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Nach Champions-League-Aus

13.11.2017

Adler Mannheim empört über Vorwürfe von Brynäs IF

Jesper Jensen von Brynäs IF Gävle (M) drückt einen Spieler der Mannheimer an die Bande. Die Niederlage gegen den schwedischen Club ist für den deutschen Club das Aus in der Champions League.
Bild:  Simon Hastegrd/Bildbyran (dpa)

Die Adler Mannheim haben empört auf schwere Anschuldigungen des schwedischen Eishockey-Clubs Brynäs IF nach dem Aus in der Champions League reagiert.

Laut einer Adler-Mitteilung soll Brynäs-Sportchef Stefan Bengtzen dem Mannheimer Verteidiger Thomas Larkin nach dem Spiel in der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" einen "Mordversuch" unterstellt haben. Dabei habe er sich auf einen heftigen Bodycheck von Larkin gegen Brynäs-Spieler Daniel Paille bezogen, für den Larkin nachträglich für vier Spiele gesperrt wurde.

"Wir weisen diese Anschuldigungen weit von uns. Thomas hatte nicht die Absicht, seinen Gegenspieler zu töten. Diese Aussage ist eine große Unverschämtheit", sagte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp. "In diesem Fall fällt die Wortwahl "Mordversuch" in den Bereich der üblen Nachrede. Das ist eine strafbare Handlung." Eine Strafanzeige gegen Bengtzen ziehen die Nordbadener nach dpa-Informationen aber nicht in Erwägung.

Der Sportausschuss der Champions Hockey League hatte nach der hitzigen Schlussphase der Partie in Schweden mehrere Sperren gegen Adler-Akteure ausgesprochen. Neben Larkin wurden auch Nikolai Goc und Trainer Sean Simpson nach dem Achtelfinal-Rückspiel für je ein Spiel gesperrt.

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Adler-Mitteilung

Artikel im Aftonbladet - Schwedisch

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