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10.03.2009

Wolfsburg jubelt: "Heiße Serie" gegen Scorpions

Wolfsburg jubelt: «Heiße Serie» gegen Scorpions
Bild: DPA

Berlin (dpa) - Wolfsburg jubelt, Frankfurt und Hamburg müssen nachsitzen: Während sich der Pokalsieger nach dem vorzeitigen Sieg im Vor-Playoff der DEL auf ein Derby gegen die Hannover Scorpions freut, kommt es in Hamburg zwischen den Lions und Freezers zum Showdown um den Einzug ins Viertelfinale.

Dank eines schnellen Tores in der Verlängerung von Spiel Nummer vier bleibt dies den Wolfsburgern erspart. "Es ist ein gutes Gefühl, für die Arbeit belohnt zu werden, die wir geleistet haben", sagte EHC-Trainer Toni Krinner nach dem 4:3 in Augsburg und kündigte vor dem Wiedersehen mit Pokal-Finalgegner Hannover an: "Wir werden den Scorpions am Freitag einen riesigen Kampf abliefern."

Obwohl mit dem Erfolg im Pokal und dem Weiterkommen in den Playoffs schon alle Erwartungen übertroffen wurden, strebt Wolfsburg nach Höherem. "Wir sind gute Sportsmänner und geben uns mit nichts zufrieden", sagte Krinner. "Wir werden das nehmen, was wir kriegen können - so lange werden wir laufen und arbeiten." In Augsburg hatten die Wolfsburger den längeren Atem und gewannen erstmals in dieser Saison ein Spiel in der Verlängerung. "An diesen Treffer werde ich bestimmt noch lange denken", jubelte Stürmer Gregg Johnson nach seinem entscheidenden Tor. Vorbereiter Sebastian Furchner freut sich schon auf die Duelle mit Hannover: "Das wird eine heiße Serie."

Die Frankfurt Lions haben derweil auch den zweiten "Matchball" auf heimischem Eis gegen Hamburg vergeben und müssen nun zum alles entscheidenden Spiel der Best-of-Five-Serie wieder in die Hansestadt. "Ab sofort sind wir Außenseiter", sagte Lions-Coach Rich Chernomaz nach der 1:2-Pleite nach Verlängerung. "Vielleicht war heute der Druck auf meine Mannschaft zu groß."

Die Hamburger wollen am Mittwoch den Bann brechen und nach bislang vier Auswärtssiegen in dieser Vor-Playoff-Serie in der eigenen Halle den Sack zu machen. "Wir haben im letzten Spiel den Heimvorteil, den sollten wir diesmal nutzen", unterstrich Torjäger Alexander Barta, der durch sein Tor in der Overtime von Spiel Nummer vier die Norddeutschen im Rennen hielt. Bei einem Sieg hätten die Freezers einen 0:2-Rückstand gedreht - das gelang in einer Best-Of-Five-Serie bisher nur dem EV Landshut in der Saison 1994/95.

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