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Fußball-WM 2022

26.02.2015

Winter-WM in Katar - Rauball will mit englischer Liga kooperieren

Im Streit um mögliche Entschädigungen deutscher Klubs für eine Fußball-WM 2022 im Winter sucht DFL-Boss Reinhard Rauball die Zusammenarbeit mit England.
Bild: Fredrik von Erichsen (dpa)

Der Präsident der DFL, Reinhard Rauball, sucht eine Allianz mit England. Anlass sind die Streitigkeiten um Entschädigungen für deutsche Klubs für eine Winter-WM in Katar.

Im Streit mit der FIFA um Entschädigungen wegen der Winter-Weltmeisterschaft 2022 in Katar hat der deutsche Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball eine Allianz mit der Premier League angekündigt.

Man werde die Schritte "in enger Abstimmung mit der englischen Liga machen", sagte Rauball der "Süddeutsche Zeitung". Er prophezeite: "Von allen großen europäischen Ligen ist eine ähnliche Haltung zu dem Thema zu erwarten."

FIFA zur WM in Katar: Keine Entschädigung für die Vereine

Der Fußball-Weltverband hatte am Mittwoch durch Generalsekretär Jérôme Valcke klargestellt, dass es eine geldliche Wiedergutmachung für die Terminverlegung der WM vom Sommer in die Monate November und Dezember nicht geben werde. 

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Dies hatte die Vereinigung der europäischen Top-Clubs aber gefordert.

Man werde nun Expertisen einholen, "welche Nachteile durch eine Winter-WM auf uns zukommen", sagte Rauball. So sei er fast sicher, dass die Fernsehpartner Abschläge auf die Übertragungshonorare machen würde. dpa

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