Newsticker
RKI-Chef Wieler plädiert für Corona-Maßnahmen an Schulen bis zum Frühjahr 2022
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Streit um Hormonwerte: Caster Semenya droht WM-Aus

Streit um Hormonwerte
31.07.2019

Caster Semenya droht WM-Aus

Der Streit um die Hormonwerte von Caster Semenya ist noch nicht beendet.
Foto: Nikku/XinHua (dpa)

Südafrikas 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat eine juristische Niederlage erlitten und steht vor dem WM-Aus.

Das Schweizer Bundesgericht gab dem Internationalen Leichtathletikverband IAAF recht und lässt das Reglement zur Senkung der Hormonwerte wieder zu. Bleibt es dabei, kann Semenya ihren Titel bei der WM in Doha nicht verteidigen.

Sie selber geht davon aus. "Ich bin sehr enttäuscht, dass ich meinen hart erarbeiteten Titel nicht verteidigen kann", sagte die 28 Jahre alte Südafrikanerin in einer Stellungnahme. "Aber das wird mich nicht davon abhalten, weiter für die Menschenrechte für alle betroffenen Sportlerinnen zu kämpfen."

Die Läuferin hatte in ihrer Auseinandersetzung mit dem Leichtathletik-Weltverband IAAF am 31. Mai zunächst einen Teilerfolg errungen. Das Bundesgericht setzte damals die Regel der IAAF vorübergehend außer Kraft, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt wurden.

Semenya war wegen einer Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS vom April vor das Bundesgericht gezogen. Später hatte der Internationalen Leichtathletikverband Einspruch gegen das erste Urteil eingelegt. (dpa)

IAAF-Statement zum Einspruch beim Schweizerischen Bundesgericht

Kurzporträt von Caster Semenya auf der IAAF-Homepage

CAS-Urteil im Fall Semenya/IAAF (komplette Fassung)

Kurzporträt Semenya auf iaaf.org

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.