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Olympia 2024

16.03.2015

"Packen wir`s an!" Die Reaktionen auf Hamburg als Bewerberstadt

Das DOSB-Präsidium entschied sich heute für Hamburg als Bewerberstadt für Olympia 2024. Das gefällt nicht jedem.
Bild: Michael Kappeler (dpa)

Hamburg wird als Bewerberstadt für die Olympischen Sommerspiele 2024 antreten und setzt sich dabei gegen Berlin durch. Doch nicht jeder begrüßt die Entscheidung des DOSB.

Um kurz nach 19 Uhr steht es offiziell fest: Hamburg wird sich für die Ausrichtung der Olympiaspiele 2024 bewerben und sticht dabei die Hauptstadt als Konkurrenten aus. Während die Olympia-Gegner von Berlin jubeln, weil der schwarze Peter an ihnen vorbei gegangen ist, und sich Hamburg-Fans über die Chance freuen, Deutschland als Olympia-Kandidaten zu vertreten, gibt es auch einige kritische Stimmen. Die sehen in Hamburg nicht die richtige Wahl für die Sommerspiele 2024.

Olympia 2024: Hamburg wird Bewerberstadt

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes gibt sich begeistert: "Diese Olympia-Bewerbung ist ein Projekt von ganz Deutschland. Packen wir's an." Und auch Ruder-Olympiasieger Eric Johannesen ist froh, die Chance zu haben die Olympischen Spiele nach Hamburg zu holen."Das ist genial. Für einen Sportler ist es das Größte überhaupt.", kommentiert der Profisportler.

Internationale Konkurrenz für Olympia 2024

Doch noch ist mit der Entscheidung für Hamburg nur ein kleiner Schritt getan. Schließlich möchte auch internationale Konkurrenz wie Boston, Rom, Paris, Budapest und Istanbul Olympia 2024 zu sich ins Land holen. Das sieht auch Hamburgs FDP-Vorsitzende Katja Suding so: "Ich freue mich riesig. (...) Klar ist aber auch, dass die Entscheidung des DOSB nur eine erste Etappe auf dem Weg hin zu einer erfolgreichen Bewerbung ist. " Und auch andere Politiker sehen in der Bewerbung Hamburgs eine große Chance für den Norden.

Berlin enttäuscht über die Niederlage

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin hingegen zeigt sich enttäuscht, dass es mit Berlin als Bewerberstadt nicht geklappt hat und kritisiert die Angst vor Gegnern der Olympia-Bewerbung von Berlin: "Eine Entscheidung nach innen. Sie spiegelt die Kapitulation vor Ängsten in der Bevölkerung wider bezüglich der Fehlentwicklung im internationalen Sport. Wir hätten uns gewünscht, dass der deutsche Sport solchen Fehlentwicklungen offensiver und entschlossener entgegengetreten wäre. Dann wäre auch die Volksbefragung keine Hürde gewesen."

Olympia 2024: Berlin die bessere Wahl?

Frank Steffel, CDU-Bundestagsabgeordneter und Obmann im Sportausschuss gibt sich geschlagen: "Ich respektiere die Entscheidung des DOSB. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, Berlin ist und bleibt weiterhin der Ort für hochkarätige, internationale Sportveranstaltungen. Ich fordere den Berliner Senat auf, den Schwung für den Sport in Berlin jetzt zu nutzen und wie im Konzept geplant in den Breiten- und Vereinssport zu investieren. Der deutschen Bewerbung mit der Stadt Hamburg wünsche ich viel Erfolg." dpa

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