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Bundesliga
11.12.2016

Festtag für Fans und Spieler

Nach dem Sieg gegen Bamberg nahmen die Ulmer Tim Ohlbrecht, Björn Rohwer, Taylor Braun (von links) mit ihren Teamkollegen das obligatorische Bad in der begeisterten Menge.
4 Bilder
Nach dem Sieg gegen Bamberg nahmen die Ulmer Tim Ohlbrecht, Björn Rohwer, Taylor Braun (von links) mit ihren Teamkollegen das obligatorische Bad in der begeisterten Menge.
Foto: Horst Hörger

Ulm beendet die Minusserie gegen Bamberg mit einem überraschend sicheren Sieg. Die Zuschauer in der Arena hatten schon Grund zur Freude, bevor es überhaupt los ging

Den Gassenhauer wagten die Fans erst ganz spät anzustimmen. Weniger als eine Minute Restspielzeit stand noch auf der Uhr, als es laut und vernehmlich durch die Ratiopharm-Arena schallte: „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen.“ Genau genommen seit dem 15. Dezember 2013. Damals hatte Ratiopharm Ulm mit 72:59 gegen Bamberg gewonnen, es folgten zwölf Niederlagen in Serie gegen den achtfachen deutschen Meister. Gestern beendeten die Ulmer diese Minusserie mit einem 78:63-Sieg und damit gibt es in der Basketball-Bundesliga noch genau eine ungeschlagene Mannschaft: Ratiopharm Ulm.

Mit dem vom Umfeld und vom Anhang herbeigesehnten Prestigesieg gegen Bamberg setzte die Mannschaft den Schlusspunkt in einer aus Ulmer Sicht traumhaften Woche. Trainer Thorsten Leibenath hat seinen Vertrag bekanntlich um zwei Jahre bis 2019 verlängert und genau so lange kann er mindestens auch mit Per Günther planen. Unmittelbar vor Beginn des Spiels schnappte sich der Kapitän das Mikrofon und verkündete der vor Begeisterung tobenden Galerie in ein paar knappen Worten, dass auch er zwei weitere Jahre in Ulm bleibt. Das war ohnehin vermutet worden, die frühe Entscheidung von Günther kam dennoch überraschend. Noch viel überraschender war allerdings die Souveränität, mit der die Ulmer gegen einen Gegner gewannen, der zuvor saisonübergreifend 26 Spiele in Folge ungeschlagen war. Mit einer ungeheuer giftigen und konsequenten Defensive verurteilten die Ulmer mehrere der Bamberger Stars beinahe zur Wirkungslosigkeit: Zwei Punkte von Fabien Causeur und kein einziger vom Italiener Nicolo Melli, der am Mittwoch zuvor die Bamberger in der Euroleague noch mit 27 Zählern und 14 Rebounds zum Sieg in Tel Aviv geführt hatte. Leibenath bescheinigte seiner Mannschaft hinterher höchst nachvollziehbar die bisher beste Defensivleistung dieser Saison. Vor allem die Bamberger Dreierspezialisten hatten diesmal keinen Millimeter Platz. Sechs Treffer bei 30 Versuchen von draußen sind für die Schützen des deutschen Meisters eine ganz schwache Quote.

Zum fünfjährigen Jubiläum der Ratiopharm-Arena bekamen die Zuschauer eine Lasershow spendiert, natürlich war es außerdem noch ein wenig lauter als sonst. Nur wirklich spannend war es gegen Bamberg eigentlich nicht. Nach dem ersten Viertel hieß es 20:16 für die Ulmer, bereits früh im zweiten Spielabschnitt baute der ganz starke Tim Ohlbrecht den Vorsprung mit zwei Freiwürfen auf zehn Punkte aus (27:17). Zur großen Pause war es wieder ein bisschen knapper (42:37), aber gleich nach Wiederbeginn zog der deutsche Vizemeister erneut auf mehr als zehn Zähler weg. Zu einem kurzen 8:0-Zwischenlauf waren die Bamberger noch in der Lage, aber enger als beim 55:49 zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wurde es nicht mehr. Mit dem Dreier von Chris Babb zum 72:55 war Mitte des letzten Spielabschnitts die Entscheidung endgültig gefallen, auch wenn die Fans sicherheitshalber mit ihren Triumphgesängen noch ein paar Minuten warteten.

Die Ulmer werden sich auch nach diesem beinahe historischen Sieg im Vergleich mit Konkurrenten wie Bamberg oder Bayern München in der Außenseiterrolle sehen. Beim oberfränkischen Überflieger der Bundesliga hat man sie unterdessen auf der Titelrechnung. Der Bamberger Manager Rolf Beyer sagte nach dem Gipfeltreffen: „Ich denke, dass die Ulmer auch in dieser Saison wieder bis ganz zum Schluss dabei sind. Hoffentlich spielen sie dann gegen uns und hoffentlich gewinnen wir dann das letzte Spiel.“ Wirklich sicher kann man sich in letzterer Hinsicht in Bamberg mittlerweile aber nicht mehr sein.

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