovac entlassen. Kovac hatte am Sonntagmorgen noch das Training geleitet. Das übernimmt jetzt erst einmal Hansi Flick, bisher Co-Trainer. Er wird interimsweise die Mannschaft betreuen.

Hier lesen Sie mehr: Nach Niederlage gegen Frankfurt: FC Bayern entlässt Niko Kovac.

Und hier lesen Sie die Pressestimmen: Pressestimmen zur Entlassung: "Kovac war nie ein starker Trainer in München."

Das war es: Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern.
Bild: Uwe Anspach/dpa

Wie steht es um Niko Kovacs Zukunft beim FC Bayern München?

Nach dem 1:5-Debakel gegen Eintracht Frankfurt steht Bayern-Trainer Niko Kovac beim Münchner Rekordmeister womöglich vor dem Aus. Der bereits seit Wochen in der Kritik stehende Kovac ist sich der angespannten Situation bewusst, nach dem Spiel gab er sich trotzdem kämpferisch: "Ich gebe nicht auf".

Die Aussagen von Bayern-Kapitän Manuel Neuer nach der Niederlage gegen Frankfurt lassen dagegen durchblicken, dass die Stimmung innerhalb des Vereins nicht besonders positiv sein dürfte. Die Niederlage habe sich gar angebahnt, sagte Neuer, der eine unruhige Woche beim FC Bayern prophezeite - Rückendeckung für den Trainer klingt anders. Die Bayern-Bosse halten sich derweil bedeckt, das kurzfristig abgebrochene Training am Sonntag deutet aber auf eine Krisensitzung hinter verschlossenen Türen hin, wie mehrere Medien berichten.

In der Presse werden derweil bereits mögliche Nachfolger für den Trainerposten beim FCB gehandelt. Darunter Ajax-Coach Erik ten Hag, der bereits die Bayern-Amateure betreut hat und Ralf Rangnick. Auch eine Interimslösung mit dem derzeitigen Co-Trainer Hansi Flick soll eine mögliche Option sein.

Laut einem Bericht auf der Homepage des Vereins soll Niko Kovac in der Champions League gegen Olympiakos Piräus aber auf jeden Fall noch das Team leiten. „Wir haben am Mittwoch die Möglichkeit, in der Champions-League den Sack zuzumachen“, wird Kovac zitiert. Gegen die Griechen wolle man die richtige Reaktion auf die Niederlage gegen Frankfurt zeigen.

News am 2. November: FC Bayern sagt öffentliches Training nach 1:5-Niederlage ab

Der FC Bayern kassierte im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag eine krachende Niederlage. Jérôme Boateng erhielt bereits in der 10. Minute einen Platzverweis, woraufhin die Münchner in Unterzahl spielten.

Nach dem 1:5-Debakel verließen die Bayern-Bosse kommentarlos das Stadion. Durch die höchste Niederlage in einem Bundesliga-Spiel seit mehr als zehn Jahren rangiert der Münchner Verein aktuell auf Tabellenplatz vier hinter den Konkurrenten Leipzig, Dortmund und Borussia Mönchengladbach.

Auf das Schweigen von Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach der Niederlage folgte am Samstagabend dann eine offizielle Absage des öffentlichen Trainings am Sonntag. "Nach der Niederlage in Frankfurt wurde kurzfristig die Entscheidung getroffen, morgen nicht öffentlich zu trainieren. Wir bitten alle Fans um Verständnis", so der Rekordmeister.

Für Trainer Niko Kovac bedeutet das nichts Gutes. Auf die Frage, wie es um seine Zukunft beim FC Bayern steht, erklärte der Kroate nach dem Spiel im Sky-Interview: "Mein Gefühl ist nicht wichtig. Die, die das entscheiden, sind die, die gefragt werden müssen."

Ist Uli Hoeneß bald zu Gast bei "Maischberger"?

Uli Hoeneß schmiedet offenbar schon eifrig Pläne für die Zeit nach seiner Ära als Bayern-Präsident. Im Interview mit dem Klubmagazin 51 hat er seine Zukunftspläne erklärt. Demnach freue sich der 67-Jährige auf mehr Zeit mit seinen Enkelkindern, werde weiter Vorträge halten, golfen und schafkopfen. Außerdem sei er noch Vorsitzender des Kuratoriums der Dominik-Brunner-Stiftung und sitze im Vorstand des FC Bayern Hilfe e.V. "Es wird nicht so sein, dass ich zuhause vor dem Telefon sitze und warte, dass jemand anruft", sagte Hoeneß.

Im Fernsehen könnte man den noch amtierenden Bayern-Präsident auch bald wieder sehen: Nachdem er angekündigt hatte, wie vor seiner Steueraffäre auch wieder in politische Talkshows gehen zu wollen, liegt ihm nun die erste Einladung vor. Wie der WDR auf Anfrage der BILD bestätigte hat die Redaktion der ARD-Talkshow "Maischberger" Hoeneß für die Sendung am 13. November eingeladen. Noch ist aber nicht bekannt, ob Hoeneß die Einladung annehmen wird.

Uli Hoeneß ist noch Präsident des FC Bayern München. Am 15. November wird er dieses Amt an Herbert Hainer abgeben.
Bild: Sven Hoppe/dpa

News am 31. Oktober: Kovac steht beim FC Bayern angeblich in der Kritik

Die Spieler des FC Bayern München stehen ihrem Trainer Niko Kovac laut einem Bericht des Kicker kritisch gegenüber. Das Verhältnis sei bereits in der vergangenen Saison belastet gewesen. Nachdem der Erfolg in den letzten Wochen auch zunehmend ausbleibe, habe sich die Stimmung jedoch nicht verbessert. Im Detail gehe es unter anderem darum, dass die Fußballer in der Trainingsarbeit taktische Details vermissen würden.

Außerdem konzentriere sich Kovac zu sehr auf die Defensivtaktik der Münchner, heißt es in dem Bericht weiter - das allerdings ohne Erfolg. In den letzten neun Spielen gab es für die Bayern zwölf Gegentreffer.

Update am 30. Oktober: Hoeneß will Salihamidzic wohl zum Vorstand befördern

Uli Hoeneß wird auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern am 15. November nicht mehr als Präsident kandidieren. Kurz vor seinem Rücktritt möchte er wohl noch eine Personalie ändern: Wie die Sport Bild berichtet, will Hoeneß Sportdirektor Hasan Salihamidzic zum Sportvorstand befördern.

Laut dem Bericht ist geplant, dass das am 11. November vom Aufsichtsrat beschlossen wird, den Hoeneß an dem Tag zum letzten Mal leitet. Der Vertrag von Salihamidzic als Sportdirektor läuft noch bis zum 30. Juni 2020.

News am 29. Oktober: Bayern wenden mit 2:1 in Bochum Blamage im Pokal ab

Das Millionen-Ensemble von Cup-Verteidiger Bayern München ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Die Münchner gewannen nach einer lange Zeit desolaten Leistung am Dienstagabend noch mit 2:1 (0:1) beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Ein Eigentor von Alphonso Davies (36. Minute) hatte die Bochumer in Führung gebracht, die bis zehn Minuten vor Schluss hielt. Dann verhinderten Serge Gnabry (83.) und der eingewechselte Thomas Müller (89.) das peinliche Aus des Rekord-Pokalsiegers. In einer turbulenten Schlussphase sah Bochums Verteidiger Armel Bella Kotchap noch die Rote Karte (88.).

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Spielbericht: FC Bayern wendet Blamage ab: Glückliches 2:1 in Bochum

27. Oktober: Kovac geht nicht von Müller-Wechsel aus

Der FC Bayern bemüht sich, die Spekulationen um einen Wechsel von Thomas Müller einzudämmen. Laut Sportdirektor Hasan Salihamidzic gibt es keine Anfragen anderer Vereine für den zuletzt in Ungnade geratenen Weltmeister von 2014.

"Wir haben zwei Langzeitverletzte und Sie versuchen, uns einzureden, dass wir irgendjemanden abgeben", beklagte Salihamidzic: "Von einem Wechsel von Müller im Winter sei "überhaupt keine Rede". Auch Trainer Niko Kovac ist sich "sicher", dass Müller "im Winter nicht weggehen wird".

Spekulationen hatte es vor allem deshalb gegeben, weil der Fanliebling zuletzt nicht mehr von Trainer Kovac für die Startformation berücksichtigt worden war. Thomas Müller spielt seit 19 Jahren für den FC Bayern. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2021.

Jérôme Boateng ist wieder gefragt beim FC Bayern

Niklas Süle fehlt dem FC Bayern München wohl den Rest der Saison. Und auch Weltmeister Lucas Hernández spielt wahrscheinlich erst in der Rückrunde wieder eine Rolle. Das könnte die Chance des ehemaligen Nationalspielers Jérôme Boateng sein. Das beteurte auch Bayern-Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag gegen Union Berlin (15.30 Uhr). "Jérôme ist wieder gefragt", sagte Kovac.

Boateng könnte zur Option für den DFB werden

Darüber hinaus brachte Kovac den Weltmeister von 2014 auch gleich noch für die Nationalmannschaft ins Gespräch. "Sollte Jérôme sehr gut spielen, wird er vielleicht auch wieder eine Alternative für andere Aufgaben." Denn Bundestrainer Joachim Löw muss ebenfalls eine Alternative für den verletzten Niklas Süle suchen. Neben Boateng gilt auch der aussortierte Hummels als heißer Kandidat für eine Rückkehr in die DFB-Elf.

Boateng soll am Samstag gegen Union Berlin neben Neuzugang Benjamin Pavard verteidigen. Für den Rekordmeister ist ein Sieg gegen den Aufsteiger Pflicht. "Wir haben die Aufgabe, das Spiel zu gewinnen. Wir wollen Tabellenführer werden", sagte Kovac.

24. Oktober: Inter Mailand und Manchester United wollen Thomas Müller

Die Diskussion um Thomas Müller geht weiter. Wie das Sportmagazin Kicker erfahren haben will, arbeiten die Verantwortlichen von Inter Mailand an der Verpflichtung des Angreifers vom FC Bayern. Am Donnerstag schrieb das Magazin, dass der italienische Verein "sein Interesse intensiviert. Und zwar für einen Wechsel im Winter."

Manchester United bekundete bereits in der Vergangenheit Interesse an Thomas Müller. Das soll nun wieder vorhanden sein. Nach Angaben von Sport Bild wollen die Engländer den Bayern-Stürmer ebenfalls im Winter auf die Insel locken.

Die öffentliche Debatte um Thomas Müller entbrannte, als Bayern-Trainer Niko Kovac ihn als "Notnagel" bezeichnete. Am Dienstag spielte Müller im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus. Davor saß er allerdings sechs Spiele in Folge auf der Ersatzbank und kam allenfalls zu einem Kurzeinsatz.

Nach dem Spiel in Piräus sagte Müller: "Ich versuche, mich aufs Fußballspielen zu konzentrieren. Langsam können die ganzen Diskussionen auch mal ein bisschen zu Ende gehen." Bleibt abzuwarten, ob Kovac den früheren Nationalspieler für die kommenden Spiele berücksichtigt.

23. Oktober: FC Bayern kritisiert Frankreich nach Hernández-Verletzung

Niklas Süle, Javi Martinez - und nun auch noch Lucas Hernández: Die Verletztenmisere in der Innenverteidigung des FC Bayern wird immer dramatischer. Der französische Verteidiger hatte sich beim 3:2-Sieg gegen Olympiakos Piräus in der Champions League zu Anfang der zweiten Halbzeit verletzt und wurde ausgewechselt. Der französische Fußball-Weltmeister erlitt beim 3:2 in der Champions League bei Olympiakos Piräus eine Teilruptur des Innenbandes am rechten Sprunggelenk, wie die Münchner am Mittwoch bekanntgaben. Wie später bekannt wurde, muss der Franzose operiert werden. Wie lange er den Münchnern fehlen wird, ist bislang unklar. Der 23-jährige Hernandez ist nach Niklas Süle (Kreuzbandriss) der zweite schwerwiegende Ausfall in der Abwehr.

Hernández, der erst kürzlich aus einer langen Verletzungspause zurückgekehrt war, hatte in den vergangenen Wochen für eine Auseinandersetzung zwischen dem Franzöischen Fußballverband FFF und den Bayern gesorgt. Der Verein hatte eine Reise des Verteidigers zur Nationalmannschaft abgelehnt, um so kurz nach der Genesung kein zu großes Risiko einzugehen.

Der Verband hatte Hernández aber trotzdem eingeladen und eigene ärztliche Untersuchungen angekündigt. Auch der Einwand der Bayern, das Knie des Spielers habe wieder Probleme gemacht, hielt den Weltmeister von 2018 nicht von der Nominierung ab.

Allerdings: Vom Nationalteam kehrte Hernández anschließend gesund zurück. Inwieweit die Bayern also selbst die Schuld für die neuerliche Verletzung des Sommer-Neuzugangs tragen, werden die sportärztlichen Untersuchungen zeigen.

22. Oktober: FC Bayern fährt mit Frust zum Spiel gegen Olympiakos Piräus

In der Bundesliga läuft es für die Mannschaft von FCB-Coach Niko Kovac momentan nicht so richtig rund. Nach zwei Spielen ohne Sieg soll es am Dienstagabend im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus klappen.

Um wieder in die Spur zu kommen, will der deutsche Rekordmeister bei den Leistungen anknüpfen, die er auch zuletzt in der Champions League zeigen konnte. Das letzte Spiel in der internationalen Königsklasse gewannen die Münchner 7:2 bei Tottenham Hotspur in London.

