1. Startseite
  2. Sport
  3. Trainer Lorant in Unterhaching zurückgetreten

04.10.2007

Trainer Lorant in Unterhaching zurückgetreten

Werner Lorant wird in Unterhaching nicht mehr als Trainer fungieren.
Bild: DPA

Trainer Werner Lorant hat nach dem Fehlstart des AufstiegsfavoritenSpVgg Unterhaching in der Fußball-Regionalliga Süd das Handtuchgeworfen.

Unterhaching (lb). Trainer Werner Lorant hat nach dem Fehlstart des Aufstiegsfavoriten SpVgg Unterhaching in der Fußball-Regionalliga Süd das Handtuch geworfen. "Ich bin hier mit viel Euphorie angetreten, aber die Ergebnisse stimmten nicht", sagte Lorant am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Unterhaching. Zuvor hatte der 58-Jährige um 12.20 Uhr auf der Geschäftsstelle seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Als Interimscoach übernahm der bisherige Co-Trainer Ralph Hasenhüttl das Kommando.

Lorant, der seine größten Erfolge als Trainer mit dem TSV 1860 München feierte, hatte sein Amt in Unterhaching am 23. März mit großen Zielen angetreten. Doch zunächst gelang es ihm nicht, den Abstieg aus der 2. Liga zu verhindern. "Das war mir noch nie passiert", klagte er rückblickend. Mit drei Siegen, drei Unentschieden, vier Niederlagen und Tabellenplatz elf nach zehn Spieltagen blieb die SpVgg auch in der 3. Liga klar hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. "Ich hoffe, dass jetzt die Wende kommt und unter einem neuen Mann doch noch die Saisonziele erreicht werden", sagte Lorant.

SpVgg-Manager Norbert Hartmann sagte, dass nicht Lorant, sondern die Spieler die Schuld für den schlechten Tabellenplatz trügen. "Kein Vorwurf an Werner Lorant, es lag nicht am Trainer", sagte er. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Co-Trainer Ralph Hasenhüttl wird die Mannschaft beim Auswärtsspiel an diesem Freitag beim SSV Reutlingen als Interimscoach betreuen. Lorant bezeichnete Ex-Profi Hasenhüttl als "einen sehr guten Mann".

Hasenhüttl selbst will den Blick zunächst nur auf die Partie in Reutlingen richten. "Alles andere zählt für mich nicht. Ich will mit der Mannschaft in Reutlingen das Bestmögliche herausholen", sagte der 40 Jahre alte Österreicher: "Wir werden alles Weitere danach sehen."

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Die DFB-Spieler Timo Werner (l), Thilo Kehrer und Antonio Rüdiger beim Abschlusstraining. Foto: Jan Woitas
Fußball-Nationalmannschaft

Russland-Test als Probe für Oranje-Duell

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden