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Fußball

24.11.2019

Rekordjagd: Timo Werner ist Karl-Heinz Körbel auf den Fersen

Leipzigs Timo Werner hat in 200 Bundesligaspielen 75 Tore erzielt.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild, dpa

Der Leipziger Stürmer holt sich einen Rekord nach dem anderen - und ist mittlerweile einem ganz Großen der Liga auf der Spur.

Natürlich ist Timo Werner mit seinen 23 Jahren und 262 Tagen immer noch ein sehr junger Spieler. Dennoch hat der Stürmer von RB Leipzig in seiner Karriere schon einige Bestmarken aufgestellt.

Die meisten davon haben etwas damit zu tun, was Werner am liebsten macht: Tore schießen. Er ist jüngster Bundesliga-Torschütze in der Geschichte des VfB Stuttgart, jüngster Bundesliga-Doppeltorschütze aller Zeiten (auch für den VfB) und seit Samstag ist er auch immerhin drittjüngster Spieler der Bundesliga-Geschichte, der 75 Tore auf dem Konto hat. Nur Gerd und Dieter Müller waren schneller.

Niemand war beim 200. Bundesligaspiel jünger als Werner

Am Samstag machte Werner aber noch einen weiteren, alleinigen Rekord perfekt – und der hat nicht einmal etwas mit Toren zu tun: Niemand in der Geschichte der Bundesliga war bei seinem 200. Bundesligaspiel jünger als der Stürmer der Sachsen. Die bisherige Bestmarke hielt ein gewisser Karl-Heinz Körbel für Eintracht Frankfurt inne. Der war bei dieser Marke schon 24 Jahre und 99 Tage alt. Die älteren werden sich erinnern: Der „ewige Charly“, der seine gesamte Karriere bei den Hessen verbracht hatte, ist bis heute mit 602 Einsätzen Rekordspieler der Bundesliga.

Dass Werner am Ende seiner Karriere Körbel nicht nur bei den Toren überflügelt haben wird (das ist angesichts von 45 Toren Körbels schon passiert), sondern auch bei den Einsätzen – durchaus möglich. Ob Werner irgendwann auch das eigentlich utopisch erscheinende 603. Bundesligaspiel bestreiten wird – das wird im wesentlichen davon abhängen, ob Werner verletzungsfrei und in der Bundesliga bleibt.

Ein Wechsel zum FC Bayern scheint vom Tisch zu sein - geht es ins Ausland?

Vor allem letzteres scheint nicht ganz sicher zu sein: Werner selbst hatte vor kurzem durchblicken lassen, innerhalb der Republik nur zum FC Bayern wechseln zu wollen. Nachdem der Rekordmeister bislang kein sonderlich großes Interesse an Werner gezeigt hatte, scheint nur ein Wechsel zu einem internationalen Top-Klub eine Alternative zum Verbleib in Leipzig. Karl-Heinz Körbel dürfte das ganz recht sein. (eisl)

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