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Augsburger Panther: Warum die löchrige Defensive die Playoffs kostete

Crosscheck

So fällt die Saisonbilanz der Augsburger Panther aus

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    Eine Legende verabschiedet sich vom Eis: T.J. Trevelyan glänzte in seinem letzten Spiel für die Panther mit einem Tor und zwei Vorlagen.
    Eine Legende verabschiedet sich vom Eis: T.J. Trevelyan glänzte in seinem letzten Spiel für die Panther mit einem Tor und zwei Vorlagen. Foto: Adrian Goldberg

    Nach 52 Spieltagen beenden die Augsburger Panther die Spielzeit mit 60 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Playoff-Ränge beträgt am Ende acht Zähler. Zwar wurde das primäre Ziel des Klassenerhalts nach drei sportlich desaströsen Jahren frühzeitig gesichert, der anvisierte Einzug in die Endrunde scheiterte jedoch. Mangelnde defensive Stabilität und Inkonstanz waren am Ende ausschlaggebend, befindet das „Crosscheck“-Team. „Das letzte Spiel spiegelte den gesamten Saisonverlauf wider. Die Mannschaft hätte in den abschließenden Partien durchaus mehr Punkte herausholen können“, resümiert Alex Kunz von RT1.

    Ein wesentlicher Grund für das sportliche Abschneiden: die hohe Anzahl an zugelassenen Chancen. Keine Mannschaft in der DEL ließ mehr gegnerische Schüsse zu als der AEV. Zudem mangelte es dem Team an einem verlässlichen Rückhalt, findet Milan Sako von der Augsburger Allgemeinen: „Die Mannschaft hatte in dieser Spielzeit keine klare Nummer eins im Tor. Wenn man in dieser Liga etwas reißen will, braucht man aber zwingend einen starken Rückhalt.“ Neben der fehlenden defensiven Konstanz kostete auch das schwächste Unterzahlspiel der Liga entscheidende Zähler.

    Fans füllen das Curt-Frenzel-Stadion bei 21 Heimspielen

    Dennoch gibt es positive sportliche Entwicklungen, auf die Manager Larry Mitchell für die kommende Spielzeit aufbauen kann. Angreifer Alexander Blank avancierte zum besten deutschen Scorer der gesamten Liga, und Stürmer D.J. Busdeker überzeugte durch unermüdlichen Einsatz. Auch das Publikum honorierte den sportlichen Aufschwung mit einem Schnitt von deutlich über 6000 Zuschauern pro Partie und 21 ausverkauften Heimspielen im Curt-Frenzel-Stadion. Tom Scharnagl von a.tv ordnet die Spielzeit daher als gelungenen Neustart ein: „Wenn man sich anschaut, wo die Mannschaft herkommt, ist diese Saison definitiv ein deutlicher Schritt nach vorne. Das oberste Ziel war es, frühzeitig Punkte zu sammeln und nicht wieder ganz unten reinzurutschen.“

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    Einen emotionalen Abschluss fand die Saison zudem durch das letzte Pflichtspiel von Vereinslegende T.J. Trevelyan, der seine Laufbahn nach 15 Jahren im Panther-Trikot mit einem spektakulären Treffer gegen Wolfsburg beendete. Während Trevelyan das Eis verlässt, laufen im Hintergrund bereits die Personalplanungen für den Kader der kommenden Saison – voraussichtlich mit einem größeren Umbruch bei den Importspielern. Mehr dazu in der aktuellen Folge „Crosscheck“.

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