Allerdings muss der FC Bayern nun einen plötzlichen Ausfall kompensieren. Niklas Süle hat sich das Kreuzband gerissen und wird wohl sehr lange ausfallen. Für den Innenverteidiger könnten Boateng, Martínez, Pavard oder Hernandez einspringen. Ein womöglich noch belastenderes Thema dürfte die Personalie Thomas Müller sein. Der langjährige Bayern-Profi war in den letzten sechs Spielen nicht in der Startelf - und ist sichtlich frustriert. Bayern-Präsident Uli Hoeneß aber bekennt sich zu dem Spieler: "Keiner im Verein hat Interesse, Thomas zu beschädigen, keiner will ihn loswerden", sagte er.

Auch der Gegner Olympiakos Piräus hat indes mit Personalschwierigkeiten zu kämpfen. Bei den Griechen fällt Mathieu Valbuena aus, nachdem er sich im Training verletzt hat. Gelingt dem FC Bayern ein Sieg, wäre es bereits der dritte Triumph in der Gruppenphase. In der Rückschau haben die Bayern schon vier Mal gegen Olympiakos Piräus gespielt - und vier Mal endeten die Partien mit einem Bayern-Sieg.

21. Oktober: Die EM ist laut Hoeneß für Süle gegessen

Nicht nur wegen des 2:2 gegen den FC Augsburg ist die Stimmung beim FC Bayern im Keller, auch die Verletzung von Abwehrchef Niklas Süle ist ein Rückschlag. Der Nationalspieler blieb nach zwölf Minuten im Rasen hängen und riss sich ohne gegnerische Einwirkung das Kreuzband. Wie schwer die Verletzung wirklich ist und ob es Süle bis zur Europameisterschaft 2020 schafft, dazu gibt es nun Spekulationen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß glaubt nicht an eine EM-Teilnahme von Niklas Süle.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Den Befürchtungen gab nun Bayern-Präsident Uli Hoeneß neues Futter. Vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel in Piräus sagte Hoeneß den Reportern der Bild: "Das ist eine totale Katastrophe. Ein Drama! So wie es aussieht, ist die Saison beendet. Die Europameisterschaft ist gegessen, die können Sie total vergessen. Vergessen Sie die. Alles dieses ‚Er muss bis zur...‘ – totaler Käse. Einen Mist muss er! Er muss zur neuen Saison wieder fit sein. Dabei helfen wir ihm."

FC Bayern vor Spiel in Piräus in Krise

Am Dienstag spielt der FC Bayern in der Champions League beim griechischen Klub Olympiakos Piräus. Dann kann der deutsche Rekordmeister schon einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen. Doch die Situation im Team von Trainer Niko Kovac könnte besser sein.

Niklas Süle musste verletzt ausgewechselt werden.
Bild: Matthias Balk, dpa

Im Spiel gegen den FC Augsburg offenbarte der FC Bayern nämlich deutliche Schwächen. Immer wieder zeigte sich, wie nachlässig die Mannschaft vor allem in der Defensive auf Augsburger Angriffe reagierte. FCB-Torwart Manuel Neuer führte die zwei Augsburger Gegentore auf Konzentrationsmängel zurück. Auch Bayern-Coach Niko Kovac sagt: "Wir haben zwei Mal geschlafen."

19. Oktober: Niklas Süle droht wegen Verletzung langer Ausfall

Nationalspieler Niklas Süle droht nach dem Bayern-Derby gegen den FC Augsburg ein langer Ausfall. Nach wenigen Minuten musste er verletzt ausgewechselt werden, nachdem er sich das Knie verdreht hatte. Trainer Niko Kovac befürchtet eine schwere Verletzung. "Das, was ich jetzt schon gehört habe, ist, dass das Kreuzband beschädigt ist", berichtete der Münchner Trainer. "Jetzt müssen wir schauen, inwieweit noch andere Bereiche im Knie in Mitleidenschaft gezogen wurden." Kreuzbandrisse im Fußball ziehen gewöhnlich Zwangspausen von rund einem halben Jahr nach sich.

Ein solcher Ausfall wäre auch für die Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die EM 2020 ein Rückschlag. Wegen einer Kreuzbandverletzung fällt mit Angreifer Leroy Sané von Manchester City bereits ein DFB-Stammspieler bis ins kommende EM-Jahr hinein aus. Ob Süle rechtzeitig zur EM wieder in Form kommen würde, wäre im Falle eines Kreuzbandrisses jedenfalls nicht sicher.

17. Oktober: Kovac über Müller-Aussage: "Falsch artikuliert"

Niko Kovac nutzte die Pressekonferenz zum anstehenden Spiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr), um einen Fehler zu revidieren. Der Trainer des FC Bayern sagte am Donnerstag zu seiner "Not am Mann"-Aussage über Thomas Müller: "Ich habe mich falsch artikuliert." Kovac habe sich nach eigener Aussage am nächsten Tag mit Müller ausgesprochen. "Alles ist ausgeräumt. Er hat das so verstanden, wie ich es gemeint habe und nicht für bare Münze genommen. Da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, das passiert mir auch mal, das ist menschlich. In der Form war es nicht gemeint."

Der Trainer des FC Bayern äußerte sich im Vorfeld des Hoffenheim-Spiels vor zwei Wochen zur Reservistenrolle von Thomas Müller. "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen." Daraufhin war eine öffentliche Debatte über die Zukunft von Thomas Müller beim deutschen Rekordmeister entbrannt. SportBild berichtete, dass der frühere Nationalspieler im Winter die Freigabe will, um mit anderen Vereinen zu verhandeln. Er selbst sagte danach,  dass er sich Gedanken über seine Zukunft mache.

Müller saß in der Bundesliga die vergangenen fünf Spiele auf der Ersatzbank. Ob der Offensivmann in Augsburg aufläuft, ließ Kovac offen am Donnerstag offen.

16. Oktober: Matthäus spricht sich gegen Eriksen-Wechsel zum FC Bayern aus

Kommt Christian Eriksen von Tottenham Hotspur zum FC Bayern? Der dänische Offensivspieler kann im Sommer 2020 ablösefrei wechseln, weil sein Vertrag bei den Londonern ausläuft. Angeblich soll sich Eriksen einen Wechel zu den Münchnern gut vorstellen können. Der FC Bayern würde sich wiederum eine saftige Ablösesumme für den 27-Jährigen sparen, dessen Marktwert derzeit auf 100 Millionen Euro taxiert wird. Also alles gut? Wenn es nach Lothar Matthäus geht: Nein.

Der Rekordnationalspieler rät dem FC Bayern vor einer Verpflichtung Eriksens ab. Gegenüber Sport1 sagte der 58-Jährige: "Ich verfolge den Spieler seit langer Zeit und 2019 hat er mich bislang enttäuscht. Ein Transfer zum FC Bayern würde für mich keinen Sinn ergeben und wäre sehr überraschend." Vor allem der Umstand, dass Erikssen bei den Londonern derzeit in einem Formtief steckt und zum Beispiel das Champions-League-Spiel gegen die Bayern (2:7) auf der Bank verbracht hat, spreche gegen den Dänen, so Matthäus: "Wenn er für Tottenham nicht genug ist, ist er auch nicht gut genug für die Bayern. Uli Hoeneß hat auch schon mal gesagt, dass die Bayern keine Ersatzspieler brauchen."

Tottenhams Christian Eriksen wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Bild: Antonio Calanni (dpa)

Ohnehin glaubt Matthäus nicht, dass Bayern-Trainer Niko Kovac viel mit Eriksen anfangen könnte: "Eriksen ist zwar ein feiner Techniker, eine typische Nummer 10. Er ist aber zu langsam und Niko Kovac steht auf schnelle Spieler", erklärt Matthäus. "Für mich ist Eriksen kein Spieler, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmacht."

Statt um den Dänen, der bei einem Wechsel zum FC Bayern schon 28 Jahre alt sein würde, sollte sich der FC Bayern lieber um jüngere Spieler bemühen: "Man sollte sich kommenden Sommer lieber voll auf den Transfer von Kai Havertz konzentrieren."

14. Oktober: FC Bayern-Verteidiger Boateng wechselt Berater

Bayerns-Innenverteidiger Jerome Boateng hat sich von seinem langjährigen Berater Christian Nerlinger getrennt. Boateng wechselt von Nerlingers Agentur CN Sports zu Lian Sports. Wie die Bild berichtet, soll der Spielervermittler Fadi Ramadani den Innenverteidiger mit Angeboten von anderen Vereinen zur Berateragentur gelockt haben.

 

Der FC Bayern München, allen voran Uli Hoeneß, legte dem Spieler bereits in diesem Sommer einen Wechsel nahe, da er nach den Zugängen von Benjamin Pavard und Lucas Hernandez kaum Chancen auf Einsatzmöglichkeiten habe. Auch Boateng sah seine Zukunft nicht mehr beim Rekordmeister. Ein Transfer zu Juventus Turin scheiterte allerdings in letzter Minute. Im Vorjahr platzte ein Wechsel zu Paris St. Germain.

Jerome Boateng hat seinen Berater gewechselt.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Die Beraterfirma Lian Sports gehört dem früheren serbischen Torhüter Nikola Damjanac. Bei der Agentur stehen unter anderen Kalidou Koulibaly (SC Neapel), Miralem Pjanic (Juventus Turin) und Luka Jovic (Real Madrid) unter Vertrag. Auch der Augsburger Alfred Finnbogason wird von Lian Sports betreut.

13. Oktober: Bayern-Vorstand Rummenigge sieht in Müller keinen Notnagel

Karl-Heinz Rummenigge will die öffentliche Debatte um Thomas Müller beruhigen. Einen Wechsel der Identifikationsfigur im Winter kann sich Rummenigge "beim besten Willen nicht vorstellen". Das sagte der Bayern-Boss der Welt am Sonntag. "Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs bleiben", sagte Rummenigge.

Er kann aber Müllers Ärger derzeit verstehen und zeigt Verständnis für die Reaktion des Spielers. "Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein. Das ist die Reaktion, die wir sogar wollen. Er muss aber trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich", sagte Rummenigge.

Zuletzt hatte sich auch Lothar Matthäus für einen Verbleib von Thomas Müller beim FC Bayern öffentlich stark gemacht. Gegenüber Sport Bild sagte Matthäus: "Ihn (Thomas Müller Anm. d. Red.) abzugeben, wäre ein großer Verlust für alle Seiten."

Dem Kicker sagte Thomas Müller, dass das Thema vom Tisch sei und er "bei so etwas nicht empfindlich" ist. Allerdings betonte Müller auch, dass er seine Zukunft nicht als Ersatzspieler des FC Bayern sieht.

Der Diskussion vorausgegangen war eine Äußerung des Bayern-Trainers Niko Kovac. Er wolle Thomas Müller Einsatzzeit einräumen, wenn "Not am Mann" sei.  In den vergangenen fünf Spielen in der Bundesliga saß Müller zu Beginn nur auf der Bank. Karl-Heinz Rummenigge versicherte aber, dass Kovac und Müller sich bereits ausgesprochen hätten.  "Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel."

Thomas Müller hatte zu Beginn der Saison seinen Stammplatz im offensiven Mittelfeld an Neuzugang Philippe Coutinho verloren. Auf den Außenbahnen oder im Sturm, wo Müller in der Vergangenheit bereits eingesetzt wurde, findet Kovac bislang auch keine Verwendung für den früheren DFB-Nationalspieler. Allerdings könnte Müller schon am Wochenende wieder eine Option für die Startelf des FC Bayern sein. Denn Teamkollege Serge Gnabry hatte sich bei der Länderspielreise der deutschen Nationalmannschaft verletzt.

12. Oktober: Matthäus schlägt FCB vor, Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern

Lothar Matthäus hat dem FC Bayern geraten, den Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern. Müller will die Bayern wohl verlassen, laut einem Bericht der Sport Bild führt er deswegen Gespräche mit dem Verein.

Der Rekordnationalspieler Matthäus sagte: "Müller ist für Bayern als Identifikationsfigur, aber auch sportlich, unheimlich wertvoll. Ihn abzugeben, wäre ein großer Verlust für alle Seiten." Deshalb habe er vorgeschlagen, den Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern. Das sagte Matthäus der Bild-Zeitung. Der 58-Jährige erklärte auch, dass es die perfekte Müller-Position hinter einem Stürmer wie Lewandowski ohnehin bei keinem anderen Verein gebe.

Hintergrund ist, dass Thomas Müller offenbar unzufrieden mit seiner aktuellen Rolle beim deutschen Rekordmeister ist. Trainer Niko Kovac sieht ihn aktuell nur als Ersatzspieler und machte das auch in einem Statement gegenüber dem Fernsehsender Sky kurz vor dem Spiel gegen Hoffenheim deutlich.

9. Oktober: Medienbericht: Thomas Müller will wohl den FC Bayern verlassen

Was für eine Nachricht am Mittwochmorgen: Thomas Müller will laut einem Bericht der Sport Bild den FC Bayern München verlassen. Der Fußball-Weltmeister plane seinen Transfer bereits in der Winterpause, heißt es in dem Bericht. Demnach soll es schon in der laufenden Länderspielpause Gespräche zwischen dem 30-Jährigen und dem FC Bayern geben.

Wieso will Thomas Müller weg vom FC Bayern? Offenbar ist der ehemalige Nationalspieler unzufrieden mit seiner Situation unter Bayern-Trainer Niko Kovac. Zum füfnten Mal in Folge stand Müller beim Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag nicht in der Anfangself eines Punktspiels. Niko Kovac hatte vor dem Spiel gegenüber dem Sender Sky gesagt: "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen." Nach knapp 60 Minuten war es dann soweit und Thomas Müller wurde eingewechselt. Nach dem Spiel, das Bayern 1:2 gegen die TSG verlor, sagte Müller lediglich: "Nothing to say, wie der Engländer sagt."

