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Bundesliga

11.11.2017

Ein starkes Ulmer Viertel

Erstmals gemeinsam in der Ratiopharm-Arena auf dem Feld: Jerrelle Benimon (links) und Per Günther.
Bild: Langer / Eibner-Pressefoto

Das Ergebnis von 88:77 gegen Braunschweig liest sich nach einer ziemlich klaren Sache. Das Spiel war es nicht.

Drei Viertel lang hatte nämlich Ratiopharm Ulm seiner liebe Mühe mit einer der grauen Mäuse der Basketball-Bundesliga. Weil bei den Ulmern nach wie vor kaum Fortschritte beim Zusammenspiel zu erkennen sind und es in der Abwehr immer noch hapert, war das über weite Strecken ein spannendes Duell auf niedrigem Niveau. Nach dem ersten Spielabschnitt hieß es 24:22 für Ulm, zur großen Pause führte dann sogar Braunschweig mit 40:39 und in den letzten Spielabschnitt ging es mit einem 64:64. Vereinzelt hatte es da schon Pfiffe gegeben für die dürftige Ulmer Vorstellung, aber die verstummten schnell. Letztlich reichten nämlich ein paar gute Minuten mit dann doch starker Defensive, um das Ding sicher zu gewinnen. Mit einer 16:3-Serie zum 80:67 machten die Ulmer alles klar. Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath sagte hinterher: „Natürlich bin ich nicht zufrieden mit der Leistung. Aber es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass sie sich berappelt hat.“

Neuzugang Jerrelle Benimon feierte übrigens sein Heimdebüt, für ihn musste Toure Murry pausieren. Die Ulmer hatten also mit Luke Harangody, Isaac Fotu, Da`Sean Butler und eben Benimon vier große Spieler. Einen Scott Eatherton konnte keiner von ihnen stoppen. Der Braunschweiger Center war mit 21 Punkten und 16 Rebounds der überragende Mann des Spiels.

Beste Ulmer Werfer waren Per Günther und Trey Lewis mit jeweils 17 Punkten,

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