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29.06.2017

Von Froome bis Bardet

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Chris Froome

Die Tour-Favoriten

Der in Nairobi geborene Brite (32) kann sich auf die teuerste und wahrscheinlich auch stärkste Mannschaft stützen. Bei Sky gilt: Alle für einen. Er will nach 2013, 2015 und 2016 den vierten Sieg, womit er sich hinter den Fünffach-Siegern Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain einordnen würde. Allerdings machte Froome in diesem Frühjahr einen nicht so starken Eindruck wie in den Jahren zuvor und verpatzte auch seine Generalprobe beim Critérium du Dauphiné. 2016 erfand er sich bei der Tour neu und verblüffte die Konkurrenz: als Sprinter auf einer Flachetappe oder als Kamikaze-Abfahrer. Als Berg- und Zeitfahrer ist Froome ohnehin meist über jeden Zweifel erhaben.

2013 und 2015 war er bereits Zweiter hinter Froome. Das will der 27 Jahre alte Kolumbianer in diesem Jahr unbedingt ändern. Allerdings hat der Movistar-Kapitän ein Handicap im Gegensatz zu allen anderen genannten Konkurrenten. Er musste durch einen sehr anspruchsvollen Giro d’Italia, in dem ihm Platz zwei blieb und das Ende vom Traum des Doubles aus Giro- und Toursieg.

Bis 2015 war Porte Froomes treuer Helfer. Mit seinem Weggang zu BMC wollte der Aus-tralier auf eigene Rechnung fahren. In seinem zweiten Jahr beim US-Team lief es 2017 bei dem 32-Jährigen bisher bestens. Er gewann die Tour Down Under zu Saisonbeginn, eine Etappe bei Paris-Nizza und die Tour de Romandie, bei der Froome wegen Rückenproblemen strauchelte. Nach Portes um zehn Sekunden verpassten Sieg beim Critérium du Dauphiné nannte Froome ihn „den Tour-Favoriten Nummer eins“.

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Der 34 Jahre alte Madrilene will zum Ende seiner Karriere in Paris das dritte Gelbe Trikot nach 2007 und 2009. 2010 war ihm der Sieg wegen Dopings aberkannt worden. Contador fuhr ein gutes Frühjahr, verpasste als Zweiter bei Paris-Nizza, der Katalonien- und der Baskenland-Rundfahrt aber einen Sieg. In seinem neuen Trek-Segafredo-Team kann er auch auf die Hilfe von John Degenkolb zählen.

Nominell ist der 37 Jahre alte Spanier, der gerade seinen dritten Frühling erlebte, die Nummer zwei im Movistar-Team. Aber die Streckenführung und sein überragendes Frühjahr mit Siegen bei der Katalonien- und Baskenland-Rundfahrt, beim Flèche Wallonne sowie Lüttich-Bastogne-Lüttich haben ihm auf seine alten Tage noch einmal Appetit gemacht.

Nach dem Weggang von Vincenzo Nibali ist der Vuelta-Gewinner von 2015 die große Hoffnung seines Astana-Teams. Als er wegen einer Knieverletzung am diesjährigen Giro nicht teilnehmen konnte, herrschte bei Teamchef Alexander Winokurow schon Alarmstimmung. Aber bei der großen Tour-Generalprobe Critérium du Dauphiné feierte der 26 Jahre alte Italiener ein erstaunliches Comeback.

Der 26-Jährige ist die große Hoffnung der Franzosen. Endlich wollen die Gastgeber den Bann brechen und den ersten Toursieger seit Bernhard Hinault (1985) präsentieren. Der Vorjahres-Zweite machte zuletzt bei der Generalprobe Dauphiné eine gute Figur. (dpa)

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