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22.01.2019

Er ist auf dem Sprung zu den Ulmer Basketballern

Rashad James (am Ball im Spiel gegen Thessaloniki) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig für Ratiopharm Ulm spielen.
Bild: Imago/Beautiful Sports

Rashad James soll aus Bonn zu Ratiopharm Ulm kommen. Bei den Allstar-Wahlen gibt es einen Zwischenstand

Ulm Der Wechsel von RaShad James aus Bonn zu den Basketballern von Ratiopharm Ulm wird immer wahrscheinlicher. Inzwischen hat auch der Bonner General-Anzeiger über die Personalie berichtet. Der Ulmer Bundesliga-Konkurrent hat sich vor etwa einer Woche von seinem bisher besten Werfer getrennt – auf Wunsch von James und in gegenseitigem Einvernehmen, wie es heißt. Der 1,85 Meter große Shooting-Guard war im Schnitt auf knapp 15 Punkte, 3,4 Rebounds und 2,3 Assists gekommen. Aber irgendwie scheint es menschlich nicht gepasst zu haben zwischen James und den anderen Bonnern. Im Bericht des General-Anzeigers heißt es: „Trotzdem erfüllte er die Erwartungen nicht und wurde häufig als der Faktor im Team ausgemacht, der den Baskets-Spirit vernachlässigte und andere damit ansteckte.“

Rein nominell könnten die Ulmer James jedenfalls gut gebrauchen, denn zuletzt haben sie in der Bundesliga gegen den Mitteldeutschen BC mit nur drei statt der üblichen sechs Ausländer gespielt: Isaac Fotu hat Rückenprobleme, Patrick Miller ist am Kopf und Katin Reinhardt am Fuß verletzt. Reinhardt wird frühestens in einigen Wochen zurückerwartet, Ra’Shad James spielt genau auf seiner Position.

Unterdessen gehen die Wahlen für das Allstar-Spektakel der Basketball-Bundesliga am 23. März in Trier in die entscheidende Phase. Noch bis zum 31. März haben die Fans Gelegenheit, die Startformationen für das Spiel zwischen einer deutschen und einer internationalen Mannschaft zu wählen. Klarer Dominator der Abstimmung ist bisher ein ehemaliger Ulmer, der vor wenigen Wochen eingebürgert wurde: Mehr als 50 Prozent der Fans wollen John Bryant von den Gießen 46ers in der deutschen Mannschaft sehen. Bryant hat von 2010 bis 2013 noch als Amerikaner für Ratiopharm Ulm gespielt und wurde in dieser Zeit zweimal zum wertvollsten Spieler der Bundesliga gewählt.

Zur ersten fünf der deutschen Mannschaft würden beim Allstar-Spektakel nach gegenwärtigem Stand außerdem Niels Giffey (Alba Berlin), Danilo Barthel (Bayern München), Maodo Lo ( Bayern München) und der Ulmer Ismet Akpinar gehören. Mit momentan 4,3 Prozent der Stimmen liegt dessen Mannschaftskamerad Per Günther in Lauerstellung. Für ihn wäre es bereits die neunte Teilnahme an einem Allstar-Spiel, womit der Ulmer Kapitän mit dem bisher alleinigen Rekordhalter Chris Ensminger gleichziehen würde.

Auf ein paar Stimmen mehr bis Ende Januar hofft auch Javonte Green. Der Ulmer Modellathlet würde es nach derzeitigem Stand mit vier Prozent knapp nicht in die internationale Startformation schaffen. Vorn liegen derzeit Derrick Williams (Bayern München), Luke Sikma (Alba Berlin), Rickey Paulding (Oldenburg), Augustine Rubit (Bamberg) und Scott Eatherton (Braunschweig). (pim)

Abstimmung Allstar-Spieler können noch bis 31. Januar gewählt werden unter www.allstarday.de.

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