Thomas Müller spielt seit dem Jahr 2000 beim FC Bayern München. Müller wurde mit dem Verein acht Mal Meister und gewann 2013 die Champions League. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2021.

7. Oktober: Der Ärger um Hernández eskaliert: Rummenigge ist "irritiert"

Zwischen dem FC Bayern München und dem französischen Fußballverband knallt es. Auslöser ist die Anforderung des Nationalspielers Lucas Hernández. Der 80 Millionen Euro teure Rekordzugang der Bayern hat wieder Schmerzen in seinem operierten Knie, weswegen Bayern-Trainer Niko Kovac in den letzten beiden Spielen auf den Linksverteidiger verzichtet hatte. Dass der französische Verband dennoch nicht auf den 23-Jährigen verzichten will, sorgt nun für Ärger.

Wie der FC Bayern mitteilte, teilte der französische Verband am Montag mit, dass Hernández für die kommenden Länderspiele der Franzosen nominiert werden soll. Der Abwehrspieler soll in Paris vom Ärzteteam der französischen Nationalmannschaft untersucht werden. Der deutsche Meister hat diesbezüglich keine Wahl: Laut den Statuten muss er die Nationalspieler abstellen.

Das wiederum sorgt bei den Bayern für dicke Luft, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte. In einer Pressemitteilung wird er wie folgt zitiert: "Ich bin irritiert über das Verhalten des französischen Verbandes. Auch die zitierte Aussage von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps, wonach Lucas Hernández – so wörtlich – auch bereit sei, ‚mit einem Bein zu spielen‘, hat uns doch sehr überrascht." Rummenigge hätte erwartet, dass Hernández geschont wird, ähnlich wie das bei den deutschen Nationalspielern Jonas Hector und Toni Kroos der Fall ist.

Darüber, ob Hernández spielen kann oder nicht, besteht bei den Bayern keine Zweifel, wie Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte: "Ich trage die Verantwortung für die Gesundheit von Lucas Hernández und ich sage: Er kann bei den anstehenden Partien der französischen Nationalmannschaft nicht spielen, von daher macht auch eine Abstellung keinen Sinn."

5. Oktober: Adamyan schockt die Bayern: Hoffenheim gewinnt beim Meister

Nach dem furiosen 7:2 gegen Tottenham in der Champions League hat der FC Bayern München überraschend in der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim verloren. Trotz eines Treffers von Robert Lewandowski, der damit seine Serie ausbaute, nahmen die Hoffenheimer drei Punkte mit. Ausschlaggebend war ein Doppelpack des Hoffenheimers Adamyan. Der FC Bayern hatte unter anderem auf die verletzten Verteidiger David Alaba und Lucas Hernandez verzichten müssen. Den kompletten Spielbericht lesen Sie hier.

Der Mann, der die Bayern schockte: Hoffenheims Sargis Adamyan erzielte zwei Tore gegen den Rekordmeister.
Bild: Thorsten Wagner, Witters

5. Oktober: Thomas Müller gegen Hoffenheim wieder nicht in Startelf

Thomas Müller muss im Spiel des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim schon wieder auf der Bank Platz nehmen. Im Zentrum der Offensive steht wie zu erwarten Serge Gnabry, der gegen Tottenham Hotspur in der Champions League gleich viermal getroffen hatte. Nach muskulären Problemen ist Jérôme Boateng wieder fit, David Alaba und Lucas Hernández fallen allerdings beide verletzungsbedingt aus.

3. Oktober: Alaba pausiert, Boateng und Hernández trainieren wieder

David Alaba zog sich beim 7:2 gegen Tottenham Hotspur eine starke Rippenprellung zu. Der Außenverteidiger wird daher vorerst nicht am Teamtraining teilnehmen. Auch im Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim am Samstag wird der Österreicher aussetzen.

Wie der FC Bayern mitteilte, wird Alaba bis auf Weiteres lediglich leicht im Leistungszentrum trainieren. Jérôme Boateng dagegen sei nach muskulären Problemen "wieder voll im Training", so der Münchner Klub. Der Innenverteidiger wurde beim Champions-League-Spiel in London ebenfalls ausgewechselt.

Bayerns Außenverteidiger David Alaba erlitt beim Championsleague-Spiel in London eine starke Rippenprellung.
Bild: Steven Paston/PA Wire, dpa

Lucas Hernández setzt unterdessen sein individuelles Aufbautraining fort. Der französische Weltmeister musste zuletzt wegen einer Prellung oberhalb seines rechten Knies pausieren. Gegen Hoffenheim muss der FC Bayern noch auf Hernández verzichten. Nach einer Oberschenkelverletzung wird auch Nationalspieler Leon Goretzka am Samstag aussetzen.

1. Oktober: Gnabry trifft viermal gegen Tottenham Hotspur

Das war am Ende mehr als deutlich: Der FC Bayern gewann in der Championsleague-Gruppenphase auswärts bei Tottenham Hotspur mit 7:2 aus bayerischer Sicht. Vier Treffer - zwei davon in nur zwei Minuten - gelangen Serge Gnabry. Nachdem die Bayern anfangs noch leichte Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu kommen, schaffte der schnelle Doppelpack von Gnabry klare Verhältnisse.

Die Bayern-Tore schossen Joshua Kimmich (15. Minute), Robert Lewandowski (45./87.) und der überragende Serge Gnabry (53./55./83./88.). Für die Spurs traf der ehemalige Bundesliga-Profi Heung-Min Son (12.) sowie Spurs-Kapitän Harry Kane per Foulelfmeter (60.).

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier: Viermal Gnabry! FC Bayern gewinnt deutlich bei Tottenham Hotspur

Serge Gnabry trifft gegen Tottenham viermal für den FC Bayern - und lässt sich im Anschluss von den Teamkollegen feiern.
Bild: Matthias Balk, dpa

Rummenigge nimmt Kimmich in die Pflicht

Joshua Kimmich schwingt sich beim FC Bayern mehr und mehr zum Leader auf. Nach seiner Kritik an der Leistung des Teams beim Auswärtssieg in Paderborn hat ihn Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nun aber in die Pflicht genommen. "Wenn man kritisch ist, muss man die Flagge in die Hand nehmen, nach oben halten und dann müssen alle demjenigen hinterher rennen. Aber dann muss er auch große Leistung liefern. Den Anspruch muss er jetzt bei sich selber auch haben", sagte Rummenigge vor dem Abflug nach London. Dort tritt der FC Bayern am Dienstag bei Tottenham Hotspur an.

Rummenigge: Neuer und Lewandowski sind gute Vorbilder für Kimmich

Verantwortung übernehmen sei keine Sache des Alters, sagte Rummenigge über den 24-jährigen Kimmich. "Der Faktor ist exklusiv die Leistung, egal wie alt einer ist. Wir haben hinten im Tor einen etwas älteren Herren, der schon die drei vorne stehen hat, und vorne einen etwas älteren Herren, der auch schon die drei stehen hat. Die zwei sind da gute Vorbilder auch für Joshua."

Hasan Salihamidzic drückte sich noch deutlicher aus: "Wer die Klappe aufmacht, muss natürlich auch vorneweg marschieren. Das tut er auch.", sagte Bayerns Sportdirektor. Er möge allerdings Spieler, die Verantwortung übernehmen, so Salihamidzic.

29. September: FC Bayern kann mit Hernández und Perisic nach London reisen

Weltmeister Hernández musste beim 3:2 der Bayern im Bundesligaspiel beim SC Paderborn wegen Kniebeschwerden vorzeitig ausgewechselt werden. Bei dem Franzosen konnte am Tag danach aber Entwarnung gegeben werden. Auch der kroatische Nationalspieler Perisic meldete sich wieder fit. Der Außenangreifer hatte in Paderborn wegen eines grippalen Infekts gefehlt.

Die Bayern treten am Dienstagabend (21.00 Uhr/DAZN) beim letztmaligen Finalisten an. Tottenham war nur mit einem Unentschieden gegen Olympiakos Piräus in die Gruppenphase gestartet. Die Bayern feierten zum Auftakt einen ungefährdeten Heimsieg gegen Roter Stern Belgrad.

26. September: Niklas Süle sieht beim FC Bayern noch viel Luft nach oben

Zwar sieht Nationalspieler Niklas Süle den FC Bayern unter den besten vier oder fünf Teams Europas, was die Qualität des Kaders angehe. Um in der Champions League erfolgreich zu sein, sei aber eine Steigerung nötig. "Wir können und müssen noch viel besser spielen, um in der Champions League etwas zu holen", sagte der 24-Jährige in einem Amazon-Interview.

Sieht beim FC Bayern München noch viel Luft nach oben: Niklas Süle.
Bild: Matthias Balk, dpa

Zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison lobte Süle die Ansätze des FC Bayern München. Die erste Halbzeit beim 1:1 auswärts gegen RB Leipzig sei die beste gewesen, seitdem er bei Bayern spiele. Gleichzeitig forderte Süle aber: "So viel Kontrolle müssen wir im Bestfall jede Woche über 90 Minuten haben."

Auch sich selbst lässt er bei seiner Kritik nicht außen vor. Auf seinem persönlichen Leistungshöhepunkt sieht sich Süle nämlich noch lange nicht. "Als Innenverteidiger brauchst du viel Ruhe, und die gewinnst du nur durch Spiele und Erfahrung. Dazu muss ich noch einige Jahre konstant auf diesem Niveau spielen", erklärte der Ex-Hoffenheimer, der seinen Wechsel vor zwei Jahren sehr positiv sieht. Er sagte: "Ich habe mich unglaublich entwickelt, seitdem ich beim FC Bayern bin. Der Druck hier ist leistungsfördernd."

25. September: Boykott der DFB-Elf? Uli Hoeneß rudert nach Drohungen zurück

Uli Hoeneß rudert zurück: Am 18. September hatte er Jogi Löw noch gedroht, dass der FC Bayern keine Nationalspieler mehr stellen werde, wenn Marc-André ter Stegen Manuel Neuer im Tor ablösen sollte. Nun relativierte er das: Mit etwas Abstand würde er seine Aussage nun nicht mehr wiederholen. Sein Büro teilte mit: "Das Thema ist für ihn längst erledigt und es gibt dazu auch keine weiteren Aussagen von ihm."

Dem FC Bayern München wäre es aber auch kaum möglich gewesen, solch ein Boykott durchzusetzen. Durch die FIFA ist eine Abstellungspflicht vorgeschrieben. Die Spieler hätten sich höchstens krankmelden können - bei Zweifeln daran hätten aber Strafen und Spielersperren gedroht. Außerdem hätten die Spieler einen Boykott wohl kaum mitgemacht.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

24. September: Sandro Wagner spricht über seine Zeit in China

Der ehemalige Bayern-Spieler Sandro Wagner steht seit Anfang des Jahres in China unter Vertrag: Im Januar 2019 unterschrieb der Stürmer einen Vertrag bei Tianjin Teda. Das ist nicht zu seinem finanziellen Nachteil: Dem Vernehmen nach verdient Wagner in Fernost 7,5 Millionen Euro im Jahr - netto. im Interview mit T-Online spricht der 31-Jährige über den Entschluss, den FC Bayern und damit seine Heimat München für den chinesischen Klub zu verlassen.

Wagner, der Vater von drei Kinder ist, erzählte: "Meine Jungs sind noch in einem Alter, in dem das kein Problem war. Meine Tochter ist allerdings bereits acht und hat mich gefragt, warum ich noch mehr Geld verdienen möchte. Ich hätte doch bereits schon einen Porsche…" Auf diese Frage habe der sonst um keine Antwort verlegene Stürmer tatsächlich erst einmal keine Antwort gehabt: "Ich musste wirklich lachen und finde es erfrischend, wie simpel Kinder argumentieren und einfach im Hier und Jetzt leben."

In China haben sich die Wagner aber mittlerweile akklimatisiert, auch die Kinder haben einen Freund gefunden: "Meine Kinder haben einen chinesischen Freund: Er heißt Dung Dung und liebt unser Essen. Dung Dung hat in den vergangenen Monaten beim Abendbrot häufig an unserem Tisch gesessen, was man an seinem kleinen Bäuchlein sieht ."

Ansonsten geht Wagner mit sozialen Medien hart ins Gericht. Diese seien ein "ganz großes Übel". Der Profi berichtet: "ch habe mich während eines Trainingslagers mal bei Instagram anonym angemeldet, um zu schauen, was dort so abgeht. Und ich muss sagen: Mir fehlen die Worte. Wie dort miteinander umgegangen wird, so stumpf, asozial, sinnlos. Da frage ich mich schon, wo soll das noch hinführen?" Die Verhaltensformen in sozialen Medien empfindet er als "krank", weil dort auch falsche Werte für Kinder vermittelt werden.

23. September: Gibt es in München wieder ein "Finale dahoam"?

Zehn Jahre nach dem "Finale dahoam" soll das Endspiel der Champions League 2022 wieder in München stattfinden. Der Zuschlag für die Allianz Arena als Spielort durch das UEFA-Exekutivkomitee in Ljubljana gilt dem Vernehmen nach als sicher.

Bereits 2012 fand das Champions-League-Finale in München statt.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Der einzige Konkurrent St. Petersburg soll mit dem dortigen WM-Stadion für das Königsklassen-Endspiel 2021 bedacht werden. Für 2023 gilt London mit dem Wembley Stadion genau 100 Jahre nach der Eröffnung der Fußball-Kultstätte als gesetzt. Im kommenden Jahr wird der Champions-League-Sieger am 30. Mai in Istanbul gekürt.

