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Olympische Spiele 2021
21.07.2021

Das Feuer brennt noch nicht - doch Olympia hat schon begonnen

Eine olympische Flagge weht in Tokio.
Foto: Kiichiro Sato, dpa/AP

Offiziell beginnen die Olympischen Spiele in Tokio am 23. Juli. Doch die ersten Wettbewerbe haben schon begonnen - mit besten Chancen für Japan.

Da sage noch einer, die Japanerinnen und Japaner seien spät dran mit ihren Sommerspielen. Im Gegenteil! Während das zugehörige Feuer noch durch die Häuserschluchten Tokios mäandert, haben die ersten Wettbewerbe schon begonnen. Im Softball-Klassiker schlugen die Gastgeberinnen Australien mit 8:1. In Japan sind Baseball und dessen naher Verwandter Softball extrem beliebt. Die Japanerinnen gelten als Topfavorit auf Gold.

Softball-Turnier bei den Olympischen Spielen in Tokio hat schon begonnen

Für die Australierinnen lief der olympische Aufgalopp dagegen nicht ganz so optimal. Dabei hatten sie sich doch so viel Mühe im Vorfeld gegeben und waren als erste ausländische Sportlerinnen überhaupt angereist – am 1. Juni. Immerhin: Schon diesen Donnerstag bekommen sie Gelegenheit auf Wiedergutmachung gegen Italien.

Bis die Spiele am Freitag offiziell eröffnet werden, ist also schon einiges geboten in Tokio. Unter anderem starten an diesem Donnerstag die deutschen Fußballer gegen Brasilien, noch so ein Klassiker, ins olympische Turnier – mit Felix Uduokhai und Marco Richter vom FC Augsburg.

Während die Liste der Frühstarterinnen und Frühstarter also lang ist, wächst gleichzeitig eine andere Liste, auf der niemand stehen will. Die Taekwondo-Kämpferin Fernanda Aguirre aus Chile und die niederländische Skateboarderin Candy Jacobs wurden positiv auf Corona getestet und in Quarantäne gesteckt. Für beide ist der olympische Traum geplatzt, ehe das Feuer zu brennen begonnen hat. „Ich brauche etwas Zeit, damit mein gebrochenes Herz heilt“, schrieb Jacobs. Zum Glück sind es diesmal nur drei Jahre bis zu den nächsten Spielen – falls die dann pünktlich beginnen. Man weiß ja nie, was noch passiert.

Im Podcast "Augsburg, meine Stadt" sprechen die Augsburger Olympia-Kanuten Hannes Aigner und Sideris Tasiadis über die Spiele in Tokio, Entbehrungen und Zukunftspläne.

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