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Basketball

06.11.2017

Ulm feiert Premiere

Ulms Trainer Thorsten Leibenath zeigte sich trotz des Auswärtssiegs in Tübingen nicht zufrieden.
Bild: Hort Hörger

Erster Auswärtssieg für den Bundesligisten. München gewinnt Spitzenspiel

Etwa 400 Fans hatten mit den Basketballern von Ratiopharm Ulm die kurze Fahrt zum Spiel in Tübingen angetreten, feiern konnten sie hinterher immerhin den insgesamt 15. Sieg in einem Derby und den ersten Ulmer Auswärtssieg überhaupt in dieser Bundesliga-Saison. Die Leistung ihrer Mannschaft hat die Ulmer Anhänger dagegen eher weniger begeistert. Dass es nach einem vor allem zu Beginn deutlichen Rückstand (2:13) am Ende zu einem 81:74-Sieg reichte, das lag auch an diversen Aussetzern des weiter sieglosen Tabellenschlusslichts Tübingen im letzten Viertel.

So landete der Ball nach einem Tübinger Einwurf unter dem eigenen Korb direkt in den Händen des Ulmers Toure Murry, und als eine Minute vor dem Ende des Spiels nicht einmal mehr eine Sekunde auf der Angriffsuhr stand, drückte Da’Sean Butler völlig ungestört an der Dreierlinie ab und machte mit seinem Treffer zum 79:71 den Deckel drauf. Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath gestand ein: „Wenn Tübingen die Begegnung gewinnt, dann dürfen wir uns nicht beschweren.“

Der FC Bayern München hat seine Favoritenstellung in der Bundesliga eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im Top-Duell siegte der Titelanwärter am Sonntag beim bisherigen Tabellenführer ALBA Berlin mit 80:70 (43:45) und ist nach dem siebten Saisonsieg neuer Spitzenreiter. Berlin rutschte nach der zweiten Niederlage auf Platz zwei. „Es war sehr wichtig, hier zu bestehen und die Tabellenführung zu erobern“, sagte Bayerns Nationalspieler Anton Gavel.

Beide Mannschaften boten vor 13566 Zuschauern vor allem in den ersten 20 Minuten ein hart umkämpftes Duell. Während die Münchner im ersten Viertel das bessere Team waren und mit 19:14 in Führung lag, drehten die Gastgeber im zweiten Durchgang auf. Angeführt vom starken Spielmacher Peyton Siva (21 Punkte) ging das Team des spanischen Trainers Alejandro Garcia Reneses mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Münchner wieder einen Gang höher und zogen auch dank des Ex-ALBA-Profis Nihad Djedovic (14 Punkte) auf und davon. (pim/dpa)

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