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Basketball

17.08.2018

Die Neuen von Ratiopharm Ulm zeigen sich

Das ist die Mannschaft, mit der Ratiopharm Ulm in der kommenden Saison die vergangene Spielzeit wett machen möchte.
Bild: Horst Hörger

Ulms Sommertransfer Maximilian Ugrai spricht über seine Ziele. Sein neuer Nachbar in der Donaustadt heißt Ismet Akpinar.

Das ist sie also, die Mannschaft der Ulmer Basketballer für die kommende Saison. Vertraute Gesichter wie das von Per Günther, Isaac Foto oder Ismet Akpinar blinzeln in die Kamera fürs Teamfoto. Dazwischen stehen aber auch einige Neuzugänge. Beim Medientraining am Freitagvormittag in der Ratiopharm-Arena hatten sie ihren ersten Auftritt.

Sechs Abgänge und fünf Neue hat es seit dem Ende der abgelaufenen Spielzeit bei den Ulmern gegeben. „Das ist ein gutes Verhältnis“, sagte Trainer Thorsten Leibenath. „Jünger, athletischer und schneller“, sei seine Mannschaft nun. Dafür ist sie nach den Abgängen von Tim Ohlbrecht und Luke Harangody aber auch eines: kleiner. „Das ist nicht unbedingt ein Vorteil“, erklärte Leibenath. „Wir müssen jetzt dafür Sorgen, dass es kein Nachteil wird.“ In der neu dazugewonnen Athletik sieht er einen Schlüssel, um das zu schaffen. Personellen Nachschub soll es in der Vorbereitungsphase keinen mehr geben. Die Kaderplanung ist vorerst abgeschlossen.

Neuer Kader der Ulmer Basketballer steht

Als ersten Neuzugänge hatten die Ulmer den Forward Maximilian Ugrai präsentiert. Der 23-Jährige kam von Science City Jena an die Donau, nach seiner bislang besten Basketballsaison. Für ihn begann die Zeit als Ulmer Spieler am Mittwoch mit dem Medizincheck. Jetzt gilt es für ihn erst mal, „gut in die Mannschaft zu finden.“ Der A2-Nationalspieler hat sich bescheidene Ziele gesteckt: Athletik möchte er aufbauen und „solide von draußen werfen“. „Ganz normale Ziele eigentlich“, sagte der 2,01 Meter-Mann und lachte. Dass sein neues Team in der vergangenen Saison die eigenen Ziele mit der verpassten Play-Off-Qualifikation nicht erreichen konnte, hat er natürlich mitbekommen. „Das ist schon ein Negativ-Paradebeispiel“, sagte er. Umso mehr werde das enttäuschende Abschneiden in der Mannschaft als Motivation gesehen. In Ulm lebt Ugrai jetzt seit anderthalb Monaten. Seinen neuen Nachbarn kennt er schon gut: Ismet Akpinar.

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Der ist auch 23 Jahre alt und mit seiner persönlichen vergangenen Saison nicht voll zufrieden. „Ich hatte viele gute Spiele und einige schlechte“, erzählt er. „Mehr Konstanz“ lautet deshalb sein Ziel in diesem Jahr. Bis er das in den Pflichtspielen in Angriff nehmen kann, dauert es aber noch bis Ende September. Am 28. kommen die Münchner Bayern in die Ratiopharm-Arena zum Auftakt. „Gegen auf dem Papier schwächere Gegner wäre es besser als gleich gegen den deutschen Meister spielen zu müssen“, sagte Leibenath. „Aber ich versuche, mich von solchen Gedanken frei zu machen.“ Er könne es ja eh nicht beeinflussen, gegen wen sein Team antreten muss. Genauso wenig möchte er schon Ziele formulieren. „Dafür ist es zu früh.“ Es sei aber legitim, es in die Play-Offs schaffen zu wollen. (gioe)

Das sind die Wechsel bei den Ulmer Basketballer:

Abgänge: Joschka Ferner (Crailsheim), Da’Sean Butler (Hapoel Jerusalem), Tim Ohlbrecht (Ziel unbekannt), Luke Harangody (Ziel unbekannt), Jerrelle Benimon (New Zealand Breakers), Luka Babic (Ziel unbekannt).

Zugänge: Javonte Green (Pallacanestro Trieste), Patrick Miller (Gaziantep Basketball), Gavin Schilling (Michigan State), Dwayne Evans (Ludwigsburg), Maximilian Ugrai (Jena).

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