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Eishockey

13.05.2015

Lee über mögliche Doppellösung: Nicht darüber geredet

Uwe Krupp trainierte die deutsche Auswahl von 2005 bis 2011.
Bild: Bernd von Jutrczenka (dpa)

Eisbären-Manager Peter John Lee hat ausweichend auf die Frage nach einem möglichen Comeback des Berliner Vereinscoaches Uwe Krupp als Eishockey-Bundestrainer reagiert.

"Ich treffe jetzt dazu keine Aussage, weil mit mir niemand über dieses Thema geredet hat", sagte Lee. "Es geht jetzt auch nicht um Namen, sondern um die Ausrichtung für das deutsche Eishockey in den nächsten fünf Jahren." Diese grundsätzliche Frage werde die Entscheidung bestimmen.

Stanley-Cup-Sieger Krupp trainierte die deutsche Auswahl von 2005 bis 2011 und gilt nun als Topkandidat für die Nachfolge von Pat Cortina, der vor dem Aus steht. Für Krupp müssten die Voraussetzungen für eine Doppelfunktion geschaffen werden, weil er auch bei den Eisbären Berlin einen Vertrag hat. "Mit einer Doppellösung habe ich überhaupt kein Problem, wenn es das Beste für das deutsche Eishockey ist", erklärte Münchens Manager Christian Winkler, der auch zum Kompetenzteam Sport gehört.

Düsseldorfs Coach Christof Kreutzer, über den auch als möglicher Bundestrainer spekuliert wird, hält eine Doppelfunktion "in jedem Fall" für möglich. Der Posten wäre "eine große Ehre" für ihn, sagte Kreutzer am Rande der Champions-League-Auslosung am Mittwoch in Prag. "Man müsste aber erst einmal miteinander sprechen, ob man das hinbekommt, denn ich bin ja auch noch Clubtrainer."

Dass Cortinas Vertrag verlängert wird, gilt als unwahrscheinlich. Die WM in Tschechien beendete die deutsche Auswahl als Zehnter. Das Viertelfinale haben die Deutschen in den vergangenen drei Jahren unter Cortina nie erreicht. (dpa)

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