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Zweite Liga
02.05.2017

Trainer Pereira in Schockstarre: 1860 München am Abgrund

Die Braunschweiger siegten in München.
Foto: Angelika Warmuth (dpa)

Gut gespielt und wieder verloren. Die Münchner "Löwen" stürzen ab auf den Relegationsplatz. Der Coach verneint Resignation. Zwischen den Trainerbänken brennt die Luft.

Vitor Pereira verharrte noch lange nach dem Abpfiff wie in Schockstarre regungslos am Spielfeldrand. Das 0:1 (0:0) gegen den Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig setzte dem weit gereisten Trainer aus Portugal mächtig zu. Der TSV 1860 München taumelt im dritten Jahr nacheinander am Abgrund zur 3. Fußball-Liga.

Resignation sei aus dem Schlussbild nach 90 intensiven Minuten, die auch einen heftigen verbalen Schlagabtausch zwischen den jeweiligen Trainerbänken beinhaltet hatte, aber nicht zu deuten, versicherte Perreira: "Das war mehr eine Verarbeitung des Unfassbaren, das ich erlebt habe." Unfassbar war für Pereira wie auch die "Löwen"-Fans unter den 39 500 Zuschauer diese unnötige Niederlage am Sonntag.

In ihrem 350. Zweitliga-Heimspiel wurden die Sechziger ein Opfer ihrer eigenen Schwäche beim Toreschießen. Nach einem Festival der vergebenen Chancen machte es Braunschweigs Angreifer Christoffer Nyman den "Löwen"-Angreifern in der 55. Minute vor: Ballannahme, Drehung, Schuss, Tor. Es war ein echter Wirkungstreffer.

Nach dem fünften sieglosen Spiel am Stück fiel 1860 mit 33 Punkten auf den Relegationsplatz 16 zurück. "Die Spielqualität macht mir Hoffnung", sagte Pereira vor dem Endspurt in Dresden, gegen Bochum und noch einmal auswärts in Heidenheim. "Wenn wir ängstlich gespielt hätten, hätte ich Angst", verkündete Pereira trotzig.

Was fehlt zum Überleben im Abstiegskampf, beschrieb Spielmacher Michael Liendl mit deutlichen Worten. "Es wird Zeit, dass wir den Scheißball mal über die Linie bringen", sagte der Österreicher.

Kapitän Kai Bülow köpfte einen Eckball von Liendl an den Pfosten (45.). Stefan Aigner versemmelte das sichere Führungstor sogar mehrmals. Erst scheiterte der Angreifer an Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic und mit dem Nachschuss an Abwehrmann Maximilian Sauer (45.+1). Dann zielte er freigespielt von Lumor am Tor vorbei (47.).

"Das Spiel nehme ich auf meine Verantwortung", sagte Aigner geknickt. Sein stark geschwollenes Auge nach einem Tritt ins Gesicht passte zum schmerzhaften Tag für ihn und seine Kollegen. "Ich habe die Hoffnung", sagte Aigner zum Abstiegskampf: "Wir waren gegen einen Aufstiegsaspiranten dominant." 

Pereira ging sogar so weit, dass es auf dem Rasen so ausgesehen habe, als wären die "Löwen" die Mannschaft, die um den Aufstieg spielen würde - und nicht die abgezockten Gäste. Toreschießen ist aber auch ein Gütemerkmal. "Mit Qualität haben wir auf jeden Fall gespielt", antwortete Pereira auf die Frage zur Chancenverwertung.

Pereira und Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht werden wohl keine guten Kollegen mehr. Lieberknecht berichtete sogar von Beleidigungen seitens des Portugiesen, der das entschieden zurückwies. Am Ende der Pressekonferenz reichte Lieberknecht dem 1860-Coach immerhin die Hand. Pereira schlug eher widerwillig ein. Lieberknecht drehte ab, machte eine Handbewegung, die zur explosiven Stimmung passte, und flüsterte vor sich hin: "Schnell weg hier."

AZ/dpa

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