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Wechselgerücht

19.06.2017

Nur zwei Vereine kommen infrage

Ronaldo kokettiert mit Weggang. Für die meisten Klubs ist er aber zu teuer

Wie reagieren Trainer und Teamkollegen beim Confed Cup?

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters Portugal gegen Mexiko in Kasan, in dem selbst eine Gala-Vorlage von Cristiano Ronaldo kein besseres Ergebnis, als ein 2:2 hervorbrachte, nutzte Coach Fernando Santos für eine vehemente Verteidigungsrede. „Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet“, beschwor der Europameistertrainer. „Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent.“ Auch Torwart Rui Patrício bekräftigte, Ronaldo sei „zu hundert Prozent“ konzentriert. „Er wird einen großartigen Confed Cup spielen und dem Team helfen“, so der Keeper.

Wie realistisch ist ein Wechsel?

Es gibt zwei Lesarten der vermeintlichen Abwanderungsgedanken. Die erste – und von vielen Beobachtern geteilte – Einschätzung: Ronaldo ist ernsthaft erzürnt über die Ermittlungen gegen ihn und will seine Wahlheimat deshalb tatsächlich verlassen Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Jorge Mendes drängen Real dazu, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen.

Wie teuer wäre eine Verpflichtung Ronaldos?

In Ronaldos Vertrag, der noch bis 2021 läuft, ist eine astronomische Summe als feste Ablöse festgeschrieben: eine Milliarde Euro. Die Madrider Sportzeitung Marca rechnete jedoch vor, dass ein möglicher Transfer realistischerweise 400 Millionen Euro im Gesamtpaket kosten würde. Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen.

Welcher Klub könnte sich Ronaldo leisten?

Als die beiden einzigen Vereine in Europa, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten Paris St. Germain und sein früherer Klub Manchester United. Ein Wechsel nach China dürfte für ihn bei seinen großen sportlichen Ambitionen nicht infrage kommen. Der AC Mailand gehört neuerdings chinesischen Investoren, unterhält auch beste Beziehungen zu Ronaldo-Berater Mendes, winkte bei den gehandelten Summen aber bereits ab. „Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Florentino Perez über Ronaldo zu sprechen“, sagte Milans Sportdirektor Massimiliano Mirabelli am Wochenende. „Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro.“ (dpa)

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