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Eurocup

08.11.2017

Ulm schaut wieder hinterher

Die Spieler des Bundesligisten schauten ihren Gegenspielern in Trient oft hinterher – So wie hier Ryan Thompson dem ehemaligen Ulmer Dominique Sutton (am Ball).
Bild: Daniele Montigiani

Auch im zweiten Auswärtsspiel setzt es eine Niederlage. Ein wichtiger Mann hat zwar gefehlt, dafür feierte ein anderer sein Debüt

Ratiopharm Ulm war auch bei seinem zweiten Auswärtsspiel im Eurocup chancenlos. Gegen Villeurbanne hatte der Basketball-Bundesligist in Lyon mit 77:108 verloren, im norditalienischen Trient setzte es für die von einer Grippewelle geschwächte Ulmer Mannschaft mit 66:77 eine weitere Niederlage, wobei ihr das Ergebnis schmeichelte.

Bei den Ulmern fehlte eben wegen einer starken Erkältung Luke Harangody, dafür feierte endlich Jerrelle Benimon sein Debüt. Der neue Amerikaner lieferte auch mit zwölf Punkten und zehn Rebounds in gut 24 Minuten Einsatzzeit auf Anhieb ein Double-Double ab.

Die ganze Ulmer Mannschaft hatte aber von Beginn an gewaltige Probleme in der mit 1700 Zuschauern gefüllten Palatrento-Arena von Trient. Mit dem dritten Dreier der Italiener besorgte Beto Gomes schon nach knapp fünf Minuten eine zweistellige Führung (15:4), dann packte der ehemalige Ulmer Dominique Sutton noch zwei Zähler drauf zum 17:4. Im gesamten ersten Viertel erzielte der italienische Vizemeister 25 Punkte, die Ulmer verzettelten sich in der Offensive in Einzelaktionen und mussten sich deswegen mit mickrigen zehn begnügen.

Toure Murry drückte zwar an seinem 28. Geburtstag den Rückstand zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mit einem Korbleger noch einmal auf zehn Punkte (15:25), in Feierlaune kamen er und seine Mannschaftskameraden aber an diesem Abend nicht mehr. Es haperte nicht nur im Angriff, auch die Verteidigung war eine Katastrophe. Nach einem Ballverlust von Per Günther hämmerte Sutton Mitte dieses Viertels den Ball per Dunking zum 41:21 in den Ulmer Korb. Keine Reaktion auf dem Feld, keine Reaktion auf der Bank des Bundesligisten. Zur großen Pause war das Spiel bei einer 49:25-Führung für Trient durch. Kein einziger Ulmer Dreier bis dahin bei immerhin zwölf Versuchen und hätte Trient nicht bei elf Freiwürfen sieben Punkte an der Linie liegen lassen, das Resultat wäre noch deutlicher gewesen.

In Halbzeit zwei fielen dann doch noch ein paar Ulmer Dreier, zudem durfte wie schon in Lyon vermehrt der Nachwuchs ran. Besser als die gestandenen Spieler waren die jungen allemal, weshalb der Bundesligist das Ergebnis noch deutlich freundlicher gestalten konnte. Was ja bei einem eventuellen Direktvergleich mit den Italienern nach dem Ende der Vorrunde im Eurocup noch wichtig werden könnte.

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