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WM 2014
07.06.2014

Lukas Podolski: Vom Sorgen-Prinz zum WM-Hoffnungsträger

Lukas Podolski war eines der Sorgenkinder im Hinblick auf die WM. Nun richten sich die Blicke und Hoffnungen wieder auf "Poldi"
Foto: Thomas Eisenhuth (dpa)

Lukas Podolski wurde bis vor ein paar Tagen höchstens eine Joker-Rolle bei der WM 2014 zugetraut. Nach zwei starken Spielen ist Podolski nun plötzlich einer der Hoffnungsträger.

Wer hätte das gedacht? Lukas Podolski ist nach einem Power-Treffer, drei Tore-Vorlagen und einer 1-A-Leistung plötzlich wieder ein großer WM-Hoffnungsträger. "Ich fühle mich gut. Ich fahr' mit einem guten Gefühl nach Brasilien", erklärte der 114-malige Nationalspieler kurz vor dem Abflug zum WM-Turnier am Samstag. Mit 47 Länderspieltoren konnte Podolski, der beim 6:1 gegen Armenien von den Fans wieder auf Händen getragen wurde, jetzt schon zu den 1990er Weltmeistern Rudi Völler und Jürgen Klinsmann aufschließen.

Lukas Podolski könnte beim WM-Auftakt in der Startelf stehen

Dass Podolski jetzt sogar schon wieder Chancen zugeschrieben werden, am 16. Juni im heißen Salvador gegen die Portugiesen von Beginn an auf dem Rasen zu stehen, erstaunt sogar den turniererprobten Kölner Jungen. "Vor zwei Wochen wurde mir die Frage noch gestellt, ob ich Zweifel hätte, bei der WM dabei zu sein. Jetzt heißt es, ich bin in der Startelf", bemerkte der 29 Jahre alte Profi zu den schnellen Wandlungen im heutigen Profigeschäft. "Ich versuche, im Training und in den Spielen Gas zu geben", beschrieb Podolski seine Gedanken.

Die Nationalmannschaft ist für Lukas Podolski "etwas Besonderes"

Im DFB-Dress fühlt sich Lukas Podolski noch immer wie im Paradies, auch wenn es den jahrelang reservierten Stammplatz seit einigen Monaten für ihn nicht mehr gibt. "Wenn man als kleiner Junge aus Polen kommt, in Bergheim aufwächst und jetzt schon zehn Jahre Nationalspieler ist, ist es natürlich etwas Besonderes", betonte Podolski - es wirkte so echt wie immer.

Zusatzschichten mit seinen Fitnesstrainern in London in Sachen Sprint und Kraft haben die erhoffte Wirkung gebracht. "Wenn der Lukas in die Tiefe geht, wenn er seine Schnelligkeit ausspielt und diese Wege geht, ist er schwer zu halten", bescheinigte Bundestrainer Joachim Löw dem Power-Fußballer vom FC Arsenal. Bleibt zu hoffen, dass Lukas Podolski dass bei der Weltmeisterschaft auch zeigt. (AZ/dpa)

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