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Champions League

13.08.2020

RB Leipzig startet "Missão Final" - Werner-Ersatz offen

Hat mit Leipzig Atlético Madrid vor der Brust: RB-Coach Julian Nagelsmann.
Bild: Miguel A. Lopes, dpa

Fünf Monate nach dem Achtelfinal-Erfolg gegen Tottenham geht es für RB Leipzig in der Champions League weiter - ohne Timo Werner.

Die "Missão Final" beginnt. RB Leipzig startet mit dem Duell gegen die Abwehr-Spezialisten von Atlético Madrid in das Blitzturnier der Champions League.

Der Fußball-Bundesligist tritt heute (21.00 Uhr/Sky und DAZN) zum Viertelfinale im Estádio José Alvalade von Lissabon gegen den spanischen Spitzenclub an.

Trainer Julian Nagelsmann sieht sein Team trotz der deutlich größeren Königsklassen-Erfahrung des Kontrahenten dabei aber nicht in der Außenseiterrolle. "Wir werden mutig auftreten und unsere Art, Fußball zu spielen, auf den Platz bringen", kündigte der 33-Jährige an.

RB Leipzig startet "Missão Final" - Werner-Ersatz offen

Champions League: RB Leipzig muss Timo Werner ersetzen

Erstmals muss Nagelsmann ohne den zum FC Chelsea gewechselten Timo Werner auskommen. Wer die Position des Top-Torjägers einnehmen soll, ließ der 33 Jahre alte Trainer offen. "Es wird ein fähiger Spieler sein, der Profi von RB Leipzig ist", sagte Nagelsmann.

Unklar ist laut Nagelsmann noch, ob Patrik Schick nach seinen Rückenproblemen schon bereit wäre, Werner im Angriff zu ersetzen. Yussuf Poulsen hat nach seinem Anriss der Syndesmose einen Fitness-Vorsprung. Auch auf einen Einsatz von Linksverteidiger Marcel Halstenberg, der ebenfalls Rückenprobleme hatte, wollte sich Nagelsmann noch nicht festlegen

Leipzig steht bei seiner zweiten Champions-League-Teilnahme erstmals im Viertelfinale. Auch für Nagelsmann ist es eine Premiere auf diesem Level. Atlético war dem großen Triumph in der Königsklasse hingegen schon häufiger viel näher. 2014 und 2016 scheiterte man erst im Finale jeweils am großen Lokalrivalen Real Madrid.

Corona-Fälle bei Leipzig-Gegner Atlético Madrid

Die Vorbereitung der Spanier auf das Blitzturnier in Lissabon war nicht optimal. Mit einem Tag Verspätung reiste man erst am Dienstag wegen der positiven Corona-Tests der Profis Angel Correa und Sime Vrsaljko nach Portugal. Das Duo wird Atlético fehlen.

Der FC Bayern München tritt als zweiter verbliebener deutscher Club in seinem Viertelfinale am Freitag gegen den FC Barcelona an. Ein Duell mit RB Leipzig ist frühestens im Finale am 23. August möglich. (dpa)

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