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Eurocup
30.10.2018

Hoffnung auf die nächste Runde lebt weiter

Javonte Green lässt es bei einem seiner Dunkings krachen.
Foto: Eibner

Diesmal besteht Ulm in der engen Schlussphase eines Spiels

Ein verkorkster Saisonstart von Ratiopharm Ulm, kein sonderlich prominenter Gegner, fast zeitgleich DFB-Pokal im Donaustadion und Bayern München im Fernsehen – Trotzdem wollten immerhin etwa 3000 Zuschauer das Eurocup-Spiel gegen Brescia sehen und die Ulmer dankten ihnen ihre Treue mit dem zweiten Saisonsieg. Mit dem 83:82 gegen den italienischen Vertreter hielt der Bundesligist die Hoffnung auf den Einzug in die nächste Runde am Leben und tankte Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben auf nationalem Parkett. Vor allem wissen die Ulmer jetzt, dass sie auch in einer engen Schlussphase eines Spiels bestehen können.

Über weite Strecken sah es danach aus, als sollte die Mannschaft aus der 196000-Einwohner-Stadt in der Lombardei den Ulmern die zweite Heimniederlage im laufenden Wettbewerb bescheren und damit die Achelfinalchancen des Bundesligisten auf ein Minimum reduzieren. Brescia lag nach dem ersten Viertel mit 29:24 vorn und wenige Minuten nach dem Beginn des zweiten Spielabschnitts schraubte US-Center Eric Mika das Ergebnis von der Freiwurflinie in den zweistelligen Bereich (35:24). Aber wie eigentlich immer in dieser Saison hatten sich die Ulmer zumindest in kämpferischer Hinsicht nichts vorzuwerfen. Obwohl sie vor der großen Pause nur zwei Dreier bei 13 Versuchen trafen, verkürzten sie zur Halbzeit auf 40:45 und im dritten Viertel warf Patrick Miller seine Mannschaft dann sogar mit 62:59 in Führung. Der amerikanische Spielmacher deutete gegen die Italiener mit 18 Punkten, sechs direkten Korbvorlagen und fünf Ballgewinnen auch insgesamt an, dass er möglicherweise doch gehobenen Bundesliga-Ansprüchen genügt.

Die Italiener waren zu diesem Zeitpunkt schon in erheblichen Foulproblemen und vier Minuten vor dem Ende der Partie war für Center Mika dann endgültig Feierabend. Als Ismet Akpinar kurz danach von draußen zum 81:74 getroffen hatte, schien die Partie gelaufen. Aber so ganz sicher konnten sich die Besucher in der Arena noch nicht sein nach dem Spiel gegen Gießen am vergangenen Samstag, in dem die Ulmer den Sieg durch unfassbare Fehler in den letzten Sekunden noch weg geschmissen hatten. Auch diesmal konterte Brescia trocken mit zwei Dreiern und Jordan Hamilton warf die Italiener sogar wieder mit 82:81 in Führung. Aber einen Angriff hatten die Ulmer noch und den schloss Katin Reinhardt sieben Sekunden vor Spielende mit einem erfolgreichen Wurf aus der Halbdistanz ab. Am Samstag hatten die Ulmer beim letzten Einwurf gepatzt, diesmal passierte anschließend genau das den Italienern und damit war endgültig der Deckel drauf auf dem wettbewerbsübergreifend zweiten Saisonsieg von Ratiopharm Ulm.

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