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Transfer

19.06.2009

Ronaldo pokert mit Real

Cristiano Ronaldo hat auf jeden Fall keine Geldsorgen.
Bild: dpa/AZ-Montage

Der teuerste Transfer aller Zeiten könnte doch noch platzen - weil Cristiano Ronaldo ein Gehalt von bis zu 93.000 Euro pro Tag einfach zu wenig ist.

Madrid/Los Angeles (baus-) - Schon seit Tagen ist vom teuersten Transfer aller Zeiten die Rede. Aber der könnte nun doch noch platzen. Der Grund: ausgerechnet das liebe Geld.

Denn Cristiano Ronaldo will nicht nur die Kasse seines bisherigen Vereins Manchester United und die von Real Madrid füllen, sondern auch seine eigene. Und zwar üppig.

Für die Rekordsumme von 94 Millionen Euro soll der Weltfußballer 2008 zu Real Madrid wechseln. Laut der englischen Tageszeitung Daily Mail bekäme er dort ein Jahresgehalt von 12 Millionen pro Jahr, das entspricht 234.000 Euro pro Woche und mehr als 30.000 Euro pro Tag. Rechnet man die vorgesehene 50-prozentige Beteiligung an den Gewinnen aus Werbeeinnahmen, Merchandising, Trikotverkäufen und ähnlichem hinzu, wäre sogar ein Jahresgehalt von 34 Millionen drin, immerhin mehr als 93.000 Euro pro Tag.

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Doch dem 24-Jährigen ist das zu wenig. Er pokert mit den Real-Verantwortlichen um eine höhere Gewinnbeteiligung. Sie befürchten allerdings, dass dann auch andere Spieler ihre Forderungen erhöhen könnten. Bislang galten die 50 Prozent, die auch der zweite Neuzugang der Königlichen, Kaká, in seinem Vertrag stehen hat, als Spitzensatz.

Ronaldo lässt unterdessen keinen Zweifel daran, dass es ihm mit seiner Forderung ernst ist. Für die übliche sportmedizinische Untersuchung hatten ihm die Spanier angeboten, einen Arzt in sein derzeitiges Urlaubsdomizil in Los Angeles einfliegen zu lassen. Doch der Fußballstar lehnte ab. Zuerst müsste die Frage der Gewinnbeteiligung geklärt sein.

Doch nicht nur Ronaldo spekuliert auf viel Geld: Real Madrid erwartet sich von seiner Verpflichtung einen ähnlichen Werbeeffekt wie seinerzeit mit der von David Beckham. Gerüchten zufolge überzeugten die Verantwortlichen damals neben seinen fußballerischen Qualitäten vor allem sein Bekanntheitsgrad und sein glamouröses Leben. Der Erfolg gab ihnen Recht: Die Werbeeinnahmen steigerten sich dank des Engländers immerhin um 600 Prozent.

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