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Fußball

20.09.2019

Schalke 04 stößt in Spitzengruppe vor: 2:1 gegen FSV Mainz 05

Moussa Niakhate von Mainz 05 kämpft gegen Schalkes Guido Burgstaller (r.) um den Ball.
Bild: David Inderlied (dpa)

Schalke ist zurück in der Spitzengruppe der Bundesliga. Gegen Mainz gibt es den dritten Sieg in Serie. Der Lohn ist vorerst Platz zwei - ein Rang vor dem großen Rivalen.

Der FC Schalke 04 hat seine kleine Siegesserie dank Amine Harit ausgebaut und den möglichen Sprung an die Tabellenspitze nur knapp verpasst. Die Mannschaft von Trainer David Wagner gewann am Freitagabend mit 2:1 (1:0) gegen Lieblingsgegner FSV Mainz 05 und landete den dritten Erfolg nacheinander.

Suat Serdar brachte Schalke vor 58.687 Zuschauern in der Arena gegen seinen ehemaligen Club aus Rheinhessen in der 36. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich des nur vier Minuten zuvor eingewechselten Karim Onisiwo (75.) sorgte Harit (89.) kurz vor Schluss für königsblauen Jubel.   

Um zumindest für knapp 20 Stunden die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zu übernehmen, fehlten den Königsblauen am Ende zwei Tore. Immerhin reichte es für den Sprung auf Platz zwei und damit den Rang vor Borussia Dortmund. Die schwachen Mainzer stecken nach der saisonübergreifend zehnten Niederlage in elf Auswärtsspielen im Tabellen-Keller fest und sind auf Schalke seit Mai 2011 sieglos.

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Schalke-Coach Wagner mahnte: Es gibt noch viel zu verbessern

Noch "sehr viel" gäbe es zu verbessern, mahnte Schalke-Coach David Wagner vor der Partie im DAZN-Interview. Jeder Überschwang sollte nach dem 5:1 in Paderborn vermieden werden. Weston Mc Kennie stand bei Königsblau in der Offensivzentrale anstelle von Mark Uth in der Startelf. Der Angreifer kam erst nach einer Stunde für Torschütze Serdar ins Spiel.

Bei den Mainzern setzte Trainer Sandro Schwarz im Tor wieder auf Robin Zentner, obwohl Stammkeeper Florian Müller nach einer Handgelenkverletzung wieder fit war. Zentner bestätigte seine gute Form aus dem Hertha-Spiel (2:1) mit einem tollen Reflex gegen Guido Burgstaller (13.). Die Parade wäre allerdings nicht nötig gewesen, der Österreicher stand im Abseits. 

Strafraumszenen gab es anschließend nur wenige. Die Mainzer standen solide und hatten bei einem Distanzschuss von Kunde (21.) sogar die vorerst beste Chance. Zudem brachte sich Torwart Alexander Nübel mehrfach mit ungewohnt schludriger Fußarbeit in Bedrängnis.

Harit sammelte eine Vorlage und ein Tor

Amine Harit (h.) lässt sich von Salif Sané feiern.
Bild: Friso Gentsch (dpa)
 

Amine Harit sorgte mit einem tollen Pass dann doch für Unordnung in der Mainzer Defensive. Der durchgestartete Serdar traf zur Schalker Führung gegen seinen Ex-Club. Die Hausherren agierten zielstrebiger. Burgstaller hätte mit einem famosen Seitfallzieher (40.) fast erhöht.

"Mehr Mut" und den "Glauben" auf Schalke punkten zu können, forderte der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder im Halbzeit-Interview bei DAZN. In der Offensive fehlte den Gästen aber die effektive Organisation. Erst in der Schlussphase wurde der Druck erhöht. Schalke ließ sich plötzlich in die eigene Hälfte drängen. Onisiwo bestrafte die Schalker Nachlässigkeiten mit seinem sehenswerten Jokertor. Doch Harit hatte noch eine Antwort parat. (dpa)

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