Der FC Bayern München hatte 2012 das Heim-Endspiel erreicht, musste sich aber nach dramatischen Spielverlauf mit 3:4 im Elfmeterschießen dem FC Chelsea geschlagen geben. In München fand zuvor schon 1997 im Olympiastadion das Champions-League-Endspiel statt. Borussia Dortmund triumphierte überraschend mit 3:1 gegen Juventus Turin.

Auch die Finalpremiere der Königsklasse 1993 fand in München statt. Olympique Marseille besiegte AC Mailand 1:0. Weitere deutsche Gastgeber waren 2004 Gelsenkirchen (FC Porto-AS Monaco/3:0) und 2015 Berlin (FC Barcelona - Juventus Turin/3:1).

20. September: David Alaba startet nach Verletzung mit Lauftraining

Fußball-Profi David Alaba könnte dem FC Bayern München schon in Kürze wieder zur Verfügung stehen. Eine knappe Woche nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel konnte der österreichische Nationalspieler am Freitag wieder das Lauftraining aufnehmen, wie der deutsche Rekordmeister berichtete.

David Alaba hatte sich vor kurzem einen Muskelfaserriss zugezogen.
Bild: Hendrik Schmidt, dpa

Der Außenverteidiger hatte sich vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig am vergangenen Wochenende verletzt. Der 27-Jährige wird auf jeden Fall noch an diesem Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln fehlen. Trainer Niko Kovac sagte Anfang der Woche, dass er von einer Spielpause von zwei bis maximal drei Wochen bei Alaba ausgehe.

19. September: Nachwuchs-Stürmer Joshua Zirkzee bleibt bis 2023 beim FCB

Der Nachwuchsstürmer Joshua Zirkzee ist beliebt beim FC Bayern. In Zukunft könnte er noch wichtig werden, das sehen auch die Verantwortlichen beim FCB so. Deshalb hat der 18 Jahre alte Niederländer nun eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2023 erhalten. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern am Donnerstag mit.

Jubel beim FC Bayern nach einem Tor von Joshua Zirkzee (l) gegen Paris Saint-Germain.
Bild: Erwin Scheriau, dpa

Schon 2017, also im Alter von 16 Jahren, war Joshua Zirkzee von dem niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam zum FC Bayern in die Jugendabteilung gewechselt. Er spielt auch für die U19-Nationalmannschaft der Niederlande. Beim FC Bayern wird er bislang vor allem für die Amateure in der 3. Liga eingesetzt. Aber auch für die A-Jugend der Münchner könnte er in seinem Alter noch auflaufen.

18. September: Manuel Neuer denkt wohl über Rücktritt aus DFB-Elf nach

Marc-André ter Stegen hat in den vergangenen Tagen klargemacht, dass er bei der Nationalmannschaft mit seiner Rolle als Ersatztorwart unzufrieden ist. Kapitän Manuel Neuer hat mit Kritik darauf reagiert: "Ich weiß nicht, ob so etwas förderlich ist." Ter Stegen könnte nun aber neue Hoffnung bekommen, zumindest nach der EM 2020 regelmäßig das Tor der DFB-Elf zu hüten. Nach Informationen der Sport Bild soll Neuer nämlich über einen Rücktritt nachdenken.

Laut dem Medienbericht denkt der 33-Jährige "ernsthaft" über das Ende seiner Karriere bei der Nationalmannschaft nach und erwägt, nach der Europameisterschaft zurückzutreten. Damit würde er das Team wohl als Stammspieler verlassen - dass der Kapitän seinen Platz vorher an ter Stegen verliert, gilt als unwahrscheinlich.

Manuel Neuer hat sich bislang nicht zu dem Bericht geäußert. Auch von anderer Seite gibt es keine Bestätigung.

News zum FC Bayern: Manuel Neuer denkt in der DFB-Elf wohl über einen Rücktritt nach, heißt es in einem Medienbericht.
Bild: Michael, dpa (Archiv)

14. September: FC Bayern spielt Unentschieden gegen RB Leipzig

Der FC Bayern startete in der Bundesliga gut gegen RB Leipzig: Robert Lewandowski traf schon nach drei Minuten. Da Emil Forsberg aber kurz vor der Halbzeitpause per Elfmeter ausglich und in der zweiten Hälfte keine Toren fielen, endete das Spiel 1:1. Damit hat Leipzig den ersten Platz der Tabelle von Borussia Dortmund zurückerobert. Der FC Bayern steht auf Platz drei.

Hier lesen Sie den Spielbericht: FC Bayern verpasst gegen Leipzig Sieg und Tabellenführung.

12. September: Rummenigge lobt RB Leipzig: "Werden sich in der Spitze etablieren"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zollt RB Leipzig Respekt - die Aufgabe des Fußball-Rekordmeisters für das Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in Sachsen sei aber klar. "Unser Ziel ist es, mit einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen", sagte Rummenigge dem Fachmagazin "Kicker" (Donnerstags-Ausgabe). Grundsätzlich seien die Bayern aber "immer an Konkurrenz interessiert, denn nur durch Konkurrenz entstehen Spannung und Emotionen im Fußball".

Die Leipziger seien sicher einer der Clubs, "der sich in den kommenden Jahren in der Spitze der Bundesliga etablieren und dadurch auch für Spannung sorgen wird", sagte der 63-Jährige vor der Partie beim derzeitigen Tabellenführer. Die Bayern sind mit sieben Punkten aus drei Spielen erster Verfolger der dreimal siegreichen Leipziger. Eine Prognose für den Titelkampf wollte Rummenigge nicht abgeben: "Bezüglich der aktuellen Saison kann man allerdings noch keine seriöse Aussage treffen, das ist nach drei Spieltagen einfach noch nicht möglich."

11. September FC-Bayern-Trainer Kovac führt Mannschaftsrat wieder ein

Der FC Bayern München hat wieder einen Mannschaftsrat. Die Gruppe, die aus sechs Spielern besteht, soll die Kommunikation zwischen Mannschaft und Trainerteam verbessern. Zuletzt hatten die Spieler des FC Bayern ihre Forderungen einzeln bei den Trainern vorgetragen. Dank Mannschaftsrat soll damit nun Schluss sein.

Neben den drei Teamkapitänen Manuel Neuer (33), Thomas Müller (29) und Robert Lewandowski (31) gehören David Alaba (27), Joshua Kimmich (24) und Thiago (28) zum neuen Mannschaftsrat des FC Bayern München. Gegenüber der Sport Bild sagte Bayern-Trainer Niko Kovac: "Ich habe den Mannschaftsrat wieder eingeführt und so bestimmt, dass er das ganze Team repräsentiert. Thiago ist auf und neben dem Platz ein absoluter Führungsspieler. David Alaba ist schon lange dabei und hat sich diese Rolle erarbeitet. Joshua Kimmich vertritt auch die jüngere Generation."

4. September: FC Bayern mit Rekord bei Umsatz und Gewinn

Für den FC Bayern läuft es finanziell sehr gut: Der Verein konnte die Einnahmen durch Spielbetrieb, TV-Gelder und Sponsoren steigern. Dadurch gibt es beim Umsatz mit 750,4 Millionen Euro und beim Gewinn mit 52,5 Millionen Euro Rekordzahlen.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte: "Mit der finanziellen Entwicklung des FC Bayern sind wir natürlich außerordentlich zufrieden." Die Mitarbeiter hätten daher zum Dank zwei zusätzliche Gehälter als Bonus bekommen.

2. September: Boateng bleibt doch beim FC Bayern - kein Wechsel zu Juve

Am Sonntag machte die Meldung die Runde, dass Jérôme Boateng den FC Bayern München verlassen und zu Juventus Turin wechseln könnte. Doch dieser Transfer ist doch noch geplatzt. Nach Informationen des Magazins Kicker sollte der Verteidiger eigentlich für eine Saison verliehen werden.

Nun muss sich Boateng beim FC Bayern weiterhin der harten Konkurrenz in der Defensive stellen. Süle und Hernández sind dort gesetzt. Immerhin ist die Stimmung zwischen ihm und der Vereinsführung nicht mehr so frostig. Boateng hatte mit guten Leistungen in der Vorbereitung an Ansehen zurückgewonnen.

29. August: Uli Hoeneß gibt Rückzug bekannt

Über Jahrzehnte hat Uli Hoeneß beim FC Bayern München den Ton angegeben. Doch schon in den vergangenen Wochen war immer wieder zu hören, dass er sich noch in diesem Jahr zurückziehen möchte. Am Donnerstag gab der 67-Jährige dem Aufsichtsrat seine Entscheidung offiziell bekannt: Er gibt seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef ab. Der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer soll beide Positionen übernehmen.

Unseren ausführlichen Bericht zum Rückzug lesen Sie hier: Hoeneß macht mit seinem Rückzug beim FC Bayern ernst.

Gegner des FC Bayern in der Champions League stehen fest

Am Donnerstag wurden die Gruppen der Champions League ausgelost. Der FC Bayern hat keine ganz einfachen Gegner erwischt. Er spielt gegen Tottenham Hotspur, Olympiakos Piräus und Roter Stern Belgrad.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich trotzdem optimistisch: "Ich denke, wir dürfen mit der Auslosung zufrieden sein. Es ist wichtig, mit großer Motivation und Konzentration zu beginnen und jeder Mannschaft mit Respekt zu begegnen."

Lewandowski verlängert Vertrag beim FC Bayern München

Wie wichtig Robert Lewandowski für den FC Bayern München ist, hat er in dieser Saison schon mehrfach bewiesen. Der Pole hat in Pokal und Liga bisher in jedem Spiel für die Münchner getroffen, am vergangenen Wochenende gegen Schalke sogar dreifach. Kein Wunder, dass der FC Bayern den Stürmer gerne langfristig an den Verein binden möchte. Nun hat der Verein bekanntgegeben, dass Lewandowski seinen laufenden Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2023 verlängert hat. In der Vergangenheit war der 31-Jährige immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden - die Spekulationen dürften nun beendet sein.

Lewandowski sagte er sei überzeugt, dass er in den nächsten Jahren mit dem FC Bayern noch viel erreichen werde und dass er stolz sei, Teil des Klubs zu sein. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete Lewandowski als den besten Mittelstürmer der Welt. Man sei sehr glücklich, dass der Pole noch lange für den Verein spielen werde.

28. August: Medienbericht: Stoiber bestätigt Hoeneß-Rücktritt

Seit mehreren Wochen wird über die Zukunft von Uli Hoeneß spekuliert. Ein Rückzug von seinem Amt als Bayern-Präsident gilt als wahrscheinlich. Morgen will er dem Aufsichtsrat seine Entscheidung mitteilen. Wie das Fachmagazin Kicker berichtet, sei jedoch bereits sicher, dass Hoeneß das Amt des Präsidenten und auch den Vorsitz im Aufsichtsrat abgebe. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Aussage des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber beim Empfang des FC Bayern im Hofgarten der bayerischen Staatskanzlei. Dort wurde die Mannschaft von Markus Söder (CSU) für den Gewinn des Doubles 2019 geehrt.

Dem Bericht zufolge sprach Stoiber am Rande der Veranstaltung auch über die Beweggründe für Hoeneß' Entscheidung. Demnach seien die Vorwürfe gegen Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung der Münchner 2018 ein "Schock" für ihn gewesen. "Und danach kamen die Zwistigkeiten mit Kalle dazu", so Stoiber weiter. Rummenigge hatte sich im Gegensatz zu Hoeneß nicht klar zugunsten von Trainer Niko Kovac positioniert. Laut Stoiber kämen zudem noch private und persönliche Motive hinzu: Hoeneß wolle sich mehr um seine Familie und Enkel kümmern.

Bei der Veranstaltung versicherte Hoeneß auch, dem FC Bayern trotz des erwarteten Rückzugs weiterhin unterstützen zu wollen. "Die Hilfe für den FC Bayern hat ja nichts mit dem Amt zu tun. Ich habe immer gesagt, dass ich dem Verein, was immer ich tun kann, zur Verfügung stehe - und das ist nicht an irgendein Amt gebunden", sagte Hoeneß.

26. August: FCB-Angreifer Lewandowski jagt den Müller-Rekord

Er trifft wie er will: FCB-Stürmer Robert Lewandowski hat in den ersten beiden Bundesliga-Spielen fünf Treffer erzielt. Am Samstag ballerte der Pole den FC Bayern München im Alleingang zum 3:0-Erfolg gegen den FC Schalke 04. Würde der Angreifer seine Quote von aktuell 2,5 Treffern pro Bundesliga-Partie beibehalten, hätte er am Ende der Spielzeit 85 Treffer auf dem Konto. Das ist freilich unrealistisch. 40 oder mehr Tore scheinen für den FCB-Angreifer in seiner aktuellen Form aber durchaus möglich. Heißt: Der Bundesliga-Tor-Rekord von Gerd Müller, 40 Treffer in der Saison 1971/72, könnte in der laufenden Bundesliga-Spielzeit ernsthaft in Gefahr geraten.

In einer Statistik ist Lewandowski übrigens jetzt schon besser als FCB-Legende Gerd Müller. Der Pole trifft im Schnitt alle 99 Minuten für den FC Bayern. Müller war durchschnittlich alle 105 Minuten für den Rekordmeister erfolgreich.

25. August: Coutinho mit Tor-Debüt beim "Traumspiel" in Vilshofen

Am Samstag gab er sein Debüt in der Bundesliga, am Sonntag feierte er dann sein erstes Tor für den FC Bayern München. Neuzugang Philippe Coutinho traf im "Traumspiel" gegen den Bayern-Fanclub Vilshofen Rot Weiß in der 35. Minute zum 4:0. Das Spiel endete 13:1.

