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Augsburger Panther

16.09.2019

AEV-Coach Tray Tuomie sagt, was seinem Team noch fehlt

Tray Tuomie ist Cheftrainer der Augsburger Panther. Nach dem DEL-Auftakt ist er mit seinem Team zufrieden, sagt aber auch, woran es noch fehlt.
Bild: Siegfried Kerpf

AEV-Trainer Tray Tuomie ist mit der Ausbeute zum Saisonstart der Augsburger Panther dennoch nicht ganz zufrieden. Der Coach hatte eine kurze Nacht.

Privatleben muss auch sein. Während die Panther-Profis den trainingsfreien Montag mit ihren Frauen oder Freundinnen genossen, ging Tray Tuomie mit Liia in Augsburg zum Kaffeetrinken. Der Vater und die jüngste Tochter, die vor kurzem in Bremerhaven ihr Abitur ablegte, nutzten die Zeit, um miteinander zu reden. Ausnahmsweise stand Eishockey nicht auf der Themenliste. Für wenige Minuten gönnte sich der AEV-Coach eine Auszeit vom Job.

Warum AEV-Coach Tray Tuomie nach dem Sieg nur wenig geschlafen hat

Die Nacht zuvor hatte der Amerikaner nur wenig geschlafen, was jedoch nicht daran lag, dass seine Mannschaft ihm Kopfzerbrechen bereitet hätte. Nein, die Panther drehten in Krefeld nach einem 1:3-Rückstand noch die Partie und siegten in der Verlängerung mit 4:3 in Krefeld. Jaroslav Hafenrichter mit einem Doppelpack, Adam Payerl und Simon Sezemsky mit seinem Treffer in der 64. Spielminute sorgten für die ersten beiden Punkte der neuen Saison.

Während sich die Spieler während der Heimreise aus Krefeld aufs Ohr legten, begannen Tuomie und sein Assistent Jamie Bartman mit der Analyse. Bis um 3 Uhr am Montagmorgen arbeitete das Duo den zweiten Auftritt auf. Beide markierten Sequenzen auf der Videoaufzeichnung, am Dienstagmorgen bekommen die AEV-Profis vor dem Vormittagstraining die Analyse gezeigt. Am Freitag waren die Panther dem EHC München mit 1:2 unterlegen.

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Matt Fraser bejubelt den einzigen Augsburger Treffer beim 1:2 gegen München (links Ex-Panther Trevor Parkes). Am Sonntag durfte sich der AEV-Kanadier mit seinen Teamkollegen über einen Auswärtserfolg in Krefeld freuen.
Bild: Siegfried Kerpf

Noch ist der Panther-Trainer nicht ganz zufrieden mit seinem Team

Tuomie antwortet mit einem „Jein“ auf die Frage, ob er mit der Auftakt-Ausbeute zufrieden ist. „Es war wichtig, dass wir mit einem Sieg und einem guten Gefühl aus den beiden Partien gehen. Das gibt Schwung für die neuen Aufgaben“, sagt der 51-Jährige. In Krefeld zeigten die Gäste die gefälligeren Kombinationen und hatten mehr Spielanteile. Doch die Partie war durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten zerfahren. „Einige Spieler hatten viel Eiszeit, andere fast gar keine, wir sind nicht in den Rhythmus gekommen“, moniert Tuomie.

Nach dem 1:3-Rückstand stellte er seine Reihen um und obwohl seine Mannschaft bis zur 51. Minute noch mit 1:3 zurücklag, verließ sie am Ende als Sieger das Eis im Krefelder Königpalast. Auch Neuzugang Mitch Callahan hatte eine Groß-Chance doch der Amerikaner aus Whittier vergab einen Alleingang und bleibt zum Auftakt noch ohne Scorerpunkt. Für Tuomie kein Grund zur Besorgnis. „Mitch hat sich gut integriert. Er hatte seine Chancen und hat keine dummen Strafen produziert, was bei Europa-Neulingen durchaus üblich ist. Er wird seine Tore machen.“

Am Freitag steht das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG an

Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Freitag im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG. Beide Kontrahenten kennen sich aus der engen Viertelfinalserie im März, die die Augsburger mit 4:3 für sich entschieden. Während der AEV-Kader nahezu unverändert geblieben ist, musste DEG-Coach Harold Kreis alleine acht neue Ausländer in den Kader einbauen.

Die gute Nachricht: Torjäger Jeadon Descheneau, den die Panther in den K.o.-Spielen nie ganz in den Griff bekamen, verließ den Klub in Richtung Brynäs IF nach Schweden. Im Gegensatz zu den Panthern ging die DEG (0:1 gegen Bremerhaven, 2:3 in München) zum Auftakt leer aus.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Panther: Die Basis für die neue Saison steht

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