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Vorrunde
19.06.2018

Das frühe Scheitern der Weltmeister

Als Weltmeister scheiterte Mittelfeldstar Zinédine Zidane mit Frankreich im Jahr 2002.
Foto: dpa

Bei drei der vier vergangenen WM-Turnieren blamierte sich der Titelträger im Auftaktspiel. Für Frankreich, Italien und Spanien hatten die Demütigungen fatale Folgen

Frankreich gelang 2002 noch nicht einmal ein Tor, Italien wurde 2010 erstmals in seiner WM-Geschichte Gruppenletzter und Spaniens goldene Generation scheiterte 2014 in nur zwei Spielen. Drei große Fußball-Nationen sind bei den vergangenen WM-Turnieren mit großen Erwartungen als Titelverteidiger angetreten und schon in der Vorrunde tief gestürzt. Insgesamt schied bereits fünf Mal ein Weltmeister schon in der Gruppenphase des Turniers aus: Italien 1950, Brasilien 1966, Frankreich 2002, Italien 2010 und Spanien 2014. Das 0:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko war die sechste Niederlage eines Titelverteidigers zum WM-Auftakt.

Eine solche Pleite leitete für viele Champions den brutalen Absturz ein. Keines der Teams konnte sich davon erholen und Weltmeister werden. Frankreich unterlag 2002 dem Senegal 0:1, Spanien musste 2014 eine 1:5-Pleite gegen die Niederlande hinnehmen. Für beide Teams leitete die Auftaktblamage wie auch das 1:1 der Italiener 2010 gegen Paraguay das Ende einer goldenen Generation ein, die vier Jahre zuvor noch triumphiert hatte.

Als Welt- und Europameister reiste die Équipe Tricolore zur WM nach Japan und Südkorea – und schied mit nur einem Punkt aus drei Spielen und ohne eigenes Tor aus. Ohne den verletzten Star Zinédine Zidane unterlag die Auswahl von Roger Lemerre im Eröffnungsspiel Afrika-Vizemeister Senegal mit 0:1. Es folgte ein enttäuschendes 0:0 gegen Uruguay – für ein Weiterkommen brauchten die Franzosen im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark einen Sieg mit zwei Toren Differenz. Obwohl Zidane zurückkehrte, unterlag der Favorit mit 0:2 – ein Desaster für die stolze Nation. „Ein unverständliches Fiasko“, titelte die Zeitung L’Humanité. Es war das erste Vorrunden-Aus für einen WM-Titelverteidiger seit Brasilien 1966.

Verunsichert, ersatzgeschwächt und in die Jahre gekommen startete der viermalige Weltmeister in Südafrika seine Mission Titelverteidigung. Und die Befürchtungen vieler Italiener sollten sich bewahrheiten: Zum Auftakt retteten die Azzurri zwar noch ein 1:1 gegen Paraguay, es folgte aber ein blamables 1:1 gegen den krassen Außenseiter Neuseeland. Ohne die verletzte Torhüter-Legende Gianluigi Buffon ging es ins Gruppenfinale gegen die Slowakei – wo die Auswahl von Marcello Lippi ein peinliches 2:3 kassierte und ohne Sieg erstmals bei einer WM als Gruppenletzter ausschied. „Das war das schlechteste Italien aller Zeiten“, klagte La Gazzetta dello Sport.

In der Neuauflage des Finals von 2010 entzauberten die Niederlande zum WM-Start den völlig indisponierten Titelverteidiger – 1:5 lautete am Ende das Ergebnis. „Eine Demütigung“, meinte El Mundo nach der zweithöchsten Niederlage in der spanischen WM-Geschichte. Schon im zweiten Vorrundenspiel beendete Chile mit einem 2:0 dann endgültig die Regentschaft der Spanier im Weltfußball, die 2012 auch Europameister geworden waren. „The end: Die ruhmreichste Zeit in der Geschichte der ,La Roja‘ nimmt ein klägliches Ende“, titelte die spanische Zeitung Marca. Der 3:0-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Australien war wertlos für die Auswahl von Vicente del Bosque. (dpa)

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