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Eishockey

17.04.2017

EHC Red Bull München könnte heute wieder Meister werden

München kann mit einem Sieg seinen Titel verteidigen.
Bild: Andreas Gebert (dpa)

Ein Sieg fehlt dem EHC Red Bull Münche gegen Wolfsburg noch zum erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft. Damit könnte die Titelverteidigung schon heute klappen.

Mit einer Mischung aus Zuversicht und Konzentration geht der EHC Red Bull München in das möglicherweise entscheidende fünfte Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga am Montag (15.15 Uhr) gegen die Grizzlys Wolfsburg.

An einer Titelverteidigung zweifelt nach dem eindrucksvollen 7:2 im vierten Spiel am Samstag kaum noch jemand, in der Best-of-seven-Serie steht es nun 3:1 für München - nur noch ein Erfolg fehlt.

Der Meister bleibt offiziell aber noch zurückhaltend. "Das war nur ein weiterer Sieg", sagte Erfolgscoach Don Jackson, der vor seinem persönlichen siebten DEL-Titel steht. Mit den Eisbären Berlin gewann Jackson schon fünf, im Vorjahr mit dem EHC ebenfalls gegen Wolfsburg einen weiteren. Für seinen Kapitän Michael Wolf wäre es wie für den Club die zweite Meisterschaft am Stück. Der 36-Jährige erwartet am Montag noch einmal ein hartes Stück Arbeit. "Alle Spiele bislang in der Serie bis auf das letzte. Da haben wir unsere Chancen viel besser verwertet", meinte Wolf zu den knappen Resultaten vor dem 7:2.

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Gelingt Wolfsburg gegen den EHC Red Bull München noch ein Comeback?

Dass Wolfsburg nach dem herben Rückschlag am Samstag noch einmal einen Auswärtscoup landen kann wie beim 2:1 am vergangenen Donnerstag in München, scheint unwahrscheinlich. "Ich glaube schon, dass sie jetzt etwas angeknackst sind", sagte Münchens Stürmer Jerome Flaake.

Von Zuversicht ist bei den Niedersachsen kaum noch etwas zu spüren. Die Profis verkündeten eher Durchhalteparolen, etwa Sebastian Furchner: "Solange wir noch ein Spiel vor der Brust haben, sind wir noch im Geschäft."

Nach der Gala vom Samstag sieht auch der EHC kaum einen Grund, etwas zu ändern. "Das Einzige vielleicht sind die Strafen", sagte Stürmer Maximilian Kastner. dpa

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