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01.03.2017

Räikkönen dominiert die Testfahrten

Warnsignal für Formel-1-Teams

Sebastian Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen hat mit seiner Bestzeit am zweiten Formel-1-Testtag ein Warnsignal bei der Jagd auf Weltmeister Mercedes gesendet. Der Finne war am Dienstag in Barcelona 0,02 Sekunden schneller als Silberpfeil-Star Lewis Hamilton und zeigte mit 108 absolvierten Runden zudem, dass der neue SF70H zu Beginn der Probetage auch technisch zuverlässig ist. Größter Kilometerfresser war indes wie am Vortag der neue Mercedes, den Hamilton und Neuzugang Valtteri Bottas insgesamt 168 Mal um den Circuit de Catalunya jagten.

Auf Platz drei der Zeitentabelle ordnete sich Red-Bull-Pilot Max Verstappen ein. Die Rundenzeiten geben bei den Tests aber nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Kräfteverhältnis, da alle zehn Teams verschiedene Programme fahren. Bottas bestritt im Mercedes am Nachmittag sogar als erster Pilot eine komplette Rennsimulation.

Nach einer Regelreform unterscheiden sich die neuen Autos deutlich von den Vorjahresmodellen. Die Boliden sind 2017 breiter, flacher und vor allem in den Kurven schneller. So unterbot Räikkönen bei seiner Bestzeit auch Hamiltons Poleposition-Runde vom Grand Prix im Vorjahr um mehr als eine Sekunde. Am Mittwoch übernimmt Vettel wieder das Ferrari-Cockpit.

Gleich mehrere Rennställe hatten am Dienstag technische Probleme und mussten einige Zwangspausen einlegen. SobrachteesRenault-Pilot Jolyon Palmer,der neue Kollege von Nico Hülkenberg, am Vormittag nur auf eine Runde. Die Formel1 testet noch bis Donnerstag in Spanien, vom 7. bis 10. März folgen vier weitere Probetage an gleicher Stelle. Das erste Saisonrennen findet am 26. März in Australien statt. (dpa)

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