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29.03.2015

VfR Aalen hofft auf Rücknahme des Punktabzugs

Der VfR Aalen ist guter Dinge, dass der Punktanzug zurückgenommen wird.
Bild: Stefan Puchner, dpa

Der VfR Aalen ist zuversichtlich, dass die DFL den verhängten Punktabzug wegen Verstoßes gegen Lizenzauflagen wieder zurücknehmen wird. Die Finanzen bereiten dennoch Sorgen.

Der VfR Aalen hofft im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf einen Erfolg am Grünen Tisch. Er sei optimistisch, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Punktabzug wegen Verstößen gegen eine Lizenzierungsauflage rückgängig machen werde, sagte VfR-Geschäftsführer Carl Ferdinand Meidert am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Entscheidung war inhaltlich fehlerhaft", sagte Meidert, ohne diese Aussage präzisieren zu wollen. Acht Spieltage vor dem Saisonende rechnet der finanziell angeschlagene Club mit einer zeitnahen Entscheidung der DFL.

VfR Aalen legt Einspruch ein

Gegen deren Urteil, dem VfR zwei Punkte abzuziehen, hatte der mit nun 22 Zählern auf dem Relegationsplatz stehende Club von der Ostalb am Freitag Einspruch erhoben. Würde ihm der Ligaverband stattgeben, würde sich der Rückstand des Tabellen-16. auf den rettenden 15. Rang von derzeit vier Punkten wieder auf zwei verringern. Ihre Entscheidung hatte die DFL mit dem wiederholten Verstoß gegen eine Auflage im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit begründet. Demnach hat der VfR in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert. 

Das Problem des Vereins liege nach dem Ausstieg des Hauptsponsors Imtech im Sommer 2013 aber nicht auf der Ausgabenseite, meinte Meidert, der am Sonntag am Gardasee seinen Geburtstag feierte. Im Vergleich zum Durchschnitt der Clubs von Platz 13 bis 18 der Liga gebe der VfR, der finanziell stark von Präsident und Mäzen Berndt-Ulrich Scholz abhängt, 3,4 Millionen Euro weniger aus als die Konkurrenz. Allerdings habe man im Schnitt fünf Millionen Euro weniger Einnahmen. "Das ist unser Problem", sagte Meidert.

Neue Haupttribüne könnte Abhilfe schaffen

Eine Lösung sieht er im Neubau der Haupttribüne in der Scholz-Arena mit der Einrichtung von Business Lounges. "Wenn das nicht in den nächsten zwei Spielzeiten passiert, dann ist für uns die zweite, aber auch die dritte Liga nicht mehr machbar." Die Stadt scheint in diesem Punkt aber kaum zur Unterstützung bereit zu sein.

Meidert glaubt, dass die Auseinandersetzung mit der DFL im Team von Trainer Stefan Ruthenbeck keine Spuren hinterlassen wird. "Wir haben das Problem psychologisch abgefedert. Die Mannschaft ist mental sehr stark, der Punktabzug bereitet uns sportlich kein Problem", sagte er. Matthias Jung, dpa

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