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Biathlon-Star

23.12.2018

Rätsel-Raten beginnt: Wann kommt Dahlmeier wieder zurück?

Der Einstieg in den Biathlon-Weltcup lief für Laura Dahlmeier besser als gedacht.
Bild: Petr David Josek/AP (dpa)

Laura Dahlmeier holte den ersten Podestplatz für die Biathlon-Damen, wenig später war sie wieder weg. Nun darf gerätselt werden, wann die Doppel-Olympiasiegerin wieder im Weltcup auftauchen wird.

Laura Dahlmeier hat sich bei ihrem Biathlon-Comeback in Nove Mesto selbst überrascht, doch ein Auftritt beim Heim-Weltcup im neuen Jahr in Oberhof ist trotzdem nicht garantiert. "Laura kommt nur, wenn sie sich gut fühlt", sagte Bundestrainer Mark Kirchner.

Auf Anhieb bescherte die Doppel-Olympiasiegerin den deutschen Skijägerinnen bei der Rückkehr nach ihrer langen Krankheitspause als Zweite im Sprint den ersten Podestplatz der Saison und sorgte auch als Fünfte in der Verfolgung für ein Top-Ergebnis. "Insgesamt ist es unglaublich gut gelaufen, sogar besser als gedacht", sagte die siebenmalige Weltmeisterin.

Einmal mehr ragte die 25-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen mit ihren Leistungen aus dem Damen-Team heraus. Beste in Nove Mesto hinter Dahlmeier war Vanessa Hinz als Verfolgungs-Sechste. Auch Franziska Preuß sorgte am Samstag mit Rang elf für einen Lichtblick. Obwohl für den Massenstart qualifiziert, verzichtete Dahlmeier auf das letzte Rennen des Jahres - weniger ist in ihrem Fall mehr. Sie sei noch nicht bei 100 Prozent, meinte sie.

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Beim Doppel-Erfolg der Slowakei durch Anastasiya Kuzmina und Paulina Fialkova war es aus deutscher Sicht umgekehrt: Preuß kam auf Platz sieben, Hinz auf Rang elf. Obwohl die Männer in Tschechien ohne Podestplatz blieben, sorgten sie einen Tag nach dem Fehler-Festival im Verfolger im Massenstart-Wettkampf für einen versöhnlichen Jahresabschluss. Die Plätze vier und sechs durch Olympiasieger Arnd Peiffer und Sprint-Weltmeister Benedikt Doll beim sechsten Saisonsieg im achten Weltcup-Rennen durch den Norweger Johannes Thingnes Bö waren aller Ehren wert. "Ich wollte einfach ein gutes Ergebnis mit über die Weihnachtszeit nehmen. Sonst hat man zwei bis drei Wochen, wo man nur grübelt und sich ärgert", sagte Doll.

Auch Massenstart-Weltmeister Simon Schempp, der in Nove Mesto nicht so richtig in Schwung kam, ist in diesem Winter schon zweimal in die Top Acht gelaufen. Lediglich der angeschlagene und beim dritten Weltcup des Jahres fehlende Erik Lesser hat von den vier Weltmeistern im Männer-Team die Norm für die Titelkämpfe im März in Östersund/Schweden noch nicht geknackt.

"Jetzt müssen wir sehen, dass auch der Erik wieder in die Gänge kommt", sagte Kirchner. "Wir sind auf einem guten Stand, auf einem guten Weg. Es gab nichts außergewöhnlich Gutes, aber auch nichts außergewöhnlich Schlechtes." Gut war auf alle Fälle der zweite Platz durch Johannes Kühn im ersten Rennen des Winters am Nikolaus-Tag in Pokljuka.

Richtig stark war der erste Auftritt von Dahlmeier in dieser Saison. Die 25-Jährige war unterwegs, als ob es die gesundheitlichen Probleme nie gegeben hätte. "Ende September habe ich im Krankenhaus gelegen für eine Woche und habe nicht aufstehen können. Ich habe nicht spazieren gehen können, ich habe mir nicht vorstellen können, jemals in meinem Leben wieder Leistungssport zu machen, geschweige denn auf ein Podium zu kommen", sagte die frühere Gesamtweltcupsiegerin.

Erst Anfang November war Dahlmeier moderat ins Training eingestiegen, um sich an die Belastungen zu gewöhnen. "Es wird erstmal bei punktuell Einsätzen bleiben. Wann der nächste ansteht, werden wir entscheiden", sagte Kirchner. Damit ist ein Gastspiel in Oberhof auch nicht ausgeschlossen. (dpa)

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