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Basketball-Bundesliga

17.11.2018

Vor Spiel gegen Jena: Rätsel um Verletzung von Per Günther

Thorsten Leibenath, Trainer der Ulmer Basketballer (links), mit seinem Kapitän Per Günther, den derzeit eine Verletzung plagt. Was ihm genau fehlt, möchte Leibenath aber nicht verraten.

Ulms nächster Gegner Jena hat eine geballte Ladung Erfahrung in seinem Kader. Die hätte Per Günther auch, doch er kann vielleicht nicht mit dabei sein.

Was die Altersstruktur der Teams angeht, treffen am Samstag (20.30 Uhr) in der Basketball-Bundesliga zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite die Gäste von Ratiopharm Ulm und auf der anderen Seite Science City Jena. Bei den Ulmern bilden Per Günther und Ryan Thompson als 30-Jährige die Spitze der Alterspyramide, bei Jena wären sie mit ihrem Alter fast schon Durchschnitt. Mit Immanuel McElroy (38), Julius Jenkins (37), Derrick Allen (38), Dru Joyce (33) und Martynas Mazeika (33) gleich fünf Spieler, die die 30-Jahre-Grenze teilweise weit überschritten haben. Zusammen bringen sie es auf über 1800 Einsätze in der Bundesliga.

Klangvolle Namen, die Ulms Trainer Thorsten Leibenath etwas ins Schwärmen geraten lassen: „Vor sechs, sieben Jahren hätte sich jeder Manager der Liga die Finger danach geleckt, einen Kader wie den von Jena zusammenstellen zu können.“ Doch gilt das auch noch heute? „Ihre enorme Erfahrung bedeutet für uns, dass wir extrem fokussiert sein müssen. Jena wird nicht viele Fehler machen, deshalb dürfen wir uns auch keine erlauben.“

Ulmer Basketballer treffen auf Science City Jena

Doch ausgerechnet die Taktik, Erfahrung mit Erfahrung zu bekämpfen, könnte heute Abend schwierig werden, denn Ulms Kapitän Per Günther ist verletzt. Beim Eurocup-Spiel gegen Istanbul am Mittwoch war er zwar mit in die Türkei gereist, gespielt hat er aber nicht. Was ihm genau fehlt, möchte Leibenath nicht verraten. Nur so viel: Die Verletzung sei nicht durch ein Trauma, also eine äußere Einwirkung, entstanden.

Das einzige Sorgenkind im Kader der Donaustädter ist Günther allerdings nicht. Beim Spiel gegen Istanbul fehlten noch Dwayne Evans, Bogdan Radosavljevic und Gavin Schilling. Doch damit nicht genug: „Die halbe Mannschaft ist in irgend einer Form angeschlagen“, sagt Leibenath. Die Entscheidung, wer gegen Jena letztlich spielen wird, könne er erst heute im Verlauf des Tages treffen. „Es steht mir aber fern, das als Entschuldigung zu nutzen.“ Weil das Derby in der Pro B zwischen der Orange Academy und den Scanplus Baskets Elchingen am Sonntag stattfindet und das Bundesligateam dann schon aus Thüringen zurück ist, kann der Trainer auf junge Doppellizenzspieler zurückgreifen.

Junge Spieler haben natürlich auch die Jenaer. Frischen Wind bringen etwa der Nationalspieler Sid-Marlon Theis oder der Nigerianer Ikenna Iroegbu mit.

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