Im ausverkauften Klaus-Augenthaler-Stadion im niederbayerischen Vilshofen konnten die 6500 Zuschauer auch die ersten Tore der Bayern Neuzugänge Ivan Perisic und Michaël Cuisance bejubeln. Bayern-Legende Augenthaler spielte in den ersten 40 Minuten für die Fanclub-Mannschaft, bevor der Weltmeister von 1990 später sogar noch einmal im Trikot des FC Bayern auflief.

Timo Werner verlängert in Leipzig

Lange wurde über einen möglichen Transfer von Timo Werner zum FC Bayern spekuliert. Weil der Vertrag des Nationalspielers in Leipzig im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, standen mehrere Szenarien im Raum. Wechselt er noch in diesem Sommer nach München oder erst im kommenden Jahr - dann aber ablösefrei? Diese Optionen sind nun vom Tisch. Denn der 23-jährige deutsche Nationalspieler hat seinen Vertrag in Leipzig verlängert. Das geht aus einer Mitteilung des Vereins hervor. Werner unterschreibt demnach bis zum 30. Juni 2023 in Leipzig. Nach Informationen des Kicker soll der 23-Jährige eine stattliche Gehaltserhöhung erhalten. Im Vertrag soll außerdem eine Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro festgeschrieben sein.

24. August: Bayern will Marc Roca offenbar doch nicht verpflichten

Nach dem Verkauf von Renato Sanches galt die Verpflichtung von Wunschspieler Marc Roca von Espanol Barcelona schon als so gut wie sicher. Nach einem Bericht der Sport Bild hat der FC Bayern nun allerdings Abstand von einem Transfer des talentierten Mittelfeldspielers genommen.

Der Spanier Roca, der als spielstarker Sechser gilt, hätte den FC Bayern wohl die festgeschrieben Ablösesumme von 40 Millionen Euro gekostet. Bisher hieß es auch stets, dass die Münchner bereit sein sollen, diese zu bezahlen - der 22-Jährige schien auch interessiert zu sein. Es gab sogar diverse Meldungen über eine Einigung des FCB mit Roca.

Laut dem Medienbericht haben sich die Bayern-Verantwortlichen nun aber entschieden, kein Angebot für Roca abzugeben. Zweifel gibt es offenbar an den defensiven Fähigkeiten des U21-Europameisters. Dass die Bayern noch einen weiteren Mittelfeldspieler verpflichten wollen, sei dem Bericht nach aber trotzdem gegeben.

23. August: Lewandowski wird wohl beim FC Bayern verlängern

Nach Informationen der Bild-Zeitung steht Robert Lewandowski kurz vor einer Verlängerung beim FC Bayern München. Der 31-jährige Pole soll demnach noch bis Ende kommender Woche einen Vertrag bis 2023 unterschreiben. 2014 war der Torjäger ablösefrei von Borussia Dortmund nach München gekommen.

Der Bild zufolge hatte es bereits Anfang des Monats ein Gespräch zwischen Torjäger Lewandowski und der Spitze des FC Bayern gegeben. Mitte Juli erklärte Karl-Heinz Rummenigge zudem: "Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt."

Soll Medienberichten zufolge seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern: Torjäger Robert Lewandowski.
Bild: Matthias Balk, dpa

In der Vorbereitung hatte Lewandowski mehrmals weitere Neuzugänge beim FC Bayern gefordert. Mit der Verpflichtung von Philippe Coutinho, Ivan Perisic und Michaël Cuisance für die neue Saison ist diese Forderung nun erfüllt.

Renato Sanches verlässt den FC Bayern München

Renato Sanches ist unzufrieden beim FC Bayern München und hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass er den Verein verlassen möchte. Wie der TV-Sender Sky nun berichtet, wechselt der 22-jährige Portugiese wohl zum französischen Vizemeister OSC Lille. Die Vereine sollen sich grundsätzlich einig sein. Als Ablöse werden 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen genannt.

Renato Sanches gewann 2016 die Europameisterschaft mit Portugal. Anschließend wechselte er für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro von Sporting Lissabon zum FC Bayern München. Nach seinen Leistungen bei der EM wurde Renato Sanches in München als aufstrebender Star gehandelt. Dem Ruf konnte er nie gerecht werden. Zwischenzeitlich verlieh der FC Bayern Sanches in die Premier League zu Swansea City. Auch dort saß Renato Sanches meist auf der Ersatzbank.

Nach dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern München und Hertha BSC Berlin beschwerte sich Renato Sanches öffentlich über seinen Kurzeinsatz. Vereinsintern wurde er dafür mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belangt. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sagte jüngst: "Wir müssen eine Lösung finden, die er mitspielt und die auch für den FC Bayern und vor allem den Trainer tragbar ist."

News: Ist seine Zeit beim FC Bayern abgelaufen? Der OSC Lille will Medienberichten zufolge Europameister Renato Sanches kaufen.
Bild: Matthias Balk, dpa

Lust auf noch mehr Fußball? Dann hören Sie sich hier unseren Podcast mit FCA-Kapitän Daniel Baier an:

19. August: FC Barcelona bestätigt: Bayern zahlt 8,5 Millionen Euro für ein Jahr Coutinho

Der FC Barcelona hat nun auch formell die Ausleihe von Philippe Coutinho an den FC Bayern bestätigt - und bei dieser Gelegenheit auf seiner Homepage die Details des Millionendeals verraten. Demnach wechselt der Brasilianer für eine Leihgebühr von 8,5 Millionen Euro von den Katalanen zum deutschen Rekordmeister. Die Kaufoption, die der FC Bayern für den 27-Jährigen hat, würde eine Ablösesumme von weiteren 120 Millionen Euro vorsehen.

Zieht Bayern die Option, wäre Coutinho - Stand jetzt - der teuerste Spieler, der jemals in die Bundesliga gewechselt ist. Pikant daran: In der offiziellen Pressemitteilung des FC Bayern ist zu lesen, dass beide Klubs Stillschweigen über die weiteren Details vereinbart haben - das sah Barcelona offenbar anders.

Bereits am Sonntag war der Offensivspieler zum Medizincheck in München eingetroffen. Mittlerweile ist der Vertrag auch schon unterschrieben, wie der FC Bayern mitteilte. In der Pressemitteilung des FC Bayern wird Coutinho wie folgt zitiert: "Für mich bedeutet dieser Wechsel eine neue Herausforderung in einem neuen Land bei einem der besten Klubs Europas. Darauf freue ich mich sehr. Ich habe große Ziele wie der FC Bayern, und ich bin überzeugt, dass ich diese zusammen mit meinen neuen Mannschaftskollegen erreichen kann." Bereits am Montagnachmittag soll der Neuzugang vorgestellt werden.

Uli Hoeneß bestätigt wohl Rücktritt beim FC Bayern

Uli Hoeneß plant seinen Rücktritt als Präsident und Aufsichtsratschef beim FC Bayern München. Das soll er am Sonntag der Bild bestätigt haben. Laut dem Bericht habe der 67-Jährige den genauen Zeitpunkt aber offen gelassen.

News zum FC Bayern: Uli Hoeneß soll seinen Rücktritt bestätigt haben.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Außerdem wolle sich Hoeneß nicht ganz zurückziehen. "Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist", zitiert ihn die Bild. In den vergangenen Tagen hatte der 67-Jährige nur mitgeteilt, dass er seine Entscheidung bis zum 29. August dem Aufsichtsrat mitteilen wolle.

40 Jahre lang war Hoeneß als Manager beim FC Bayern. Nun soll er den Wunsch haben, etwas kürzerzutreten. Die Entscheidung für einen Rücktritt soll aber auch mit der Kritik zusammenhängen, die er bei der letzten Mitgliederversammlung bekam.

Hier lesen Sie mehr: Uli Hoeneß bestätigt Rückzug vom FC Bayern - Zeitpunkt bleibt offen.

18. August: Michaël Cuisance unterschreibt Fünf-Jahresvertrag beim FC Bayern

Am Sonntag hat der FC Bayern den Wechsel von Michaël Cuisance offiziell verkündet. Demnach unterschreibt der 20 Jahre alte Franzose nach dem überstandenen Medizin-Check einen Fünf-Jahres-Vertrag bis Sommer 2024.

Cuisance, der am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, wird in der Pressemitteilung des Klubs wie folgt zitiert: „Ich weiß, dass dies ein sehr großer Schritt für mich ist. Aber ich fühle mich bereit und bin sehr stolz, künftig das Trikot des FC Bayern tragen zu dürfen. Für mich persönlich ist es super, dass bereits einige Franzosen bei Bayern spielen. Dies wird mir bei der Integration ins Team sicherlich helfen.“

17. August: Cuisance Wechsel zum FC Bayern pefekt

Der Wechsel von Michaël Cuisance zum FC Bayern ist perfekt. Das gab der derzeitige Verein des Spielers, Borussia Mönchengladbach, bekannt. Demnach absolvierte der 20-Jährige am Freitag den Medizincheck in München. Medienberichten zufolge bezahlen die Münchener einen niedrigen zweistelligen Betrag für den Spieler. Ebenso fix soll der Wechsel von Philippe Coutinho nach München sein. Um Renato Sanches gibt es derweil erneut Unruhe.

16. August: FC Bayern steht vor Verpflichtung von Gladbachs Cuisance

Michaël Cuisance von Borussia Mönchengladbach ist bislang einer breiten Masse an Fußball-Fans nicht bekannt - das könnte sich bald ändern. Denn nach übereinstimmenden Berichten von Sky und Kicker ist der 20-jährige Franzose auf dem Weg zum FC Bayern. Der Transfer des Mittelfeldspielers soll in den kommenden Tagen perfekt gemacht werden.

Der mittlerweile 20-jährige Cuisance ist mit seiner Rolle bei der Borussia unzufrieden. "Wir führen seit vielen Wochen Gespräche mit dem Spieler und seinem Management. Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat", hatte Mönchengladbachs Manager Max Eberl auf einer Veranstaltung der Rheinischen Post gesagt. "Mal sehen, wo die Reise hinführt."

Der Franzose kam vor zwei Jahren aus der U10 des AS Nancy zu Gladbach und kam in seiner ersten Saison regelmäßig zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit wurden seine Einsatzzeiten schon geringer, in den elf Partien wurde er meist eingewechselt. Nur einmal durfte er durchspielen.

Bei dem Team vom Niederrhein hat der französische U-20-Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2023, weswegen wohl eine Ablösesumme im hohen einstelligen oder im niedrigen zweistelligen Bereich fällig wird.

FC Bayern startet in die Bundesliga

Der amtierende deutsche Meister eröffnet heute Abend die 57. Bundesliga. In der Allianz Arena in München trifft der FC Bayern auf Hertha BSC Berlin. Anpfiff des Auftakts ist um 20.30 Uhr. Das Eröffnungsspiel wird live im Free-TV im ZDF und auf DAZN übertragen.

Nicht mit dabei sind beim Rekordmeister Ivan Perisic und Javi Martinez. Der kroatische Neuzugang muss noch eine Gelbsperre aus der italienischen Liga absitzen. Der Spanier Martinez wird verletzt fehlen. 80-Millionen-Mann Lucas Hernández dürfte wohl noch nicht von Beginn an spielen. Sollte das Spiel allerdings eindeutig zugunsten des FC Bayern verlaufen, könnte es zu einem Kurzeinsatz für Hernández kommen.

News zum FC Bayern München: Die Jagd auf die Meisterschale der Fußball-Bundesliga wird heute Abend eröffnet: Der FC Bayern empfängt Hertha BSC.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Das Eröffnungsspiel der Bundesliga wird seit dem Jahr 2002 vom Meister ausgetragen. Seitdem verlor die jeweilige Mannschaft kein einziges Mal. Es gab insgesamt 14 Siege und drei Unentschieden. Auch heute Abend in der ausverkauften Allianz Arena ist der deutsche Rekordmeister aus München der Favorit.

15. August: Perisic fehlt beim Bundesliga-Auftakt gegen die Hertha

Der FC Bayern München eröffnet am Freitag (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC die 57. Bundesligasaison. Erklärtes Ziel von Trainer Niko Kovac und seinen Profis in der Spielzeit 2019/20 ist der achte Meistertitel nacheinander. "Wir leben in einem Rekord und wollen den so lange wie möglich weiter ausbauen", kündigte Kapitän Manuel Neuer an. 

Zum Auftakt fehlt bei den Bayern in der ausverkauften Münchner Arena neben dem verletzten Javi Martínez der von Inter Mailand ausgeliehene Neuzugang Ivan Perisic. Der 30 Jahre alte Außenstürmer muss zum Ligaauftakt eine Gelbsperre aus der vergangenen Saison in Italien absitzen. Kovac erwartet ein "enges Spiel" gegen eine für ihn "sehr gute" Berliner Mannschaft. Die Hertha tritt mit dem neuen, für 20 Millionen Euro verpflichteten Angreifer Dodi Lukebakio an. Der Belgier erzielte in der vergangenen Saison gegen Nationaltorwart Neuer alle drei Tore für Fortuna Düsseldorf beim 3:3 in München.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

13. August: Ivan Perisic wechselt zum FC Bayern

Es hatte sich angedeutet - nun ist es fix: Ivan Perisic wechselt zum FC Bayern München. Wie der Rekordmeister am Dienstag bekannt gab, wechselt der 30 Jahre alte Kroate auf Leihbasis von Inter Mailand zu den Münchnern. Der Leihvertrag ist bis zum Sommer 2020 datiert, danach hat der FC Bayern eine Kaufoption für den Vizeweltmeister.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic wird in der Pressemitteilung des Klubs wie folgt zitiert: "Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen." Dem Kroaten kommt zugute, dass die Bundesliga für ihn kein Neuland ist. Vor seinem Wechsel zu Inter Mailand lief er in der deutschen Eliteliga für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg auf.

Kovac zufrieden nach Sieg im Pokal - Kommen zwei Neue?

