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Augsburger Panther

24.11.2017

Panther verlieren in Bremerhaven mit 1:2

Zweimal musste Ben Meisner in Bremerhaven hinter sich greifen.
Bild: Kerpf

Augsburg muss eine 1:2-Niederlage in Bremerhaven einstecken und hängt im Tabellenkeller fest. Hautursache für die Niederlage: die mangelhafte Chancenverwertung.

Im Gleichklang haben die vier Mannschaften im Tabellenkeller der Deutschen Eishockey Liga ( DEL) zum Start in das Wochenende verloren. Ingolstadt bereits am Donnerstag, Straubing und nun auch Augsburg. Die Panther belegen damit trotz der 1:2 (0:1, 0:1, 0:0)-Niederlage in Bremerhaven weiter Platz zwölf in der Tabelle und behalten die Play-off-Plätze immerhin in Sichtweite.

Das allerdings war aus Panther-Sicht der beste Teil des Spiels. Als Bremerhavens Jason Bast zum 1:0 für die Gastgeber traf (6.), war es der Beginn eines weitgehend unerfreulichen Spiels. Ben Meisner im Panther-Tor hatte einen Schuss nach vorne abprallen lassen, Bast musste nur noch einschieben. Erst jetzt kamen die Augsburger, bei denen die beiden Verteidiger Scott Valentine und Steffen Tölzer verletzt fehlten, besser in die Gänge und erarbeiteten sich Chancen. Trevor Parkes und Thomas J. Trevelyan vergaben aber. Selbst 28 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis verstrichen ungenutzt. Bremerhaven hatte sich gut auf das bisher so erfolgreiche Überzahlspiel der Panther eingestellt.

Das sollte sich auch im zweiten Drittel nicht ändern. Augsburg hatte gute Chancen, Bremerhaven machte das Tor. In Überzahl, Brady Lamb saß auf der Strafbank, landete der Puck vor Meisner, der kurzfristig den Überblick verlor und plötzlich stand es 2:0 (25.). Die Schiedsrichter hatten Chad Nehring als Torschützen ausgemacht.

Panther verlieren in Bremerhaven mit 1:2

Kurz darauf stürzte sich Hans Detsch etwas übermotiviert in einen Zweikampf mit Kris Newbury, kassierte eine rechte Gerade und musste benommen in die Kabine gebracht werden (30.). Immerhin: Augsburg durfte die folgenden fünf Minuten in Überzahl spielen. Es war bezeichnend für den Abend, dass sie auch diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließen. Egal was die Panther versuchten, immer brachten die Hausherren einen Schläger, Schlittschuh oder diverse Körperteile in die Flugbahn des Pucks. Es fehlte aber auch schlicht die zündende Idee vor dem gegnerischen Tor.

Als schon niemand mehr an einen Augsburger Treffer glaubte, verkürzte Parkes auf 1:2 (56.). David Stieler traf kurz darauf den Pfosten. Die Panther kämpften. Meisner ging für einen Feldspieler vom Eis – vergeblich. Nächster Gegner ist am Sonntag im Curt-Frenzel-Stadion Krefeld (14 Uhr)

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