Newsticker
RKI meldet 4664 Corona-Neuinfektionen und 81 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Triathlon: 21-Jähriger schafft als erster Mensch mit Down-Syndrom den Ironman

Triathlon
09.11.2020

21-Jähriger schafft als erster Mensch mit Down-Syndrom den Ironman

Chris Nikic und sein Trainer Daniel Grieb.
Foto: Nik Nikic, dpa

Etwa 225 Kilometer schwamm, radelte und lief Chris Nikic beim Ironman. Der 21-Jähriger hat den extremen Triathlon als erster Mensch mit Down-Sydrom bewältigt.

"Ich bin der erste mit Down-Syndrom, der einen Ironman geschafft hat", schreibt der überwältigte Amerikaner Chris Nikic auf seiner Instagram-Seite. Der 21-Jährige schwamm in Florida fast vier Kilometer, fuhr 180 Kilometer mit dem Rad, lief 42 Kilometer - und bewältigte damit den härtesten Triathlon-Wettkampf der Welt. Insgesamt sind das "225 Kilometer, um Menschen wie mich zu inspirieren", so Nikic auf seinem Instagram-Account.

Mit Ironman-Triathlon Bewusstsein für das Down-Syndrom schaffen

"Ich habe mein Ziel gesetzt und es erreicht", heißt es weiter. Er wolle mit seiner Leistung Bewusstsein für das Down Syndrom und für Special Olympics, die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit Behinderung, schaffen.

Die fast 17 Stunden Schwimmen, Radeln und Laufen haben dem 21-Jährigen nicht nur einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde eingebracht, sondern auch fast 34.000 Euro an Spendengeldern. "Ich habe mein Vorhaben erreicht und nun möchte ich Menschen wie mir helfen", schreibt er auf Instagram.

War beim Ironman in Florida am Start: Chris Nikic
Foto: Nik Nikic, dpa

Weil seine Muskeln sich nicht wie bei Menschen ohne Down-Syndrom entwickelten, konnte Nikic erst im Alter von vier Jahren ohne Hilfe laufen. Vor mittlerweile vier Jahren musste er sich außerdem vier Ohrenoperationen unterziehen. Doch wenn er einen Ironman schaffe, könne er auch sonst im Leben alles bewältigen, ist das Motto des Amerikaners. Diese Botschaft will er als Motivationscoach an andere weitertragen. (mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.