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Motorsport

21.01.2019

Schumacher fährt für Ferrari

Der Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters gehört künftig der Fahrerakademie des italienischen Rennstalls an

Die Spaßfahrt mit Mick Schumacher machte Sebastian Vettel gleich noch mehr Lust auf die gemeinsame Zukunft bei Ferrari. Mit dem Ausbildungsvertrag bei der Scuderia in der Tasche nährte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher mit dem gelungenen Debüt beim Race of Champions in Mexiko die Träume von Großtaten in der Formel 1. „Hoffen wir, dass er dann lange treu bleibt und mit mir gemeinsam fährt. Oder wenn ich das Lenkrad mal an den Nagel hänge, können wir ja direkt abklatschen“, sagte Vettel, nachdem er im deutschen Team mit dem Schumacher-Filius knapp den Sieg im Nations Cup verpasst hatte.

Ferrari hat also wieder einen Schumacher. Kurz vor dem Start der Showveranstaltung in Mexiko gab der Rennstall am Samstag bekannt, dass der 19 Jahre alte Formel-3-Europameister künftig der Ferrari-Fahrerakademie angehört.

Sofort wurden Erinnerungen wach an die Triumphe von Vater Michael, der im roten Auto fünf seiner sieben WM-Titel gewann. „Es ist offensichtlich, dass Ferrari seit meiner Geburt einen großen Platz in meinem Herzen und auch in den Herzen unserer Familie hat“, sagte Mick Schumacher.

In Mexiko war die deutsche PS-Hoffnung ziemlich erfolgreich auf den Spuren seines Vaters unterwegs, auch wenn es nicht ganz zum Sieg in der Nationenwertung des Race of Champions reichte. Er sei sich sicher, Micks Vater sei stolz auf seinen Sohn, sagte Teampartner Vettel nach der Finalniederlage gegen das von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen angeführte Team Nordic. Von 2007 bis 2012 hatte Vettel mit Michael Schumacher sechsmal in Serie diesen Wettbewerb gewonnen. (dpa)

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