Pflichtsieg erledigt. Nun beginnt das Warten beim FC Bayern. Auf Ivan Perisic, auf weitere Transfers und auf den Bundesligastart. Am Montagabend gewann der FC Bayern München in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 3:1 gegen den Viertligisten FC Energie Cottbus. Die Spieler des FC Bayern überzeugten zwar nicht, Bayern-Coach Niko Kovac zeigte sich dennoch zufrieden: "Ich finde, wir haben es gut gemacht. Wir sind weitergekommen, das ist okay. Es hat sich keiner verletzt."

Niko Kovac äußert sich nicht zu Philippe Coutinho

Im Laufe des Tages könnte der FC Bayern die Verpflichtung des kroatischen Angreifers Ivan Perisic bekannt geben. Der 30-Jährige absolvierte am Montag den Medizincheck beim deutschen Rekordmeister. "Sollte das alles gut laufen und die ganzen Papiere hin- und hergeschickt werden, sollte er Spieler von uns werden", sagte Kovac über Ivan Perisic. Lob für den kroatischen Vizeweltmeister von 2018 kam auch von Seiten seiner künftigen Teamkollegen. Torhüter Manuel Neuer sagte: "Er ist ein Spieler, der die Bundesliga sehr gut kennt, der flexibel ist in der Offensive." Und David Alaba ist die Erfahrung wichtig, die ein Spieler wie Ivan Perisic mit ins Team einbringen kann.

Konnte sich beim FC Barcelona keinen Stammplatz erobern: Philippe Coutinho. Laut spanischen Medien soll er ein Kandidat beim FC Bayern sein.
Bild: Edison Vara/AP, dpa

Offen bleibt, ob der FC Bayern neben Ivan Perisic weitere Transfers unternimmt. Zuletzt berichteten spanische Medien, dass der Brasilianer Philippe Coutinho eine mögliche Option des FC Bayern sei. Niko Kovac äußerte sich nicht zu dem Gerücht. Coutinho wechselte im vergangenen Jahr für 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona. Bei den Katalanen konnte er sich bislang nicht entscheidend durchsetzen und steht nun offenbar auf der Streichliste.

Am Freitag, 16. August, startet der FC Bayern in der Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin. Anpfiff der Partie in der Allianz Arena ist um 20.30 Uhr.

12. August: Ex-BVB-Spieler Perisic beim Medizincheck in München

Ivan Perisic soll am Montag den obligatorischen Medizincheck beim FC Bayern in München absolviert haben. Das geht aus einem Bericht der Bild-Zeitung hervor. Demnach sagte Perisic beim Verlassen der Praxis: ""Ja, ich hatte gerade den Medizincheck."

Der FC Bayern leiht den kroatischen Flügelstürmer den Berichten nach von Inter Mailand aus. Außerdem besitzt der Rekordmeister eine Kaufoption für den 30-Jährigen. Offiziell bestätigt wurde die Leihe bislang noch nicht. Ivan Perisic spielte in der Bundesliga bereits für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg.

Ivan Perisic gilt als Ersatztransfer für den Wunschspieler Leroy Sané. Der zog sich im englischen Superpokalfinale zwischen dem FC Liverpool und Manchester City einen Kreuzbandanriss zu und wird voraussichtlich die gesamte Hinrunde verletzt ausfallen.

Als weitere Alternative zu Leroy Sané wurde der marokkanische Nationalspieler Hakim Ziyech gehandelt. Der 26-jährige Offensivspieler entschied sich allerdings dafür, seinen Vertrag bei Ajax Amsterdam zu verlängern.

11. August: Boateng entschuldigt sich für sein Verhalten

Zwischen dem FC Bayern und Jérôme Boateng standen die Zeichen eigentlich auf Abschied. Nach dem gewonnenen Double in der vergangenen Saison galt es als sicher, dass der Weltmeister von 2014 die Münchner verlassen wird. Bayern Präsident Uli Hoeneß hatte dem Spieler auch öffentlich einen Wechsel nahezu unmissverständlich nahegelegt, sprach von Boateng als "Fremdkörper". In der Tat wirkte Boateng bei der Meister- und Pokalfeier sichtlich unzufrieden mit seiner Reservistenrolle und brachte dies auch zum Ausdruck.

Für seine lustlosen Auftritte in der Schlussphase der vergangenen Saison hat Boateng nun aber um Entschuldigung gebeten. "Ich weiß, dass viele mein Verhalten damals kritisch gesehen haben, auch viele Fans. Und ich verstehe das. Egal, wie es jetzt weitergeht: Ich möchte mich auf jeden Fall dafür entschuldigen", sagte er Bild am Sonntag. "Das war nicht in Ordnung, aber ich wollte wirklich niemanden verärgern oder beleidigen", sagte der 30-Jährige nun über sein Verhalten. "Ich habe nur aus tiefer Enttäuschung über meine Situation gehandelt. Ich konnte irgendwie nicht anders." 

Zwischen Verein und Spieler kam es seit Beginn der Vorbereitung wieder zu einer Annäherung. Karl-Heinz Rummenigge sprach sich positiv über die körperliche Verfassung aus, mit der Boateng aus dem Urlaub zurückkehrte und lobte auch dessen Verhalten innerhalb der Mannschaft.

10. August: Medienbericht: Perisic-Wechsel nach München vor dem Abschluss

Nach Bekanntgabe der Verletzung von Leroy Sané ist der FC Bayern München weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für seine Offensive. Eine Alternative für den verletzten deutschen Nationalspieler könnte aus Italien kommen. Wie mehrere Medien berichten, steht der Wechsel des kroatischen Nationalspielers Ivan Perisic von Inter Mailand kurz vor dem Abschluss. Im Gespräch ist zunächst ein Leihgeschäft, bei dem der FC Bayern über eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro verfügt.

Wegen des bevorstehenden Wechsels sei Perisic schon gar nicht mehr mit seinem Verein Inter Mailand zum Testspiel nach Valencia gereist. Das berichtet die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport. Der 30-Jährige war in der Bundesliga bereits für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg aktiv.

9. August: Salihamidzic will auf dem Transfermarkt "Ruhe bewahren"

Welche Auswirkungen die schwere Verletzung von Leroy Sané auf die Transferbemühungen des FC Bayern um den Nationalspieler hat, ist weiter unklar. Der Fußball-Nationalspieler muss wegen seiner Kreuzbandverletzung im rechten Knie in der kommenden Woche operiert werden. Der FC Bayern hat nun offen gelassen, wie sich die körperliche Verfassung des Flügelspielers auf die weitere Personalpolitik in diesem Sommer auswirkt. Der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic beantwortete die Frage nicht, ob es eine Zusage vom Profi von Manchester City gegeben habe. "Der Transfermarkt - das ist eine Phase, in der man Ruhe bewahren und schauen kann, wie es weiter geht", sagte Salihamidzic.

Die Nachricht von der Kreuzbandverletzung und der kommenden Operation beim deutschen Fußball-Nationalspieler Sané traf die Münchner im Trainingslager in Rottach-Egern. Dort ist Club noch bis zum Samstag vor Ort. 

Abseits des Rasens treiben die Bayern die Personalplanungen für die neue Saison voran. Der 23-jährige Sané, der bei Man City einen Vertrag bis 2021 besitzt, gilt dabei als Königstransfer. Sané sei ein Spieler von Manchester City, deshalb äußere er sich nicht zu ihm, sagte Salihamidzic, sandte aber Genesungswünsche in Richtung des Nationalspielers. 

Die Münchner wollen ihren Kader nach den Zugängen von Benjamin Pavard, Fiete Arp und Lucas Hernández, der beim 23:0 im Freundschaftsspiel gegen den FC Rottach-Egern erstmals für Bayern auflief, weiter verstärken. Die Kadergröße sei "immer ein Spagat", sagte Thomas Müller im Trainingslager. Ein "großer Kader mit sehr viel Qualität" könne zu Härtefällen und etwas mehr Unruhe führen, sagte der 29-Jährige. Ein kleinerer Kader könne durch viele Verletzungen Probleme zur Folge haben.

8. August: Kreuzbandanriss bei Leroy Sané

Er sollte Bayerns Königstransfer in diesem Sommer werden. Doch Leroy Sané hat sich einen Kreuzbandanriss zugezogen. Mittlerweile hat sein Verein Manchester City die Diagnose bestätigt. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Der Nationalspieler muss sich demnach einer Operation unterziehen und könnte die Hinrunde verpassen. Der Transferpoker wird damit noch komplizierter. Für den FC Bayern stellt sich nun die Frage, ob sich der Megatransfer des deutschen Nationalspielers noch lohnt.

8. August: Heute fällt die Entscheidung: Holt der FC Bayern Sané trotz einer Verletzung?

Ob Leroy Sané ein Spieler des FC Bayern wird - diese Entscheidung fällt wohl am heutigen Donnerstag. Denn in England schließt das Transferfenster bereits am 8. August um 18 Uhr. Das bedeutet: Manchester City, der bisherige Klub des 23-Jährigen, könnte nur noch bis zu diesem Zeitpunkt einen Ersatz für Sané verpflichten. Das Transferfenster in Deutschland schließt zwar erst am 2. September, so dass Sané noch später wechseln könnte - ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt liegt aber eindeutig im Interesse Citys.

Über dem Transfer schwebt aber immer noch die Frage: Wie schwer ist Sanés Verletzung? Der Kicker musste mit einer Knieverletzung im Supercupspiel ausgewechselt werden. Spekuliert wird, dass der Nationalspieler dabei einen Kreuzbandriss erlitten hat. Manchester City gab bis heute keine Auskunft über die Schwere der Verletzung. Fakten schaffte der Klub aber mittlerweile an anderer Stelle: Am Donnerstagvormittag gab der englische Meister die Verpflichtung von Joao Cancelo bekannt. Der portugiesische Rechtsverteidiger kommt für 65 Millionen Euro von Juventus Turin. Dafür geht der Brasilianer Danilo im Gegenzug für 37 Millionen Euro zu Juve.

7. August: Bayern-Star Lewandowski fordert "noch drei neue Spieler"

Der Transfer von Leroy Sané zieht sich weiterhin wie Kaugummi - für Starstürmer Robert Lewandowski würde alleiner der Wechsel des deutschen Nationalspielers aber nicht genügen. "Ich denke, dass wir noch drei neue Spieler brauchen", sagte der 30 Jahre alte Pole der Sport Bild. Schon bei der USA-Reise der Münchner in der Sommerpause und zuletzt nach der 0:2-Niederlage im Supercup gegen Borussia Dortmund hatte Lewandowski weitere Verstärkungen für den deutschen Fußball-Rekordmeister angemahnt.

Robert Lewandowski fordert weiter Verstärkung für den FC Bayern München.
Bild: Sven Hoppe (dpa)

Auch im Fall einer Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané wäre der Angreifer nicht zufrieden. "Wir brauchen - auch wenn Sané kommt - einen weiteren Außenstürmer", sagte Lewandowski. Nach dem Abschied von Franck Ribéry und Arjen Robben sowie dem Abgang von James habe der FC Bayern auf dieser Position dringenden Bedarf. Zudem wünscht sich Lewandowski "vielleicht einen Sechser oder einen offensiven Spieler für das Zentrum".

6. August: Wie schwer ist die Verletzung Sanés? ManCity schweigt

Sanés derzeitiger Arbeitgeber, der englische Meister und Pokalsieger Manchester City, äußerte sich auch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu der Verletzung, die sich der 23-Jährige am Sonntag beim Supercup gegen den FC Liverpool (5:4 im Elfmeterschießen) zugezogen hatte.

Sané hatte sich bei einem Zusammenprall am Knie verletzt und war nach nur zwölf Minuten vom Platz gehumpelt. Als er nach dem Spiel zum Mannschaftsbus ging, humpelte er nur noch leicht und trug einen Verband um das lädierte Knie. City-Coach Pep Guardiola äußerte sich nach dem Spiel zuversichtlich. "Ich glaube, es ist nicht schlimm", sagte der frühere Bayern-Trainer. Er wolle aber abwarten, was die Ärzte sagen. Wann mit einer Diagnose zu rechnen ist, blieb offen, ebenso, ob Sanés Wechsel nach München tatsächlich zustande kommt. Die britische Zeitung "Manchester Evening News" berichtete am Dienstag, ein Angebot des FC Bayern an Man City stehe noch aus.

Die Münchner bezogen derweil am Nachmittag ihr Trainingslager am Tegernsee. Trainer Niko Kovac, der weiter auf den erhofften Zugang von Sané warten muss, und seine Spieler schrieben Autogramme. Dazu posierten die Stars für Erinnerungsfotos. Bis zum Samstag bereiten sich die Bayern in Rottach-Egern auf die weiteren Aufgaben vor. Neben zwei öffentlichen Einheiten und einem Freundschaftsspiel am Donnerstagabend gegen den unterklassigen FC Rottach-Egern stehen mehrere geheime Trainingseinheiten an.

Neuzugang Lucas Hernández soll am Tegernsee ins Mannschaftstraining einsteigen. Der französische Weltmeister steht nach einer Knieoperation vor der Rückkehr. Der Verteidiger war für 80 Millionen von Atlético Madrid gekommen.

5. August: Kommen die Sanés im Doppelpack zum FC Bayern?

Der Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München zieht sich seit Wochen hin. Nun hat der Verein auch den jüngeren Bruder Sidi Sané ins Visier genommen. Das berichtet der Kicker in seiner Montagsausgabe. Der 16-Jährige spielt derzeit in einer der Jugendmannschaften vom FC Schalke 04. Er spielt wie sein älterer Bruder im Angriff, kann sowohl in der zentralen spielen wie auch auf der Außenbahn.

