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17.05.2018

Zweitliga-Clubs hoffen auf Einigung mit DEB 

Im Machtkampf mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hoffen die abtrünnigen Zweitliga-Vereine auf eine gütliche Einigung.

Vor dem Landgericht München soll am 18. Juli eine mündliche Verhandlung zu der von den neun Zweitliga-Clubs eingereichten Einstweiligen Verfügung stattfinden. "Ich hoffe, dass es zuvor noch zu einer außergerichtlichen Lösung kommt", sagte Rechtsanwalt Jürgen Scholz der Nachrichtenagentur dpa. Der Vertreter der Vereine, die eine eigene Liga gründen wollen, betonte, dass "die Position der Clubs nicht verrückbar ist".

Das Verfahren sei so nicht gewollt, ein Rechtsstreit nutze niemanden. "Die Vereine wollen einen Kooperationsvertrag mit dem DEB", stellte Scholz fest. Die neun Clubs, die künftig eine 2. Bundesliga selbst und nicht mehr unter dem Dach des DEB organisieren wollen, streben eine "Rechtssicherheit an, um ordentlich Eishockey spielen zu können".

Das beinhaltet den Anschluss an den nationalen und internationalen Eishockey-Verband. Damit soll ein geregelter Spielbetrieb gewährleistet werden, der auf Schiedsrichter, Transferkarten oder Spielerpässe zurückgreifen kann. Genau das möchte der DEB den Clubs bislang vorenthalten. Er erkennt eine neu gegründete, eigenorganisierte 2. Liga nicht an. (dpa)

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