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Europa League

03.12.2020

Ziel Gruppensieg: Hoffenheim vor letztem Schritt in Belgrad

Peilt mit Hoffenheim in der Europa League den Gruppensieg an: Trainer Sebastian Hoeneß.
Bild: Torsten Silz/dpa

Vier Spiele, vier Siege: Hoffenheims Europa-Bilanz ist makellos. Schon mit einem Punkt in Belgrad würde der Gruppensieg feststehen. Die Bundesliga-Lage treibt Coach Hoeneß derzeit aber mehr um.

Die Bundesliga-Sorgen will die TSG 1899 Hoffenheim in der Europa League hinter sich lassen. Nach sieben sieglosen Spielen in der Liga soll zumindest international schon vorzeitig Platz eins in der Gruppe gesichert werden.

"In erster Linie geht es Volldampf Richtung Gruppensieg. Das steht auf jeden Fall auf der Agenda", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Gastspiel bei Roter Stern Belgrad am heutigen Donnerstag (18.55 Uhr/ DAZN). Bisher ist die Europa-Bilanz mit 13:1 Toren und zwölf Punkten makellos, kein anderer der 47 Teilnehmer hat bislang eine bessere Ausbeute.

Die Vorzeichen, dass der Gruppensieg schon am vorletzten Spieltag in der serbischen Metropole gelingt, stehen gut. Schon ein Punktgewinn würde nach dem 2:0-Hinspiel genügen, um Belgrad sicher hinter sich zu lassen. "Natürlich könnte das auch im Hinblick auf Gent helfen, wenn wir als Gruppensieger schon feststehen. Das ist ein weiterer Grund, das Spiel morgen ernstzunehmen", sagte Hoeneß.

Gegen den KAA Gent findet am 10. Dezember das letzte der sechs Gruppenspiele statt. Wird Hoffenheim diese Woche schon sicher Erster, könnte der Neffe von Uli Hoeneß in der Abschlusspartie so belastete Spieler schonen, wie es Hansi Flick beim FC Bayern schon in dieser Woche tat.

Was in Europa super klappt, klappt in der Bundesliga schon seit dem furiosen 4:1 gegen Bayern Ende September nicht mehr. Der Abstand auf die internationalen Ränge ist schon gewachsen, das jüngste 1:1 bei Abstiegskandidat Mainz hat die Stimmung nicht gebessert. "Der Gegner hat es teilweise zu leicht, sich Chancen gegen uns herauszuspielen. Ich wünsche mir mehr Zu-Null-Spiele", sagte Torhüter Oliver Baumann. Zwei wichtige Defensivspieler, Kapitän Benjamin Hübner und Pavel Kaderabek, werden mit Verletzungen bis zum Jahresende weiter ausfallen.

© dpa-infocom, dpa:201202-99-548373/3 (dpa)

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