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DEL-Chef glaubt an Lösung

07.11.2019

Finanzielle Probleme der Krefeld Pinguine

Glaubt den drohenden Abzug der Krefeld Pinguine aus der Liga abwenden zu können: DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten glaubt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke, dass die Krefeld Pinguine den drohenden Rückzug aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abwenden können.

Auf die Frage, ob die Liga einen Plan für den Fall einer Insolvenz der Pinguine in den nächsten Wochen habe, antwortete Tripcke in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Ich kann es zwar nicht garantieren, aber ich gehe davon aus, dass dies nicht passiert."

Die Zukunft der finanziell angeschlagenen Krefeld Pinguine soll sich bei einer Gesellschafterversammlung am 19. November entscheiden. Der deutsche Meister von 2003 will dann eine neue Gesellschafter-Struktur ohne den umstrittenen Michail Ponomarew verabschieden. Ponomarew schuldet den Pinguinen nach Darstellung von Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos seit Monaten zugesagte Gelder, Ponomarew bestreitet dies.

Laut Medienberichten haben die Pinguine aktuell eine Etat-Unterdeckung in siebenstelliger Höhe. Sollte der Plan der Pinguine misslingen, droht im schlimmsten Fall ein Insolvenzantrag, spätestens zur neuen Saison aber der Rückzug aus der DEL.

Vom 7. bis zum 10. November wird in der Länderspielpause der Liga in Krefeld der Deutschland Cup ausgetragen. Neben dem deutschen Nationalteam nehmen Russland, die Schweiz und die Slowakei teil. (dpa)

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