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Russland hat wohl viele Gefallene in der Region Donezk zu beklagen
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Play-offs Halbfinale
29.05.2017

Jetzt erst recht

Mit Mut und etwas Trotz wollen die Ulmer Basketballer (am Ball Raymar Morgan, der im Fall einer Niederlage vielleicht letztmals das Ulmer Trikot trug) heute in Oldenburg gewinnen und ein fünftes Spiel erzwingen.
Foto: Horst Hörger

Die Ulmer Basketballer müssen am Dienstagabend in Oldenburg gewinnen, wenn sie

Von Stefan Kümmritz

Jedem Verantwortlichen, jedem Spieler und jedem Basketballfan hier ist klar, was eine Niederlage von Ratiopharm Ulm am Dienstagabend (19 Uhr) in Oldenburg bedeuten würde: Das Aus im Kampf um den Einzug in die Finalserie, in der es um die deutsche Meisterschaft geht. Es wäre das Aus im Traum vom ersten Titel für die Ulmer, den sie im Vorjahr als Vizemeister bereits verpasst hatten. Es wäre das Aus nach einer glänzenden Hauptrunde, in der die Ulmer für die Höhepunkte gesorgt hatten. Viele aus der Ulm/Neu-Ulmer Basketballgemeinde können sich das nicht vorstellen, aber es kann Realität werden. Die Oldenburger führen nach drei von höchstens fünf Spielen nach Siegen mit 2:1 und haben heute Heimvorteil. Und nach den letzten beiden Erfolgen über Ulm sind sie psychologisch besser dran als ihr Gegner von der Donau.

All das weiß auch der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath, der für den Gegner vielleicht eine Überraschung parat hat. Er lässt sich nicht recht auskennen, aber Andeutungen seinerseits lassen darauf schließen, dass möglicherweise Da’Sean Butler nach mehrwöchiger verletzungsbedingter Pause wieder aufläuft und sogar Langzeitpatient Center Tim Ohlbrecht könnte nach einem knappen halben Jahr Pause wieder mitwirken, und wenn es nur für wenige Minuten ist. „Beide machen die Reise nach Oldenburg mit“, verriet Leibenath am Montagvormittag. „Beide trainieren mächtig mit und können Härte reinbringen. Es ist eine Option.“ Härte, das heißt nicht Unfairness, sondern mehr körperbetontes Spiel als bei der Heimpleite am Samstag, als die Oldenburger nur zweimal an die Freiwurflinie mussten.

Ob nun mit Butler und Ohlbrecht oder ohne die beiden: Die Ulmer müssen die letzten beiden Niederlagen gegen die Norddeutschen aus dem Kopf bekommen. „Auf Amerikanisch spricht man von short memory“, sagt Leibenath. „Das heißt, man soll eine kurze Erinnerung haben, sich mit dem Geschehenen nicht zu lange beschäftigen. Wir müssen vorausschauen. Es gilt, befreit zu spielen. Wir müssen uns daran erinnern, was uns stark gemacht hat. Wir haben es in dieser Saison schon öfter geschafft, nach einer schwächeren Leistung wieder eine gute abzurufen.“

Eine „schwächere Leistung“ haben die Ulmer am vergangenen Samstag geboten und vor eigenem Publikum mit 61:68 verloren. Auch wenn bei der Verteidigung sicher nicht alles gestimmt hat: 68 Punkte kann man von Oldenburg bekommen. Aber, wenn dem Leibenath-Team vorne nur 61 Punkte gelingen, dann hat der Gegner sicher gut verteidigt, dann ist aber bei den Ulmern als offensiv sehr starkem Team auch etwas schief gelaufen.

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Es hat den Anschein, dass die Ulmer Spieler etwas ausgebrannt sind. Der Wille ist da, der Wunsch, wieder in die Finalserie gegen Bamberg einzuziehen ist unermesslich, aber wenn der Körper etwas müde ist, ist auch der Geist etwas müde. „Natürlich ist Müdigkeit ein Faktor“, weiß Thorsten Leibenath, „aber wir müssen sie bekämpfen.“ Was aber nicht so einfach ist, wenn die Akkus der Spieler immer leerer werden. „Wir haben in dieser Saison schon einige Energieleistungen gezeigt“, bemüht der Trainer seine Erinnerung an vergangene Spiele, die unter anderen Vorzeichen stattfanden. Und so gibt er sich optimistisch, dass sein Team die Aufgabe am Dienstag in Oldenburg bewältigt. Gedanken, wie es weitergeht, wenn seine Mannschaft heute ausscheidet, macht sich Leibenath nicht. Er will nicht ausscheiden. Wie kann er seine Mannschaft noch pushen? „Ich kann brüllen, brüllen, brüllen, aber das ist nicht meine Herangehensweise“, erklärt er. „Die Mannschaft hat sich zu 100 Prozent mein Vertrauen verdient. Trotzdem spreche ich natürlich an, dass die letzte Leistung nicht akzeptabel war.“ Leibenath weiß, dass seine Spieler sauer auf sich selbst sind und mit einer „Jetzt-erst-recht“-Einstellung in die Partie gehen werden. Vielleicht mit Da’Sean Butler und Tim Ohlbrecht. Und vielleicht trägt Raymar Morgan am Dienstagabend letztmals das Ulmer Trikot, da doch selbst NBA-Klubs auf ihn aufmerksam geworden sind.

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