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Fußball

23.05.2018

WM-Songs der vergangenen 40 Jahre: Erinnern Sie sich noch?

Fans 2014 beim Feiern auf der Fanmeile in Berlin. Damals sang Fußball-Deutschland den Hit "Auf uns" von Andreas Bourani. Welcher Künstler wohl 2018 einen WM-Song-Treffer landet?
Bild: Daniel Bockwoldt, dpa

Früher sangen die Spieler ihre WM-Lieder noch selbst. Irgendwann übernahmen Superstars und Bands die Hymnen-Produktion. Ein WM-Hit-Rückblick.

WM-Songs können zu Klassikern werden. Zu Stadion-Hymnen für sportliche Großereignisse. Zu Ohrwürmern, die man zu jeder Weltmeisterschaft wieder hervor holt. Oder zu Schubladen-Liedern, die man schon einen Tag nach der Eröffnungsfeier vergessen hat. Diese Kategorie lassen wir jetzt mal außen vor. Betrachten wir lieber die Hits und schwelgen in Erinnerungen:

1974: Noch bevor die FIFA, Fernsehsender und Sponsoren vor allem einen Marketingnutzen daraus machten, trat 1974 erstmals die Nationalmannschaft im Chor auf. Wissen Sie noch mit welchem Lied? Tipp: Es hat eine Dynamik, dass man sich leicht ein marschierendes Blasorchester dazu vorstellen kann. „ Fußball ist unser Leben“ heißt das Kultstück, das die WM-Helden um Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Paul Breitner und Uli Hoeneß im Tonstudio gut gelaunt ins Mikro sangen. Mit so viel guter Laune im Team kann man den Titel ja nur holen.

1982: Im Jahr 1982 sorgte die damalige Nationalmannschaft zur WM in Spanien erneut für ein musikalisches Schmankerl – gemeinsam mit Entertainer Michael Schanze. Land, Titel und Rhythmus sind Programm: „Olé España“ heißt der Song, bei dem im Hintergrund unter anderem Toni Schumacher mitträllert. Immerhin: Im flotten Takt zog das Team ins Finale.

1990: Unvergessen die WM in Italien 1990: „Un'Estate Italiana“ schmetterten Gianna Nannini und Edoardo Bennato im offiziellen WM-Lied und sorgten bei vielen Fans für Gänsehaut. Italien bekam eine Hymne, Deutschland den Titel. Damit können wir sehr gut leben.

1994: Kommen wir zu der Sieger-Hymne schlechthin. Generationsübergreifend, zeitlos, allgegenwärtig. Keine Siegerehrung funktioniert ohne. Eine Einladung zum Feuerzeug-Schwenken. Na, ahnen Sie es schon? Genau: „We Are The Champions“ von Queen. Bereits 1977 komponierte Freddy Mercury dieses Prachtstück, das seit der Weltmeisterschaft in den USA 1994 endgültig in den Hymnen-Himmel gehievt wurde.

2006: Diese Weltmeisterschaft ging als Sommermärchen in die Geschichte ein. Deutschland erlebte bei der Heim-WM 2006 ein ganz besonderes Turnier, bei der die Nationalmannschaft schließlich den dritten Platz belegte. Das ganze Land stand Kopf. „Zeit, dass sich was dreht“ sang Herbert Grönemeyer passend dazu. Und eine ganze Nation sang mit: „Oe ole oe.“ Und jetzt alle: „Ooee ole oe!"

2010: Die darauffolgende WM 2010 in Südafrika brachte gleich den nächsten Ohrwurm. Wer das hier gerade im Sitzen liest: Jetzt heißt es gleich Aufstehen, Hüfte wackeln, Arme hoch! Denn der offizielle Song zum Turnier stammt von Kolumbianerin Shakira. Sie ahnen es schon? Los geht’s: „Waka waka eh eh…“

2014: Deutschland schlug Argentinien im Finale mit 1:0. Den passenden Sound dazu liefert Andreas Bourani. Seine euphorische Hymne "Auf uns" können Fußball- wie Nicht-Fußballfan auswendig. Auch wenn es nicht das offizielle WM-Lied ist, sondern der offizielle Turnier-Song der ARD. Der Refrain wird zum Motto des Turniers: "Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben, auf den Moment, der immer bleibt." Und tatsächlich hat die Nationalmannschaft etwas Bleibendes geschaffen und den vierten Titel für Deutschland geholt.

2018: Sänger und Schauspieler Will Smith singt den offiziellen Song der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Ab Freitag soll „Live It Up“ nach Angaben der Fifa auf mehreren Streaming-Plattformen zu hören sein. Bis dahin: Alles ein großes Geheimnis. Indizien dafür, in welche musikalische Richtung der Nachfolger von Pitbulls „We Are One“ aus dem Jahr 2014 gehen könnte, liefern Smith' Mitmusiker. Der Latino-Star Nicky Jam und die kosovarische Elektropop-Sängerin Era Istrefi werden beim dem Finale mit auf der Bühne stehen. Das klingt nach viel Elektroschnickschack, einem Mitsing-Refrain und dazwischen ein bisschen Sprechgesang von Smith: Passt perfekt in jedes Radioprogramm. Oder, wie der Sänger selbst es sagt: „Mit dem Lied wollen wir die ganze Welt zum Tanzen bringen.“

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