Beim FC Bayern München könnte Sidi Sané in der U17 unter Miroslav Klose spielen. Wie die Bild berichtet, gibt es bislang noch keine Verhandlungen zwischen den Bayern und den Schalkern über einen möglichen Wechsel.

Sidi Sané hat Potenzial, das andere nicht haben

Sidi Sané gilt zwar als talentiert, hatte aber in der Vergangenheit bereits mit mehreren Verletzungen zu kämpfen - darunter ein Kreuzbandriss. Sein Ex-Trainer Willi Landgraf sagte jüngst über ihn: "Sidi bringt Potenzial mit, das andere nicht haben."

Weiterhin unklar ist, wie schwer die Knieverletzung von Leroy Sané ist und ob sie den Wechsel zum FC Bayern München entscheidend beeinflusst. Die britische Tageszeitung The Independent schreibt, dass Sané trotz aller Widrigkeiten einen Wechsel zum FC Bayern München bevorzugen würde.

4. August: Schock für den FC Bayern: Leroy Sané verletzt sich bei Supercup

Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern schien bereits nur noch eine Formsache zu sein - nun könnte der Mega-Deal zwischen Manchester City und dem FC Bayern doch noch zu platzen. Grund ist eine Verletzung, die sich Sané beim Supercup-Spiel seines Teams gegen den FC Liverpool am Sonntag zugezogen hat. Ohne gegnerische Einwirkungen und nach gerade mal acht gespielten Minuten verletzte sich der deutsche Nationalspieler und musste ausgewechselt werden.

Wie schwer die Verletzung Sanés ist, ist bislang nicht bekannt. Nach den jüngsten Meldungen soll der FC Bayern bereit sein, für Sané ein 200 Millionen schweres Paket aus Ablöse, Handgeld und Gehalt zu schnüren. Ob das im Falle einer schweren Verletzung des Kickers auch noch gilt, ist fraglich.

Manchester Citys Leroy Sané hatte sich in der Partie gegen den FC Liverpool verletzt.
Bild: Adam Davy/PA Wire (dpa)

Sancho-Tritt: Kimmich uneinsichtig - Zorc kritisiert Gelb

Joshua Kimmich zeigte sich uneinsichtig. "Ich war sauer, dass ich Gelb bekommen habe", sagte der Nationalspieler vom FC Bayern und fügte hinzu: "Wenn ich Rot bekommen hätte, hätte ich wahrscheinlich getobt."

Unterstützung erhielt Kimmich (24) vom Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der erklärte: "Ich hätte nicht mal eine Gelbe Karte gegeben."

Mit dieser Meinung standen die beiden Bayern aber ziemlich allein da. Die Mehrheit hielt Kimmichs Tritt an der Außenlinie gegen Dortmunds Jadon Sancho im Supercup für rotwürdig. Als "dunkelrot" stufte ihn gar Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer als Experte der "Bild am Sonntag" ein. Und BVB-Manager Michael Zorc sagte zu "Funke Sport": "Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben."

Gut bedient: Bayerns Joshua Kimmich sieht Gelb.
Bild: Guido Kirchner (dpa)

Den Vorsatz bestreitet Kimmich allerdings. "Das sieht vielleicht schlimm aus, aber es war gar keine Absicht. Und das wäre ja auch pure Dummheit gewesen, weil jeder hinguckt." Das tat auch Video-Assistent Robert Schröder, der Schiedsrichter Daniel Siebert aber keinen Hinweis gab. "Unverständlich" war das für Kinhöfer. Und für Zorc: "Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Videoschiedsrichter nicht."

Indes hat Michael Zorc die Entscheidung des Video-Assistenten, das Foul des Münchners Joshua Kimmich am Dortmunder Jadon Sancho nur mit einer Gelben Karte zu ahnden, scharf kritisiert. "Nach Ansicht der Bilder fehlt mir jegliches Verständnis, aber wirklich jegliches Verständnis dafür, wie man da in Köln im Keller sitzen kann und sagen kann: Das ist eine Gelbe Karte", sagte der BVB-Sportdirektor zu "Funke Sport".

"Das ist eine glasklare Rote Karte. Der Ball war im Aus, das Spiel war unterbrochen. Dann war es eine deutliche Tätlichkeit von Joshua Kimmich", klagte Zorc.

Anders als Kimmich wertete Zorc die Aktion als Absicht: "Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben. Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Videoschiedsrichter nicht."

1. August: Medien: Sané soll sich für Wechsel zum FC Bayern entschieden haben

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané soll sich laut Berichten von Kicker und Bild-Zeitung für einen Wechsel zum FC Bayern München entschieden haben. Das berichten beide Medien übereinstimmend am Donnerstagabend ohne Angabe von Quellen. Demnach soll der 23-Jährige für mehr als 100 Millionen Euro vom englischen Meister Manchester City zum deutschen Rekordchampion gehen und bei den Bayern einen Vertrag für vier oder fünf Jahre unterschreiben.

Der FC Bayern hat die Berichte am Donnerstagabend dementiert: "Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sané für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit", twitterte der Verein.

Seit mehreren Wochen wird über den möglichen Rekordtransfer für den deutschen Fußball spekuliert. Am vergangenen Wochenende hatte Bayern-Trainer Niko Kovac den Wunsch wiederholt, Sané nach München zu holen und sich zuversichtlich gezeigt, dass der Wechsel gelingen werde. Für das öffentliche Vorpreschen war er von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kritisiert worden. Die Bayern entschuldigten sich bei Manchester City.

Bislang haben die Bayern für die kommende Saison die französischen Weltmeister Lucas Hernandez (Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart), Jann-Fiete Arp (Hamburger SV) und den Neuseeländer Sarpreet Singh verpflichtet.

Bayern gibt Entwarnung bei Coman-Verletzung

Der FC Bayern München hat bei Kingsley Coman Entwarnung gegeben. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte, erlitt der französische Nationalspieler beim 5:6 im Elfmeterschießen des Audi-Cup-Finales gegen Tottenham Hotspur am Mittwochabend eine schwere Knieprellung. Das habe eine Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern ergeben. Der 23 Jahre alte Offensivspieler kann den Angaben zufolge voraussichtlich schon am Freitag wieder ins Training einsteigen.

Der in der Schlussphase eingewechselte Coman war bei einem Zweikampf am linken Knie getroffen worden, hatte vor Schmerzen aufgeschrien und nicht mehr weiterspielen können. "Ich glaube, dass es nicht so schlimm ist. Wir hoffen, dass er die nächsten Tage wieder mit dabei ist", hatte Trainer Niko Kovac am Mittwochabend nach dem Spiel gesagt.

Kovac zu Coman-Verletzung: "Glaube, dass es nicht so schlimm ist"

Bayern Spieler Kingsley Coman hat sich im Finale des Audi-Cups gegen Tottenham Hotspur verletzt - die Aussichten sind jedoch nicht allzu schlecht. Trainer Niko Kovac zumindest zeigt sich zuversichtlich: "Ich glaube, dass es nicht so schlimm ist. Wir hoffen, dass er die nächsten Tage wieder mit dabei ist." Trotzdem sei der Schlag, den der französische Spieler abbekommen habe, natürlich sehr schmerzhaft. Coman humpelte während des Spiels vom Platz - nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Er ging mit einem bandagierten linken Knie vom Platz. Schwere Verletzungen gehören zu Comans Karriere, sie warfen den 23-Jährigen immer wieder zurück.

Der FC Bayern verlor gegen Tottenham mit 5:6. Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier

30. Juli:  Karl-Heinz Rummenigge stört sich an Kovac-Aussagen über Wechsel von Sané

Bayern-Trainer Niko Kovac hätte aus Sicht des FCB-Vorstandsvorsitzenden nicht öffentlich über den Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern spekulieren dürfen. Deshalb hat Bayern-Boss Rummenigge den Trainer der Profi-Mannschaft gerügt. Er sagte: "Mir hat die Aussage nicht gefallen. Da mache ich keinen Hehl draus. Wir haben mit Manchester City ein sehr gutes Verhältnis."

Nach Ansicht des FCB-Vorstandsvorsitzenden hat sich Bayern-Trainer Kovac zu sehr in dessen Arbeit eingemischt. Zu laufenden Verhandlungen sollte in der Öffentlichkeit nichts gesagt werden.

Einen Kommentar zum Thema lesen Sie hier.

FC Bayern trifft beim Audi Cup auf Fenerbahce Istanbul

Der FC Bayern ist wieder dahoam - und präsentiert sich erstmals in diesem Sommer in Allianz Arena. Nachdem die Münchner zuletzt drei Testspiele in den USA absolviert hatten, treten sie heute Abend (20.30 Uhr/alle Spiele im ZDF) im Rahmen des Audi Cups im heimischen Stadion gegen den türkischen Traditionsclub Fenerbahce Istanbul an. Zum Kader der Türken gehört auch der ehemalige Bundesliga-Profi und Fußball-Nationalspieler Max Kruse. Im zweiten Duell des Tages trifft Real Madrid mit Toni Kroos auf den englischen Champions League-Finalisten Tottenham Hotspur (18.00 Uhr).

Das Finale des Viererturniers steigt am Mittwoch. Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der Allianz Arena. In der anderen Partie geht es um Platz drei. Der FCB hat den Audi Cup, der heuer zum sechsten Mal ausgetragen wird, bisher dreimal für sich entschieden. Der letzte Turniersieg ist aber schon wieder eine Weile her. 2015 besiegten die Münchner Real Madrid im Endspiel.

Im Turnier wollen sich die Bayern den letzten Feinschliff für das erste Pflichtspiel der Saison holen. Das steht am Samstag auf dem Programm. Im Supercup tritt der FCB bei Vizemeister Borussia Dortmund an. Für FCB-Coach Nico Kovac ist der Audi Cup die optimale Vorbereitung für die Partie in Dortmund. "Früher haben wir auf Dorfplätzen gespielt, jetzt spielen wir schon Vorbereitungsspiele gegen Topmannschaften. Das bringt uns selbst in eine gute Position", sagt der FCB-Coach.

Heute Abend, in der Partie gegen den türkischen Spitzenklub Fenerbahce, könnte Neuzugang Benjamin Pavard (kam im Sommer von Absteiger VfB Stuttgart) sein Heim-Debüt für die Münchner geben. Auf einen Auftritt von Weltmeister Lucas Hernández müssen die FCB-Fans aber definitiv noch warten. Der Franzose, der sich nach einer Knie-OP im Reha-Training befindet, wird beim Audi Cup nicht zum Einsatz kommen.

29. Juli: Eintracht Frankfurt hat laut Berichten Interesse an Franck Ribéry

Eintracht Frankfurt ist mit Hochdruck dabei, den eigenen Kader fit für die kommende Saison zu machen, nachdem das Team von Adi Hütter mehrere Stammkräfte an die Konkurrenz verloren hat. Dabei wollen die Frankfurter offenbar nicht nur FCA-Verteidiger Martin Hinteregger fest verpflichten, sondern zeigen angeblich auch Interesse am ehemaligen Bayern-Flügelflitzer Franck Ribéry, das berichtet die Bild . Die Karriere des Publikumslieblings beim FC Bayern München ist vergangene Saison nach vielen Jahren und gemeinsamen Erfolgen zu Ende gegangen, der FCB will den personellen Umbruch vorantreiben. Doch an ein Karriereende wie Bayern-Kollege Arjen Robben will Rbéry noch nicht denken. Zwei Jahre wolle er noch auf höchstem Niveau spielen, hatte der 36-jährige Franzose nach der Saison bereits angekündigt. In Frankfurt?

Laut Bild hat die Eintracht Kontakt zur Ribérys Berater aufgenommen, um wegen eines möglichen Engagements und einem stark leistungsbezogenen Einjahresvertrag anzufragen, heißt es in dem Bericht. Die Frankfurter Vertreter dementierten Verhandlungen mit Ribéry jedoch. Der Franzose selbst hat sich noch nicht über ein neues Engagement geäußert. Eigentlich wollte Ribéry in Deutschland nach seinen zwölf Jahren bei Bayern nicht mehr für einen anderen Bundesligaclub auflaufen, hatte er einst gesagt. Ob es dabei bleibt?

28. Juli: Kovac zu Sané-Transfer: "Bin sehr zuversichtlich"

Niko Kovac rechnet fest mit einer Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané. "Ich bin sehr zuversichtlich, davon gehe ich aus, dass wir ihn bekommen können", sagte der Bayern-Trainer in einem Interview des ZDF. Die Clubspitze der Münchner bemühe sich "sehr engagiert" um einen Transfer des 23 Jahre alten Offensivspielers von Manchester City. Der FC Bayern habe klar gesagt, dass er einen Hochkaräter holen möchte, betonte Kovac. "Leroy ist ein toller Fußballer, der das in England, aber auch in der Nationalmannschaft auch bewiesen hat", sagte der 47-Jährige.

Bleibt Jerome Boateng doch? Hansi Flick macht sich für den 30-Jährigen stark

Die Zeit von Jerome Boateng beim FC Bayern schien sich schon dem Ende hin zu neigen - doch in den vergangenen Tagen hat der 30-Jährige wieder viel Kredit beim Rekordmeister aufgeholt. Nachdem Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Wechsel des Innenverteidigers schon vorweg genommen hatte, hat der ehemalige Nationalspieler beim Trainerteam restlos überzeugt.

Auf der USA-Reise beeindruckte Boateng mit starken Leistungen und gehörte zum Beispiel beim 3:1-Sieg gegen Real Madrid zu den besten Bayern-Akteuren. Nachdem sich bereits Chefcoach Niko Kovac anerkennend über seine Leistung gezeigt hatte, verteilt nun auch der neue Co-Trainer Hans-Dieter Flick ein Lob für Boatengs Performance. Bei Sport1 sagte Flick, Boateng sei "einer der besten Innenverteidiger" und ein "absoluter Topspieler". Flick, der den Defensivspieler schon von der deutschen Nationalmannschaft kennt, sagt: "Er hat sich hier bisher gut verkauft, so kenne ich ihn. Und so habe ich ihn immer zu schätzen gewusst."

