Sie hat es wieder getan. Leonie Fiebich reckt den Pokal für die nationale Meisterschaft im Basketball-Land Spanien in die Höhe und diesmal trägt sie das Trikot des Basket Clubs Valencia. Vor über 10.000 frenetischen Fans in der supermodernen Arena an der spanischen Mittelmeer-Küste feiert sie erneut den spanischen Meistertitel gegen ihren früheren Klub Saragossa, mit dem sie noch 2023 den spanischen Pokal abgeräumt hatte.
Die gebürtige Landsbergerin scheint eine Art Meisterschafts-Garantie eingebaut zu haben. Wo Fiebich ist, ist der Erfolg. Vor dem Pokalsieg mit Valencia in 2026, hatte die 26-Jährige maßgeblichen Anteil am vielumjubelten Titel in der nordamerikanischen WNBA mit ihrem Team, den New York Liberty.
Leonie Fiebich hat auch schon in den USA und in Australien Titel gewonnen
Dass sie in 2022 den Warwick Senators die Meisterschaft in der australischen NBL sicherte, ist eine schon fast vergessene Randgeschichte, ebenso wie der Europameister-Titel mit der deutschen U18-Nationalmannschaft.
Mit dem Bundesadler auf der Brust wird Fiebich im September in Berlin zu sehen sein. Dann will die 1,90 Meter große Flügelspielerin nämlich auch mit dem A-Kader eine Medaille holen. Bei der WM im eigenen Land scheint die deutsche Frauen-Nationalmannschaft so gut aufgestellt zu sein wie lange nicht. Weitere vier WNBA-Spielerinnen stehen an Fiebichs Seite: die Sabally-Schwestern sowie die aus Bayern stammenden Luisa Geiselöder und Emily Bessoir. Rund 85 Prozent der Tickets sind bereits verkauft – möglicherweise, weil es da eine Spielerin mit Erfolgsgarantie gibt
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