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Interview

04.11.2019

AEV-Neuzugang Callahan: "Kein gutes Gefühl, noch nicht getroffen zu haben"

Mitch Callahan musste sich stark umgewöhnen, als er aus der amerikanischen AHL nach Deutschland wechselte. Noch wartet der Stürmer auf ein Tor.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Auf Panther-Neuzugang Mitch Callahan ruhten große Erwartungen. Bisher hat er sie im AEV-Trikot nicht erfüllt.

Die Fußstapfen, die er füllen sollte, sind riesig. Der Kämpfer Mitch Callahan kam im Sommer als Nachfolger des Edeltechnikers Matt White. Letztgenannter hatte eine überragende Saison gespielt und ein lukratives Angebot aus der russischen KHL erhalten. Mittlerweile steht er bei Neftekhimik Nizhnekamsk unter Vertrag und ist dort mit 18 Punkten (7 Tore/11 Vorlagen) auf Anhieb Topscorer. Ganz anders Callahan in Augsburg. In 17 DEL-Spielen brachte er es bisher auf bescheidene drei Vorlagen. Zufrieden ist er damit natürlich nicht, sieht sich aber auf einem guten Weg.

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Herr Callahan, ein Drittel der Saison ist vorüber. Wie fällt das Zwischenfazit Ihrer ersten Europa-Station aus?

Callahan: Am Anfang war es sehr hart für mich. Das Spiel ist ein bisschen anders hier, weil das Eis sehr viel größer ist als in der AHL. Ich musste mich stark umgewöhnen, das hat eine Weile gedauert. Und es hat auch gedauert, bis ich topfit war. Mein Sommer war sehr kurz, ich hatte nicht viel Zeit zu trainieren. Aber jetzt fühle ich mich körperlich gut und mein Spiel wird besser und besser. Hoffentlich schlägt sich das bald auch in Toren nieder.

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Bisher stehen in der Statistik aber noch null DEL-Tore für Sie...

Callahan: Das stimmt leider. Ich bekomme meine Chancen, aber bisher hat es noch nicht geklappt. Das hat dann natürlich Auswirkungen, denn irgendwann willst du es erzwingen. Ich versuche aber, diesen Druck nicht an mich heran zu lassen. Es ist immer am besten, es möglichst einfach zu halten. Ich hoffe, dass bald der Knoten platzt. Es ist natürlich kein besonders gutes Gefühl, noch nicht getroffen zu haben. Aber ich bin mit den letzten vier, fünf Spielen zufrieden und ich hoffe, nach der Pause kommen dann auch die Tore.

Wie willkommen ist Ihnen Länderspielpause nach den vielen Spielen der vergangenen Wochen?

Callahan: Die Pause ist gut für unser Team. Wir spielen mit großem Einsatz und investieren immer sehr viel. Aber wir tun uns gerade schwer, einen Weg zu finden, Tore zu schießen und Spiele zu gewinnen. Wir spielen nicht schlecht. Es ist gut, dass wir jetzt ein paar Tage haben, um die Köpfe frei zu bekommen.

Erst am Freitag steht das nächste Training an. Wie nutzen Sie die freien Tage?

Callahan: Ich schaue mir die griechische Insel Santorin an. Das wollte ich schon immer mal machen. Ich brauche ein bisschen Zeit für mich und habe am Samstag spontan einen Flug gebucht.

Lesen Sie dazu auch: Panther gehen mit einer Niederlage in die Länderspielpause

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