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Formel 1

28.11.2020

Verstappen in Hamiltons Rückspiegel: Qualifying in Bahrain

Max Verstappen präsentierte sich im Training als ernsthafter Konkurrent von Lewis Hamilton.
Foto: Kamran Jebreili/Pool AP/dpa

Ferrari sicherte sich in den vergangenen beiden Jahren den besten Startplatz für das Formel-1-Rennen in Bahrain. Das ist diesmal nur Träumerei. Wer kann also Lewis Hamilton gefährlich werden?

Von der dritten Ferrari-Pole nacheinander in Bahrain müssen die Italiener gar nicht erst träumen. Dafür sind Sebastian Vettel (12.) und sein Formel-1-Stallrivale Charles Leclerc (14.) am Ende des ersten Trainingstags zu weit von der Spitze entfernt gewesen.

Und dort, nämlich ganz vorne, positionierte sich wieder einmal Lewis Hamilton. Doch auch den siebenmaligen Weltmeister von Mercedes beschäftigten vor der Startplatzjagd (15.00 Uhr/RTL und Sky) die künftigen Reifen.

Die Pirelli-Testgummis fühlten sich "nicht gut" an, bemerkte Hamilton nach den beiden Trainings am Freitag. "Ich würde lieber bei den aktuellen Reifen bleiben." Vettel teilte diese Einschätzung. "Sie sind schlimmer als die derzeitigen Reifen", urteilte der viermalige Weltmeister. Sie würden ein vorschnelles Überhitzen nicht verbessern, sondern die gegenwärtigen Probleme "verschlimmern".

2021 ist aber noch drei Grand Prix entfernt. Mindestens bis zum Saisonende will Hamilton seine Dominanz mit Siegen fortsetzen. Dafür wäre die Pole Position in Sakhir schon mal nicht schlecht. Zweimal konnte sich der Brite Startplatz eins in der Steinwüste schon sichern. "Wir haben noch Arbeit vor uns", befand Hamilton.

Vor allem Max Verstappen im Red Bull präsentierte sich im Training als ernsthafter Konkurrent um die schnellste Runde. Sein Teamkollege Alex Albon bescherte den Mechanikern dagegen unerwartet viel Arbeit: Der Thailänder demolierte seinen Dienstwagen nach einem Unfall in der letzten Kurve. "Ich war etwas überrascht vom mangelnden Grip", sagte Albon, der unverletzt blieb. "Es ist schwierig an der Stelle, es ging alles sehr schnell."

Allzu schnell wird es für Ferrari in der Qualifikation nicht gehen - wohl höchstens mit dem Ausscheiden. Dafür ist der Motor zu schwach. Eine Wiederholung von Leclercs Überraschungs-Pole 2019 - der ersten seiner Karriere - ist außer Reichweite. "Auf dem Papier ist das wahrscheinlich nicht die beste Strecke für uns", meinte Vettel, der dort 2018 letztmals Schnellster in der Qualifikation war. "Wir haben aber noch ein bisschen, das wir verbessern können".

© dpa-infocom, dpa:201127-99-492053/3 (dpa)

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