Bayern Münchens Jérôme Boateng hat die USA-Reise des FC Bayern vorzeitig beendet.
Bild: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA (dpa)

26. Juli: Kingsley Coman macht sich für Sané-Wechsel stark

Kommt Leroy Sané nun zum FC Bayern oder nicht? Diese Frage beschäftigt nicht nur das Umfeld und die Fans des Rekordmeisters, sondern offenbar auch die Spieler. Das belegt eine Aussage von Kingsley Coman. Er hofft auf einen Wechsel von Leroy Sané. Der Franzose sagte der Bild: "Wir können sicherlich den einen oder anderen Außenspieler noch gut gebrauchen. Ich finde Sané top, er ist ein super Spieler. Ich hoffe natürlich, dass er kommt."

Bayern Münchens Kingsley Coman würde sich über die Verpflichtung von Leroy Sané freuen.
Bild: Uwe Anspach, dpa

Pikant daran: Sané wäre ein direkter Konkurrent von Coman im Kampf um eine der Positionen auf der offensiven Außenbahn. Von seinem Verein Manchester City bekäme Sané offenbar die Freigabe, wie City-Trainer Pep Guardiola zuletzt verraten hatte: "Er muss sich entscheiden. Wenn er gehen möchte, kann er das, aber wir wären traurig." Sané hat in Manchester noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021. City hatte sich zuletzt um eine Verlängerung des Kontrakts bemüht. Allerdings steht der Club wegen der UEFA-Richtlinien zum Financial Fairplay unter Druck, Transfer-Einnahmen durch Spielerverkäufe erzielen zu müssen.

25. Juli 2019: FC Bayern laut Medienbericht ohne Kontakt zu Sané

Der FC Bayern ist bei seiner geplanten Verpflichtung von Leroy Sané nicht wirklich weitergekommen. Wie der Kicker berichtet, haben die Bayern weiter keinen Kontakt zu dem Nationalspieler von Manchester City. Bayern will den 23-Jährigen für die Außenbahn verpflichten, nachdem die Routiniers Arjen Robben und Franck Ribéry den Verein in diesem Sommer verlassen haben.

Wäre für die Bayern ein Spieler, der sie weiterbringt: Leroy Sané.
Bild: Martin Rickett/PA/AP, dpa

ManCity-Trainer Pep Guardiola hatte am Mittwochabend bei einer Werbereise des Premier-League-Meisters in Hongkong gesagt, die Zukunft Sanés liege in der Hand des Spielers. "Er muss sich entscheiden. Wenn er gehen möchte, kann er das, aber wir wären traurig", sagte Guardiola, der weiterhin hofft, dass sein Offensivakteur das Angebot einer Vertragsverlängerung annimmt.

24. Juli 2019: Rücktritts-Meldung: Uli Hoeneß will Ende August Erklärung abgeben

Die Nachricht sorgt für hohe Wellen: Uli Hoeneß will wohl sein Amt als Präsident und Aufsichtsratschef beim Fußball-Rekordmeister FC Bayern aufgeben. Dies berichtete am Dienstag die Bild-Zeitung.

Hoeneß selbst wollte dazu zunächst nicht Stellung nehmen. Wie er dem Kicker am Mittwoch sagte, wolle er seine Entscheidung Ende August verkünden. Hoeneß sagte: "Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung."

Die Meldung der Bild-Zeitung wollte Hoeneß weder bestätigen noch dementieren. Der FC Bayern gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Als Hoeneß-Nachfolger wird der ehemalige Adidas-Chef Herbert Hainer gehandelt. Er soll Hoeneß an der Spitze des Vereins und im Kontrollgremium, wo er zuletzt bereits Stellvertreter von Hoeneß war, nachfolgen.

Ganz verlassen will Uli Hoeneß den FC Bayern aber nicht: Wie der Kicker schreibt, wolle der 67-Jährige einen Platz im Aufsichtsrat behalten.

23. Juli 2019: Bericht: Uli Hoeneß hört wohl beim FC Bayern auf

Nach Informationen der Bild zieht sich Uli Hoeneß beim FC Bayern München zurück - nach neun Jahren als Spieler und 40 Jahren als Manager. Er wolle bei der Jahreshauptversammlung im November nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Außerdem plane er, den Posten als Aufsichtsratschef abzugeben - an den aktuellen Stellvertreter Herbert Hainer. Der frühere Adidas-Chef soll den FC Bayern künftig mit Oliver Kahn führen, der schon als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge feststeht.

Laut der Bild soll es schon länger der Wunsch von Hoeneß sein, etwas kürzerzutreten. Aber auch die Kritik an seiner Person bei der vergangenen Mitgliederversammlung habe zu der Entscheidung beigetragen, sich beim FC Bayern zurückzuziehen. Eine Bestätigung für den Medienbericht gibt es nicht. Ein Vereinssprecher wollte während der USA-Reise keine Stellungnahme abgeben. Nach Informationen der dpa kam die Nachricht aus Deutschland für den FC Bayern in Kansas völlig überraschend.

Trainer Niko Kovac sagte gegenüber Pressevertretern, dass er gerne etwas sagen würde, es aber nicht könne, da er "wirklich nicht wisse", wie viel Wahrheitsgehalt im Bericht der Bild stecke. Deswegen wollte er die Meldung nicht kommentieren. Auch Spieler wie Thomas Müller, David Alaba und Leon Goretzka sagten, sie hätten noch keine Informationen aus erster Hand und wollten erst einmal abwarten. Einen FC Bayern ohne Hoeneß könne man sich aber nur schwer vorstellen.

Rummenigge lobt USA-Tour des FC Bayern

Die USA-Tour des FC Bayern geht langsam zu Ende. Spätestens nachdem 3:1-Sieg über Real Madrid können die Profis mit viel Selbstvertrauen in die restliche Vorbereitung auf die Bundesliga gehen und ins letzte Spiel in Kansas City gegen AC Mailand. Die Reise in die USA ist aber nicht nur aus sportlicher Sicht erfolgreich gewesen. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sprach von dem "perfekten Spagat" zwischen den Interessen des Vereins und dem Fußball. Er ging sogar so weit und sagte: "Das war die rundeste, interessanteste und erfolgreichste Tour."

Das neue Champions-League-Trikot der Bayern ist da

Der FC Bayern hat das neue Trikot für die Champions League vorgestellt. Künftig wird der Rekordmeister in der Königsklasse mit einem dunkelblauen Shirt und leuchtend roten Applikationen auflaufen. Auch das Vereinswappen und die drei Streifen des Trikotausrüsters sind in der Farbe gehalten.

Der FC Bayern wird das Trikot zum ersten Mal in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beim Test in Kansas City gegen den AC Mailand tragen.

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22. Juli: Bayern-Trainer Niko Kovac adelt Mittelfeldmotor Thiago: "Sensationell gut"

Das Engagement des Spaniers Thiago beim FC Bayern war zu Beginn geprägt vom Ausspruch "Thiago oder nix" - das hatte der damalige Coach der Bayern über den Spanier gesagt, als es um einen möglichen Wechsel vom  FC Barcelona zu den Bayern ging. Thiago genießt auch beim aktuellen Trainer der Münchner einen enorm hohen Stellenwert, wie Niko Kovac auf der USA-Reise der Bayern betonte.

In Houston schwärmte Kovac von seinem Chef im Mittelfeld. "Was soll ich zu Thiago sagen? Top! Das, was Thiago letztes Jahr gespielt hat, war sensationell gut." Der einst 25 Millionen Euro teure Zugang vom FC Barcelona hätte viel mehr öffentliche Anerkennnung verdient, meinte Kovac. "Er ist unser Taktgeber im Mittelfeld, ein Spieler, der mit dem Ball alles kann. Er kann das Spiel beschleunigen, er kann es beruhigen, er denkt auf dem Platz wie ein Trainer. Das ist das, war sich jeder Trainer wünscht", schwärmte Kovac.

Ist zum Fixpunkt im 4-3-3-System von Trainer Niko Kovac geworden: Thiago.
Bild: Matthias Balk. dpa

Im Mittelfeld der Bayern dürfte der Spanier angesichts dieser Vorschusslorbeeren wieder einen festen Platz im defensiven Mittelfeld haben - und auch eine Führungsrolle? Vor dem Real-Spiel sprach Thiago ausnahmsweise bei einer Pressekonferenz. "Es geht nicht darum, Leader zu sein", sagte er. "Ich bin hier, um die Mannschaft besser zu machen, ihr zu helfen." Von einer besonderen Beziehung zu Kovac mochte er nicht reden. Viel zu lange haftete ihm in München das Etikett des Pep-Zöglings an, um dann jetzt als Kovac-Günstling dargestellt zu werden.

21. Juli:  FC Bayern feiert Erfolg gegen Real Madrid - Boateng reist ab

Der FC Bayern hat auf seiner USA-Reise feiert nach einer ansehnlichen Vorstellung einen Prestigeerfolg gegen Real Madrid. Die Bayern gewannen das Testspiel in Houston mit 3:1.  Corentin Tolisso, Robert Lewandowski  und Serge Gnabry erzielten vor 60 413 Zuschauer die Treffer für das Team von Trainer Niko Kovac. Für Real verkürzte Rodrygo noch mit einem direkt verwandelten Freistoß (84.). Zuvor hatte Torwart Sven Ulreich wegen einer strittigen Notbremse gegen Rodrygo außerhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen.

Bayern Münchens Jérôme Boateng hat die USA-Reise des FC Bayern vorzeitig beendet.
Bild: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA (dpa)

Für Abwehrspieler Jérôme Boateng ist die USA-Reise des FC Bayern damit aber schon wieder beendet. Der 30-Jährige flog "aus privaten Gründen" zurück nach München, wie der Verein meldete. "Sportlich gesehen bin ich mit ihm sehr zufrieden, nicht nur mit dem Spiel, welches er heute abgeliefert hat", sagte Trainer Niko Kovac. "Das war so, wie ich ihn kenne, wie wir ihn alle kennen. Großes Lob, großes Kompliment. Das hat er auch schon im Training angedeutet."

Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich am Samstag in Houston sehr positiv über den Weltmeister von 2014 geäußert, dem Präsident Uli Hoeneß am Ende der vergangenen Saison mit deutlichen Worten einen Vereinswechsel nahegelegt hatte. "Er hat das gut gemacht, er hat sich top vorbereitet auf diese Reise. Er kam mit bestem Gewicht und schon einer gewissen Fitness", sagte Rummenigge.

Joshua Kimmich (M) setzt sich am Bell gegen Karim Benzema (l) und Takefusa Kubo von Real Madrid durch.
Bild: Michael Wyke/AP (dpa)

20. Juli: Renato Sanches muss beim FC Bayern bleiben

Renato Sanches spielt beim FC Bayern München nur eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Saison kam er in 24 Pflichtspielen zum Einsatz. Der 21-Jährige denkt daher über einen Wechsel nach und sprach zuletzt von "guten Angeboten". Jetzt machte Trainer Niko Kovac aber klar: "Renato Sanches bleibt."

Laut Kovac möchte der FC Bayern Sanches unbedingt behalten. Er gehe auch davon aus, dass der Spieler in der neuen Saison mehr Einsätze bekommen werde. Dennoch schließe er nicht aus, dass für das Mittelfeld noch ein weiterer Spieler verpflichtet werden könne.

Sanches spielt seit 2016 für den FC Bayern. In der Saison 2017 / 2018 war er an Swansea City ausgeliehen.

18. Juli: FC Bayern verliert erstes Testspiel gegen Arsenal

Real Madrid und AC Mailand - das sind die nächsten Gegner vom FC Bayern München auf seiner USA-Reise. Das erste von drei Testspielen gegen FC Arsenal verloren die Stars von der Säbener Straße am Mittwochabend in Los Angeles. Zwar gelang Robert Lewandowski in der 71. Minute mit dem Kopf der Anschlusstreffer, nachdem der Nachwuchsakteur Louis Poznanski in der 49. Minute ins eigene Tor traf. Er hatte einen Schuss des ehemaligen Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang unglücklich abgefälscht.

Doch der Treffer von Lewandowski half nichts. In der 88. Spielminute erzielte der kurz zuvor eingewechselte Angreifer Eddi Nketiah das Siegtor für die Gunners aus London. 26.704 Zuschauer verfolgten das unterhaltsame Spiel der europäischen Topmannschaften im Stadion des MLS-Clubs Los Angeles Galaxy. Hohes Tempo war im Spiel, beide Mannschaften erspielten sich zahlreiche Torchancen. FC-Bayern-Coach Niko Kovac setzte im ersten Test der Saisonvorbereitung in beiden Hälften verschiedene Teams ein.

Angesichts des zu dünnen Profikaders kamen sechs Nachwuchsakteure zum Einsatz. Die Neuzugänge Benjamin Pavard und Fiete Arp debütierten derweil. Die Abwehr um Weltmeister Pavard und Niklas Süle wackelte in der zweiten Halbzeit doch arg. In der torlosen ersten Hälfte scheiterte Thomas Müller bei der besten Bayern-Chance am stark reagierenden Ex-Leverkusener Bernd Leno im Arsenal-Tor (32.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayern-Torhüter Manuel Neuer auszeichnen, als er einen Schuss des ehemaligen DFB-Kollegen Mesut Özil aus spitzem Winkel glänzend abwehren konnte (38.). (AZ, dpa)

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