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Weltcup in Winterberg

19.12.2020

Zwei Doppelerfolge für deutsches Rodel-Team

Rodlerin Julia Taubitz siegte in Winterberg.
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Rodlerin Julia Taubitz siegte in Winterberg.
Bild: Caroline Seidel/dpa

Die Erfolgsserie der deutschen Rennrodler hält auch beim Heim-Weltcup in Winterberg an. Dort, wo viele deutsche Athleten in der vergangenen Saison wegen schlechter Bahnverhältnisse nicht an den Start gingen, fuhren sie nun bei den Doppelsitzer und Frauen vornweg.

Julia Taubitz ballte die linke Faust und freute sich über ihren zweiten Weltcupsieg. In einem spannenden Rennen beim Heim-Weltcup in Winterberg setzte sich die Gesamtweltcupgewinnerin der vergangenen Saison gegen ihre Team-Rivalin Natalie Geisenberger durch.

"Ich bin überglücklich. Die letzten beiden Wochen waren sehr schwer für mich. Deshalb bin ich total erleichtert", sagte die 24-Jährige aus Oberwiesenthal.

Doppel-Olympiasiegerin Geisenberger wartet damit nach ihrer Babypause weiterhin auf ihren ersten Sieg seit dem Comeback. Bislang landete die Miesbacherin in jedem Rennen auf Rang zwei. Oberhof-Siegerin Dajana Eitberger (Ilmenau) kam nach einem völlig verpatzten Start im ersten Lauf auf Rang 13, Anna Berreiter (Berchtesgaden) wurde Zehnte.

Die deutschen Doppelsitzer haben ihren ersten Doppelsieg in der neuen Rennrodelsaison ausgerechnet im Winterberger Eiskanal perfekt gemacht. Die Bahn im Sauerland, die im Februar wegen widriger Verhältnisse von den deutschen Duos boykottiert worden war, bot diesmal bessere Voraussetzungen für die favorisierten Teams. "Für die feuchten Bedingungen hat die Bahncrew das sehr gut hinbekommen. Die Bahn steht vom Profil super", sagte Toni Eggert, der mit seinem Partner Sascha Benecken diesmal Zweiter wurde.

Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) kamen so zu ihrem ersten Saisonerfolg und gewannen in der Winterberger EisArena vor ihren Teamkollegen und Weltmeistern Eggert/Benecken (Ilsenburg/Suhl) ihren 45. Weltcup-Titel. "Der 45. Sieg fühlt sich an wie der erste. Das ist einfach geil", sagte Tobias Wendel. Auch das dritte deutsche Doppel, Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis), kam erneut in die Top Ten und belegte am Ende Rang neun.

© dpa-infocom, dpa:201219-99-752796/4 (dpa)

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