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Coronavirus-Pandemie

24.03.2020

Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Immer mehr Sportler und Verbände sprechen sich für eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio aus.
Bild: kyodo/dpa

Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert und nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten eine Verschiebung der Sommerspiele als "am vielversprechendsten" bezeichnet.

Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte sich nach langem Zögern erst am Sonntag eine Frist von vier Wochen gesetzt um über eine Verschiebung zu entscheiden.

1780 Sportlerinnen und Sportler haben nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teilgenommen und ihre Sorgen in der derzeitigen Situation zum Ausdruck gebracht. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass "selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Maß überwunden werden können", hieß es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme.

Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, bis zu den Sommerspielen sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen. (dpa)

USOPC-Mitteilung

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