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Fußball

29.01.2019

Runderneuert

Mergim Mavraj

Wie der FC Ingolstadt den Klassenerhalt in der 2. Liga schaffen will

Nach einer bisher total verkorksten Spielzeit startet der FC Ingolstadt als Tabellenletzter heute bei der SpVgg Greuther Fürth in die Restsaison der 2. Liga. 16 Spiele haben die Oberbayern Zeit, den drohenden Abstieg noch abzuwenden.

Nachdem im ersten Halbjahr zwei Trainer-Entlassungen keine Besserung brachten, wurde für das Unternehmen Klassenerhalt nun dem Kader eine Blutauffrischung verpasst. Vier Spieler gingen, vier kamen. Hohe Wellen schlug die Degradierung von Marvin Matip.

Der langjährige Kapitän spielte seit 2010 für die Schanzer, identifizierte sich voll mit dem Verein. Doch nach nachlassenden Leistungen erfolgte die Trennung. Außerdem wurden die Offensivspieler Robert Leipertz, Osayamen Osawe (KFC Uerdingen) und Charlison Benschop (De Graafschap) abgegeben. Verstärkt wurde vor allem die Abwehr, die mit 35 Gegentoren die schwächste der Liga ist.

Für die Innenverteidigung kam der erfahrene Mergim Mavraj, der einst für den Hamburger SV und den 1. FC Köln auflief. Der Däne Björn Paulsen (Hammarby) soll künftig als Rechtsverteidiger die Defensive stabilisieren.

Außerdem verpflichtete der FCI Torhüter Philipp Tschauner von Hannover 96. Der 33-Jährige, der seinen Stammplatz bei den Niedersachsen verloren hatte, wird bereits die vierte Nummer eins der laufenden Saison sein. Zuvor hatten Marco Knaller, Philipp Heerwagen und Fabijan Buntic nicht restlos überzeugen können. Von Liga-Konkurrent FC St. Pauli wurde zudem Mittelfeldspieler Cenk Sahin bis Saisonende ausgeliehen. Große Hoffnungen setzt Trainer Jens Keller auch in Christian Träsch. Der zehnmalige deutsche Nationalspieler stand wegen eines Kreuzbandrisses die gesamte Saison nicht zur Verfügung, ist nun wieder fit und gefühlt der fünfte Neuzugang.

Obwohl dem FC Ingolstadt in 18 Spielen nur ein Sieg und zehn Punkte gelangen, ist die Chance auf den Liga-Erhalt noch intakt. Das einzig Positive für die Oberbayern in der so enttäuschenden Spielzeit ist die ebenfalls schwächelnde Konkurrenz. Lediglich drei Zähler beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

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