Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Zverevs Sieg im Saison-Finale: "Völlig verdient die Krone aufgesetzt"

Pressestimmen

19.11.2018

Zverevs Sieg im Saison-Finale: "Völlig verdient die Krone aufgesetzt"

Tennisspieler Alexander Zverev gewinnt gegen Djokovic die ATP-WM.
Bild: Tim Ireland/AP, dpa

23 Jahre nach Boris Becker hat Alexander Zverev den Sieg bei der ATP-WM geholt. Das haben nicht alle erwartet. Die Pressestimmen.

"Beim letzten Großereignis des Jahres hatten alle Experten mit Djokovics sechstem Triumph gerechnet, immerhin hatte der Weltranglistenerste in den vergangenen sechs Monaten nur zwei Matches verloren, in Wimbledon und bei den US Open dominiert und sich auch beim Saisonfinale in den ersten vier Matches keine Blöße gegeben. Nicht einmal verlor Djokovic dabei seinen Aufschlag, doch Zverev kannte keinen Respekt vor dem großen Namen." Tagesschau

"Nun ist Zverev aber vor allen Dingen eines: mit 21 Jahren Tennis-Weltmeister! In diesem Alter gelang das zuvor Djokovic, Sampras, Agassi oder Hewitt. Große Champions mit herausragenden Karrieren – die sich ihrer Außenwirkung in diesem Alter im Übrigen auch nicht immer bewusst waren. Er ist der erste deutsche Weltmeister seit Becker 1995. Dafür muss man ihn nicht lieben. Aber den Hut ziehen vor diesem historischen Triumph sollte die Sportwelt allemal. Chapeau, Alexander Zverev." Stuttgarter Nachrichten

"Ein Sieg wie ein Beweis, wem die Zukunft gehört! Zverev ist der jüngste Weltmeister seit Djokovic‘ erstem Titel 2008. Er ist der einzige Spieler in den Top-10 unter 25 Jahren. Als Weltranglisten-4. beendet er die Saison zum zweiten Mal in Folge unter den Top-5. Für seinen Titel in London kassiert er 2,2 Mio Euro." Bild

"Alexander Zverev hat in einem sensationellen Saisonfinale den bislang größten Titel seiner jungen Karriere gewonnen. Der gebürtige Hamburger setzte sich im Endspiel von London gegen den bis dato alles überragenden Novak Djokovic die Krone auf. Und das völlig verdient." Hamburger Morgenpost

"Zverev spielte von Beginn an druckvoll und beeindruckte den Serben mit überragendem Grundlinien-Tennis. Da der 21-Jährige zudem wieder sehr gut aufschlug, konnte Djokovic nicht an seine starken Leistungen aus den bisherigen Partien in London anknüpfen." Kicker

"Aufschlagstark, geduldig von der Grundlinie und mit überlegten Netzattacken diktierte er die Partie. Dabei hatte er vor und während des Turniers über die für seinen Geschmack viel zu lange Saison geklagt. Die Müdigkeit habe ihn seit zwei Monaten nicht mehr losgelassen, körperlich und mental sei eine Grenze erreicht, sagte Zverev. In seinem 77. offiziellen Match des Jahres war davon jedoch kaum etwas zu spüren." Süddeutsche Zeitung

"Was zählt: Zverev ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur. Für Zehntausende von Talenten, die ihm nacheifern, wird er zum Vorbild. Was Angelique Kerber mit ihrem Wimbledonsieg ausgelöst hat, geht weiter. Momente wie London 2018 sind die, die nicht nur die Hardcore-Fans miterleben, sondern alle, die Tennis längst nicht mehr auf dem Schirm hatten. Tennis in der Tagesschau. Tennis auf den Aufmachern der Tageszeitungen. Tennis als Topthema morgens im Büro. Das Schwächeln der Sportart Nummer eins, Fußball – zumindest in der Nationalmannschaft – ist die Chance für andere Sportarten, wieder an Bedeutung zu gewinnen." Tennismagazin

Wie das Finale der ATP-Weltmeisterschaften abgelaufen sind, lesen Sie hier: Auf den Spuren von Boris Becker.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

19.11.2018

Gratulation an Zverev. Das war das Match, das es gebraucht hat um ihn zu einem Star zu machen.

Nur: im Fernsehen konnte ich das Match leider nicht verfolgen (so wie die Championsleague). Meine Emotionen und Interesse hält sich damit in Grenzen, denn was ich nicht sehe, kann mich auch nicht so begeistern. Ich kann kein Fan von Zverev werden, wenn ich ihn nicht spielen sehen kann.
Sollte Dortmund dieses Jahr die Championsleague gewinnen, wird das für mich auch nur eine Nachricht in den Medien sein. Mehr nicht. Aus Geldgier wurde der Sport dem Publikum entzogen.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren