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Reitsport

19.11.2018

Werth dominiert

In der Dressur unterstreicht die 49-Jährige ihre Vormachtstellung

Isabell Werth dominierte die Dressur – aber die Springreiter blieben beim Heim-Weltcup in Stuttgart wieder ohne Sieg. Für die beste Platzierung sorgte am Sonntag beim Großen Preis Christian Ahlmann aus Marl, der mit Tokyo auf Rang drei ritt. Den Turnier-Höhepunkt, zugleich fünfte Station des Weltcups, gewann der Belgier Pieter Devos mit Apart. Der 32-Jährige siegte vor rund 8000 Zuschauern vor Max Kühner (Österreich) mit Final und erhielt als Prämie ein Auto.

Für das zweitbeste Ergebnis der heimischen Reiter sorgte Maurice Tebbel aus Emsbüren, der mit Don Diarado auf Rang vier kam. Vorjahressieger Steve Gueradt aus der Schweiz kam mit Alamo nur auf Rang acht, führt aber im Weltcup-Ranking. Bester Deutscher war als Fünfter Hans-Dieter Dreher, der in Stuttgart nach zwölf Strafpunkten mit Embassy nur auf Rang 31 kam.

Ohne Weltcup-Punkte blieb die neue Weltmeisterin Simone Blum. Die vor zwei Monaten in den USA erfolgreiche Reiterin hatte mit Alice einen Abwurf, verpasste das Stechen und kam nur auf Rang 18.

Ganz anders lief es bei der Dressur-Weltmeisterin. Isabell Werth krönte mit dem erneuten Erfolg im German Master ihre eindrucksvolle Siegesserie in Stuttgart. Die 49 Jahre alte Dressurreiterin unterstrich ihre Ausnahmestellung, indem sie auch beim vierten Start ungeschlagen blieb. Die erfolgreichste Reiterin der Welt setzte sich im Sattel von Emilio durch und feierte zum insgesamt 15. Mal den Sieg in der traditionsreichen Prüfung.

Werth hatte vor dem Master-Sieg bereits zwei Grand Prix in Stuttgart gewonnen und zudem die Weltcup-Kür am Samstagabend für sich entschieden. (dpa)

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